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    Donna von Ferdok

    Ewig schon hier angemeldet, aber bisher immer versäumt, was zu posten.
    Hier ist mein momentan bespielter Charakter Donna.


    Viel Spaß und Ausdauer beim Lesen und Bilder angucken!



    Donna

    Name: Desdoneria Dandelina von Dotterfein alias Donna von Ferdok
    Rasse: Achtelelfe
    Alter: 23... *hust*
    Heimat: Ferdok, eine große Hafenstadt
    Beruf: Begleitschutz, Botin, Bogenschützin
    Eigenschaften: ungehobelt, vorlaut, ungezogen, liebenswert, kaufsüchtig, verträgt keinen Honig, homosexuell
    Schutzgott: Travia (Göttin der Treue, Familie und Gastwirtschaft)
    Besonderheiten: Elfenohren, magische Begabung (Schlafzauber, Wahrheitszauber), leichtes Magiegespür



    Herkunft

    Desdoneria stammt aus der Hafenstadt Ferdok, in der sie mit ihren neun Brüdern, ihrer Mutter und ihrem Vater, einem Ausbilder der Stadtgarde, aufwuchs. In ihrer
    Ahnenreihe sind in amtlichen Dokumenten nur Menschen zu finden, sie trägt allerdings dennoch elfisches Blut in sich, da ihre Urgroßmutter, Audazia, ein geheimes Verhältnis mit einem Auelfen hatte; findig, wie sie war, erklärte sie ihrem Gemahl die unverhoffte Schwangerschaft als das Resultat eines Traumes, in der sie elfische Segnungen erhalten hatte. Der arme, gehörnte Ehemann glaubte seinem Weib und betrachtete die halbelfische Dandelina nicht nur als sein eigenes
    Kind, sondern auch als eine Bereicherung und einen Segen für sein Geschlecht - nicht ahnend, dass es mit ihm aussterben sollte. Dandelina bekam Jahre später ebenfalls eine Tochter namens Caleida, die wiederum Donnas Mutter wurde. Im Gegensatz zu beinahe allen ihrer Geschwister, Cousins, Tanten und Onkel schlägt das elfische Blut bei Donna stärker durch und manifestiert sich in äußerst berührungsempfindlichen, spitzen Ohren und Magiebegabung - wenngleich auch nicht besonders ausgeprägt.

    Da sie mit neun Brüdern aufwuchs, ist Donna wenig anderes als einen rauen Umgang gewohnt und musste schon früh lernen, sich lautstark und notfalls mit den Fäusten durchzusetzen. Ihrem Vater wurde bald bewusst, dass die für Donna geplante Barbierlehre wenig Sinn machen würde, denn obwohl kostenlose Rasuren für neun Männer seinem Haushalt sicherlich viel Geld sparen würden, war Donna durch ihr mangelndes Interesse und gelegentlich ebenfalls mangelndes Fingerspitzengefühl eine zu große Gefahr, um mit einem Rasiermesser an einer Kehle zu arbeiten; und darum nahm er sie, genau wie ihre Brüder, unter seine Fittiche und schulte sie im Umgang mit allerlei Waffen, sodass sie sich später bei Botengängen selbst beschützen und sich vielleicht sogar als professioneller
    Leibwächter verdingen könnte. Ihren Brüdern hat sie nicht nur ihre Fähigkeit, sich rabiat durchzusetzen, sondern auch ihre Neigungen zu verdanken: einer ihrer Brüder hat sich im Laufe seines Erwachsenwerdens als homosexuell herausgestellt, und als Donna ihn einmal mit Männerbesuch in einer äußerst präkaren Position überraschte, verschwand ihr Interesse an Männern. Der pubertätsbedingte Mangel an Hygiene ihrer acht anderen Brüder hat allerdings auch ihren Teil dazu beigetragen, dass Donna sich schon früh den Frauen zuwandte.


    Flügge

    Donnas elfisches Erbe sorgt bei ihr ebenfalls für eine verlangsamte Alterung; so ist sie nicht, wie sie immer behauptet, 23, sondern stolze 35 Jahre alt -?? sehr zum Ärger ihres Vaters Eggbert, der inzwischen selbst 65 Jahre alt ist, und fürchtet, dass sie, als Frau mittleren Alters, keinen Mann mehr bekommen könnte. Um zu vermeiden, dass seine einzige Tochter eines Tages möglicherweise kinderlos stirbt, suchte er auf eigene Faust nach einem Bräutigam. Den fand er in Hanrich vom
    Blautopf, dessen Familie seit Generationen das Rezept des berühmten Ferdoker Blau hütet, mit dem man sämtliche offiziellen Trachten und Stoffe Ferdoks färbt. Nach außen hin ein vollendeter Edelmann und manierlich, erwies sich Hanrich Donna gegenüber als Schuft, als Lustmolch und als intriganter Widerling (und als ebenso ungewaschen wie ihre Brüder â?? allerdings nur dort, wo ihn keiner seiner Kunden je riechen durfte). Nach einem Unfall in der Färberei, infolgedessen nur
    noch Hanrichs gänzlich blau gefärbter Leichnam aus dem Bottich mit Färberlauge geborgen werden konnte, beschloß Donnas Vater Eggbert, dass
    seine Tochter, um von ihrer Trauer um ihren einzigen Freier loszukommen,erst einmal Abstand von Ferdok brauchen würde, und schickte sie mit einem Brief an einen ehemaligen Waffenbruder nach Mythodea. Donna, halb besorgt darum, dass ihr Vater sich mehr um ihretwillen grämen würde als sie selbst (sie tanzte insgeheim sogar auf dem Grab ihres ehemaligen Verlobten), und halb besorgt, dass ihr Vater während ihrer Abwesenheit einen neuen Verlobten finden würde,
    gehorchte, wenn auch widerwillig, und trat die Reise an.

    Auf Mythodea stellte sich bald heraus, dass der ehemalige Waffenbruder seit über einem Jahr tot war, und Donna, die sich aus Sicherheitsgründen dagegen entschieden hatte, das Geld für die Rückfahrt mit sich zu tragen, da der Empfänger ja sicherlich dafür aufkommen würde, stand ohne Vorwarnung mittellos da. Nicht nur war der Empfänger bereits verstorben, sein Haus war bereits verfallen und gänzlich ausgeplündert, so dass Donna nicht einmal das Inventar gegen Geld versetzen konnte. Alles, was zurückgeblieben war, waren einige Kartoffelpflanzen im Garten. Ihr blieb nichts anderes übrig, als sich zur nächsten Stadt
    durchzuschlagen, und da sie selbst ein Stadtkind ist, verirrte sie sich nach wenigen Meilen hoffnungslos im dichten Wald, allein mit sich und der ungewohnten Natur ?? und der einzigen verbliebenen Kartoffel, die sie"Tüfti"?? taufte. Tüfti war auch der Grund, warum sie nicht einfach aufgab und sich zum Sterben hinlegte; die Kartoffel würde sie später einpflanzen und einen großen Batzen Geld mit den besten Kartoffeln ganzs Koschs verdienen.

    Glücklicherweise traf sie nach einer knappen Woche auf einen ruppigen, aber ehrenvollen Söldnerhaufen, der sie bei sich aufnahm, zur nächsten Siedlung brachte und die Grundzüge des Fluchens in vielen üblichen Sprachen beibrachte.



    Verpflichtungen


    In dieser Siedlung traf sie den ebenfalls aus Aventurien stammenden Gardisten Quintian von Riva, dessen moralische Überzeugungen es ihr
    ermöglichten, sich ohne Gegenleistung und ohne Angst in seinem geräumigen Zelt einnisten zu können. Passend zu seiner allgemeinen Orientierungslosigkeit hatte sich eine leichte Abneigung gegen Wälder und sogar dessen tierische Bewohner entwickelt und sich umso stärker dem Stadtleben und seinen Vorzügen verschrieben.

    Obwohl sie schon seit einigen Jahren von ihrer latenten Magiebegabung wusste, hat sich ihr auf Mythodea noch ein weiteres Merkmal des elfischen Erbes offenbart, nämlich ihre Fähigkeit, mit Bäumen zu kommunizieren. Nicht jedoch, wie es die Geschichten über Elfen immer berichten, sondern dergestalt, dass viele Bäume sich ihr in ihrem Kummer anvertrauen, etwa wenn jemand an ihnen Wasser gelassen hat. Zusammen mit Quintian lernte sie auch Moira und William aus Andergast kennen, mit denen sie in den Gefechten zwischen Siedlern und Verfemten kämpfte; als die Konflikte sich zuspitzen und der Feind bedrohlich nahe war,
    entschlossen sich die Vier, gemeinsam zurück nach Aventurien zu reisen und dem neuen Kontinent schnellstmöglich den Rücken zu kehren. Infolgedessen und auch aufgrund der neuen Kleidung, der Hurenhaus- und Glücksspielhallenbesuche und nicht zuletzt ihres Hungers auf Naschwerk hat sie nun für ihre Verhältnisse enorme Schulden bei Quintian und reist deshalb vorerst gemeinsam mit ihm.



    Zitate:

    "Habt Ihr den Baum da angepinkelt? Entschuldigt euch gefälligst, oder er heult mir die Ohren voll!"
    (Oh ja... das ist auf AVP III echt verdammt oft passiert. Danke nochmal an Quintian und die SL für diese Schikane! xD )

    "??Ihr habt also vier Schwestern, ja? Welche ist die Hübscheste und wann kann ich sie kennenlernen?"

    "Bitte, Quintian! Das Kleid kostet doch nur...!"



    Besuchte Cons:

    Mythodea '11
    Taverne "Zum Schwarzen Eber"
    AVP III



    Bilder:






  2. #2
    Ilas (Archiv)
    Ilas (Archiv) ist offline
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    Hallo und guten Abend!
    Hat mich gefreut, dir mit dieser kleinen Info nochmal ordentlich auf den Sack zu gehen *g*

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