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  1. #11
    Naramag
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    Nur eine Frage: Warum zwei?

  2. #12
    Cartefius
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    Zu bedenken wäre vielleicht noch, dass das Silbermondregelwerk zumindest in meiner Umgebung zu den absoluten Nischensystemen gehört, ich glaube, ich habe seit Jahren keine Con mehr nach diesem Regelwerk ausgeschrieben gesehen. Da kann es aber natürlich lokale Unterschiede geben.

    Grundsätzlich ist es auch durchaus sinnvoll, bei der Umsetzung inbesonderer exotischer Charaktere mal in das jeweils geltende Regelwerk zu schauen. Ganz allgemein halte ich es aber für besser, die ersten Schritte zu Konzept ohne Regelwerk zu machen, denn rein runder Charakter ist eigentlich mehr eine "Person" und keine Ansammlung von Waffen und Fertigkeiten. Deswegen finde ich es auch gut, den im voraus mal vorzustellen und gemeinsam zu planen, denn damit kann man viele Fallstricke vermeiden.

  3. #13
    TooLawless
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    Seit den Zwergen büchern von Markus Heitz habe ich die doppel Rabenschnäbel im kopf. Aussedem finde ich es cool mit zwei Waffen zu käpfen. Aber ein Schild ist auch in Planung
    Geändert von TooLawless (18.07.2016 um 22:26 Uhr)

  4. #14
    Langer
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    Sei allerdings gewarnt, dass der Kampf mit zwei Waffen sicherlich kein Kinkerlitzchen ist. Zum einen ist er recht ineffektiv. Mit zwei Waffen kann man auch nicht schneller zuschlagen als mit einer, zumindest nicht, wenn man glaubhaft etwas Wucht ausspielen möchte. Einen Gegner rapide "ankitzeln" geht zwar schon, das hätte aber realistisch gesehen wenig Effekt. Zudem bist du mit 60cm-Waffen hoffnungslos in der Reichweite unterlegen (auch wenn kurze Waffen sich prinzipiell besser für diesen Kampfstil eignen als lange), wirst also im Zweifelsfall immer vom Gegner angegriffen, bevor du ihn angreifen kannst. Und da kommt dann noch hinzu, dass Rabenschnäbel ganz miese Verteidigungswaffen sind, mit denen man nur schwerlich parieren kann. Es hat seinen Grund, warum der Kampf mit zwei Waffen in der Geschichte nur sehr selten praktiziert wurde, und wenn, dann fast ausschließlich mit Klingenwaffen mit einer Schwert-und-Dolch-ähnlichen Paarung.
    Von dem Gedanken der Effektivität mal weggehend - weil die im Larp eigentlich nur zweitrangig ist - ist es zudem auch ziemlich schwer, den Kampf mit zwei Waffen wirklich gekonnt aussehen zu lassen. Kampf mit zwei Waffen, der nicht nach Gefuchtel ausschaut, ist bereits recht selten zu finden, und mit etwas anderem als Klingenwaffen kam mir das überhaupt noch nie unter. Das bedeutet alles zwar nicht, dass der Kampf mit zwei Wuchtwaffen im Fantasy völlig unmöglich wäre, allerdings hast du dir da wirklich die Königsdisziplin ausgesucht.

    Falls du einen Tipp möchtest: Die besten Einsteigerwaffen sind meiner Meinung nach entweder Stangenwaffen wie Hellebarden - schön auf Distanz bleiben, ggf. sogar aus der zweiten Reihe kämpfen - oder Einhandwaffe und Schild, vorzugsweise Streitkolben - weil man bei diesen nicht auf die Richtung der Klinge achten muss, nicht in Versuchung gerät, zuzustechen und auch für einen schwer gepanzerten Gegner eine glaubhafte Bedrohung dar stellt. Beide Waffengattungen kommen auch ohne allzu viel Rüstung aus, da dich entweder deine überlegene Reichweite oder dein Schild schützt.



    PS: Gab es bei "Die Zwerge" nicht einen Bruder, der mit zwei Äxten kämpfte, und einen mit einem (zweihändigen) Krähenschnabel? Ein Zwerg mit zwei Rabenschnäbel fällt mir gerade nicht ein.
    Geändert von Langer (18.07.2016 um 23:46 Uhr)
    Dummheit wird mein Henker sein.

  5. #15
    TooLawless
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    @ langer
    Hast recht. Nur irgendwie hat sich das in meiner Erinnerung vermischt und eingebranNT

    Gebe dir recht. Die Reichweite ist ein Problem. Ich weiß noch nicht wie Ich das beheben soll ausser zu üben. Mit den Rabenschnabel kann zwar nicht ganz so gut Parieren, aber man kann damit Leute die nicht ganz so festen Griff haben ganz gut entwaffnen und Schilde öffnen geht durch die Verwinkelung auch ganz gut.

    Mein größtes "Problem" ist einfach, dass mir der Waffenbau Spaß macht. Und so immer neue Ideen entstehen. Angefangen mit einem Schwert. DAnn die Rabenschnabel, und Pläne für ein Schild und Luzerner Hammer hab ich auch schon im Kopf und bald auf Papier

    Vielleicht sollte ich einfach einen Waffenschmied spielen

  6. #16
    Langer
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    Zitat Zitat von TooLawless Beitrag anzeigen
    Gebe dir recht. Die Reichweite ist ein Problem. Ich weiß noch nicht wie Ich das beheben soll ausser zu üben. Mit den Rabenschnabel kann zwar nicht ganz so gut Parieren, aber man kann damit Leute die nicht ganz so festen Griff haben ganz gut entwaffnen und Schilde öffnen geht durch die Verwinkelung auch ganz gut.
    Mit einem echten Rabenschnabel möglicherweise. Mit einer Larpwaffen einhaken, ziehen und reißen kann sehr schnell dafür sorgen, dass die Waffe kaputt geht. Ebenso wird es ziemlich schwer werden, mit den etwas weicheren und nachgebenden Larpwaffen eine andere so effektiv zu binden, dass man den Gegenüber entwaffnen könnte. Das klappt allenfalls dann, wenn dein Gegner weiß oder sieht, was du vor hast und sich darauf ein lässt. In einer typischen Larpkampfsituation, wo viele Leute durcheinander stapfen, hat aber so gut wie nie jemand Lust, seine Waffe los zu lassen - aus Angst, dass im Getümmel jemand darauf tritt oder sie anderweitig beschädigt wird. Larp-Kampf unterscheidet sich eben doch in vielen Belangen von der Realität, und man kommt leider nicht drum herum, die ganzen großen und kleinen Unterschiede zu berücksichtigen, wenn man am Larp-Kampf Spaß haben möchte.
    Dummheit wird mein Henker sein.

  7. #17
    TooLawless
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    Tatsächlich auch nicht mit dem Schnabel sondern mit dem hammer Kopf. Das klappt ganz gut und wenn der irgendwann mal abreißen sollte bin ich ja selber schuld. Naja entwaffnen würde ich auch nicht in einer großschlacht mit mehreren Dutzend Leuten versuchen. Denke mal das wird schnell unübersichtlich

  8. #18
    TooLawless
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    Kommt denn irgendwer aus dem hildesheimer Umland?

  9. #19
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    Zitat Zitat von TooLawless Beitrag anzeigen
    Tatsächlich auch nicht mit dem Schnabel sondern mit dem hammer Kopf. Das klappt ganz gut und wenn der irgendwann mal abreißen sollte bin ich ja selber schuld. Naja entwaffnen würde ich auch nicht in einer großschlacht mit mehreren Dutzend Leuten versuchen. Denke mal das wird schnell unübersichtlich
    Ja, wenn deine eigene Waffe dabei kaputt geht, bist du selbst schuld - und wenn die des Gegners kaputt geht?

    Also: Waffe einhaken und versuchen, dem Gegner die Waffe damit aus der Hand zu reißen, ist eine schlechte Idee. Nicht machen.
    Moderative Eingriffe werden von mir als solche gekennzeichnet.

    Entspanne dich.
    Lass das Steuer los.
    Trudle durch die Welt.
    Sie ist so schön.
    (Kurt Tucholsky)

  10. #20
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    Zitat Zitat von Langer Beitrag anzeigen
    Larp-Kampf unterscheidet sich eben doch in vielen Belangen von der Realität, und man kommt leider nicht drum herum, die ganzen großen und kleinen Unterschiede zu berücksichtigen, wenn man am Larp-Kampf Spaß haben möchte.
    Hihi, eigentlich in allen Belangen.

    Ein paar Hebel gehen trotzdem. Zumindest mit dem Langen Schwert. (Streitaxt und Co habe ich nicht genug Erfahrung.)

    Die Gefahr sehe ich hier allerdings nicht in einer kaputten Larp-Waffe (..is nur Schaumstoff). Entwaffnen fällt normalerweise unter Ringen, was ein eigenes Set an Problemen mit sich bringt. Selbst eine Rüstung schützt nicht vor einem verdrehten Knie oder einem gezerrten Gelenk. Schon gar nicht wenn der Gegner das nicht kennt.

    Ergo: Lassen. Zumindest im Getümmel. Bei schönen Arenakämpfen ist das ggf. eine andere Sache. Kann man ja kurz vorher abklären was i.O. ist.

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