Es ergab sich einst, das Fürstin Mahara von Igodan ihrem Gatten Khar einen Sohn gabar. Dieser werd Fetatau gennant nach dem großen Feldherrn der Schlacht von Ahn. Dieser Erstgeborene sollte dermaleinst den Hof der 1500 Seelen zählenden Stadt Igodan. König Meneh der Bartlose selbst ließ sich zum Paten nennen, als der Nachwuchs des Fürstenhauses erstmalig in die große Stadt Alum Larnorgh, das Zentrum des Reiches von Oquar, reiste. Am Hofe zu Igodan wurde dem Sprössling bereits ab dem zarten aLter von 6 Sommern Ausbildung in Sprache, Elbisch, orkisch und Zwergisch sowie Rechnen, Schreiben und Alchemie zuteil. Jedoch brachte Fetatau allen seinen Lehrmeistern die grauen Haare und schieres Verzweifeln, denn er zeigte in den Sprachen das Talent eines Ogers und in den übrigen Lehrstunden das Intresse eines Trolls. Somit bekam er seinen ersten Beinamen, den er bis zu seinem 14. sommer behielt, Fetatau Murkser der Gelangweilte.
in diesem Sommer jedoch lernte der junge Fetatau nach einem anstrengenden Lehrtag den Hofschmiedelehrling N'hakar kennen, der dem jungen Fetatau viel über die Schmiederei, Kämpfen und fernen Welten erzählte. Der junge Fetatau erflehte Lehrstunden im Schmieden und Kämpfen, die ihm N'hakar heimlich gab. Mit dem Talent eines Zwerges versuchte sich Fetatau an verschiedenen Werkstücken und hatte sich bald die einfachsten Grundlagen des Schmiedens und Kämpfens angeeignet.
Es entbrannte ein inneres feuer, aus dem er zehrte und das in seinen Augen brannte, wenn er über Schmiederei und Kampf sprach. Jedoch verriet der Hofschmied dem Fürsten von den heimlichen Treiben in der Schmiede, was Khar von Igodan in große Wut versetzte. Nr ließ N'hakar unter dem Burgtor vierteilen und verbot allen Schmieden, Schmiedegesellen und SChmiedelehrlingen bei todesstrafe seinen Sohn in der Schmiedekunst zu unterrichten. Dies wollte sich Fetatau nicht gefallen lassen und machte sich heimlich an Vorbereitungen zu schaffen, Burg Igodan zu verlassen. Er entwendete eine gute Summe goldtaler aus den SChatztruhen seines Vaters, stahl sich eine brauchbare Ausrüstung aus seines Vaters Rüstkammer zusammen, erhandelte sich Felle, Fackeln, Kompass und anderes Zubehör in dem er den siegelring seines Vaters an einen Hehler verschacherte und nahm sich aus der fürstlichen Speisekammer soviel er nur tragen konnte. Am Tage vor seinem Ausbruch aus dem goldenen käfig jedoch wollte er sich an seinem Vater rächen, für den Mord an seinem Freund. Er stahl allen Schmuck, den sein Vater zu tragen pflegte und verteilte ihn an das volke von Igodan, Siegelringe, Insignien, sogar den golddurchwirkten Umhang, den sein Vater zu Zeremonien zu tragen pflege. ausserdem ließ er die Mithrilrüstung, die sein Vater an der Schlacht von Jorgo von den Zwergen geschenkt bekommen hatte in der Lore versinken. Anschließend schwor er vor allem Volke und allem Pöbel, mitten auf dem Marktplatz unter der Statue seines Vaters, der er erst zukehren werde, wenn Khar nicht mehr unter den Lebenden weilte.
er spuckte der Statue seines Vaters vor die Füße und verließ die Stadt Igodan und das reich Oquar. Getrieben von seinem inneren feuer und dem Hass auf seinen Vater wanderte durch die großen Reiche der Elben von Marduk, der Orks von Tabor und verirrte sich auch in das Land der Höhlentrolle, wo er den Wandermönch Bruder Mythorius kennenlernte.
Nachdem beide mit viel Glück aus den höhlen von Grodan entklommen waren und dort zufällig den Sohn eines Fürsten der Silberzwerge gerettet hatten, ging die Reise gen Süden in die Silberberge, denn dort versprach ihnen ihr neuer Freund Bragil Hartschlag eine Begrüßung die einem Fürsten gleichkam.
nachdem sie in Zwergenheim an der Kitanbucht erreicht hatten, wurde dort ein mehrwöchiges Fest gefeiert, denn der gerettete Fürsten, sondern als nachkomme des legendären Zwergenkönigs Gim Donnerfaust.
Fetatau und Mythorius lernten in dieser Woche viel über zwergische Braukunst, zwergische Speisen und nicht zuletzt die zwergische Art zu feiern. Während Mythorius den Zwergen von Remus erzählte, ließ sich Fetatau von den Zwergen in der Schmiederei unterrichten, bis Fürst Khar von Igodan zutiefst gekränkt den Zwergen befahl, seinen Fetatau zu verweisen. Er drohte mit der geballten Streitmacht seines Lehens. Sicher wäre dies keine Gefahr für die Zwerge gewesen, jedoch hätte dies die Bünde zwischen den Silberzwergen und Oquar schwer belastet. Und so wurden Fetatau und Mythorius gebeten, die Hallen von Zwergenheim zu verlassen. Jedoch wurde ihren eine Reise auf die Insel Knig nahegelegt, da dort zwergische Lehrmeister unterwiesen. mit einigen hundert empfehlungsschreiben sämtlicher Würdenträger der Silberzwerge verließen Fetatau und Mythorius Zwergenheim.
Jedoch zürnten die Götter dem jungen Heißsporn und sandten einen furchtbaren Sturm, der das Schiff umherwarf als wüte ein Meeresungeheurer unter dem Schiff. Nach vielen Stunden wurde das Schiff gegen ein Riff geworfen und sank schnell. Als sich der Sturm gelegt hatte, waren nur noch Trümmer des Schiffes zu sehen. wie durch ein Wunder hatten Mythorius und Fetatau überlebt und wurden tags darauf von Fischern gerettet.
Keiner der Fischer kannte den Namen einer der Landschaften des Kontionents von dem Fetatau und Mythorius stammten, und auch die Kandschaften ihrer neuen Haimat waren ihnen fremd. Von diesem Tage an wanderten Mythorius und Fetatau durch die unbekannten Lande und erlebten so manches Abenteuer, das sie teils durch Geschick, teils durch Mut, aber meistens durch viel Glück überstanden haben.
Auf ihren Reisen durch die Dörfer und Städte gaben sie immer wieder ihre Geschichten zum besten und verdienten sich so ihren Lebensunterhalt. Viele haben die beiden schon nach ihrer Tätigkeit gefragt. während Mythorius immer mit Wandermönch antworten konnte, wich Fetatau auf Flüchtling aus.