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  1. #1
    Kleriker (Archiv)
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    [Meinung] Helicon 35

    So, der Übersichthalber erstell ich mal nen neuen Tread.

    Wie war Heli 35?

    Aus meiner Sicht einfach geil, um es mal in einfache Worte zu packen

    Das Wetter hat gestimmt, die Burg hat ein wunderbares Ambiente geboten, die Schlachten waren unterhaltsam und spannend, der Plot mit einigen irrwegen gepflastert (ich erinner an die kleine Kadentrale mit der Falltür mit der zerbrochenen Steinplatte die die Gerüchte um einen Vampir ordentlich anheitzten und es dann doch keinen gab) ach, und danke an den Waldelfen der mich fast zu Tode erschrocken hat, weil er sich in dunklen Ecken versteckt hat :haue:

    Allem in allem war das ein sehr gelungener Con und ich werde wohl wieder hingehen.

    Ich schreib später wohl noch etwas mehr, kann im Moment aber nicht so lang, bin auf der Arbeit.

  2. #2
    Jezabel Sahira (Archiv)
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    So,
    für alle die nicht dabei waren (und für die, die dort waren natürlich auch;-)
    Hier mein InTime- Bericht:

    Bericht über die jüngsten Vorfälle, die sich auf Burg Nordwacht ereigneten

    16. Tag im 1. Mond der Poena im Jahre 34 n. A. III

    Nach einem strammen Tagesmarsch erreichten wir mit dem Zug der Transparima Handelsgesellschaft Burg Nordwacht am nördlichen Rande der Baronie Carajon im Herzogtum Ligonii.
    Alle freuten sich nach der anstrendenden Reise auf einen geruhsamen Abend am Kaminfeuer, doch derlei Annehmlichkeiten sollten uns leider vergönnt sein.
    Ehe das Burgtor in Sicht kam, drang auch schon das Kampfgeschrei an unsere Ohren. Eine Gruppe von Söldnern versuchte die Burg zu stürmen. Das berherzte Eingreifen meiner Mitreisenden konnte jedoch eine Eskalation verhindern. Nachdem sich die Situation etwas beruhigt hatte, wurde uns auch Einlaß gewährt.

    Natürlich galt unser Interesse dem Angriff und den Beweggründen der Söldner. So ersuchten wir den Burgherren um eine Audienz, in der Hoffnung etwas zu erfahren, daß Aufschluß bringen würde. Doch leider war meines Erachtens der Burgherr samt Gemahlin wenig kooperativ und spielten die Situation herunter. Auch ließ mich dieses Gespräch zu dem Schluß kommen, daß das Kontor der Transparima Handelsgesellschaft auf Burg Nordwacht mehr als unerwünscht war. Es drängte sich mir der Verdacht auf, daß hier ewas nicht mit rechten Dingen zuging.Dies wurde durch einen weiteren, eklatanten Vorfall untermauert.

    Drei als Dörfler verkleidete Personen hatten sich kurz nach dem Angriff, bei dem auch das Burgtor stark in Mitleidenschaft gezogen worden war, Zugang zur Burg verschafft. Sie wurden festgesetzt, doch eine Befragung bot nur wenige Erkenntnisse über deren Vorhaben. Klar wurde jedoch, daß sie durch das Freisetzen sehr hoher magischer Energie das Unsagbare auf die Burg aufmerksam machen wollten, um die Burg samt Bevölkerung verschwinden zu lassen. Nach einer fieberhaften Suche konnte der Magiespeicher gefunden und durch das umsichtige Vorgehen von Magister Gwendan von der Universität zu Tlamana und Erlik Falkenhand unschädlich gemacht werden. Über die Gründe dieser drastischen Vorgehensweise blieben wir jedoch im Unklaren.
    Dafür fiel mir abermals das passive Verhalten des Burgherren auf, welcher als einzige Maßnahme in dieser prikären Lage vorschlug, die Verhafteten einzusperren, bis diese von sich aus weitere Informationen preis gäben. Noch in der selben Nacht wurden wir auf eine Krankheit aufmerksam gemacht, welche schon vor einiger Zeit in der Burg um sich griff und just dieser Tage wieder aufkam. Sie wurde das Schwindfieber genannt. Die Erkrankten wiesen zwei eng zusammenliegende, dunkle Male auf und waren sichtlich geschwächt. Doch laut der Burgbewohner hatte der neue Medicus Symon die Krankheit schnell unter Kontrolle gebracht. Verstärkt durch das Auftauchen eines Vampierjägers kursierte schnell das Gerücht eines Vampieres, welcher sich in der Burg eingenistet haben soll.

    Das letzte Ereignis dieser Nacht war der Fund einer verschlossenen Tür, über welche man uns keinerlei Auskunft geben wollte. Es gelang wohl einigen Personen die Tür unbemerkt zu öffenen. Dahinter fand sich am Ende einer Wendeltreppe eine schwarze Wand, von welcher vermutet wurde eine Art Durchgang zu sein.

    17. Tag im 1. Mond der Poena im Jahre 34 n. A. III

    Der neue Morgen brachte schon die nächsten Ereignisse mit sich. Schnell ging die Kunde um, daß in der Nacht viele der Gäste an dem Schwindfieber erkrankt waren, darunter auch einer meiner Reisegefährten. Er wies die Male am Arm auf und klagte über Mattigkeit. Nach einer Untersuchung durch Medicus Symon wurde uns versichert, daß kein Grund zur Besorgnis bestünde. Waren bis dato noch viele bezüglich des Vampieres skeptisch, so wurde deren Meinung möglicherweise durch den Fund einer geborstenen Steinplatte in der Krypta unter der Kapelle, von welcher behauptet wurde, es handle sich dabei um eine Bannplatte, revidiert.

    Das Vertrauen in Medicus Symon schwand jedoch rapide, als bei der Untersuchung der Male durch Heiler unter den Gästen, in den Einstichen kristallartige Gebilde gefunden wurden. Man fand heraus, daß diese für den Schwund der Lebenskraft verantwortlich waren. So waren auch allen Burgbewohnern diese Kristalle eingesetzt worden. Man begann sofort, allen Betroffenen, diese operativ zu entfernen.
    Auch die Bannplatte stellte sich nach eingehender Untersuchung der Bruchstellen durch einige Zwerge als Fälschung heraus, die uns in die Irre führen sollte.

    Zur gleichen Zeit waren wohl einige der Gäste mit der inzwischen wieder verschlossenen Tür beschäftigt. Diese konnten den Medicus Symon beobachten, wie er den Gang hinter der verschlossenen Tür betrat.
    Fest stand nun, daß Symon irgendwelchen böslichen Machenschaften nachging und aus diesem Grunde die Vielzahl der Gäste als störend empfand. Der Vampier war nur eine Ablenkung. Doch was genau führte er im Schilde?

    Plötzlich wurde die Burg erneut angegriffen. Doch diesmal waren es nicht die Söldner, sondern Menschen die zu einer Art Maschienenwesen mutiert worden waren. Man sagte mir, daß sowohl diese Wesen als auch dieser schwarze Durchgang den man entdeckt hatte, eindeutig die Handschrift des ?Erleuchteten Ordo Mechanicus? trug. Ein Grund zur Besorgnis, wie man mich wissen ließ.
    Als bis in die Mittagstunden der Medikus spurlos verschwunden blieb, wurde die Durchsuchung seiner privaten Gemächer durch die Haushofmeisterin gestattet.
    Auffällig war hier gleich, daß seine Tür magisch verschlossen war. Es gelang jedoch dieses Hindernis zu überwinden. Was wir dann im Keller seiner Gemächer fanden, bot einen grauenhaften Anblick. Angeschlossen an einen Apparati unbekannten Zweckes fand man drei Menschen. Sie wurden sofort zu einem Heiler gebracht, doch kam jegliche Hilfe zu spät. Anschließend mußten wir den Zorn des Burgherren ob des unbefugten Betretens privater Räumlichkeiten über uns ergehen lassen. Selbst nach diesem belastenden Fund war er nur schwerlich zur Mitarbeit zu bewegen.

    Am Nachmittag mußten zwei Mägde unter Arrest gestellt werden, welche versuchten, einige der Gäste anzugreifen. Es stellte sich heraus, daß sie Verbündete von Herrn Symon und Mitglieder des Erleuchteten Ordo Mechanicus waren. Weiter konnten wir erfahren, daß hinter dem unpassierbaren Durchgang ein Portal errichtet worden war, welches das Reisen durch die Zeit ermöglichen sollte. Außerdem konnte man ihnen magische Armbänder abnehmen, welche das Durchschreiten des Durchganges ermöglichten.
    Sogleich machte man sich daran, den Durchgang für alle zu öffnen. Doch war der Raum dahinter von den Maschienenwesen gut bewacht. Als diese beseitigt waren, konnten die Gelehrten das ganze Ausmaß der Katastrophe erst erfassen.

    Man fand Symon tot, offensichtlich mit einem Dolch ermordet. Eine hochkomplizierte Apparatur, die das Zeitportal mit Energie versorgte, welche durch die Kristalle gesammelt wurde, war grob zerstört worden.
    Doch hatte der Widersacher von Symon offenbar keine Ahnung von dem Gerät, denn es war nicht abgeschaltet, sondern lud sich im Gegenteil sogar weiter auf. Den Gelehrten zufolge mußte die Apparatur wieder ordentlich zusammengebaut werden, um sie sachgemäß abschalten zu können. Nur so war es möglich, eine magische Überladung, die die Burg komplett zerstört hätte, zu verhindern. Es dauerte Stunden und das Fehlen eines Teiles ließ bisweilen alle Hoffnung auf Rettung schwinden. Doch konnte es mittels des Dolches durch eine Resonanzsuche bei dem Mörder Symons gefunden werden. Während der letzten Einstellungen kam es erneut zu einem Kampf mit den Wesen. Glücklicherweise konnte die Apparatur vor weiteren Schäden geschützt und abgeschalten werden. Dies führte zu einem letzten Aufbegehren der Maschienenwesen und der unter Einfluß stehenden Burgbewohner. Nach einem letzten, erbitterten Kampf war das Unheil jedoch überstanden.
    Umso ausgelassener wurde an jenem Abend noch gefeiert. Auch die Lethargie fiel von dem Burgherren und seiner Familie ab und sie sind wieder Herr ihrer Sinne.
    Über die Herkunft der drei Dörfler und den Auftraggeber der Söldner kann im Nachhinein nur spekuliert werden, doch wird gemeinhin vermutet, daß es sich bei diesen um eine Abspaltung des Erleuchteten Ordo Mechanicus handelte, welche ihrerseits versuchten, Symon einhalt zu gebieten.
    Einzig das Vorhaben des Herrn Katzenstieg, Mitinhaber der Transparima Handelsgesellschaft birgt noch Grund zur Besorgnis. Will dieser doch einen großen Teil des Parimawaldes roden, um seine Handelsstraße gen Norden zu bauen. Doch liegt es an dem Freiherren zu Burg Nordwacht, diesem Tun einhalt zu gebieten.

    Gezeichnet
    Adorata von Neuenstein, Freifrau zu Wasserberg
    Jezabel Sahira bint Rashad bin Nejah

    Ich kenne die Hälfte von euch nicht halb so gut, wie ich es gern möchte, und ich mag weniger als die Hälfte von euch auch nur halb so gern, wie ihr es verdient.

  3. #3
    Robert Hut (Archiv)
    Robert Hut (Archiv) ist offline
    Grünschnabel Avatar von Robert Hut (Archiv)

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    Hallöchen,

    auch kurz gesagt. Es war wieder toll. Dank und Lob an alle.

    An dieser Stelle auch mal ein ganz besonderes Lob an die kämpfenden NSC's. :respect:

    Der Kampf im Rittersaal wurde von NSC-Seite unterbrochen als Ritter Fabius rückwärts in die Absperrung stürzte und er wurde rüstungsbedingt aufgehoben und aus der Gefahrenzone gebracht.
    Ich komm da jetzt zwar ein wenig ungeschickt weg, ich war aber in dem Moment echt dankbar.


    Der zweite erwähnenswerte Punkt ist die Tatsache, dass die NSC im Schildwall nicht auf die Köpfe des Spielerschildwalls geschlagen haben, sondern man sich bis zum Lösen der beiden Schildreihen einfach nur angelächelt hat.

    Das sollte zwar alles selbstverständlich sein, aber alle Kämpfer/innen wissen, dass es leider nicht immer so ist.

    Deswegen Danke und :stolz:


    Bis zum nächsten Mal.
    Gruß Frank
    Es ist nicht so wie es scheint und ich kann alles erklären....

  4. #4
    Bathôkh (Archiv)
    Bathôkh (Archiv) ist offline
    Gelegenheitsschreiber Avatar von Bathôkh (Archiv)

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    Nach dem Con ist etwas ganz Neues auf die top 10 Liste von Bathôkh gekommen, wenn man das nette Spiel "60 ab" spielt sollte man deutlich VOR 16 aufhören....

    (aber war geil mit radfebrecht im sterben zu liegen und schnaps zu saufen...*sing*schnaps das war sein leztes wort...*sing aus*)

    und was haben wir an diesem WE noch gelernt?
    1. wenn sich nachmittags keine NSC's blicken lassen, sollte man seine Rüstung wieder flicken.

    2. Wenn die Rüstung geflickt ist sie auch erst wieder NACH der Endschlacht ausziehen..*grummel*

    3.Sich ungerüstet mit einem wilden Kriegsschrei auf das Ding mit den breitesten Schultern zu werfen ist eine ganz DUMME idee
    *zu Radebrecht schiel und dem geworfenen Bierhumpen ausweich*

    4. Ich brauch unbedingt nen Flachmann.
    5. Stephan in den A**** treten dass er unsere Schilde fertig macht :haue:

    Aber spass hats gemacht. ich hoffe nur dass man am 14.4. einige bekannte gesichter wiedersieht....
    "Vernünftige Leute brauchen keine Regeln um gut zu spielen, während unvernünftige Leute immer einen Weg finden werden diese Regeln zu umgehen!"

    FredSchwohl 6.2.2004

  5. #5
    Christian S. (Archiv)
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    Schnaps, habe ich Schnaps gehört!? ?(

    Du Irrer, das war echter Schädelspalter, will sagen guter Scotch, den wir da in Rekordzeit vernichtet haben. Allerdings sollten wir das nächste mal den Flachmann nur halb voll machen.

    Allerdings sollte man in der Tat deutlich vor "12"!!! Aufhören, das erhält die Gesundheit wesentlich länger.
    Ansonsten kann ich mich deinen Punkten nur anschliessen, vor allem dem mit der Rüstung!

    Abschliessend kann ich jedoch sagen: Es hat sich gelohnt! In jeder Hinsicht.
    Sehr schönes Larp, sehr gute NSC, sehr gute SC, viele Freunde, sehr gutes Geschäft.
    Und meinen Kunden rufe ich zu: beehren sie mich bald wieder!

    Ein Wort zum Schluss noch:
    "ceterum censea "Burg Nordwacht" esse delendam!"

    Bis in Bälde!
    Grüße,

    Der Grischan
    aka Radebrecht Schwertfeger
    aka Karolus von Neuenstein
    aka William Taylor
    aka M.B.

    Enrique di Marco - R.I.P.

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