Joa bin zurück aus dem schönen Grenzstädtchen Elbyndael im Lande Aemberwyn. Dort gewesen bin ich mit Rhodegar von Waldgut-Hainwacht,meinem fahrenden Ritter.Folgend Auszüge aus dem reisetagebuch desselben.

Tag 1

Ankunft in Elbyndael. Zelt aufgeschlagen und den ersten stärkenden Trunk des Tages in der sehr schönen Taverne zu mir genommen. Der Wirt, ein waschechter Schotte namens Cadugan führt dort ein hartes "keine-Waffen in der Taverne"-Regiment.Beim ersten Umhören wurde mir von dem Bären erzählt der hier sein Unwesen treiben soll. Des weiteren seien Rebellen unterwegs wovor man sich hüten müsse.
Am Nachmittag begleitete ich eine junge örtliche Kräutermaid in den nahegelegenen Alten Wald. Sie erzählte mir von einer Legende von einer Königskrone die hier im Wald vor Ewigkeiten verloren ging, und vom Rosenstern,einer Pflanze ganz aus Kristall die in die Krone gefasst sei,sowie von einem Rufhorn dass die "alten Wächter" rufen würde.Als wir zurück aus dem Wald waren,fand im mittig im Dorf stehenden Bärenkäfig ein Faustkampfturnier zur Belustigung des Volkes statt,aus dem schlussendlich ein Kelte namens Artos, als Sieger hervorging.
Gegen Später wurde auf einer Ausgrabungsstätte über dem sogenannten "Elfensteig" ein unheiliger Sarkophag entdeckt,der nach vielen Diskussionen nach unten ins Lager geschafft wurde um dort zu untersuchen. Welch eine Narretei! Aber meine Pflicht war es nunmal den Konvoi zu beschützen auf dass die Narren nicht noch mehr zu Schaden kämen. Ich bete zu den Göttern dass die gelehrten wissen was sie tun....

Tag 2

Als hätt ich es geahnt!Geistererscheinungen und wandelnde Tote haben uns den verdienten Nachtschlaf geraubt.Darüber hinaus kamen im hellichten Tag (!) fünf leichenhafte Ritter in das Dorf,die sich selbst als "Ritter des Rosensterns" vorstellten. Sie kündigten an es würde drei Prüfungen geben um zu versichern dass wir,die hier Anwesenden der Krone würdig wären. Die erste Prüfung war ein Turnier,dass uns auf die Tugend der Tapferkeit prüfen sollte. Aus diesem ging ein Waldläufer namens Kelvor als Sieger hervor.Gegen Mittag kam eine Gruppe der hiesigen Schwanengarde,angeblich niederer Adel, ins Lager und suchten eine "Hochveräterin". Als sie das Wort eines befreundeten Ritters nicht gelten liessen dass die Gesuchte nicht in seinem Zelt wäre, und ihn beseite zerrten wie einen dahergelaufenen Tagelöhner sah ich mich genötigt einzuschreiten.Zum Glück zogen sie gleich darauf weiter. Ich hoffe diese Truppe nicht zu ald wiederzusehen,sonst,bei meiner Ehre, ich würde in Wut geraten!
Den Nachmittag verbrachte ich im Gespräch mit den hiesigen Adeligen,dem Vogt der in absentia des Fürsten das hiesige Lehen verwaltete,der Prinzessin des hiesigen Elbengeschlechts sowie der Gräfin zu Dornhag,die mir anbot nach Überprüfung meiner ritterlichen Tugenden und Qualitäten mich in ihre Dienste zu nehmen.Dazu würde mich ihr Erster Ritter sowie ihre Dienerschaft im Auge behalten.
Am Abend bat eine Gruppe Nordmänner,die Eisenwölfe mich um Hilfe. Sie wollten ein Totenritual für einen gefallen Freund abhalten,und ich sollte achten dass niemand den Kreis stört,zusammen mit noch einer anderen bewaffneten Gruppe. Die Strategie wurde hierbei mir überlassen.Es lief mir kalt den Rücken herunter als der Schamane seinen Singsang von sich gab,und ich war beeindruckt von der Treue und der Trauer der Wölfe für ihren gefallenen Freund.
Den späteren Abend verbrachte ich in angenehmer Gesellschaft eines Mündels der Gräfin um die hohe Minne zu üben, ebenfalls einer der gestellten Aufgaben der Gräfin wenn auch eine sehr angenehme.

Tag 3

Die Nacht war überraschend ruhig,wenn man von einer heimtückischen Attacke der im Wald lauernden Rebellen absieht.Zwei weitere Prüfungen wurden abgehalten,die des Glaubens und die der Treue,offensichtlich zur Zufriedenheit der Leichenritter,denn sie liessen uns die Krone.
Am Nachmittag eskalierte die Situation im Lager als eine Gruppe der Schwanengarde (nunmehr Schweinegarde) auftauchte um die hiesigen Adeligen zu verhaften,da der Fürst sie udn das ganze Lager zu Vogelfreien und Hochverrätern erklärte. ich stand zusammen mit dem Ersten Ritter an der Seite der Gräfin als das Edikt verlesen wurde,und wurde hinterrücks durch zwei hinter mich getretene Gardisten niedergestreckt.
Als ich wieder zu mir kam waren die Gardisten vertrieben oder niedergestreckt und ich und die Gräfin sowie die anderen waren von den anderen befreit worden, daher waren wir alle wieder auf den Beinen als die feige Schwanengarde im Schutz der Dunkelheit erneut angriff und versuchte uns zu stürmen. Glücklicherweise konnten wir sie auf einen leichter zu verteidigenden Waldweg empfangen,wo wir dank dem Schildwall der Eisenwölfe einen Vorteil hatten. Ich selbst wurde zweimal schwer verwundet und überlebte nur dank des eilends eingerichteten Lazaretts udn den fachkundigen Heilerinnen und Feldschern,auch wenn es nicht ohne fürchterliche Schmerzen abging.
Heute Abend werden der Erste Ritter und ich sowie ein Tempelritter der hiesigen Religion am Sarkophag Wache halten.

Tag 4

Meine Schrift ist krakelig und mein Kopf schwirrt immernoch von der "Nachbehandlung" der Heiler. Dennoch versuche ich die restlichen Ereignisse zusammenzufassen: Der Sarkophag wurde identifiziert als frühere Lagerstätte zweier Vampire die nunmehr sich im Lager herumtrieben,getarnt als ein Tuchhändler und seine Verlobte. Sie konnten erwischt und unschädlich gemacht werden. Des weiteren nahm mich die Gräfin zu Dornhaag per Ehre und Versprechen in ihre Dienste auf.
Was die Königskrone betrifft,so überlegt der hiesige Adel noch um einen würdigen Anwärter auf den schon so lange verwaisten Aemberwynnschen Thron.Ich hoffe wir alle werden uns unter günstigeren Umständen wiedersehen.

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Fazit: Wie immer gelungenes Con,prima Essen (Heidenhöhlenpfännle hmmmmmm!) und die saubersten Toiletten und Duschen die ich bisher sah.ich hatte viel gelegenheit zum Ambientespiel was ich eigentlich immer sehr schätze.Ich konnte den adeligen Snob heraushängen und wurde allethalben für meine "mal was anderes" Ritter-Darstellung gelobt

SL: Stets präsent wenn man sie brauchte aber nie störend.Danke Gunter,Heiko,Wolfi & Kollegas!

Plot: Durchsichtig und nicht zu 08/15. Sowohl für Kämpfer als wie für Magier und Rätsler war etwas dabei.

NSC:Motiviert und haben ihre Aufgaben gut erfüllt. Ausser dass ich einen Kopftreffer abbekam (der betreffende hat sich aber sofort entschuldigt) auch sehr effektive und gute Kämpfer.

SC: Kaum Pappnasen und/oder Fuchtler unterwegs,habe sehr viele alte Bekannte und neue Freunde kennenlernen können.

Zum Schluss bleibt mir nur noch zu sagen: Auf Wiedersehen in Aemberwyn!