Hallo zusammen !!

Das Gedicht "Das Ende aller Unschuld" war eines der beiden Plotgedichte identischen Namens von Pax 9 - Das Ende aller Unschuld.

(Vergleicht man das Datum der beiden, sieht man, daß mehr als ein Jahr zwischen dem Schreiben der Gedichte vergangen ist. Ein Zeichen dafür, wie lange vor Ausführung eines Cons manchmal die Idee dazu geboren wird.)

Auf Pax 9 ging es um die finale Schlacht gegen den dunklen Kult und seinen Götzen, das Abbild des dunklen Gottes Tarnoth auf Erden.
Jener Götze ruhte in einem, durch die Mächte des Lichtes versiegelten, Sarg. Der dunkle Kult, der den Götzen befreien und erwecken wollte, bediente sich hierfür der besonderen psychokinetischen Gabe eines kleinen Mädchens.

Letztendlich blieb den Spielern keine andere Wahl, als das kleine Mädchen zu töten, was sehr gegen die Moral und den Glaubenskodex einiger Anwesender verstieß. Dazu gab es noch einige Begebenheiten (wie die bewußte Schändung eines Friedhofes um an ein wichtiges Artefakt zu kommen), bei denen den Spielern keine Wahl blieb als über ihren eigenen Schatten zu springen und das Böse mit seinen eigenen Waffen zu schlagen.

Dazu gab es folgendes Plotgedicht:


Das Ende aller Unschuld

Um Böses zu besiegen,
daß wirst du merken schnell,
mußt du Schatten überspringen,
muß werden Dunkel aus dem Hell.

Ideale mußt du brechen,
mußt denken wie das Böse tut,
mußt verlieren deine Unschuld,
erst dann Sinn haben wird dein Mut.

Vergib Gleiches nur mit Gleichem,
denn ansonsten keine Chance hast du,
doch acht auf deine Seele,
bevor das Böse ganz schnappt zu.

Tu die dunklen Taten,
bis an deinem Ziel du bist,
Erliegst du dabei dem Bösen,
das Ende aller Unschuld gekommen ist!

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Juli 2004
Oliver Mayer