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  1. #1
    fabianw
    fabianw ist offline
    Grünschnabel

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    Fotograf sucht Fans der LARP-Kultur für internationale Ausstellung und Fotobuch

    Liebe Mitglieder,


    für eine Fotografieausstellung und ein Fotobuch dokumentiere ich zur Zeit Jugendliche und junge Subkulturen in Deutschland. Das ganze ist Teil des internationalen Projekts SEA CHANGE (www.projectseachange.com), welches den aktuellen Stand der Europäischen Jugend nach der Krise fotografisch festhält und nächstes Jahr in Oslo und danach in vielen anderen Städten ausgestellt wird.


    Meiner Meinung nach ist auch die LARP-Kultur ein kleiner aber beachtlicher Teil deutscher Jugend- und Spielkultur und deswegen schreibe ich hier: Ich suche nach interessanten LARP-Fans im Alter von 16-26 Jahren für ein kurzes Gespräch über die Kultur und ihre Perspektiven als junge Deutsche und ein Porträt zu Hause.


    Solltest Du das Projekt interessant finden, würde ich mich freuen von Dir zu hören und Dich hoffentlich innerhalb des kommenden Monats (zwischen 21. Juli und 13. August) zu treffen. Ein Empfehlungsschreiben der Projektleitung findest Du hier (http://public.fabianweiss.com/Empfeh...SEA-CHANGE.pdf) und bei Fragen bin ich per Email (info@fabianweiss.com) zu erreichen. Beispiele meiner bisherigen Geschichten und meiner fotografischen Arbeit kannst Du Dir unter www.fabianweiss.com ansehen.


    Viele Grüße,
    Fabian

  2. #2
    Gerwin
    Gerwin ist offline
    Forenlegende Avatar von Gerwin

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    Nicht böse gemeint, aber was genau hat Larp jetzt mit dem Projekt zu tun, welches sich scheinbar primär mit gesellschaftlichen Wandel beschäftigt? Larp ist eben ein Hobby, keine "Jugendkultur" oder Lebenseinstellung. Man könnte sogar lang und breit drüber reden, ob Larp nun primär Jugendliche betrifft oder nicht.

    Ich finde es zwar gut wenn sich Profiphotographen mit Larp beschäftigen. Wenn ich mir deine Homepage ansehe dann verstehst du offenbar auch was von deiner Sache. Aber bei diesen Projekt Bilder von Larpern einzufügen geht dann doch arg am Problem (oder Thema) vorbei.

    Andererseits....es ist die EU. Es könnte also klappen .

    Auch verstehe ich zugegebener Maßen nicht was Larp mit den Sorgen und Problemen junger Leute zu tun hat. Gerade im Moment gibt es da so viele Reaktionen von Jugendlichen (auch in Deutschland). Da ist Larp denkbar ungeeignet.
    Geändert von Gerwin (20.07.2014 um 18:49 Uhr)

  3. #3
    Maria
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    Alter Hase Avatar von Maria

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    Da muss ich Gerwin zustimmen, Larp ist ein 1) Erwachsenenhobby und 2) keine Subkultur, kein Lebensstil, keine Lebenseinstellung.
    Auch hat die Krise für keine sichtbaren Veränderungen gesorgt (persönliche Einschätzung, da es keine Larp-Statistik gibt), weder für mehr Zulauf, noch für mehr Hobby-Aufhörer - und ich habe noch nicht gehört, dass jemand die Währungskrise als Grund genannt hat, warum er/sie larpt, nicht larp, anders larpt...

  4. #4
    stephan_harald
    stephan_harald ist offline
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    Hallo,

    ich glaube Du hast da was Missverstanden wie meine Vorredner richtig bemerken. Larp ist ein Hobby 18+ in der Regel. Es gibt sicherlich Ausnahmen wo auch U18 auf Cons gehen dürfen so Nische in der Nische Bei Großveranstaltungen mag das differieren aber auch da sind die U18 eher die Ausnahmen in der Masse.


    Der typische Larper ist heute eher Mitte bis Ende 20. Die Zeiten wo der breite Larpschnitt mit Anfang 20 dabei war, ist durch die Alterpyramide und dadurch das viele das Hobby viele Jahre ausüben, stetig nach oben gerutscht. Ich war schon auf Cons wo es kaum U30 gab...
    Nur um da mal was zu fixieren.

    Dann ist LARP weder eine Jugendkultur noch eine Subkultur. Larper bestehen aus dem gleichen Bevölkerungsschnitt wie eben sich dieser darstellt. Da ist vom Harz IV Empfänger bis zum Unternehmer und Professor alles vertreten. Da sitzt die Gothik-Chick neben dem Fashion-Beatuy am Feuer. Ork neben Elf, Zwerg neben Mensch...

    Die haben aber in der Regel nur ein gemeinsames Hobby, so wie andere Kaninchen züchten oder photographieren. Sorry Dir das sagen zu müssen, aber mit den Prämissen die das Projekt hat ist Larp eher ungeeignet. Zumal sich da auch keine Veränderung in der Wirtschaftskrise ergeben hat. Im übrigen gibt es auch Larper in Griechenland, Italien, Spanien, Polen Russland und wo auch immer. Mag sein dass da eher Auswirkungen zu spüren gewesen sind oder eben auch nicht.

    Gruß
    Stephan

  5. #5
    Calum MacDaragh
    Calum MacDaragh ist offline
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    Sorry Dir das sagen zu müssen, aber Subkulturen können viel breiter definiert werden, als Du das tust. Und nur weil eine Subkultur als Jugendkultur aufgefasst wird, heißt das noch lange nicht, dass da nur Jugendliche einbezogen sind. Wäre ja auch ein bisschen komisch, wenn der Punk an seinem 18. Geburtstag plötzlich aussteigen muss, weil ja Jugendkultur und so.

    Ja, Larper können aus allen Gruppen der Gesellschaft kommen, das kann man so aber auch über andere Subkulturen sagen. Die müssen sich ja nicht durch strikte äußerliche Merkmale definieren wie etwa Skins oder Punks. Cosplay wird bei einigen Autoren als Jugendkultur / Subkultur angesehen, auch wenn Larp sich davon noch mal deutlich unterscheidet sehe ich aber nicht, warum man das in einem Fall bejahen kann, im anderen aber kategorisch ablehnen muss.

    Zum Thema:
    Solche Projekte gab es in ähnlicher Art und Weise schon. Ich würde ja empfehlen, das im LarperNing zu posten, da dort eine wesentlich größere Anzahl von Usern mitliest. Auch wenn die Zeit jetzt knapp terminiert ist, wäre vielleicht der DLRV noch ein möglicher Ansprechpartner.
    Na diobair caraid's a charraid!
    www.daracha.de

  6. #6
    stephan_harald
    stephan_harald ist offline
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    Calum Du solltest dich vielleicht erst mal Kundig machen wie eine Subkultur- oder Jugendkultur allgemein definiert wird, und dann das auf LARP projizieren vielleicht kommst Du dann von selber auf Deinen Fehler.

    Wobei wenn man Cosplay als Jugendkultur sieht (was ich nicht zwingend würde, dafür fehlt der Einfluss im alltäglichen Leben ggf.) ist LARP noch lange keine Jugendkultur, weil da eben der Schwerpunkt auf U18 fehlt, den Cosplay ja schon eher hat.

    Subkultur eher nicht, denke da sind wir uns einige. Als Jugendkultur taug Larp auch nicht, da der Schwerpunkt Jugend fehlt...

    Ich mach es mal an Skater fest. Musik, Kleidungstil, teilweise Sprache und Co sind eng mit dem alltäglichen Auftreten verbunden. Weder haben Larper einen Musik oder Kleidungsstil und bis auf ein Hobby geschuldeter Fachtermini ist auch die Sprache mehr oder minder normal.

    Larp ist eben deutlich weniger Kultur als viele gerne hätten weder Sub- noch Jugend... .sondern ein simples Hobby. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Larp ist halt so normal wie Karnickel züchten oder als Schützenbruder bei 30 Grad auf dem Marktplatz stehen... Ist so mag nicht jedem gefallen, ändert aber nichts.

    Damit LARP eine Kultur wäre, müsste sich das Hobby auf den Alltag auswirken. Sprich man rennt in Kostüm zur Arbeit, hat sich auf eine gemeinsame Sprache geeinigt und auch irgendwo sollte ein Konsens bei der Musik vorhanden sein. Du kannst nun natürlich gerne morgen in Mittelalterfäntel Klamotten zur Arbeit rennen, unterwegs irgendwelche schlechten Mittelalterbands hören und deinen Chef irchzen und euchzen... dann kannst Du von mir aus sagen, Du hast so eben die Larp-Subkultur gegründet. Viel Spass dabei.


    Stephan
    Geändert von stephan_harald (21.07.2014 um 13:02 Uhr)

  7. #7
    KarstenD
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    Zitat Zitat von stephan_harald Beitrag anzeigen
    Calum Du solltest dich vielleicht erst mal Kundig machen wie eine Subkultur- oder Jugendkultur allgemein definiert wird, und dann das auf LARP projizieren vielleicht kommst Du dann von selber auf Deinen Fehler.
    Hüstel ... ich wusste nicht, dass ausgerechnet DU neuerdings Experte für Jugendkultur bist. ICH bin es ganz sicher nicht, nehme aber zur Kenntnis, dass es da draußen irgendwelche Experten gibt (also echte ... ohne selbst das Hobby zu betreiben, dafür so mit Wissenschaftlergedingse und so ...), die LARP als Jugendkultur einsortieren. Ob die recht haben? Keine Ahnung. Aber ersteinmal erscheinen sie mir als seriösere Grundlage als ... so Leute, die ich vom LARP (oder aus einem Forum) kenne. ;-)
    Konquistadoren 1504 - PvP-LARP mit Sandbox-Elementen – 3. bis 6. Juli 2014, Utopion
    www.konquistadoren.de

  8. #8
    stephan_harald
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    Ach Karsten..... ey man ey.. Jugendkultur war nenn Scheiss ich bin Ü40... lass mich doch mal gegen so nen kack Schubladendenken moppern.

    Die Frage müsste ja vielleicht wirklich mal wissenschaftlich genau definiert werden, in welchem Altersbereich man von einer Jugendkultur reden kann, und was passiert wenn sich ältere einer solchen Kultur widmen... andersrum kann eine Kultur eine Jugendkultur sein, wenn diese eigentlich mit deutlichem Mehrheitsanteil von Erwachsenen im Bereich bis ca. 60 (war der älteste Larper den ich kenne) betrieben wird.

    Ich bin in so weit maximal Experte, dass ich mal Teil einer anerkannten Jugendkultur war. Und ob diese Fotoband Geschichte da wirklich von Experten eingestuft wurde.. ich habe eventuell noch leise Zweifel.

    Interessant wäre aber wirklich mal wo LARP von Experten als Jugendkultur eingestuft wird und vor allem mit welcher Begründung dies geschieht. Ich dachte immer um als Kultur zu gelten bedarf es mehrere Identifikationsmerkmale die auch im alltägliche Leben für alle sichtbar und bemerkbar sind. Gerne wird in diesem Zusammenhang ja von Mode und Musik gesprochen.. Aber vielleicht wollte auch wieder jemand an einen Fördergeldertopf und hat mal schnell Larp als Sub- Jugend- sonstwie Kultur ausgewiesen und studiert da nun munter die X-te Kultur ... wäre ja auch nicht das erste mal, das so was passiert.
    Geändert von stephan_harald (21.07.2014 um 13:41 Uhr)

  9. #9
    fabianw
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    Beachtlich, wie viel Energie hier in diesen Thread rein gesteckt wird, ohne auch nur in irgendeiner Weise auf meine Frage oder auf meinen Aufruf zu antworten, sondern sich an Begrifflichkeiten festzuhalten.


    Ich habe nie behauptet, dass LARP nur eine Jugendkultur sei (...ist auch die LARP-Kultur ein kleiner aber beachtlicher Teil deutscher Jugend- und Spielkultur...) oder dass diese mit 18 aufhört (... im Alter von 16-26 Jahren...). Und nur weil es keinen einheitlichen Kleidungsstil gibt oder keine einheitliche Schicht der Mitglieder, heißt es noch lange nicht, dass es keine Subkultur ist...

    Aber das ganze ist ja eigentlich auch egal: sofern es niemanden gibt, der sein Hobby, seine Passion, seine Kultur oder wie auch immer man es nennen möchte, einem breiteren Publikum in Form dieser einmaligen Chance einer internationalen Ausstellung zeigen möchte, dann passiert das halt nicht. Dann gibt es halt weiterhin die Artikel und Reportagen, die Euch als Spinner, Realitätsflüchtlinge oder Schlimmeres bezeichnen und kein Bild, das aus der Mitte der Gemeinschaft gezeichnet wird.

    Schade eigentlich.


    Viele Grüße,
    Fabian

  10. #10
    Jeremias
    Jeremias ist offline
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    Zitat Zitat von fabianw Beitrag anzeigen
    Aber das ganze ist ja eigentlich auch egal: sofern es niemanden gibt, der sein Hobby, seine Passion, seine Kultur oder wie auch immer man es nennen möchte, einem breiteren Publikum in Form dieser einmaligen Chance einer internationalen Ausstellung zeigen möchte, dann passiert das halt nicht. Dann gibt es halt weiterhin die Artikel und Reportagen, die Euch als Spinner, Realitätsflüchtlinge oder Schlimmeres bezeichnen und kein Bild, das aus der Mitte der Gemeinschaft gezeichnet wird.

    Schade eigentlich.


    Viele Grüße,
    Fabian
    ich wüsste nichts von solchen Darstellungen und hätte jetzt auch kein Interesse mehr, dir kostenlos Modell zu stehen. Einmalige Chance, my Ass. Deine Seriosität leidet auch massiv durch die zeitige Nachfrage.

    @Harald
    Naja. Die meisten Veranstaltungen, die ich so besuche, sind eher mit dem Median bei Anfang 20.

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