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  1. #1
    Neri
    Neri ist offline
    Grünschnabel Avatar von Neri

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    Das jahrelange heimliche Mitlesen soll ein Ende haben...ich stelle mich jetzt vor.

    Guten Abend,

    nachdem ich schon seit Jahren hier, im Larpwiki und anderswo über Larp lese, wird es Zeit demnächst meinen ersten Charakter in Angriff zu nehmen.
    Dafür hoffe ich auf eure Hilfe.

    Ich komme aus dem Norden von Baden-Württemberg, bin 29 und will bestimmt seit ich 13 bin mit Larp anfangen. Es hat bisher aus unterschiedlichen Gründen nicht geklappt. 2015 fange ich definitiv an. Die Zeit bis zur Consaison möchte ich daher produktiv nutzen.

    Ich habe bereits festgestellt, dass die Charaktere, die ich am liebste gespielt hätte, aufgrund meiner Größe und/oder Statur absolut nicht infrage kommen.

    Wenn ein Plan B ausgreift ist stelle ich ihn vor. Vielleicht kann ich bis dahin mit meinen Näh- und Bastelkentnissen nützlich sein.

    Grüße,

    Neri

  2. #2
    Besserwisserboy
    Besserwisserboy ist offline
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    Hallo und willkommen im Hobby!
    Eine gute Selbsteinschätzung was man darstellen kann und was nicht, ist aus meiner Sicht der beste Weg erfolgreich ins Larp einzusteigen. Die meisten Anfänger überlegen sich was sie spielen wollen, aber in den seltensten Fällen auch ob sie es wirklich gut darstellen können. Da wird dann oft etwas versucht durchzuprügeln was für Mitspieler und letztendlich einen selber nicht zufriedenstellend ist.
    Viel Spaß und einen Guten Einstieg!
    Ich sage: "Die Realität lügt....!"

  3. #3
    Neri
    Neri ist offline
    Grünschnabel Avatar von Neri

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    Wäre auch ziemlich schade wenn man in meinem Alter noch nicht gelernt hat sich selber einzuschätzen. Zum Glück weiß ich, dass ich die Drow-Vampir-Assassine (Eltern von Orks ermordet) ganz toll darstellen kann. Hab sogar schon ein schwarzes Mittelalterkleid gekauft.

    Das überspringen wir mal lieber. Muss auch zu etwas gut sein dass ich erst mit fast 30 mit diesem Hobby anfange. Hat halt nur den Nachteil dass ich überhaupt keine Lust habe, einen 08/15 Ausprobiercharakter in geliehenen Klamotten zu spielen, weil ich es als Verschwendung von Zeit, Geld und Energie empfinden würde.

  4. #4
    Occitane
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    Hallo

    Zitat Zitat von Neri Beitrag anzeigen
    Hat halt nur den Nachteil dass ich überhaupt keine Lust habe, einen 08/15 Ausprobiercharakter in geliehenen Klamotten zu spielen, weil ich es als Verschwendung von Zeit, Geld und Energie empfinden würde.
    Ja, das hab ich auch gedacht und mir für den ersten Con ein wirklich tolles Kostüm gebastelt. Leider hat sich im "ConAlltag", also nach dem ersten Tag, herausgestellt dass mir eigentlich im Spiel ein ganz anderes Charakterkonzept liegt als ich mir ausgedacht hatte .
    Also Charakter und Kostüm umgestellt und auf dem zweiten Con hat sich das schon viel besser angefühlt! Erstmal ausprobieren kann sich also schon lohnen.

  5. #5
    bradley
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    Es ist sicher aus finanziellen und zeitlichen Gründen sinnvoll mit geliehen Klamotten im Lager einer bestehenden Gruppe oder als NSC reinzuschnuppern. Einen Char zusammenzustellen, den man dann doch nicht bespielen will kostet auch Zeit und Geld. Letztlich muss man das aber wohl selbst entscheiden.

    Einer von uns hat auf seiner ersten Con einen NSC-Bauern gespielt, in sehr einfacher Klamotte. Im Zuge der turbulenten Ereignisse (Überfälle etc.) hat er unsere Söldnertruppe kennengelernt, mit uns gespielt, getrunken. Die Geschichte ist dann weitergesponnen worden, sein Hof abgebrannt. Er hat sich ein paar Teile vom Schlachtfeld geholt und ist dann bei uns als Rekrut aufgetaucht. Da die Con-Reihe weitergeführt wird, ist er jedes Jahr mit der Truppe einmal in seiner Heimat. Find ich ganz nett, so hat ein Teil der Vorgeschichte tatsächlich stattgefunden (mit anderen Spielern), es gibt tatsächliche eine bekannte Heimat die man auch besuchen kann (und nicht nur drüber reden), man kann eine Entwicklung spielen ohne etwas aufgeben zu müssen.

    Ich persönlich find es bei einigen NSC-Char die ich mal gespielt haben Schade, das die "weg" sind.

    Eine wie auch immer geartete erste Klamotte ist mitunter auch bei einem Konzeptwechsel ja nicht weg. Bei mir im Keller steht diverses Zeug für NSC-Rollen die ich mal gespielt habe oder "im Angebot" habe, weil ich sie gern nochmal irgendwo spielen möchte. Manche haben halt Spaß dran verschiedene Sachen zu spielen, dann legt man sich so eine Art eigenen Theaterfundus mit diversen Klamotten, Rüstungen, Waffen zu.

  6. #6
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    Zitat Zitat von Neri Beitrag anzeigen
    Wäre auch ziemlich schade wenn man in meinem Alter noch nicht gelernt hat sich selber einzuschätzen.
    Oh, eine Menge Leute können das im Rentenalter nicht. Hat nichts mit dem Alter zu tun

    Hat halt nur den Nachteil dass ich überhaupt keine Lust habe, einen 08/15 Ausprobiercharakter in geliehenen Klamotten zu spielen, weil ich es als Verschwendung von Zeit, Geld und Energie empfinden würde.
    Verständlich. Das Problem ist: Larp kann man nicht durch Lesen "lernen". Larp ist anders, als jeder Anfänger es sich vorstellt. Deshalb kommt es ziemlich häufig vor, dass ein Anfänger glaubt, DEN Larpcharakter, den er spielen möchte, zu kennen und auf dem Con stellt er fest, dass ihm etwas ganz anderes Spaß macht.

    Aber: Man muss auch keinen gesichtslosen Bauerncharakter im Kartoffelsack spielen zum Einstieg, es gibt genügend individuelle Rollen. Es ist nur nicht so empfehlenswert, Hunderte von Euro in spezifische Charakterausstattung zu pumpen, bevor man Larp und diesen Charakter ausprobiert hat (auch nach über 10 Jahren Larp würde ich nicht sehr viel Geld oder Zeit in einen Charakter stecken, bevor ich ihn nicht ausprobiert habe - es sei denn, mir geht es eher ums Basteln und mir ist es egal, viel Zeit und Geld umsonst investiert zu haben ).
    Und destruktive/sehr hochgestellte Charaktere sind natürlich nicht ratsam.
    Moderative Eingriffe werden von mir als solche gekennzeichnet.

    Entspanne dich.
    Lass das Steuer los.
    Trudle durch die Welt.
    Sie ist so schön.
    (Kurt Tucholsky)

  7. #7
    Neri
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    Zitat Zitat von bradley Beitrag anzeigen
    Es ist sicher aus finanziellen und zeitlichen Gründen sinnvoll mit geliehen Klamotten im Lager einer bestehenden Gruppe oder als NSC reinzuschnuppern. Einen Char zusammenzustellen, den man dann doch nicht bespielen will kostet auch Zeit und Geld.
    Ich weiß... es ist schon vernünftiger als volles Risiko einzugehen.

    Ich habe die Befürchtung dass es mir die Con verdirbt andere in schönen, gut gemachten Gewandungen zu sehen während ich in einer Minimalgewandung unterwegs bin. Es ist mein Beruf Kleidung u.Ä. zu entwerfen und zu machen - daher könnte ich nicht anders als meine Sachen mit denen der anderen zu vergleichen. Nicht aus Neid oder Wettbewerbsgedanken sondern schlicht aus beruflichem Ehrgeiz. Ich weiß nicht ob ich das für die Dauer einer Con abstellen kann.

    NSC ist momentan aus gesundheitlichen Gründen kaum möglich - ich bin grundsätzlich in keinster Weise eingeschränkt, muss aber die Möglichkeit haben mich (auch für mehrere Stunden) zurückzuziehen wenn es zuviel wird. Das wäre einer Orga, die sich auf mich verlässt, nicht fair gegenüber.

    Das Beispiel mit dem NSC-Bauern ist genial, danke für die schöne Geschichte.

    Zitat Zitat von bradley Beitrag anzeigen
    Eine wie auch immer geartete erste Klamotte ist mitunter auch bei einem Konzeptwechsel ja nicht weg. (...)Manche haben halt Spaß dran verschiedene Sachen zu spielen, dann legt man sich so eine Art eigenen Theaterfundus mit diversen Klamotten, Rüstungen, Waffen zu.
    Da hast du natürlich recht. Einen Fundus will ich auf keinen Fall, ich habe schon durch meinen Beruf und andere Hobbys zu viele Sachen. Wahrscheinlich mache ich mir etwas als Testcharaktergewandung, das ich in Einzelteilen OT tragen kann bzw. mit wenig Aufwand in OT-Sachen umnähen kann. Dann darf es auch aufwändiger sein als eine Minimalgewandung, wird ja weiter verwendet.

  8. #8
    Section31
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    Fingerwundschreiber

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    Hallo Neri,

    willkommen hier im Forum und im Hobby.

    Du scheinst dir ja schon ein paar Gedanken gemacht zu haben und wenn du als SC anfangen möchtest, dann tue es einfach und lass dir hier nix erzählen, dass NSC zum Einstieg viel besser wäre. Das stimmt nämlich nicht.

    Liebe Grüße,
    Section31
    In God we trust, the rest we monitor

    USS Atlas - Star Trek LARP - www.uss-atlas.de
    Königreich Wenzingen - Fantasy LARP - www.wenzingen.de

  9. #9
    Besserwisserboy
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    SC oder NSC als Einstieg hat beides Vor- und Nachteile. Da gibt es kein Idealkonzept für jeden einzelnen Spieler.
    Mit fast 30 hat man vielleicht auch etwas größere Geldmittel zur Verfügung, als wenn man mit 16 einsteigt. Da tun 100 Euro dann etwas weniger weh...

    Ein Tipp von mir (den du natürlich nicht befolgen musst) wäre dir bereits eine bestehende Gruppe zu suchen, die dich etwas unter ihre Fittiche nimmt oder mit einem anderen Anfänger/Anfängerin ins Hobby einzusteigen. Larp macht in der Gruppe mehr ´Spaß!

    Hast du denn schon eine Ahnung, was du so spielen möchtest?
    Ich sage: "Die Realität lügt....!"

  10. #10
    Neri
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    Zitat Zitat von Nount Beitrag anzeigen
    Verständlich. Das Problem ist: Larp kann man nicht durch Lesen "lernen". Larp ist anders, als jeder Anfänger es sich vorstellt. Deshalb kommt es ziemlich häufig vor, dass ein Anfänger glaubt, DEN Larpcharakter, den er spielen möchte, zu kennen und auf dem Con stellt er fest, dass ihm etwas ganz anderes Spaß macht.
    Meine Hoffnung ist, dass ich mich selber genug kenne um es einzuschätzen. Hat bisher bei allen unbekannten Sachen funktioniert, ob es beim Larp auch so ist weiß ich natürlich nicht.

    Zitat Zitat von Besserwisserboy Beitrag anzeigen
    Mit fast 30 hat man vielleicht auch etwas größere Geldmittel zur Verfügung, als wenn man mit 16 einsteigt. Da tun 100 Euro dann etwas weniger weh...
    So ähnlich ist es bei mir. Gleichzeitig ist die Zeit natürlich knapper als mit 16. Ich habe kein großes Budget, kann mir aber voraussichtlich alles selber machen und im Zweifelsfall warte ich ein bisschen länger bevor ich an der Qualität von Gewandung/ Con spare.


    Zitat Zitat von Besserwisserboy Beitrag anzeigen
    Ein Tipp von mir (den du natürlich nicht befolgen musst) wäre dir bereits eine bestehende Gruppe zu suchen, die dich etwas unter ihre Fittiche nimmt oder mit einem anderen Anfänger/Anfängerin ins Hobby einzusteigen. Larp macht in der Gruppe mehr ´Spaß!
    Da habe ich sehr liebe Bekannte mit langjähriger Larperfahrung. Was schon vereinbart ist: meinen ersten Charakter (sobald ich einen habe) probiere ich auf einem Minicon mit den beiden aus, bevor ich ihn auf die große weite Larpwelt loslasse.

    Zitat Zitat von Besserwisserboy Beitrag anzeigen
    Hast du denn schon eine Ahnung, was du so spielen möchtest?
    An dem Punkt wird es kompliziert. "Normale" menschliche Charaktere reizen mich absolut nicht. Einfach aus dem Grund, dass ich das meiste von dem was ich ausleben wollte, durch Beruf/Umfeld/Hobbys/Ehrenamt schon abgedeckt habe. Dass der Larpcharakter nicht dasselbe ist wie meine OT-Tätigkeiten ist mir natürlich klar, aber ich möchte nicht zu viele Überschneidungen, das nimmt mir (zumindest in der Theorie) den Reiz. Kämpfen würde ich am liebsten, z.B. etwas Richtung Amazone. Mit 1,50m und 43 Kilo würde mich keiner ernstnehmen (dass ich fit, schmerzunempfindlich usw. bin kann ja keiner riechen). Kämpferrolle wird wohl nix. (Bogenschießen hasse ich.) Eine Elfe zu spielen wäre schön, zwar weniger für Anfänger geeignet, aber man findet sehr viele Tipps und Beispiele. Bin dafür zu klein. Daher tendiere in meiner Wunschvorstellung ich tatsächlich zu Exoten und Fremdrassen. Wird entsprechend entweder ein Projekt für später oder ich werde viel mit meinen Bekannten üben müssen (eine erfolgreich abgeschlossene Minicon zum Testen sowie ehrliches Feedback natürlich vorausgesetzt). Mit den Beiden hätte ich tatsächlich die Möglichkeit beim "Testlauf" alles falsch zu machen oder 5 verschiedene Sachen zu probieren, wäre schade um die Stimmung aber sonst nicht tragisch.

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