Valakor ist ein sehr prakmatischer Kerl der sich nur selten von Vorurteilen oder Zwängen hindern läßt daß zu tun was er für richtig hält und der Sache dienlich ist.

Valakor hat das wirken und sein von einigen Göttern gesehen oder gespürt, er weiß daß es sie gibt und achtet sie soweit sie es seiner Meinung nach verdienen, jedoch betet er zu keinem/keiner der Gottheiten im speziellen, da er dafür keinen Grund sieht. Zitat:
?Ich achte und fürchte die Götter, aber ich liebe sie nicht, denn sie lieben auch mich nicht.?...waren bis vor kurzem seine Worte...

(steht gerade im Wandel, evntl. Bekehrung zum Drachenglauben)



Vorgeschichte

Wo Valakor geboren wurde kann niemand so genau sagen, da er sich nicht daran erinnert. Seine Erinnerungen begannen mit dem Tag, da er von südländischen Sklavenjägern aus der See gefischt wurde, damals war er vielleicht 15 oder 16 Jahre alt. Da er jedoch für sein alter und seine Größe einigermaßen kräftig war setzte man ihn als Rudersklaven ein.
So fristete er sein Leben gute fünf Jahre, in dieser Zeit wäre er völlig abgestumpft und hätte sich wohl auch selbst aufgegeben, wenn da nicht ?der alte Rubens? gewesen wäre. Rubens war einmal ein gelehrter am Hofe eines der Kalifen gewesen, bis er es wagte dem Sohn seines Herren einige Ratschläge zu geben welche dem Kalifen wohl mich gefallen hatten. So traf auch ihn das ?gnädige? Los eines Galeerensklaven. Wenn der Wind soweit auffrischte, daß die Galeere ohne Ruderkraft durch die See schneiden konnte, nutze Rubens sie Zeit und lehrte Valakor so gut es eben ging das lesen und schreiben , indem er mit den Fingern und Wasser Buchstaben und Worte auf die Decksplanken malte. Ihm hat Valakor einiges seines Wissen zu verdanken.
Eines Tages begab es sich, daß eine Meuterei an Bord ausbrach, welche überraschender Weise sogar mit Erfolg gekrönt war. Die Sklaven erhoben sich und erschlugen alle an Bord welche sie hätten verraten können. Danach brachten wir das Schiff an die Küste und zündeten es in einer Bucht an, in der Hoffnung so die Sklavenjäger und ihre Herren so von der Fährte abzubringen.

Bespielte Geschichte (abgekürzt)

So floh Valakor zunächst einige Monate durch das Land in Richtung Norden, nur weg aus dem Süden und außer Reichweite seiner Herren. Nach einigen Monaten begegnete er einem kleinen Haufen von nordischen Söldnern, die Ihre Klingen einem Herzog anzubieten gedachte, welcher sein Land von Sklavenjägern befreien wollte die angeblich hier ihr Unwesen trieben. Bei diesem Aufruf konnte Valakor nicht widerstehen, saß doch sein Hass auf die Sklaverei und jene die daran verdienen tief in seinem Herzen.
Von Sklavenjägern war jedoch keine Spur zu finden, vielmehr waren Valakor und seine kurzzeitigen Gefährten einem Necromanten auf den Leim gegangen. Als sich dies als sicher herausstellte, machten sich die anwesenden daran das Land so schnell wie möglich zu verlassen und auf dem Weg soviel Schaden wie möglich anzurichten.
Vonn hier an verschlug es Valakor quer durch die Länder wo er sich mit kleineren Aufträgen seine Kasse aufbesserte. Die Art und Weise wie er an die Sache heranging ist dabei eher nebensache, denn der Zweck heiligt viele Mittel.
Als er von dem Krieg der Drachen hörte schloß er sich dem Heer von Reichenfels an, und unter dem Kommando des Markgrafen Sigmar von Reichenfels zog er in die Schlacht der Drachen. Nach dem die Schalcht geschlagen war unter dem Banner des silbernen Drachen, wurde er vom Markgrafen mit dem Ammulet der ?Cheval-Kirche? ausgezeichnet. Nicht daß Valakor sich ?Cheval? ,einem Schutzheiligen des Landes, besonders verpflichtet fühlte, jedoch betrachtete er das Ammulett stets als eine Art Auszeichnung. Dies bestätigte sich dann als man mit einem Teil der Rotte zum ?Hohenloher Manöver? zog, denn der Markgraf erwies ihm die Ehre und erhob ihn in den Rang des Rottmeisters.
Diesen Posten hatte Valakor über zwei Jahre inne, in dieser Zeit führte er die ertse Rotte, die Faust von Reichenfels, einmal zum Manöver von Hohenlohe und bis man wieder im Land der Drachen war um für den silbernen zu streiten. Seine Rotte führte er streng während der Dienstzeit und ließ sich nichts unterkommen, nach Dienstende jedoch war er wieder Valakor der mit seinen Soldaten gemeinsam einen saufen ging.

Die neuesten Ereignisse

So führte er seine Rotte denn auch wieder ins Land der Drachen, diesmal unter dem Kommando des Ritters Johann von Lanzenberg sollte unter dem Banner des silbernen Drachen gekämpft werden. Da Valakor jedoch das Gefühl nicht los wurde wie ein Hund an der Kette gehalten zu werden und sich augenscheinlich niemand darüber wunderte oder aufbegehrte, daß das gesamte Lager wie gelähmt unter dem Kommando des ?silbernen Avatars? untätig herumsaß während Orks, Dämonen und anderes finsteres Gezücht sich umtrieben, beschloß er einen harten Weg einzuschlagen dem er jedoch aus tiefsten Herzen folgen mußte. So dessertierte er zusammen mit einem Kameraden. Es kam daß ein Ritter Namens ?Maltus Berodiac, Ritter von Miranda und Paladin des Großen Drachen? ihn unter Sold nahm für die Zeit des Krieges im Drachenland.
Ihm folgte er dann auch bis auf den entfernten Kontinent Aventurien und erlebte in seinen Diensten als freischaffender Söldner manch Abenteuer und wundersame Dinge....
Er folgte Ritter Maltus solange dieser Valakor brauchte, oder stand in den Diensten der Akademie von Falkenau. Während er mit Maltus und seinen Ordensrittern unterwegs war schlich sich wieder die eine Frage in Valakors Herz, ?Wer wird auf mich aufpassen, wenn mein Leben zu Ende ist? Wird sich einer der Götter meiner Seele erbarmen, oder werde ich auf Ewig rastlos wandeln müssen zwischen dieser Welt und dem Jenseits??
So folgte er Ritter Maltus auch auf den Freien Konvent zur Jahreswende. Anfangs schien es sehr gemütlich zu werden, ein paar Tage der Erholung und des Müßigganges. Doch dann regte sich wieder die Verzweiflung in ihm, eine leere die er sonst immer wieder zu verdrängen schaffte. Doch diesmal nicht, diesmal rüttelte die nackte Angst an seinem Herz, Angst und Zweifel an seinem Leben und was er daraus gemacht hat. Er war versucht sich das Leben zu nehmen und sich zu erhängen. Dies mochten bei allem was er zuvor durchlitten hatte, die dunkelsten Stunden seines Lebens gewesen sein.
Da tauchte ein kleines Licht in der Dunkelheit auf, in Gestalt des Ordenskriegers, Wandor ,der ebenso wie Ritter Maltus sein Leben dem Großen Drachen gewidmet hat. Er sprach mit Valakor und hörte sich seine Geschichte geduldig an. Am Ende gab Wandor Valakor ein Amulett des Großen Drachen, damit er wüßte daß er fortan nicht mehr alleine sei. In diesem Augenblick war es für Valakor, als hätte der Große Drache den Krieger geschickt um ihn vor dem Freitod zu bewahren.
Nach und nach, sehr langsam, gewinnt Valakor an Vertrauen und Dankbarkeit dem Großen Drachen gegenüber.
So kam es dann auch, daß Valakor im Lande Takara zusammen mit Madacho, dem Knappen des mittlerweile zum Baron gekrönten Maltus, zum ersten mal seit seiner Zeit als Galeerensklave vor 15 Jahren, ein Gebet sprach, in dem er dem Großen Drachen dankte.

...wird eventuell fortgesetzt...