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  1. #1
    oliverp
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    Küchenausstattung - Kochthread Spin-Off

    Erfahrungen und Tipps auf explizite Fragen sind in diesem Forum unerwünscht.
    Geändert von oliverp (15.07.2014 um 14:12 Uhr)
    Das Problem an dem Satz "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus" ist, dass sich jeder für den Wald hält. OliverP

    Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente verfügen, Ihr Pisser!
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  2. #2
    oliverp
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    Geändert von oliverp (15.07.2014 um 14:12 Uhr)
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  3. #3
    Cartefius
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    Ich habe bei Kochmessern ein simples und banales Problem: Messer mit dünnem Schliff wie die meisten Schälmesser bekomme ich mit regelmäßigem Verwenden eines Wetzstahls auf eingermaßen brauchbare Schärfe. Aber sobald es an Schleifsteine geht, und an Messer mit dieser "Schulter" in der Klingengeometrie, wie sie die meisten stabileren europäischen Kochmesser haben, bekomme ich die Dinger einfach überhaupt nicht wieder scharf, trotz ordentlichem Nassschleifstein und dem Versuch, der beigelegten Anleitung oder diversen aus dem Internet zu folgen.
    Aktueller Workaround ist die Verwendung eines recht großen Dünnschliff-Messers, was einigermaßen funktioniert, weil in meiner Mini-Kochzeile leider sowieso nicht genug Platz für ein ordentliches Schneidebrett und ordentlichen Küchenmessereinsatz ist, aber richtig befriedigend ist das nicht.

  4. #4
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    Ich verwende seit 14 Jahren das gleiche Messer mit Wellenschliff von Ikea als Küchenmesser für alle Funktionen. Kostenpunkt z.Zt. mit 2 anderen Messern im Dreierpack 1,49€. Siehe hier.

    Die sind vielleicht nicht ganz so scharf wie ein perfekt gepflegtes(!) Chefmesser, aber zum einen habe ich gar kein Interesse daran, die Fähigkeit zu haben, meine Fingerknochen durchtrennen zu können, zum anderen will ich kochen, und nicht Wetzstein-Fu betreiben. Das Durchschnitts-Chefmesser, daß ich bei anderen Leuten (Gelegenheitskocher) in der Schublade antreffe, ist eben idR. deutlich stumpfer, was für mich klar sagt, daß jedes Messer, das eine gewisse Menge an Pflege bedarf, für die Meisten schon Overkill sein dürfte.

    Ich besitze zwar inzwischen vermutlich um die 20 Messer verschiedenster Art in der Küche, teils sogar hochwertige (meistens Geschenke von Leuten, die wissen, daß ich gerne koche), aber die vergammeln bloß in meiner Schublade, es sei denn ich muß wirklich etwas sehr spezielles tun (z.B. einen Braten zerteilen oder Knochen durchtrennen).

    40€ ist für mich auch schon kein studentischer Budgetbereich für "Gelegenheitskocher" mehr. Der Gelegenheitskocher braucht mMn ein Messer, mit dem er eine Zwiebel oder ein Stück Schwein ohne Mühe zerteilen kann, das immer einsatzbereit ist und auch mal tagelang in der Spüle liegen kann - und das wars. Und das gibt's für einen Bruchteil dieses Preises, s.o. Nennen wir es meinetwegen Stufe 0. Wenn man dann irgendwann so schnell und effizient ist, daß das vorhandene Messer beim Schneiden behindert, kann man immer noch nachrüsten.
    Geändert von Kelmon (14.07.2014 um 23:22 Uhr)
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  5. #5
    oliverp
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    Zitat Zitat von Cartefius Beitrag anzeigen
    Ich habe bei Kochmessern ein simples und banales Problem:[...]
    Hi Cartefius,

    ein Wetzstahl schärft nicht, der richtet nur den Grad auf, der durch falches Schärfen, Abnutzung oder falsche Nutzung entstanden ist.
    An Schleifsteine sollte man sich nur machen, wenn man wirklich Lust darauf hat.

    Ansonsten gibt es durchaus Durchziehschleifsysteme, die für den Normalkocher ausreichen, verrat mir -auch gern PM- was du hast und ich geb dir gern Tipps.

    Die Alternative ist, alles auf konvex umzuschleifen. Das hilft übrigens auch, wenn man nur billigste WG-Messer geerbt hat,

    @ Kelmon Jo, für Dosenravioloifreunde ist das alles übertrieben. Und ja, theorethisch geht das auch alles mit einem Messer: Wenn man es 1. entweder wirklich kann oder 2. einem alle scheißegal ist.
    Aber es ist die notwendige Grundausstattung für einen Normalbürger, der Essen nicht als üble Notwendigkeit sieht. Und 40€ für eine jahretaugende Grundaussttatung ist auch für jeden Studenten drin.
    Für die Promillesonderfälle gibts halt dann noch den Tipp nach: Flohmarkt, gut putzen und dann konvex machen.
    Dann biste auch mit 5€ dabei.

    Nur wurde sowas bisher nie gefragt, sondern nur "ich bin ein armer Student und kann nur 150 dafür ausgeben..." Daher basieren meine bisherigen Vorschläge auf dieser Realität.
    Falls das für dich relevant sein sollte, kann ich da gern ins Detail gehen, ich helf immer gern!
    Geändert von oliverp (14.07.2014 um 23:24 Uhr)
    Das Problem an dem Satz "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus" ist, dass sich jeder für den Wald hält. OliverP

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  6. #6
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    Du kennst offenbar andere Studenten als ich kannte, daß die darum bangten, "nur" 150€ für ihre Kochmeser ausgeben zu können...

    Das mit den "Dosenraviolifreunden" ist ja jetzt Blödsinn. Ich rede von Leuten, die durchaus kochen wollen. Und ich würde einem Kochneuling bestimmt nicht sagen, daß ein Sägemesser notwendige Grundausstattung ist, weil...ein Baguette sauber zu schneiden total wichtig ist.

    Dem werde ich erstmal zu einem kleineren Allzweckmesser (~15cm Klingenlänge) raten, wenn er buchstäblich nichts anderes scharfes in seiner Schublade rumliegen hat, und nicht zu einem unhandlichen, darum für totale Anfänger erstmal schwer zu kontrollierenden Chefmesser. Schau gerne mal einem Anfänger dabei zu, wie er damit seine ersten Zwiebeln schneidet.

    Zumindest wenn wir von den gleichen Anfängern reden - ich gehe mal davon aus, daß das erste Ziel jetzt nicht das 5-Gänge-Dinner für 6 Freunde ist, sondern eher der Eintopf.
    Geändert von Kelmon (15.07.2014 um 00:22 Uhr)
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  7. #7
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    Auch wenn ich nicht der große Koch bin... ein Dreierset ordentlicher Qualität für 40 Tacken finde ich jetzt nicht wirklich übertrieben teuer. Das geht voll in Ordnung (Ja, ich war bisher nie Student, aber auch ich hatte als Lehrling mal 50 Euro für irgendwas über, ohne mir ne Rippe rauszureißen). Und ich denke, es geht ja nicht darum, was man benötigt, um den eigenen Körper irgendwie am Leben zu erhalten, sondern darum, was Leute, die gerne ein bisschen "mehr" Kochen wollen sich evtl. erstmal an Grundausstattung holen sollten. Mehr kommt bei Interesse immer irgendwann .

    Was das Schärfen angeht:
    Da unterstütz ich Oliver mal ganz stumpf: Die Thematik würde ich nur angehen, wenn ich da wirklich Bock drauf habe. Bis man fähig ist, selber bei nem Messer nen brauchbaren Schliff hinzubekommen, wenns mal "im Eimer" ist dauert ne Weile, in der man sich wirklich damit auseinandersetzt. von wirklichen Schärfegraden mal ganz abgesehen. Und ja, für manche ist "Schärfen" schon ein Hobby an sich, was eigentlich nur zeigt, was für ein breit gefächertes Thema das inzwischen ist. Dementsprechend: Entweder schärfen/schleifen lernen, dann aber wirklich (kostet dann aber auch mehr als 40 Euro) oder erstmal gelegentlich beim Messer- und Scherenschleifer vorbeischauen. Verletzen tut man sich schließlich eher mit stumpfen Messern, als mit scharfen .

    @Cartefius: Die ganzen Anleitungen und Co sind immer ganz nett, aber schlussendlich geht es um dein Muskelgedächtniss und dein Gefühl für den Winkel, wenn sich der Winkel beim Schleifen stets ändert, ist die "Schneide" nachher runder als vorm "schärfen". Das hat aber mit Übung, nicht mit Kompetenz zu tun .

    @Oliver: Tatsächlich vermisse ich als nicht Koch einen Messerblock bei deinem Post, und seis einer für ne Mark fufzig vom Flohmarkt. Groß was schlimmeres als gemeinsam in der Schublade zu liegen gibts bei der Lagerung ja nicht wirklich....

  8. #8
    oliverp
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    Kelmon,

    die Leeute hier in dem Forum machen Larp. Wer sich dieses Luxushobby leistet, aber grundlegende Alltagsversorgung deswegen vernachlässigen muß, dem kann und will ich hier nicht helfen, das kann ich bestenfalls nach Abschluss des Psychologiestudiums.


    @Sonadorexis
    Messerblöcke sind eklig, ich empfehle Magnetleisten.
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  9. #9
    Cartefius
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    @oliverp: Das aktuelle "Problemmesser" ist ein 21cm Kochmesser von Marsvogel, das ich mal irgendwo auf dem Markt gekauft habe, das dürfte vermutlich dieses hier sein: http://www.marsvogel-solingen.de/Bilder/380809.jpg
    Ansonsten benutze ich noch ein kleines no-name Schälmesser und dieses hier:
    http://www.messer-mit-tradition.de/i...420.325.02.jpg
    Das hatte ich mir wegen der ungewöhnlichen Form mal mit Augenmerk darauf gekauft, dass man es auch als taugliches IT-Messer nehmen kann, nutze das aber auch im Alltag viel und gerne, und habe seit kurzer Zeit auch nochmal das gleiche in groß zum Kochen, die haben beide den gleichen dünnen Schliff.

    Was die Wellenschliff-Messer angeht: Ich kenne extrem viele Leute, unter anderem auch meine Eltern, die auf diese Art von Messer schwören, allerdings sind das auch meist Leute, bei denen alle anderen Messer in der Schublade stumpf sind. Und damit will ich mich gar nicht in die Höhe des Messer-Snobismus erheben, denn schließlich ist mein Kochmesser aktuell ebenfalls stumpf wie ein Affenarsch. ;-) Der Vorteil ist da tatsächlich, dass, egal wie man sie behandelt, die eigentlich immer alles irgendwie geschnitten bekommen. Auf der anderen Seite komme ich inzwischen mit denen auch nicht mehr wirklich gut klar: Dadurch, dass man bei jedem Schnitt eine Zugbewegung machen muss, finde ich das Schnippeln da recht zeitaufwändig und mühselig. Und auch wenn ich sicherlich Welten von einer Profi-Schnittechnik entfernt bin, geht mir zumindest das Schippeln von z.B. Möhren mit einem größeren Messer und einer Methode, bei der die Sitze aufgesetzt bleibt und man eher mit dem hinteren Teil der Klinge hackt, deutlich besser von der Hand, und das kann ich nicht richtig mit Sägemessern.

  10. #10
    Justav
    Justav ist offline
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    Wow, BesserLARPer kannte ich und hab mich dran gewöhnt, aber BesserKocher waren mir neu. Das man der Meinung sein kann, jedem, der sich nicht wie ein Profi-Koch Gedanken über Küchenmesser macht, sei alles egal und ernähre sich nur von Dosenfraß, ist schon ziermlich possierlich. Bitte, mehr davon!

    Allerdings, Ahnung hat der selbsternannte Fachmann offensichtlich auch nur begrenzt.

    Zitat Zitat von oliverp Beitrag anzeigen
    @ Kelmon Jo, für Dosenravioloifreunde ist das alles übertrieben.
    Ist gar nicht so leicht, mit nem Billigmesser ne Dose aufzubekommen; ich empfehle, dafür teure Markenware zu missbrauchen, vorzugsweise die von jemand anderem.
    So long

    Justav

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