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  1. #21
    Lenora
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    @Cartefius
    Werden dadurch die Texte nicht zu lang? Ich habe immer Angst, das liest sich dann niemand mehr durch.
    Ich werde jetzt nochmal bei allen Sachen drüber schauen, dass wirklich bei den historisierenden Sachen ganz am Anfang gleich steht "Anlehnung", "inspiriert" oder "orientiert an", sodass kein falscher Eindruck entsteht.

    Edit: Oder vielleicht ein kleines Etikett, das zeigt: "Historisch" oder "historisierend"?
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  2. #22
    Numair
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    @jboerner:
    Mir sind die Unterschiede bewusst und mir ist auch klar, dass Rekonstruktionen nicht nur beim Reenactment, sondern auch bei den von dir genannten Beispielen Verwendung finden. Es war einfach nur ein Beispiel, weil ich den Satz nicht unnötig in die Länge ziehen wollte.
    Ich bin der Letzte der "Mach doch Reenactment!" oder ähnliche sinnlose Floskeln verwenden würde.

    Ich finde lediglich, dass man es mit Erläuterungen, Schaubildern und sonstigem erklärendem Beiwerk zu den einzelnen Schnitten auch übertreiben kann, wenn es letztendlich um ein kommerzielles Angebot geht. Dafür gibt es genug andere Quellen und Webseiten (wie z.B. eure) auf die man dann im besten Fall sogar verweisen kann, für die Kunden, die sich intensiver mit der Materie befassen wollen. Zumal man solche Punkte dann eh im intensiven Kundengespräch oder beim Maßnehmen besprechen kann.
    Wenn ich als Otto-Normal-Kunde aber einfach nur eine schöne Gewandung kaufen möchte, die nicht den Anspruch haben muss, nach Funden in XY belegt zu sein, dann will ich einfach nur Shoppen. Ein guter Kontakt und Rücksprachen mit dem Anbieter runden das Kauferlebnis dann für mich ab.

    Dein Engagement für die Vermittlung dieser Thematiken und deren Erläuterung in allen Ehren. Aber ich halte es für übertrieben, dass jeder kommerzielle Anbieter es ähnlich handhaben sollte.
    Anstehende Cons: - 2013 keine Cons -

  3. #23
    jboerner
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    @Lenora:

    Meine Empfehlung wäre, "fantastisch" "historisierend" und "Rekonstruktion" zu verwenden, jeweils mit einleitender Beschreibung der Kategorie, bei zweiterer ähnlich wie jetzt grob das Jahrhundert/whatever zu nennen, aber mich nicht in Unterschieden zum Original zu verlieren, sondern schlicht nur "grob angelehnt" zu schreiben. Und wenn es eine Rekonstruktion ist, Bilder der Vorlagen etc. mit dazuzustellen.

    Cotehardie:
    Naja, dunkelrotes Leinen als Futter ist schon ziemlich "mutig", nenne ich es mal, und Riesengroße Stiche in...Heftstich? Als Verbindung net grad historisch. Zumal bei den restlichen Details. Aber nur weil es im "Medieval Tailorts Assistant" zu finden ist, ist es nicht "richtig". Prima Buch für den Einsteiger, der nicht weiß, wie er ne Klamotte schneidert, aber von der Vorlagentreue durchaus kritikwürdig.

    Begriffslänge: Naja aber es ist richtiger und weniger verwirrend Die Angewohnheit, ob optischer Erwägungen alles inhaltlich zusammenzukürzen finde ich eine grausliche Entwicklung.

    Abgesehen davon: die Preise finde ioch persönlich recht eindeutig, sollte da irgendwo "Preis" denn nicht "Preisklasse" stehen, und ich es nicht gesehen haben, würde ich "Beispielpreis" schreiben, aber "Preisklasse" finde ich eindeutig...die Größe finde ich allerdings bei Beispielen unnötig.

    @Numair:
    Ok, prima, aber wenn ich nicht den Anspruch habe, dann brauche ich keine Schlagwörter wie "historisch".
    Falsch ist halt falsch. Wir hatten just das Drama wegen dem Löwenstore, der auch (wenn auch ungleich schlimmer in den Detailbeschreibungen) falsche Begriffe verwendete.

    Einfach passende nehmen, und alles ist gut. Niemand wird Kunden dadurch verlieren. Eher neue gewinnen, weil das die Seriösität steigert.
    • Reenactment = Nachstellung eines bestimmten Ereignisses
    • Living History = Versuch des Nachvollziehens bestimmter Aspekte des Lebens von Personen in der Vergangenheit
    • Marktmittelalter =weder des eine noch das andere und vor allem kein Mittelalter, sondern uriges Kostümcampen
    • LARP = In Real arrangiertes Rollenspiel in unterschiedlichsten Settings
    • Reenlarpment = Ungenau definierte Larp-Variante mit dem Defürhalten der Teilnehmer nach besonders historischen Setting und Ausrüstung
    • Die Unterschiede zu kennen und sich selber richtig zu verorten = unbezahlbar

  4. #24
    Gerwin
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    Schwierig. Ich sehe in Leonaras Fall "historisch" eben eher als Gegenstück zu der auch erwerbbaren "Fantasygewandung". Historisch hat einen gewissen historischen Anspruch. Wie groß der nun ist...darüber ist erst einmal nichts gesagt. Ich würde mich zwar freuen wenn ich nun etwas komplett historisches haben wollen würde, bin mir aber sicher dass Leonora dass auch machen würde (wenn ich nur die Bilder einer entsprechenden Homepage von seriösen "Living history Darstellern" geben würde). Vorausgesetzt natürlich ich bin bereit für meinen Wikinger eine vierstellige Summe auf den Tisch zu legen, wo medivealdesign es für einen Bruchteil macht. Dafür...hab ich eben mehr Freiheit. Wenn man natürlich jetzt historisch im Sinne von "die hierunter abgebildeten Fundstücke sind 1 zu 1 nach einer historischen Vorlage, historischer Fertigungsweise, historischer Färbung und historischen Material (oder auch nur 2 der 4)" versteht...ist historisch in diesen Bezug eben Schwachsinn.

  5. #25
    Cartefius
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    Werden dadurch die Texte nicht zu lang? Ich habe immer Angst, das liest sich dann niemand mehr durch.
    Ich weiß nicht, ich als Kunde freue mich grundsätzlich immer, wenn ich ausführliche Hintergrundinformationen bekomme, denn durchlesen werde ich so etwas ja sowieso nur, wenn ich Interesse habe - Es zwingt mich ja niemand dazu.
    Oder vielleicht ein kleines Etikett, das zeigt: "Historisch" oder "historisierend"?
    So kleine "Aufkleber" fände ich auch nicht schlecht, das könnte man vielleicht für mehre häufig wiederkehrende Aspekte verwenden und für eine ausführlichere Erklärung anklickbar machen.

    Denkbar wären z.B. Aspekte wie "historisch akkurat", das auf der Website bereits erwähnte "Einzelstück" aber auch "nach Kundenentwurf", "vollständig handgearbeitet", oder vielleicht auch "Basismodell" oder ähnliches für günstige Einsteiger-Ausführungen .

  6. #26
    Lenora
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    Meine Empfehlung wäre, "fantastisch" "historisierend" und "Rekonstruktion" zu verwenden, jeweils mit einleitender Beschreibung der Kategorie, bei zweiterer ähnlich wie jetzt grob das Jahrhundert/whatever zu nennen, aber mich nicht in Unterschieden zum Original zu verlieren, sondern schlicht nur "grob angelehnt" zu schreiben. Und wenn es eine Rekonstruktion ist, Bilder der Vorlagen etc. mit dazuzustellen.
    Dann behalte ich mir das mal im Hinterkopf, wenn ich mehr historische Projekte habe, die das dann auch füllen. Momentan würden die zwei da ja recht verloren drin sein... Aber ich werde das auf jeden Fall jetzt schon irgendwie kennzeichnen. Ist notiert!

    Rotes Futter: Ja auf jeden Fall *g* Aber das musste sein, weil ich es für einen Larp-Charakter verwenden möchte, der auf Rot-Blau aufbaut. Da ist halt wieder der Nutzenbezug dabei. Was den Schnitt angeht: Da habe ich auch an zeitgenössischen Statuen, einen ähnlichen/gleichen bemekrt und mich daher für den entschieden (da schaue ich als Quelle ohnehin am liebsten). Der Bezug zum Buch kam dann nur, weil ich dachte man hätte das eventuell eher parat zum Nachschauen.
    Aber ich werde mir den Hinweis mit belegten Bildern als Vorlage auf jeden Fall merken. Vielleicht finde ich mein richtiges Kleidvorbild auch nochmal.

    Preise und Größenangaben: Check. Letzteres nehme ich dann wieder raus.

    @Cartefius
    Tolle Ideen! Vielen Dank! Ich denke mal sowas ist machbar Und vor allem löst es vielleicht noch das Problem gleich zu sehen was zu haben ist und was nicht... Danke!
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  7. #27
    jboerner
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    rotes Futter: Ja auf jeden Fall *g* Aber das musste sein, weil ich es für einen Larp-Charakter verwenden möchte, der auf Rot-Blau aufbaut. Da ist halt wieder der Nutzenbezug dabei. Was den Schnitt angeht: Da habe ich auch an zeitgenössischen Statuen, einen ähnlichen/gleichen bemekrt und mich daher für den entschieden. Der Bezug zum Buch kam dann nur, weil ich dachte man hätte das eventuell eher parat zum Nachschauen.
    Abe rich werd emir den Hinweis mit belegten Bildenr als Vorlage auf jeden Fall merken. Vielleicht finde ich mein richtiges Kleidvorbild auch nochmal.
    Hier haben wir den Knackpunkt. Wenn du eine Klamotte machst, wo irgendwas in der Umsetzung nicht auf der Quelllage fußt, oder eine Entscheidung maßgeblich von einem Wunsch/whatever beeinfußt ist, ohne dass es (mehere!) Belege gibt, ist die Bezeichnung "historisch" einfach keine gute Idee. Im Grunde wird selbst eine perfekte Rekonstruktion mit einer floranen Stickerei, für die es keinen Beleg gibt, in dem Moment zu "fantastisch". Und daher haben die Sachen da an sich nix zu suchen.

    Man kann immer irgendwie argumentieren, warum man "historisch" oder ähnliches nutzen kann/darf- ne Kontrollinstanz gibt es net, nur meckernde Jense Die primäre Frage bleibt aber auch: warum braucht man es...
    • Reenactment = Nachstellung eines bestimmten Ereignisses
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    • Marktmittelalter =weder des eine noch das andere und vor allem kein Mittelalter, sondern uriges Kostümcampen
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  8. #28
    Numair
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    Das mit den "Aufklebern" find ich prima. Da könnte man per Link nämlich die ganzen näheren Infos dazu auf eine separate Seite (oder ein Pop-Up) packen. Nur als Idee.

    Letztendlich find ich die Seite schon in der jetzigen Form besser als viele andere Shops.
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  9. #29
    Lenora
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    Ja wie gesagt: Das ist einfach so eine Definitonssache.
    Für mich ist "historisch", wenn ich mich an die Vorgaben der jeweiligen Zeit möglichst zu 90% richte: dh. Schnitt, Farben, Materialien (wobei das immer der schwierigste Punkt ist, denn den einzuhaltne geht im Prizip gar nicht, nur orientierend), Formen, Zierelemente. Also nicht zwingend nur eine exakte Kopie eines existierenden Teiles, sondern eine Nacharbeitung unter genau gesetzten "Gesetzen". Daher finde ich den Begriff "Rekonstruktion" für das, was du meinst auch am passendsten! Historisch wäre für mich da jetzt etwas dehnbarer - also Rekonstruktionen und korrekt gearbeitete Kleidung.

    Historisierend wäre dann eben alles, was unter die 90% fällt (also auch definitiv die Cothardie). Alles unter 50% ist schon eine Neuschöpfung/Fantasie.

    Von daher: Ich bin auch ein Freund von ganz klarer Kommunikation. Man will ja schon wissen, was einen erwartet. Und von daher werde ich mich bemühen, dass deutlich zu machen
    Es war aber nicht meine Intention einen "falschen" Eindruck zu vermitteln, sondern nur die stark abstrahierten Sachen (Fantasie) von den eher an historischen Vorbildern orientierten kurz und knapp zu trennen. Ich dachte mir, dass es schon vorher deutlich wird, dass es sich bei meinem Angebot um Design und kreativer/ freier Arbeit handelt und nicht/seltener um Rekonstruktionen.
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  10. #30
    Noriel
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    Zitat Zitat von Lenora
    @Noriel
    Das sind Beispielprojekte für Spezialanfertigungen - die Preise sind nur als Rahmen gedacht, falls man etwas ähnlich aufwendiges möchte.
    Auf der Startseite ist links so ein Text mit "individuelle Gewandung" - damit wollte ich deutlich machen, das ich Maßanfertigungen mache. Auch mittig steht im Text über Lenora Gewandungen: Maßanfertigungen und Sachen im Shop. Auch in den FAq steht dazu was drin.

    Wird das dadurch deutlich genug? Oder soll ich es noch einmal hervorheben?

    Verwirrt das zu sehr mit den Größen? Sonst nehme ich das raus. Ich dachte das wäre nur ein guter Anhaltspunkt für die Proprotionen.
    Grundsätzlich dachte ich eben auch es sind Beispiele, aber die Größenangabe wirkte als gäbe es dieses Kleid nur so und nicht anders. Vielleicht einfach schreiben "abgebildet in M" oder so (ist kein schlimmer Fehler, aber ich zumindest würde eher nix bei dir bestellen weil es auf den ersten Blick so wirkt, als würde es eh nicht passen, wenn du verstehst was ich meine)

    lg und viel Glück mit dem Geschäft =)

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