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    Erlic Falkenhand (Archiv)
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    Das Märchen der Eisprinzessin

    [align=justify]Hallo zusammen !!

    Das Märchen der Eisprinzessin ist die Hintergrundgeschichte von Pax 14 - In einer kalten Winternacht.
    Für alle die dabei waren und die Geschichte einfach noch einmal lesen wollen und natürlich auch für alle die sie noch nicht kennen. (Achtung lang)


    Das Märchen der Eisprinzessin [align=justify]Es war einmal vor langer, langer Zeit in einem Königreich des ewigen Eises. Dort lebte ein einfaches Volk, regiert von einem weisen König, in Frieden und Wohlstand.
    Es war kein leichtes Leben für die Menschen jenes Volkes, war bis auf einen kleinen Teil des Landes doch alles von einer tiefen Schicht aus Eis bedeckt. Nur am Fuße eines Vulkanes hatte es sich zurückgezogen, mußte der Wärme des ewigen Feuers weichen. Und am Fuße jenes Berges lag die einzige Stadt jenes Landes.
    Dem Glauben jener einfachen Menschen zufolge lebten im Inneren des Berges, inmitten der tosenden Glut, Wesen aus reinem Feuer. Jene waren es, welche den Berg zu besänftigen wußten, denn soweit man auch zurückdenken mochte, hatte er sein tödliches Feuer noch nie aus seinem Inneren entlassen, war stets friedlich und ruhig geblieben.
    Das einzige was in jenem Reiche zu Unruhe führte, waren die nicht gerade seltenen Begegnungen mit den Eiszwergen, einem ruppigen und mürrischen Volke, welches in den tiefen des ewigen Eises nach sagenhaften Schätzen und Reichtümern grub. Immer legten sie es darauf an einen Streit vom Zaume zu brechen, welchem man dann nur selten entgehen konnte. Doch abgesehen von jener Unannehmlichkeit, war das Leben der Menschen des Eislandes friedlich und beschaulich.
    Bis zu jenem Tage, als der Berg zu beben begann und glutrote Wolken seine Spitze vor den Blicken der Menschen verbargen.

    Die Menschen waren beunruhigt, hatten Angst, daß das ewige Feuer seinen Hort verlassen könnte und Tod und Verderben über das Reich bringen würde. Und so suchten die Menschen Rat bei ihrem weisen König.
    Und König Jarbro wand sich um Rat ersuchend an Myrkul, den mächtigsten Magier des Eislandes. Myrkul jedoch wußte ebensowenig Rat, versprach jedoch nach der Ursache zu suchen um der Gefahr begegnen zu können. Und König Jarbro, der wußte, daß Myrkul schon lange die Hand seiner Tochter, Prinzessin Cunaya, begehrte, versprach ihm die Ehe, wenn es ihm nur gelingen würde, den Berg friedlich zu stimmen.

    Prinzessin Cunaya, wegen ihrer weißen Haut vom Volke nur Eisprinzessin genannt, war zu jener Stunde nicht im Palaste, sondern trotz der Gefahren an der Flanke des unruhigen Berges unterwegs. Dort gab es viele Höhlen von unglaublicher Schönheit in welchen sie gerne ihre Zeit verbrachte.
    Heute, so hatte sie sich vorgenommen, würde sie tiefer in eine der Höhlen eindringen als jemals zuvor. Schon oft hatte sie den geheimnisvollen Stollen gesehen, welcher sich tiefer und tiefer in den Berg hinab zu winden schien, doch niemals hatte sie sich mehr als ein paar Meter in ihn vorgewagt. Doch heute, trotz der immer wiederkehrenden leichten Beben, wollte sie den Versuch wagen, wollte dem Berg zeigen, daß sie stärker war, daß sie keine Angst vor ihm hatte. Und so stieg sie hinab in die tiefsten Tiefen des brodelnden Vulkanes.

    Myrkul indess wähnte sich am Ziele seiner Träume. Wie lange schon begehrte er die liebliche Prinzessin. Und wie lange schon war ihm ihre Hand immer wieder von König Jarbro verwehrt worden. Doch dieses mal, so schwor er sich, würde es ihm gelingen, würde er seinen Traum wahr werden lassen. Und so begann er in alten Schriften zu lesen, auf der Suche nach einem Hinweis, wie der Berg zu beruhigen war.

    In den Tiefen des Berges hatte Prinzessin Cunaya inzwischen das Ende des sich windenden Tunnels erreicht. Voller Faszination starrte sie in eine Höhle, welche von tausenden funkelnden Steinen in ein helles Licht getaucht wurde. Kristalle so groß und schön, daß sie mit nichts zu vergleichen waren, was sie jemals zuvor gesehen hatte. Langsam schritt sie die mächtige Halle entlang, blickte nach allen Seiten, sich nicht satt sehen könnend an diesem Anblick. Bis sie inmitten des bläulichen Funkelns einen rötlichen Schimmer entdeckte, der aus einem weiteren Gang zu kommen schien.
    Als sie sich ihm näherte, bemerkte sie einen warmen Hauch, welcher aus ihm zu kommen schien. Mutig schritt sie voran und betrat den geheimnisvollen Gang. Je weiter sie sich in ihm voranbewegte, desto wärmer wurde es und desto unangenehmer für die liebliche Prinzessin, die solches nicht gewöhnt war. Und dann hatte sie das Ende des Ganges erreicht und stand am Beginn einer weiteren Höhle, noch größer und mächtiger als jene mit den Kristallen.
    Inmitten der Höhle lag ein See aus reinem Feuer. Glut schoß in die Höhe, formte sich zu unglaublichen Gebilden, bis sie wieder zurück in den brodelnden See stürte und von neuem in die Höhe schoß. Trotz der Hitze wagte sich die Prinzessin weiter in die Höhle hinein, näherte sich der tobenden Glut, völlig vom Spiel der Kräfte fasziniert. Und dann sah sie es, ein Wesen, welches sie nur aus uralten Legenden kannte, ein Wesen aus reinem Feuer, welches inmitten der brennenden Fluten stand.
    Und als jenes Wesen sie sah, kam es langsam durch das glühende Meer hindurch auf sie zugeschritten. Furchtsam wich die Prinzessin zurück, hatte, trotz der Legenden, welche nichts böses über jene Wesen erzählten, Angst vor ihm. So wich sie bis an das Ende der Höhle zurück. Als das Wesen den Rand des Feuersees erreichte hielt es inne, sah die Prinzessins aus seinen roten Augen an und sprach: "Hab keine Furcht Menschenkind, denn kein böses Verlangen regt sich in mir. Ich bin Prinz Kelemor, der Herrscher der Ashai'i."
    Durch jene Worte, welche der Feuerprinz zu ihr in ruhiger und gefühlvoller Art sprach, wich Prinzessin Cunayas Furcht der Neugier. Prinz Kelemor verließ den Feuersee und ließ sich etwas abseits auf dem Boden nieder, wohl wissend, daß die Menschenfrau, welche ihn faszinierte, hatte er doch noch nie eine ihrer Art zu sehen bekommen, die große Hitze nicht ertragen konnte.
    Prinzessin Cunaya näherte sie sich dem Wesen, welches sich als Prinz Kelemor vorgestellt hatte vorsichtig soweit, wie sie die von ihm ausgehende Hitze noch ertragen konnte und ließ sich dann ebenfalls auf den Boden nieder. "Ich bin Prinzessin Cunaya, die Tochter des Königs des Eislandes."
    Und der Bann war gebrochen. Zum ersten mal in der Geschichte ihrer Welt unterhielten sich Menschen und Ashai'i, wie sich die Feuerwesen selbst nannten miteinander. Immer wieder im Verlauf der nächsten Tage und Wochen trafen sich die beiden, um so viel Zeit wie möglich miteinander zu verbringen.

    König Jarbo bemerkte den Wandel seiner Tochter, bemerkte, daß sie trotz der immer größer werdenden Gefahr durch den Vulkan immer häufiger in die Höhlen des Berges ging und alle Warnungen und Verbote nichts nutzten.
    Zuerst dachte er, daß seine Tochter der bevorstehenden Hochzeit mit dem Magier Myrkul, sollte es diesem gelingen den Berg zu bruhigen, entfliehen wollte. Doch mußte er sich jedesmal wieder daran erinnern, daß er weder seiner Frau noch seiner Tochter diesen Handel bisher erzählt hatte. Er wußte daß seine Frau ungehalten reagieren würde und seine liebliche Tochter, welche den Magier haßte, entsetzt. Doch zum Wohle seines Volkes hatte er keine andere Wahl gesehen, als die Hand seiner Tochter an den einzigen Mann, der sie alle retten konnte zu versprechen.

    Und Myrkul hatte inzwischen einen Weg gefunden, seinen Traum von der Hochzeit mit der Prinzessin zu verwirklichen. In uralten Schriften hatte er einen Hinweis darauf gefunden, wie der Berg zu beruhigen war. Der Schlüssel dazu waren jene geheimnisvollen Feuerwesen, welche im Inneren des Vulkanes leben sollten. Und so machte sich der Magier daran, seinen Plan in die Tat umzusetzten.
    Als er seinen Plan dem König vortrug, erzählte dieser ihm von seltsamen Benehmen seiner Tochter. Und Myrkul beschloß daraufhin, einen seiner Diener damit zu beauftragen der Prinzessin zu folgen, um den Grund ihrer immer häufiger werdenden Ausflüge herauszufinden. Und so kam es, daß die Prinzessin, als sie sich am nächsten Tage wieder aufmachte den Feuerprinzen zu besuchen, von einem Schatten verfolgt wurde.

    Prinzessin Cunaya bemerkte den ihr folgenden Schatten nicht, dachte auch gar nicht daran, daß man ihr heimlich folgen würde, denn ein Geheimnis waren ihre Besuche der großen Höhlen an der Flanke des Vulkanes gewiß nicht. Nur mit wem sie sich dort traf, dies hatte sie noch niemanden erzählt.
    Sie sehnte sich danach wieder mit dem Feuerprinzen reden zu können, trotz der Hitze die er ausstrahlte bei ihm sein zu können. Etwas hatte sich in ihr verändert in der letzten Zeit und sie wußte auch genau was es war. Obwohl sie ihm niemals nahe sein konnte, ihn niemals berühren konnte, hatte sie sich in das Wesen aus Feuer verliebt und fragte sich nun insgeheim, ob er genauso fühlte wie auch sie.

    Und dies tat Prinz Kelemor, der Herrscher der Ashai'i. Auch er verspürte diese tiefe Zuneigung und Liebe in seinem Herzen. Er wußte noch nicht genau wie, aber heute würde der Tag sein, an dem er es der Prinzessin gestehen würde. Und auch er hoffte, daß sie in ihrem Herzen genauso für ihn fühlte.
    Sollte es so sein, war er sich sicher, daß sie einen Weg finden würden, der sie trotz der Andersartigkeit und der Tatsache, daß sie sich nie berühren oder nahe sein konnten, ein gemeinsames Leben führen ließ.
    Bedächtig schritt er im Lavasee auf und ab, auf seine Angebetete mit Sehnsucht wartend und er war so froh und glücklich, als er sie durch den Tunnel kommen sah und ihre zärtliche Stimme vernahm.


    Fortsetzung im nächsten Post ...

    Man muß wissen wann es Zeit ist zu gehen !!

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    [align=justify]Und der Schatten folgte der Prinzessin weiter lautlos, drang hinter ihr in das Höhlensystem ein und folgte so weit, bis er sehen konnte, daß sie sich in der Nähe eines gewaltigen unterirdischen Lavasees auf den Boden gleiten ließ und scheinbar furchtlos auf ein Wesen aus reinem Feuer wartete, welches aus dem See auf sie zugeschritten kam.
    Und der Schatten beobachtete und lauschte. Und so wurde er als einziger Zeuge, als die beiden am Ufer des glühenden und brodelnden Sees sich gegenseitig ihre Liebe gestanden.
    Dies war für den Schatten die Zeit des Aufbruchs, denn nun drängte es den Schatten, seinem Meister, dem Magier Myrkul so schnell wie möglihch Bericht zu erstatten. So lautlos wie er gekommen war, so lautlos verschwand er auch wieder, lief zurück durch die Gänge und Höhlen, über die bebende Flanke des Berges und durch weite Schneefelder, bis er schließlich am Tische seines Meisters stand und ihm berichtete.

    Als Myrkul das Geheimnis der Prinzessin erfuhr, raste er vor Zorn. Niemals würde er es zulassen, daß eines jener Wesen ihm, dem kommenden Retter der Menschen des Eislandes, seinen Preis wegnehmen würde. Denn nur er war ausersehen dazu, die Prinzessin zu ehelichen. Er und niemand anderes.Und so ersann er einen grausamen Plan, um die Liebe der beiden zu zerstören.
    Von allen unbemerkt warb er skrupellose Söldner an, welche ihm bei der Ausführung seines Planes helfen sollten. Derweil unterrichtete er den König davon, daß die Feuerwesen die Menschen des Landes bedrohen würden, daß sie daran Schuld wären, daß der Berg kurz vor seinem Ausbruch stände und daß nur die Vernichtung jener Wesen den Berg wieder zur Ruhe bringen würde. Zwar war der König überrascht, galten die Wesen doch als jene, welche den Berg im Zaume hielten, doch sah er keinen Grund, warum er dem mächtigsten Magier des Landes nicht glauben sollte. Und so ließ er Myrkul freie Hand, was die Bekämpfung jener Feuerwesen betraf.

    Als Prinzessin Cunaya dies vernahm, blieb ihr keine andere Wahl, als mit ihrem Vater über ihre Liebe zu sprechen um ihn zu überzeugen, daß die Feuerwesen friedlich waren. Doch Myrkul gelang es, einen tiefen Keil zwischen den König und seine Tochter zu treiben. Das Feuerwesen hätte seine Tochter verblendet, wolle sie nur benutzen um die Menschen auszukundschaften.
    Es triebe ein grausames Spiel mit seiner Tochter, denn am Ende stände nicht die Liebe, sondern nur die Vernichtung der Menschen des Eislandes, so die Worte mit welchen Myrkul den König verwirrte. Und König Jarbro glaubte ihm, wie schon zuvor und ließ seine Tochter einsperren, damit sie den Feuerprinzen nicht mehr sehen konnte.
    Doch Prinzessin Cunaya hatte dies erwartet, hatte sie schon lange gewußt, daß man dem gewissenlosen Magier Myrkul nicht trauen konnte. So hatte sie einige der Soldaten ihres Vaters eingeweiht und jene standen auch jetzt auf ihrer Seite, so daß der Prinzessin die Flucht aus dem Palast gelang.
    Eilig begab sie sich in die Höhlen, um ihren Prinzen und sein ganzes Volk vor Myrkul und seinen Absichten zu warnen.
    Doch genau jenes hatte Myrkul vorausgesehen. Unbemerkt folgete der Schatten wieder Prinzessin Cunaya und in einigem Abstand der Magier und seine Söldner. Und so sollte sich tief im Inneren des Berges das Schicksal von Prinzessin Cunaya und ihrem Feuerprinzen Kelemor erfüllen.

    Als Prinzessin Cunaya den Feuersee erreichte, wartete Prinz Kelemor bereits auf sie, war sie doch seit einigen Tagen nicht erschienen. Unruhig ging er in der Mitte des Sees auf einer kleinen Insel aus gefestigter Lava auf und ab. Als er sie sah erhellten sich seine Flammen und er schritt durch das Meer aus Feuer freudig auf sie zu.
    Doch etwas war anders an ihr, bemerkte der Feuerprinz. Sie war aufgebracht und winkte ihm hastig zu. Irgend etwas mußte geschehen sein, so vermutete er und beeilte sich zu ihr zu gelangen. Als er die Prinzessin fast erreicht hatte bemerkte er den Schatten, der am Eingang des Tunnels, welcher zum Feuersee führte stand. Er wollte der Prinzessin noch eine Warnung zurufen, doch es war bereits zu spät.
    Hinter dem Schatten betraten Krieger den Raum und stürzten sich auf die Prinzessin, umklammerten sie und hielten sie fest. Und dann betraten weitere Menschen, gekleidet in dunkle Roben die Höhle und näherten sich seiner Liebsten. Kelemor wurde wütend, eilte seiner Prinzessin zur Hilfe, welche von den Kriegern immer weiter vom Lavasee fort geführt wurde. Doch als er den See gerade verlassen hatte und über das Gestein der Höhle schritt, vollführten die in Roben gekleideten Menschen seltsame Bewegungen und spachen unverständliche Worte. Und Prinz Kelemor erkannte seinen Fehler.
    Die Magier errichteten um den Feuerprinzen einen Käfig, sperrten ihn ein in ein Gefängnis aus elementarem Wasser. Schnell bemerkte Kelemor, daß er aus diesem Gefängnis nicht entkommen konnte, verursachte doch jede Berührung der Stäbe starke Schmerzen. Und so blieb ihm nichts anderes, als hilflos mit anzusehen, was als nächstes geschah.

    Myrkul war auf ganzer Linie zufrieden. Wie einfach war es doch gewesen, das Feuerwesen zu fangen. Jetzt endlich hatte er sein Ziel fast erreicht. Schon bald würde der Vulkan wieder ruhig sein und er endlich die Hand der Prinzessin erhalten und damit auch den Thron des Eislandes.
    Myrkuls Söldner brachten den Feuerprinzen in ein Gewölbe in der Nähe seines Turmes. Dort gestattete es Myrkul, daß sich die Prinzessin von ihrer Liebe für immer verabschieden konnte, denn schon bald würden alle Feuerwesen vernichtet sein. Außerdem wollte Myrkul den Augenblick des Schmerzes der Prinzessin auskosten. Danach brachten die Söldner die Prinzessin, welche verzweifelt war und jede Hoffnung verloren hatte, in seinen Turm. Dort sollte sie bewacht werden, bis der Magier sein Werk vollendet hatte und die Hochzeit vollzogen werden konnte.

    Doch Myrkul hatte nicht mit der Treue der Soldaten gerechnet. Zwei jener Soldaten, welche der Prinzessin treu ergeben waren, waren ihr gefolgt um für ihre Sicherheit zu sorgen. Sie hatten gesehen, was der Magier getan hatte,
    konnten aufgrund der vielen Söldner jedoch nicht eingreifen. So waren sie dem Tross gefolgt und bereiteten nun, da sie wußten, wo die Prinzessin hingebracht worden war, ihre Rettung vor.

    Ein kleiner Trupp drang in den Turm des Magier ein und befreite die Prinzessin. Danach floh man in ein abgelegenes Gasthaus, um Ruhe zu finden und sich verstecken zu können. Doch wiederrum übersah man den Schatten, der nach wie vor die Aufgabe hatte die Prinzessin zu verfolgen. Und so spürte Myrkul die geflohene Prinzessin erneut auf.
    Er ließ jeden töten, der sich im Gasthaus aufhielt und fror die Prinzessin in einem Block aus Eis ein, um zu verhindern, daß sie erneut zu fliehen versuchte.
    Vorerst beließ er sie im Keller des Gasthauses, denn nun mußte er sich erst um wichtigere Dinge kümmern. Jedoch ließ er einige seiner Söldner in der Nähe des Gasthauses lagern um die Soldaten der Prinzessin aufzuhalten, sollten sie noch einmal versuchen sie befreien zu wollen.Als die Söldner und der Magier Myrkul verschwunden waren, bewegte sich jedoch etwas im Keller des Gasthauses. Aus einem Verschlag kam ein Junge gekrochen, welcher sich dort versteckt hatte, als das Haus angegriffen wurde. Kurz zuvor hatte er noch bei der Prinzessin und ihren Soldaten gesessen, hatte so also die Geschichte mitbekommen und auch miterlebt, was der Magier der Prinzessin angetan hatte. Und so beschloß der mutige kleine Junge Hilfe zu holen um die Prinzessin zu retten.
    Er schlich sich aus dem Haus und floh zum Palast des Königs. Dort erzählte er die Geschichte dem ersten Soldaten den er fand. Glücklicherweise war dieser einer jener Soldaten, welche der Prinzessin treu ergeben waren und so sammelte dieser alle verbliebenen Getreuen um sich und sie marschierten Richtung Gasthaus, um die Prinzessin zu retten.
    In der Nähe des Gasthauses wurden sie von den Söldnern des Magiers erwartet und es kam zu einem blutigen, grausamen Kampf. Und die Soldaten der Prinzessin unterlagen, wurden einer nach dem anderen von den Söldnern getötet. Alle bis auf einen.
    Jener Soldat entkam schwer verletzt. Er schleppte sich immer weiter in Richtung des Gasthauses. Nur der Gedanke an die Prinzessin ließ ihn noch aufrecht gehen und so schleppte er sich immer weiter durch die kälter werdende Winternacht, bis er schließlich sterbend das Gasthaus erreichte.

    Und so geschah es, daß in einer kalten Winternacht, der letzte der Getreuen der Eisprinzessin sein Leben aushauchte...



    Bis zu Pax 14 war das Märchen unvollendet, doch den Spielern gelang es, ein gutes Ende zu finden. Vielleicht sieht sich ja einer der auf Pax 14 anwesenden Spieler in der Lage das Ende des Märchens zu erzählen und hier zu posten.


    Gruß
    Oliver Mayer

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