Ergebnis 1 bis 8 von 8
  1. #1
    Gerwin
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    Taverne "Zur Nachtschicht" (oder ein klassisches Forenrollenspiel)

    Wir hatten es vor längerer Zeit mal versucht, irgendwie ist es eingeschlafen, ich halte nicht viel davon alte Liebschaften wieder aufleben zu lassen, also versuchen wir es neu. Mit der Bitte um klassische Fantasyrassen (DSA und DnD)

    ~Die Taverne zur Nachtschicht lag recht günstig an einer der Handelsrouten, welche oft von Abenteuern auf der Reise von Norden nach Süden genutzt wurde. Man fand dort gerüchteweise ein gutes Bett und meist auch ein Getränk für jeden Geschmack. Vier Stockwerke hoch erstreckte sich die Taverne, gebaut aus einen ehemaligen Wachturm. Eigentlich war die Route zur Taverne sicher, doch in letzter Zeit trieben sich vermehrt Banditen auf den Handelsstraßen herum, so dass es sich empfahl in Gruppen zu reisen, zumindest wenn man die Reise nach Norden festsetzen wollte. Wer die Taverne betrat hörte wohl zunächst das Spiel eines durchaus fähigen halbelfischen Bardens, begleitet vom Gesang einer mit gut 1,80 sehr hochgewachsenen rothaarigen Frau. Die meisten Lieder der beiden handeln vom trinken, großen Feiern und den Heldentaten derer die sie dafür bezahlten. Zum festen Inventar der Nachtschicht gehört weiterhin das Wirtsehepaar, eine ältere Angestellte welche sich um die Betten kümmerte, ein 2 Meter großer und vielleicht 25 jähriger Rauswerfer mit kurzen Haaren und Vollbart sowie eine zwergische Bedienung.

    Am Eingang hing eine Art schwarzes Brett für jene Reisenden die nach Begleitung suchten. Denjenigen die weder schreiben noch lesen konnten half der sonst recht grummelige Rauswerfer gerne.

  2. #2
    Hinner
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    Vor der Taverne trieb sich des Öfteren ein Landstreicher rum. Er war hoch gewachsen, und sah recht schmuddelig, aber dennoch nicht bedrohlich aus. Ein Zimmer konnte er sich nicht leisten, also saß er mit einem Bier für den ganzen Abend am Feuer, und lauschte der Rothaarigen, die er sich dennoch nicht traute anzusprechen. Nachts legte er sich unter einen Hohen Baum hinter der Herberge, wo er die Nacht verbrachte, und morgens an dem nahen Fluss Fischte.

  3. #3
    Gerwin
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    ~vielleicht fiel dem Landstreicher auf, dass die beiden Musikanten ihn des öfteren ansahen, vielleicht fiel ihm auch auf, dass gerade der Halbelf scheinbar ein Auge auf ihn geworfen hatte, wenn auch auf eine ganz andere Weise als er sein Auge auf die Rothaarige gelegt hatte. Heute abend stürmte es wieder entsetzlich draußen, und so war ein Zimmer sicherlich willkommen. An jenen Abend näherte sich der Barde zwischen zwei Stücken dem Landstreicher und nickte der rothaarigen die gerade an den Rauswerfer gelehnt war kurz zu~ hallo mein Freund ~sagte der Halbelf mit den langen blonden Haaren schließlich als er sich dem Landstreicher näherte~ sag einmal....würdest du uns bei einer kleinen Sache behilflich sein? Du kannst auch ein Zimmer haben..sagen wir...bis der Winter vorbei ist. Jetzt stehen eh viele leer.

  4. #4
    Kevus
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    Keuchend lehnte Bartholomäus sich an die Tavernentür. Es war schwer zu sagen ob die Tropfen die ihm übers Gesicht rannen vom Regen oder vom Schweiß stammten. Blinzelnd blickte Bartholomäus auf die regenverhangene Landschaft.
    "Anscheinend hatten sie endlich aufgegeben und waren in ihr Dorf zurückkehrt. Wahrscheinlich hatte auch das Unwetter sein Teil dazu bei getragen" dachte Bartholomäus. "Undankbares Pack" knurrte er. "Da ist man nur besorgt dass niemand auf das Klopfen antwortet, schaut nach ob alles in Ordnung ist, bringt ein paar wertvolle Gegenstände in Sicherheit, könnte ja jeder reinkommen, und wird des Einbruchs bezichtigt. Und dann, wenn man einer ehrlichen, fast ehrlichen korrigierte er sich, Arbeit nachgeht ist das auch wieder nicht recht. Gefundene Sachen verkaufen, seine Waren etwas besser darstellen als sie waren, das war doch Handel."
    "Tja, dieser Weg dürfte ihm erstmal versperrt sein. Blieb nur der Norden" dachte Bartholomäus wieder.
    Wobei dort Räuber ihr Unwesen treiben sollten....
    "Und wenn schon" dachte Bartholomäus und grinste. Mit Räubern kannte er sich aus. Nur, er klopfte die zahlreichen Taschen seines langen Umhangs und die darin befindlichen Gegenstände ab, ohne Geld konnte selbst er nicht mit Räubern verhandeln. Seine zerschliessenen Stiefel, die einfache Hose, der lange Umhang, alles so schlammbespritzt dass die ursprünglichen Farben nicht mehr zu erkennen waren, waren kaum etwas wert. Er klopfte weitere Taschen ab und zog dann aus einer der Taschen ein kurzen Stab. Er war krude geschnitzt und mit mehreren nichtssagenden Symbolen bemalt.
    "Was man in 2 Tagen mit einem Schnitzmesser und etwas Farbe doch schafft" murmelte Bartholomäus. Er steckte den Stock gut sichtbar in seinen Gürtel wischte sich die Feuchtigkeit aus dem Gesicht und trat ein.
    Mehrere Gesichter blickten auf, aber niemand schien ihn zu erkennen. "Wunderbar" dachte Bartholomäus. Mit langen Schritten marschierte er Richtung Wirt. Dort angekommen stellte er sich so hin dass der Wirt seinen Stab sehen konnte. "Sehr geehrter Wirt" sagte Bartholomäus, "mein Name ist Barth der Begabte. Ich komme gerade von einer sehr schwierigen Aufgabe zurück und brauche ein paar Tage zum erhohlen. Natürlich bin ich bereit solange diese Taverne vor bösen Geistern und ähnlichem zu beschützen. Ich verlange dafür nur ein paar Tage freie Kost und Logis". "Nun was sagen sie?" sagte Barth und zwinkerte dem Wirt zu.
    "Damit es Unterschiede gibt, muss es ja auch Unterschiede geben."
    - Angela Merkel

  5. #5
    Hinner
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    Immernoch in Gedanken bei der Rothaarigen schreckter er auf. "Hm?? was sagt der Herr?" . Nachdem dieser sein Angebot erneut hervorbrachte, sagte der Landstreicher, ohne groß nachzudenken (was ihm auch zugegebenermaßen schwer fällt):"Klar, solange keiner verletzt wird, und ich auch noch Essen und Trinken kriege, mach ich mit. Was ist es denn?"

  6. #6
    Gerwin
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    ~der Wirt zuckte mit den Schultern in Richtung Bart, und war für seine Profession erstaunlich wenig abergläubig~ Die Zimmer kosten 2 Kupfer in der Nacht, zumindest die billigen....dafür gibt es auch den Eintopf am morgen. Böse Geister haben wir hier schon lange nicht mehr gesehen...ausser du meinst meinen Hausdrachen ~fügte er dann etwas leiser an und konnte sich gerade noch vor einem geworfenen Handtuch aus der Küche retten~ Wenn du aber eine gute Geschichte für die Dörfler zu erzählen hast oder etwas in der Küche helfen kannst....kommen wir einen Glaubensmann sicher entgegen und finden eine Lösung ~fügte er noch immer grinsend an~ dann dürfte auch ein Bier am Abend für dich rausspringen, aber dass musst du noch mit meiner Frau besprechen ~kam es dann anfügend. Ob er ihn tatsächlich für einen Glaubensbruder hielt oder ob Bart nicht der erste war der die Masche versuchte blieb ungewiss..immerhin wirkte er aber willkommen.

    ~der Elfe wirkte inzwischen nur im Schein etwas verwirrt und lächelte dann~ na...eigentlich ist die Sache ganz einfach ~fügte er dabei schmunzelnd an und warf dem Hünen an der Tür einen durchaus nicht begeisterten Blick zu~ Es geht um unseren Winterwettkampf im Axtwerfen...und ich will dass unser Muskelprotz da drüber dieses mal nicht gewinnt. Aber ....wie das genauer abläuft ~er schien nachzudenken...während die rothaarige sich enger an den Rauswerfer lehnte..aber auch den Elfen und den Landstreicher anlächelte. Scheinbar provozierte sie die beiden Männer durchaus mit absicht.

  7. #7
    Kevus
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    "Geschichten"? Barth lachte über das ganze Gesicht. "Wunderbare Geschichten kenne ich, die al-ler span-nend-sten Abenteuer meiner langen,äh, Reise.
    Aber was mein Geld angeht"...
    Seine Mundwinkel verkehrten sich ins Gegenteil, er fiel leicht nach vorn, stützte sich an der Theke ab und er wischte sich über die Augen. Seine Stimme zitterte leicht als er traurig sagte:"Meine letzten Münzen gab ich einen alten, armen und kranken (hier schniefte er leicht) Mann. Ich weiß es war unüberlegt aber irgendjemand (er schluchzte kurz) musste doch etwas tun."
    "Aber!" er erhob sich wieder, leicht grinsend. "Ich hätte da eine Fülle von interessanten und wertvollen Gegenständen." Mit diesen Worten holte er eine Fülle von ...Krams aus seinen unzähligen Taschen. Kleinere Schmuckstücke aus Bronze und manchmal aus Silber, kleine Schädel die offenbar von Tieren stammten, eine ausgestopfte Maus, leere Beutel, einen Haufen unterschiedlich langer Kerzen, kleinere Steine von denen manche schwach leuchten der Großteil aber einfache Kiesel zu sein schienen, mehrere Holzspielzeuge , zerfledderte Bücher die halb auseinander fielen und weiteres Gerümpel stapelte sich schon bald auf der Theke. "Und hier habe ich etwas ganz besonderes" sagte Barth und wühlte in Stapel herum der bedenklich zu schwanken begann. Triumphierend zog er eine Art Amulett aus dem Stapel heraus. Zwei grünliche, miteinander verbundene steinerne Kugeln an einem Lederband. "Dies hier" und ließ es vor den Augen des Wirtes baumeln, "ist ein wirklich mächtiges Fruchtbarkeitsamulett einer längst vergessenen Göttin." Es war eine wirklich schwierige und laange Suche die ich bestimmt einmal ausführlich erzählen werde." Während er mit der einen Hand dem Wirt das "Amulett" vor Augen hielt, schaufelte er mit anderen seine Sachen zurück in die Taschen. "Nehmt es als Bezahlung für zwei Tage Unterkunft und Verpflegung, auch wenn ich es dadurch natürlich weit unter Wert verkaufe. Bis dahin dürfte ich weitere Schätze verkauft haben. Nun wo ist mein Zimmer nochmal?"
    "Damit es Unterschiede gibt, muss es ja auch Unterschiede geben."
    - Angela Merkel

  8. #8
    Gerwin
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    ~der Wirt lachte als er das Schmuckstück gezeigt bekam, und doch wirkte er nicht abgeneigt sich näher damit zu befassen~ Keine Sorge....wie gesagt...im Moment haben wir einige Zimmer frei, und die ein oder andere helfende Hand können wir sicher gebrauchen. Ausserdem würde es der Göttin der Straßen und Reisenden sicher nicht gefallen, wenn wir einen Wanderer keinen Zutritt erlauben, und sei es nur für eine paar Nächte ~fügte er an. Wie in vielen der Tavernen standen auch hier diverse Götterstatuen an den Wänden, die meisten davon nur recht grob in Stein gehauen oder geschnitzt....die Unterscheidungsmerkmale des vielgöttischen Pantheons waren wohl maximal für einen ausgebildeten Priester mit guten Augen zu erkennen.~ Die Zimmer für einfache Reisende sind im dritten Stock, direkt unterm Dach...aber pass auf Mimi auf ~meinte er dann lachend. Wenn Barth seine Sachen nach oben brachte würde er sich wohl über die Namensgebung wundern. Man erwartete ein Kätzchen, vielleicht noch eine dicke Katze, Mimi jedoch war ein Luchs mit einem einfachen Glöckchenhalsband, wenn auch offensichtlich ein recht junges und zahmes tier. Als der Landstreicher das im Moment leere Zimmer mit drei Bettrollen betrat rettete sich das tier mit einen beherzten Sprung auf den 1,80 hohen Dachbalken und sah ihn von dort aus etwas misstrauisch an

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