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  1. #1
    Wagenbrecht
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    EREMIA II - Neid, du sollst nicht begehren deines Nächsten..

    EREMIA II - Neid! Endzeit-LARP nach dem wirtschaftlichen Totalzusammenbruch



    30.09 - 03.10.2011 (Tag der deutschen Einheit / Feiertag, OT ab Sonntag Nacht, Abreise am Montag, Anreise ab Freitag 16:00)

    Kosten:
    Spieler 115,- €
    NSC 59,- €
    Für Spielebaukasten-Mitglieder & Friends 5,- € Nachlass

    Ort: Donnerskopf, Butzbach (Anfahrt siehe unten)


    29.09.2012

    Über ein Jahr ist es her, seit die Welt wie wir sie kannten, aufhörte zu existiere, die Systeme, wie wir sie kannten, aufhörten zu funktionieren.

    Über ein Jahr ist es her, seit wir den bitteren Geschmack der Freiheit erfahren mussten und die romantische Vorstellung einer Welt ohne Gesetze, ohne Ordnung von den Flammen der Realität überschattet wurden.

    Ich hätte nie geglaubt das die Freiheit, dass schlimmste sein könnte, was der Menschheit passieren würde.

    Willkommen in Eremia.

    Outlaws - am Ende der Nahrungskette



    Du bist Outlaw. Durstig, hungrig und verdammt wehrlos. Aber immerhin hast du es bis zum Donnerskopf geschafft. Dieser alte Militärstützpunkt soll geradezu ein Schlaraffenland sein. Von der Duna AG eingerichtet bietet diese Safety-Zone allen Schutz die es bis dorthin schaffen. Wichtiger aber noch, sie bietet Hoffnung. Es gibt sauberes Wasser und Essen, oder so etwas Ähnliches halt, wenn man es bezahlen kann. Einige Outlaws haben angeblich sogar die Genehmigung der Duna AG erhalten sich hier nieder zu lassen. Der Handel floriert zwischen Neuankömmlingen und Alteingesessenen während die Duna Störenfriede im Auge behält und bei alledem auch nicht schlecht verdient. Doch das ist noch nicht alles, es kursieren sogar Gerüchte von einer wahren Schatzkammer tief in einer alten Bunkeranlage. Voll mit wertvollen oder zumindest nützlichen Gegenständen traut sich jedoch niemand dort hinunter. Angeblich verseucht oder verstrahlt sollen die untersten Stockwerke sein.

    Konzernsoldaten - Duna AG

    Ausbildung zum Konzernsoldat



    Hochmoderne Sicherheitskräfte benötigen gut ausgebildete Spezialisten. Die Duna AG kann Ihnen diese Ausbildung ermöglichen. Wir erwarten von zukünftigen Bewerbern den Willen sich auch in schwierigen Situationen zu beweisen, körperliche Fitness und ein gesundes Maß an Teamfähigkeit.

    Als Konzernsoldat bietet Ihnen die Duna AG eine abwechslungsreiche und interessante Aufgabe mit hohen Anforderungen. Dafür bieten wir Ihnen Teamwork berufliche Qualifizierung und ein attraktives Einkommen.

    Nach Ihrer Ausbildung am Einsatzstandort Donnerskopf, werden Sie direkt vor Ort polizeiliche Aufgaben übernehmen und sich um den Schutz und die Sicherheit der dort ansässigen Bevölkerung kümmern.

    Bewerben Sie sich noch heute.

    Informationen über die Duna AG finden Sie unter www.duna-ag.de

    Allgemein

    Du bist mindestens 18 Jahre und willst Teil einer Story sein die nach dem Zusammenbruch aller Staaten spielt?

    Anstatt nur zu zuschauen bist du lieber ein Teil des “Films”?

    Der Spielebaukasten e.V. bietet dir dazu die Gelegenheit: verbringe ein Wochenende im fantastischen Eremia, lerne Deutschland nach dem Zusammenbruch kennen, spiele deinen Charakter und stelle dich den Gefahren, die sich dir auf deinem Abenteuer in den Weg stellen!

    "Eremia 2 – Neid" ist ein Endzeitcon in der Eremia-Welt. Diese spielt in einer alternativen Zukunft. Anders als in vielen Post-Apokalyptischen Szenarien, gibt es im Eremia Hintergrund keine nuklearen Katastrophen oder beinahe Weltuntergänge der explosiven Art. Stattdessen ist die Weltwirtschaft unter der Last der großen Wirtschaftskrisen zusammengebrochen. Die zugehörige Portion Schutt und Asche ist den Folgekriegen zu verdankend, welche die Überreste der Staaten untereinander, oder schon mit den ersten Konzernen um die letzten Ressourcen führten. Inzwischen ist beinahe jede Art von Rohstoff in der Hand der großen Konzerne. Zu ihrem Schutz haben diese sich die Überreste des Militärs als Söldner angeheuert und verdienen nun gut an der Not der Outlaws.

    Eremia spielt in den ersten Jahren nach dem Krieg, also ca. 4 Jahre nach der großen Krise. Vom 30.09 bis zum 3.10.2011 erwartet dich als Spieler ein vollverpflegtes Wochenendcon der besonderen Art. Schauplatz ist der Donnerskopf, eine ehemalige Militärbasis mit Bunkeranlage, heute ein Pfadfinderzentrum. Als Outlaw dürft ihr dort auf dem Gelände euer Zelt aufschlagen, als Konzernsoldat seid ihr bei der Duna AG im befestigten Gebäude untergebracht.

    OT-Infos: Outlaws

    Als Outlaw schlüpfst du in die Rolle eines Überlebenden, der sich von heute auf morgen durchschlägt. Vorstellbar ist vom Schatzsucher, der in den Überresten der Zivilisation nach brauchbarem stöbert, bis zum Tagelöhner, der seine Arbeit in die Dienste anderer stellt, so ziemlich alles. Was jedoch alle Outlaws vereint ist, sie haben nur das was sie mit sich tragen. Nur die wenigsten sind wirklich sesshaft. Sie streifen umher in der Hoffnung die nächste Bleibe sei besser als die letzte. Fast alle, die den Krieg und die Unruhen überlebten teilen nun dieses Schicksal.
    Vier Jahre sind vergangen, seit die Krise und die darauf folgenden Kriege das Land erschütterten. Nun liegt das Land brach. Das spiegelt sich auch im Aussehen der Outlaws wieder. Die Kleidung ist dreckig, verschlissen und geflickt. Der Rucksack ist voll mit Allem was irgendwie nützlich sein könnte, oder für ebensolches eingetauscht werden kann. Richtige Waffen besitzt eigentlich keiner. Vor allem Schusswaffen sind bei Outlaws so gut wie nicht anzutreffen. Dagegen sieht man viel Improvisiertes und Zweckentfremdetes. Sei es die Axt, die nun nicht nur Holz sondern auch Schädel spaltet, oder einfach nur das Küchenmesser aus Mutters Schublade. Eisenstangen oder Baseballschläger, erlaubt ist, was (ge)fällt.

    Es gibt 40 Spielerplätze für die Outlaws.

    OT-Infos: Konzernsoldaten

    Als Duna-Konzernsoldat bist du einer der wenigen Glücklichen, die nun Teil eines Konzerns sind. Allerdings wurde dir diese Ehre erst jetzt zu Teil, somit stehst du ganz am Anfang deiner Laufbahn und somit auch am untersten Ende der Befehlskette... Nach der Ausbildung durch die Duna AG folgen Einsätze für die Duna AG, teilweise Routine, teilweise außergewöhnlich.

    Achtung: Die Konzernsoldaten der Duna AG sind als militärische Gruppierung angelegt, die Ausbildung wird komplett und konsequent ausgespielt was physisch und psychisch an Grenzen führen kann. Natürlich steht die Show im Vordergrund, aber es ist wichtig, sich auf dieses Konzept (die militärische Ausbildung und das folgende militärische Spiel) einzulassen. Solltet ihr Fragen haben, stehen wir euch natürlich gerne über unser Forum zur Verfügung.

    Für die Ausrüstung gibt es ein offizielles Duna-Handbuch, dass den Spielern nach der Anmeldung zur Verfügung gestellt wird (wir geben euch per Mail bescheid). Bitte beachtet, dass zumindest die Grundausrüstung verpflichtend ist, ein schwarzer Overall, ein Gürtel und eine Kappe. Wir nennen aber günstige Bezugsquellen bzw. Tipps für die einzelnen Artikel.

    Es gibt 10 Spielerplätze für die Konzersoldaten

    Charakter

    Freie Auswahl. es wird keine Charakterbögen und Fertigkeiten geben. Nach wie vor gilt: Nach dem Zusammenbruch sind es nach wie vor nur “einfache” Leute, die um ihr Leben kämpfen.

    Nehmt euch vor allem eines vor: Spaß. Keine broternsten Charaktere bitte, Charaktertode sind nämlich möglich (sogar sehr wahrscheinlich).

    Regelwerk

    DKWDDK + Eremia-Hausregelwerk (demnächst zum Download verfügbar - im Forum)

    Ausrüstung

    Eigene endzeitliche Ausrüstung. Einschlägige Beispiele findet man in Filmen oder unter Google.

    Schusswaffen: Als Schusswaffen sind nur bemalte, sprich IT taugliche NERF-Guns und vergleichbare Waffen wie BuzzBee o.a. Anbieter zugelassen. Softairs oder Edison-Waffen sind nicht zugelassen und dürfen auch nicht nur zur “Optik” mitgebracht werden!

    Nahkampfwaffen: Es sind nur Waffen zugelassen die in das Setting passen. Sprich: Baseballschläger, Feuerwehräxte/moderne Beile, Brecheisen, Rechen, Presslufthämmer, Bajonette, Macheten und Rambomesser.

    Wir weißen ausdrücklich darauf hin das keine mittelalterlichen Larpwaffen zugelassen werden. Die Ausrede mit dem Schwert über dem Kamin oder dem Katana aus früheren Kendostunden gilt nicht. Höchstens zugelassen werden Messer die Neuzeitlich anmuten. Bitte auch keine Bögen oder Armbrüste.

    Gemeinsam mit bankcroft.de - Dein Dart-Blaster Laden, bieten wir verschiedene Dartblaster zu vergünstigten Konditionen an, außerdem gibt es Rabatt auf die Dark Moon-LARP-Waffenserie von Epic Armoury. Den Link zum Deal Shop erhaltet ihr mit der Anmeldebestätigung.

    Verpflegung

    Vollverpflegung - Und das meinen wir ernst! Die Verpflegung wird voll IT eingebaut sein, allerdings nicht als "erspielbare" Selbstverpflegung sondern IT so angelegt, dass jeder an jeder Mahlzeit teilnehmen kann, und das zu einer fest Uhrzeit. Natürlich ist unser System aber offen, so dass ihr - wenn ihr das wünscht! - eure Essensmarken aber auch IT eintauschen könnt, etwa gegen Munition oder ähnliches.

    Daneben gibt es eine Kneipe und weitere Ansätze, zusätzliche Snacks zu erspielen.

    Unterbringung

    Outlaws: Entweder Unterbringung im Pfadfinderzentrum (IT Duna Auffanglager) oder (nach eigenem Wunsch) eigene Zelte, egal ob modern, etc. Gerne lassen wir auch Fahrzeuge (alte VW-Busse z.B.) zu, bitte haltet aber vorher Rücksprache mit uns. Die Fahrzeuge stehen unter "Unterbringung" weil wir mehr leider nicht anbieten können, Fahrzeuge dürfen als Teil des Lagers gerne mitgebracht werden, umherfahren ist allerdings nicht gestattet.

    Konzernsoldaten: Unterbringung im Pfadfinderzentrum

    Preis

    Die Mitglieder des Spielebaukasten e.V. erhalten 5,- € Rabatt auf den Teilnehmerpreis, egal ob SC oder NSC. Als angemeldet gilt man erst, wenn wir das Geld vor Anmeldeschluss auf unserem Konto haben. Wer bis zum Anmeldeschluss nicht bezahlt hat (Überweisungsverzögerung mit eingerechnet) gilt nicht als angemeldet.

    Anfahrt

    Eine Anfahrtsbeschreibung findet Ihr unter http://www.donnerskopf.de/service/anfahrt/ ansonsten stehen wir natürlich für Fragen zur Verfügung.



    Weitere Infos: www.spielebaukasten.de / forum.spielebaukasten.de / Bilder des ersten Teils

    Ihr findet uns außerdem bei Facebook & Twitter! Bei Fragen stehen wir euch in unserem Forum gerne zur Verfügung. Wahrscheinlich sind wir außerdem auf der RPC mit einem kleinen Stand vertreten, dort stehen wir euch dann gerne Rede und Antwort ;-).
    "Wir könnten den Schädel zertrümmern!" *Schlag mit der Axt - Massenfurcht* "Ich denke wir müssen fester zuschlagen" *Schlag - Massenfurcht* "Einmal sollten wir es trotzdem noch versuchen" *Schlag - Massenfurcht*

  2. #2
    Kelmon
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    Irgendwie sehe ich da bei dem Szenario nicht so ganz, wie da das eine zum anderen führt. Wie muß ich mir das vorstellen?

    Wirtschaft bricht zusammen, Damit meinetwegen auch versorgung mit Treibstoff, nahrungsmitteln, Strom und Wasser, Geld ist wertlos...

    ...aber wie kommen wir dahin, daß nach schon einem Jahr (vermutlich eher wenige?) Überlebende irgendwelche Ruinen nach Nahrung durchsuchen? Ich hätte da jetzt - wenn überhaupt - eher eine massive Landflucht vermutet. Und Landwirtschaft braucht keine großartige "Weltwirtschaft", um zu funktionieren, wenn auch wohl weniger ertragreich als vorher.

    Und warum sollten gerade die Outlaws/Schatzsucher Lumpen tragen, wenn man in jedem verlassenen Apartmentgebäude genug gute Kleidung für eine ganze Armee plündern könnte?


    Und sorry, wenn ich das jetzt so sage, aber zumindest von den Photos der Vorgängerveranstaltung her sieht's für mich eben einfach so aus, als hätten sich Leute da in einem Hintergarten getroffen, die seltsamste OT-Kleidung angezogen, die so im Schrank rumlag, um dann Rock-am-Ring-Reenactment mit Waffen zu machen. Von "Endzeit" sehe ich da irgendwie nix.

    Oder anders gesagt: Von der sichtbaren Stimmung läuft es für mich eher auf ein Lager von Überlebenden einer Zombieattacke hinaus. Ohne Zombies.

    Vielleicht fehlt dem Ganzen ja einfach ein prägnanter Genre-Name.


    Nebenbei: Was ist Eremia? Ich dachte, das Ganze spielt in Deutschland?
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  3. #3
    Arthy
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    Hiho Kelmon,

    als "führender" Kopf und Ideenvater hinter Eremia versuch ich dir mal ausgiebig genug zu antworten.

    Irgendwie sehe ich da bei dem Szenario nicht so ganz, wie da das eine zum anderen führt. Wie muß ich mir das vorstellen?

    Wirtschaft bricht zusammen, Damit meinetwegen auch versorgung mit Treibstoff, nahrungsmitteln, Strom und Wasser, Geld ist wertlos...

    ...aber wie kommen wir dahin, daß nach schon einem Jahr (vermutlich eher wenige?) Überlebende irgendwelche Ruinen nach Nahrung durchsuchen? Ich hätte da jetzt - wenn überhaupt - eher eine massive Landflucht vermutet. Und Landwirtschaft braucht keine großartige "Weltwirtschaft", um zu funktionieren, wenn auch wohl weniger ertragreich als vorher.

    Und warum sollten gerade die Outlaws/Schatzsucher Lumpen tragen, wenn man in jedem verlassenen Apartmentgebäude genug gute Kleidung für eine ganze Armee plündern könnte?
    Eine genaue Erklärung wie das eine zum anderen kommt ist in der Backgroundstory ausgiebig beschrieben. Hier ist die Problematik das ich etwas hinterher hinke und sie noch nicht veröffentlich ist.

    Was hier vllt. missverständlich war ist das, dass ganze nicht innerhalb von einem Jahr passiert, sondern innerhalb von ganzen 5.

    Als Folge der Weltwirtschaftskrise gibt es Volksaufstände, Plünderer durch alle Straßen ziehen sowie Kriege unter den europäischen Staaten die sich letzte Rohstofffelder/-depots unter den Nagel reißen wollen.
    Dazu Krankheiten, Unterversorgung und der Zusammenbruch der Ordnung, sollten doch für genügend Zerstörung sowie Tote sorgen.

    Nicht zu vergessen das vermutlich ganze Millionen Hals über Kopf versuchen würden die Länder zu verlassen.

    Alles in allem ist es schon eine sehr nachvollziehbare Sache (zumal in dem fünffachen Zeitraum als von dir beschrieben). In letzter Instanz kann man sich dann natürlich tot diskutieren, wieso, genau das so passiert ist, damit es zu diesem kam. Aber das kann man ja zum Glück in allen Genres. "Wieso gibt es überhaupt noch überlebende nach dem Atomkrieg?" "Wieso hat der böse Drache XY Dorf Minifutz verschont wenn er so schlecht gelaunt war?" "Wieso hat der Obermagier eine Schwachstelle?" Dinge passieren. Hier bitte ich einfach zu warten bis das gesammelte Werk online gestellt ist.

    Im Großen und Ganzen haben wir genau diese Szenariospanne gewählt (kurz in der Zukunft (vor 2 Jahren als wirs geplant hatten) aber noch so das man es darstellen kann.

    Wir sind (wie man an der ersten Con schon sieht) gezwungen auf häufig eher schlechtere Gelände auszuweichen, wo man einfach mal eine zerstörte Stadt wie das ZA Gelände, oder einen niedergeholzten Wald, wie in Polen nur schwer darstellen kann. Darum wollten wir hier ein Mittelmaß aus "Endzeit" und "Gelände-barkeit" erschaffen.

    Und sorry, wenn ich das jetzt so sage, aber zumindest von den Photos der Vorgängerveranstaltung her sieht's für mich eben einfach so aus, als hätten sich Leute da in einem Hintergarten getroffen, die seltsamste OT-Kleidung angezogen, die so im Schrank rumlag, um dann Rock-am-Ring-Reenactment mit Waffen zu machen. Von "Endzeit" sehe ich da irgendwie nix.

    Oder anders gesagt: Von der sichtbaren Stimmung läuft es für mich eher auf ein Lager von Überlebenden einer Zombieattacke hinaus. Ohne Zombies.
    Hast du vollkommen Recht. Eremia I war letztes Jahr unser Nieschenprodukt. Wir hatten mal Lust "was anderes" zu machen. Also haben wir eine Endzeitcon gestartet. Einen Background hatten wir ja schon in etwa um uns das ganze mal anzusehen.

    Da das ganze aber sehr kurzfristig beschlossen wurde, konnten wir nicht Unsummen an Budget aufbringen um genügend Ausrüstung anzuschaffen. Dazu kam erschwerend das man uns eine Woche vor Conbegin das Ursprungsgelände gestrichen hatte - was dazu führte das wir zum Glück auf dieses eher schlechte Gelände ausweichen mussten, mit erheblichem Preisaufschlag.

    Das ist alles keine Rechtfertigung dafür das es kein hoher Larpstandart ist, sondern eine Erklärung warum es so war. Es war ein Test - aber es hat allen Spielern dort einen riesen Spaß gemacht, das Genre und der Background ist auf regen Anklang gestoßen und wir haben genügend Fehler gemacht um sie jetzt bei der zweiten Con auszumerzen.

    Zum Beispiel: Gelände

    Wenn du dir das oben beschrieben Gelände einmal angesehen hättest (ich unterstelle dir jetzt einmal das du das nicht hast) hättest du erkannt das wir dieses Jahr ein mehr oder minder geniales Gelände gefunden haben. (Alte Spionagestation aus dem kalten Krieg mit zugehörigem Bunker der vier Stockwerke umfasst!). Natürlich kommt hier dieses Jahr, dank passender Budgetplanung, auch genügend Deko mit hinzu.

    Vielleicht fehlt dem Ganzen ja einfach ein prägnanter Genre-Name.
    Du kannst also sehr wohl sagen das Eremia 1 keine Glanztat war - davon aber ohne stichhaltigen weiteren Informationen auf die zweite Con zu schließen ist schade.

    Aber gut das es angesprochen wurde und wir hier im Voraus schonmal drauf reagieren konnten.

    Nebenbei: Was ist Eremia? Ich dachte, das Ganze spielt in Deutschland?
    Der Alias für die Welt nach dem Breakdown. Als kleine zynische Anspielung dazu das wenn es schon keine Ordnung mehr gibt, keine Ländergrenzen und kein Recht, man sich auch nicht mehr alter Namen bedienen muss.

    Wir wohnen ja schließlich auch nicht mehr im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation.

    Abgesehen von mir, ich wohne im Großreich Franken.

    So far,

    Arthy

    Steht gerne für weitere Fragen zur Verfügung, schaut aber nicht so oft hier rein.
    Es ist eine Sache, uns kommen zu sehen - und eine andere, etwas dagegen zu tun.

  4. #4
    Kelmon
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    "Mißachtung von Tatsachen"? "Hetzrede starten wollen"? Wo kommt das jetzt her?

    Sollte keine "Hetzrede" sein, aber ich sag's eben einfach, wie's für mich von den Photos her ausgesehen hat und rede nicht gerne um den heißen Brei rum. Du mußt schon verstehen, daß beim Label "Endzeitcon" eine gewisse Erwartung an die Optik aufkommt.

    Wie gesagt, da sehe ich euer Konzept einfach von der Optik her (Plündern von teils fabrikneuen Sachen, die immer noch in *relativem* großer Menge vorhanden sein dürften, statt Dingen, die 100 Jahre atomarem Niederschlag ausgesetzt wurden, aufgebraucht und kaputt sind) ganz deutlich eher in der Zombie-Apocalypse-Ecke als im Endzeit-Genre.

    Vom Spielerischen her ist es dagegen recht reinrassige Endzeit.

    Von daher auch meine Anregung, hierfür vielleicht mit einem eigenen Genre-Namen aufzuwarten. 5-Minuten-in-die-Zukunft-Endzeit, EndzeitJetzt oder was auch immer.


    Das neue Gelände ist mir durchaus aufgefallen und klingt natürlich nach einer Verbesserung. Das größere Problem, was ich da sehe, ist aber eben wohl nach wie vor das Ambiente in Sachen persönlicher Ausrüstung. Das schwierige an dem Setting ist eben - um mal den Vergleich mit Endzeit wie "Fallout" zu ziehen - daß auch unter schlechtmöglichsten Bedingungen, egal ob nach einem oder 5 Jahren, niemand seine Hose, seine Schuhe oder seine Waffen selbst bauen oder großartig modifizieren muß. Ebenso ist keinerlei besondere Schutzkleidung (atomar, viral, Zombies, etc.) erforderlich, allenfalls eben kugelsichere Westen & co.

    Es wäre in diesem Setting darum völlig "korrekt", mit Jeans, T-Shirt, Sportschuhen und einem großen Hello-Kitty-Rucksack anzureisen. Oder eben in Gartenstühlen unter einem Gartenpavillon im Lager zu sitzen. Warum auch nicht? Das Zeug ist eben da.

    In dem Punkt sehe ich eben ein paar Probleme auf euch zukommen, wenn ihr nicht ein paar gute Gründe nachliefert, warum die Leute eben wie wandelnde Müllhaufen aussehen sollen, warum bestimmte Dinge bevorzugt, andere vernachlässigt werden sollen. "Die Wirtschaft bricht zusammen und irgendwo gab's Krieg" ist da eben ein bisschen zu abstrakt. Aber ich warte dann einfach mal auf eine ausführlichere Hintergrundsbeschreibung.

    Der Alias für die Welt nach dem Breakdown. Als kleine zynische Anspielung dazu das wenn es schon keine Ordnung mehr gibt, keine Ländergrenzen und kein Recht, man sich auch nicht mehr alter Namen bedienen muss.
    Nicht muß - aber ziemlich sicher wird.
    Halte ich für etwa so wahrscheinlich, wie daß alle Deutschen gleichzeitig beschließen, daß Deutschland nach dem Zusammenbruch doch viel besser "Fluppdiwuppland" genannt wird.
    Sowas ergibt nur einen Sinn, wenn die Namensänderung "von Oben" kam, also erzwungen wurde, wenn die Betreffenden sich auf keinen Fall mehr mit dem alten Namen identifizieren können (mit "Welt"? "Erde"?), oder wenn soviel Zeit vergangen ist, daß sich Welt, Bildungsstand und Mythenschatz der Überlebenden grundlegend geändert haben.

    Kein Problem, wenn einzelne Leute ihre eigenen Lustigen Namen für die neue Weltordnung haben, aber damit sich sowas flächendeckend durchsetzt braucht's doch etwas mehr.

    Oh, ja, ist Nitpicking, aber ich habe beim Lesen wirklich drüber gerätselt, ob das bloß der OT-Name für die Conreihe sein soll oder IT tatsächlich eine Bedeutung hat - Spielt es in einer Parallelwelt? Ist es ein fiktives Land? Ein neues Land? Eine Stadt? Ein Schutzlager? Was?
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  5. #5
    Wagenbrecht
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    Hey,

    der Eingangspost ist geupdated, aufgrund einer Änderung der Story stehen nun auch für Outlaw-Spieler Plätze in der Jugendherberge zur Verfügung (IT Auffanglager).

    Der Flyer ist auch fertig, und hier zum runterladen verfügbar.

    Zu den Nachfragen, nun auch von mir eine Antwort- vorher war das leider nicht zu machen:

    Ja, wir wollten uns bezüglich des Genres in eine andere Richtung orientieren als es der FATE Hintergrund tut, ob man dafür gleich einen anderen Namen braucht sei dahingestellt.
    Der Hintergedanke war, mit den Konzernen einen Bereich zu schaffen, der noch ziemlich auf dem heutigen Level ist, denn Konzernintern läuft das meiste noch auf dem Stand von vor dem Zusammenbruch. Auch das aufeinanderprallen von Outlaws und Konzernen hat sich in den bisherigen Veranstaltungen (EREMIA 1, insgesamt 3 Veranstaltungen anderer Orgas auf dem EREMIA-Hintergrund) immer als recht spannend dargestellt.

    Zu der Landflucht, sicherlich gibt es die auch, allerdings spielen wir im Fantasy-LARP ja auch nicht einfach irgendwelche Bauern die einfach nur ihrem Tagwerk nachgehen, sondern meistens die, die ein bisschen mehr erleben wollen- und das bisschen mehr erlebt man in Eremia eben auch dort, wo sich viele Menschen treffen. Diese Menschen versuchen dann auf anderem Weg ihr Glück, als durch reine Selbstversorgung.

    Zur Kleidung / den übrigen Resourcen: Sicherlich ist erstmal noch viel übrig, einerseits gab es aber rund um den Zusammenbruch jede Menge Kriege, denen viel Material zum Opfer gefallen ist, andererseits aber haben gerade die Konzerne die Möglichkeiten, diese "Resourcen" (und mögen die in dem Fall auch aus dem Hausrat verlassener Gebäude bestehen) einzusammeln und für ihre Leute vorzuhalten. Dass dann die, die nicht mehr oder nur in geringem Umfang darauf zugreifen können ziemlich schnell ziemlich "abgebrochen" aussehen, finde ich eigentlich recht nachvollziehbar- ich habe einen ganzen Schrank voll Klamotten, trage aber die allerwenigsten Sachen mehr als 5 Jahre, meistens auch wegen Abnutzung; dabei wechsle ich aber auch durch und trage nicht nur eine so kleine Auswahl, die ich auch bei mir tragen könnte. Somit sehe ich schon, dass die Outlaws recht schnell "endzeitlich" aussehen- zumal deren Leben sicher härter ist als meins im Büro/in der Uni. ;-)

    Wir stehen auf der RPC aber gerne auch Rede und Antwort- ihr findet uns in Halle 2.2, Stand 221.

    Schöne Grüße,

    Stefan
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  6. #6
    Wagenbrecht
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    Leider müssen wir euch mitteilen, dass wir den Termin für Eremia II am Wochenende vom Tag der deutschen Einheit leider verschieben müssen. Dieser Schritt ist uns nicht leicht gefallen, wurde aber immer unausweichlicher und ist nunmehr die einzige, sinnvolle Alternative: Nachdem wir kurz nach der Veröffentlichung des Termins schon von vielen unserer NSCs und von beinahe noch mehr Spielergruppen, mit denen wir fest gerechnet hatten, das Feedback bekommen haben, dass der Termin für sie nicht realisierbar ist, wurde in den letzten Wochen klar, dass drei Mitglieder des Kern-Orga-Teams an diesem Wochenende nun auch unabänderlich terminlich gebunden sind. Wie so oft steht bei allen der Job oder Weg dorthin im Wege- durch Urlaubssperren wegen Jobwechseln und Klausuren an der Uni ist es uns mittlerweile unmöglich geworden den Termin zu halten. Auch die vielen anderen Cons an dem Wochenende (teilweise solche, die wir selbst gerne besucht hätten, teilweise solche, deren Orgas bei uns teilnehmen wollten) haben uns zu diesem Schritt ermutigt.

    Aufgeschoben heißt natürlich nicht aufgehoben- vieles ist schon geplant, die Location soll auch auf jeden Fall in diesem Rahmen genutzt werden. Leider steht der neue Termin noch nicht, diesmal wollen wir zunächst mit möglichst viele NSCs und Gruppe vorab Rücksprache halten um einen idealen Termin in 2012 zu finden, um die Veranstaltung durchzuführen.

    An dieser Stelle bereits vorab aber noch eine Info, die wir schon vor einiger Zeit posten wollten, wegen der Unsicherheit hinsichtlich des Termins kamen wir bisher noch nicht dazu: Wir haben mehrere Anfragen bezüglich des hohen Preises erhalten. Uns ist durchaus bewusst, dass wir preislich eher am oberen Ende angesiedelt sind, dennoch bereichert sich keiner hier persönlich an den Einnahmen. Statt aber lange zu lamentieren haben wir uns entschieden, dass wir die Kalkulation, basierend auf 55 Spieler und 20 NSCs komplett öffentlich machen. So könnt ihr euch selbst ein Bild machen- berücksichtigen muss man aber ohnehin, dass es eine 4 tägige Veranstaltung mit Vollverpflegung ist.

    Einnahmen:

    Teilnehmerbeiträge 7.525,00 €

    Ausgaben:

    Unterkunft (inkl. Bunker) 3337,50 €
    85 Personen, 3 Übernachtungen, je 12,50 €, 150,- € pauschale für den
    Bunker

    Verpflegung (Mittag-/Abendessen à 3,- €, Frühstück à 1,80 €) 1734,- €

    Transport / Mobilität
    Fahrzeugmiete 575,- €
    Sprit 300,- €

    Werbung / Druckkosten
    Flyer 100,- €
    Div. Ausdrucke 150,- €
    Duna-Banner fürs Gebäude 180,- €

    Fundus
    Outlaws / Duna, je 600,- €, 1200,- €

    Special Effects 500,- €
    Unkalkulierbare Kosten 500,- €

    Summe Ausgaben 8.575,50 €

    Verlust: 1051,50 €, der durch den Spielebaukastne e.V. getragen wird.

    Sobald der Termin feststeht, werden wir ihn hier posten. Im Blick haben
    wir natürlich primär solche Wochenenden, die sich mit einem Feiertag
    kombinieren lassen.

    Für Fragen stehen wir natürlich gerne zur Verfügung,
    schöne Grüße

    Stefan
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