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  1. #1
    stadtmond
    stadtmond ist offline
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    Einladung: 1648 - Zeit des Umbruchs

    Der DreißigjährigeKrieg neigt sich seinem Ende zu. Jahrzehnte des Todes und der Verheerunghaben die gesamte Struktur und ein normales Leben in der Pfalz zu Nichte gemacht.

    Während in Münster und Osnabrück die hohen Herrschaften zu Friedensverhandlungen zusammenkommen, treffen sich auf einer kleinen Jagdhütte in der Pfalzfeindliche und verbündete Gesandtschaften der örtlichen Geschlechter, um über die Zukunft des Dahner Felsenlandes zu beraten.

    Bodenschätze, zurückgelassene Kriegsbeute und sagenhafte Orte locken.

    Wo gibt eswas zu finden?
    Wofür lohnt es sich zu verhandeln und mit welchen Mitteln will man seine Interessen vertreten?


    Es brauchtsomit jede Gesandtschaft neben Diplomaten auch Waldläufer, Landvermesser,Prospektoren und kundige Menschen, um diese Informationen zu besorgen und sie vor neidischen Blicken und Ohren zu beschützen. Daher sind auch Soldaten gefragt. Am Schwert, der Pike und hinter der Muskete. Und, wo diese sind, dürfen Heilkundige und Gelehrte nicht weit sein, egal ob sie derWissenschaft oder dem (Aber-)Glauben vertrauen.

    Und wer schützt die Kinder Gottes vor den Versuchungen des Bösen oder den Irrungen des falschen Glaubens?

    In gewohnter Dilli-Manier, entscheidet Ihr selbst, wie dieses Treffen verläuft...


    An der Oberfläche sind natürlich die politische Situation zum Ende des Dreißigjährigen Krieges und hier ganz konkret die Gebietsverhandlungen in der Pfalz die Ausgangssituation für Eure Charaktere.

    Darüberhinaus vollziehen sich in der Welt Umbrüche in Glaube und Wissenschaft; die Neuzeit steht ins Haus.

    Dinge, die man zuvor als Übernatürlich gesehen hat, werden einerseits durch Wissenschaften erklärt. Andererseits driften die Wissenschaften ab in obskure Welten des Phantastischen. Medizin, Alchemie und Geheimwissenschaften durchdringen die Religionen.

    Diese mehrfache Unbestimmtheit soll im Spiel „real“ sein. Das bedeutet, wir veranstalten hier ganz klar ein Fantasy-Liverollenspiel mit entsprechenden „magischen“ Komponenten und unheimlichen Begegnungen mit dem Unfassbaren.

    Historische Daten seht als Anregung, nicht aber als Korsett, das Euch einschränken soll. Wichtiger als die original historische Gewandung und quellengetreues Geschichtsverständnis ist uns der Spaß am Spiel!

    Seid herzlich eingeladen! Mehr unter: http://www.dilettanten.de/spiele/1648/

    Viele Grüße!

    Jens / 1648
    Geändert von stadtmond (14.04.2014 um 18:14 Uhr)

  2. #2
    Kelmon
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    Schade - das Szenario wäre genau das Richtige für mich (auch wenn ich "Fantasy-LARP" und "Deutschland, 1648" nicht so wirklich miteinander in Einklang bringen kann). Die Sache mit den Gesandtschaften aus realen Einflußgebieten der Zeit ist schön, ebenso, daß ihr kein Problem mit Realglauben im Spiel habt. Dazu ist die Veranstaltung noch quasi vor meiner Haustüre. Nur: LARP mit Schadensansagen ("Zwei! Zwei!"), einem Freibrief zum Dieben von Spielerausrüstung und "sakrale Fähigkeiten" (=Zaubersprüche?) für christliche Priester sind für mich leider No-Go. Oder habe ich davon etwas falsch verstanden?

    Eine Frage noch interessehalber: Wie stellt ihr euch denn den Gewandungs- bzw. Ausrüstungsstandard konkret vor? Ich könnte mir vorstellen, daß der Hinweis "nutzt die Faschingszeit (Musketier, Landsknecht, Piratenpistolen, Büchsen, ...)" nicht eben zu Begeisterungsstürmen bei alteingesessenen Spielern der Periode führen wird. Da wär's ganz gut, wenn ihr da vielleicht ein bisschen genauer werdet.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  3. #3
    stadtmond
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    Hallo Kelmon,

    vielen Dank für Deine Rückmeldung! In dem Verweben der Zeit um 1648 mit einem phantastischen Szenario sehen wir spannende Möglichkeiten. Für die Menschen damals waren gewisse, mystischen Dinge ja "real" und eben dies lassen wir im Spiel "Wirklichkeit" werden. In Literatur und Film gibt es anregende Beispiele vom Genre-Mix Historie/Fantastik: Pakt der Wölfe, Sleepy Hollow, Brothers Grimm, Frankenstein, ... auch im Umgang mit der Thematik der Religionen.

    Unser Dilli-Regelwerk (und hier die modifizierte 1648-Variante) funktioniert inder Tat etwas anders als die bekannten Systeme, dafür aber auch schon seit Anfang der 1990er Jahre auf zahlreichen Spielen von 30 bis 280 Spielern. Nach unserer Erfahrung ist es auch für neue Mitspieler keine Hürde (Dieben, Ansagebei limitiertem stärkeren Schadenswert u.ä.). "Zaubersprüche" für Geistliche gibt es nicht - das hast Du falsch verstanden. Aber, da wir uns im fantastischen Genre befinden, gehen Wirkungen von den Handlungen der "Fachleute" wie Priester, Mediziner, Alchimisten etc. aus, an die man sich halten muss und die "geregelt" werden.

    Wir machen Spiele für alle Geldbeutel. Von daher wird niemand gegängelt, der statt Repliken eine Faschingspiratenpistole aus einer leicht anderen Epoche mitbringt. Nach 30 Jahren Verheerung ist die Garderobe mitunter nicht mehr so prunkvoll/komplett unter den "mittleren Chargen". Von dem durchweg kreativen Standard auf unseren Cons von Fantasy bis in die 1919er Jahre mag sich jeder auf unserer Foto-Galerie ein eigenes Bild machen.

    Ich denke, damit ist klar, dass wir nicht in Richtung reel enactment gehen. Sei aber auf jeden Fall herzlich eingeladen, Dich auf das Spiel einzulassen - allein schon die Landschaft lohnt sich ;-)

    Viele Grüße!

    Jens | 1648 | Dilettanten
    Geändert von stadtmond (16.04.2014 um 16:27 Uhr)

  4. #4
    Gerwin
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    Nicht böse gemeint (generell fand ich die Homepage sogar hübsch, gerade der Spielort sieht sehr attraktiv aus), aber dann habt ihr das Con glaube ich etwas falsch ausgeschrieben. Eine Jahreszahl wie 1648 und ein Ort in Deutschland locken Spieler an die sich für Reenlarpment interessieren. Zumindest generell. Ich habe nun wenig Ahnung von dieser Zeit, aber mich mal durch eure Fotogalerie geklickt. Die Bilder bei denen ich mir dachte "okay..17 Jahrhundert" waren eher selten, die Bilder bei denen ich mir dachte "naja, Fantasy halt, jeder macht irgendwie was er hübsch findet" dagegen häufiger. Sprich, um es auf den Punkt zu bringen, ihr wollt ein vom technischen Standard sehr spät (für mich zu spät) angesiedeltes Fantasycon mit "Puffpuff...du bist tot" anstelle von "zackploing" spielen. Dann würde ich euch raten, es auch so auszuschreiben. Damit bekommt ihr eher passende Spieler.

    Nur mal als kurze Anmerkung "orginal historische Gewandungen" dürfte keiner tragen. Auch kein Reenlarper. Das wäre ziemlich teuer (so ein Orginal ist ja selten). Die Freiheit die ihr den Spielern einräumt ("kein Korsett") dürfte das eigentlich ungewöhnlich-positive Conkonzept eben wieder zunichte machen.

    Dass ihr zum Dieben von Spieler"eigentum" anregt (auch wenn ich nicht gefunden habe wo, bin wohl noch zu müde) finde ich hingegen, im Sinne einer glaubwürdigen Hintergrundwelt, in Grenzen sogar gut.

  5. #5
    stadtmond
    stadtmond ist offline
    Grünschnabel Avatar von stadtmond

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    Ja, genau. Wir siedeln das Szenarioin einer Zeit an, wo es schon Schusswaffen gab (was es ja auch im"Piraten-Fantasy-Umfeld" schon Jahre gibt) gehen aber nicht so weitRichtung Gegenwart, dass wir es schon mit Steampunk zu tun habenwürden. Da wir sowohl den Aberglauben als auch obskure Wissenschaften des17. Jahrhunderts als "real" ausspielen, wird das ganze einFantasy-Live. Danke für den Hinweis; das setzen wir noch mal ganz vorne auf dieEinladungs-Website.


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