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  1. #1
    Gerwin
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    Improvisierte Waffen und Rüstungen..super oder eine Schande

    Eigenmächtige Auslagerung (da ich böser Mensch die Diskussion selbst begonnen habe) hieraus

    Zum Überblick: Es geht konkret um diesesnette Stück. Der Thread kann aber gerne zum Diskutieren über andere improvisierte Waffen und den Nutzwert von improvisierten Rüstungen alla "ich zieh mir mal einen Pisspott über den Kopf" genutzt werden.

    Dass Fische, Schinken, Wurfobst und ähnliche Dinge nicht dazu gedacht sind, Schaden auszuteilen ist wohl klar.
    Auch ein Gehstock ist aber, in meinen Augen zumindest, nicht dazu gedacht Schaden auszuteilen. Und ne richtig schön geschwunge Schinkenkeule kann sicher weh tun.

    Wenn du aber meinst, das wär das gleiche, Gerwin, lass dir mal mit einem dicken Ast und mit einer Forelle eins über den Schädel ziehn und schau mal, ob da wirklich kein Unterschied besteht
    Natürlich kann auch eine improvisierte Waffe Schaden anrichten. Mit Sicherheit gibt es einen Unterschied zwischen einen Gehstock und einer Forelle. Jedoch gilt es an diesen Punkt zu beachten dass die Schadenswirkung von Gehstock und Forelle wohl näher aneinander liegt als die Wirkung von Gehstock und Axt/Schwert/anderer Waffe. Wie soll denn dann der Unterschied im Ausspielen drin sein? Jemand der beim Gehstock taumelt müsste (rein logisch betrachtet) beim ersten Axttreffer aber mal sowas von Tod sein. Ich gebe dir aber, wie schon im Ausgangsthread..recht. Letzten Endes ist es nicht der perfekte Weg einen entsprechenden Treffer einfach zu ignorieren da ein derartiges Verhalten einfach dem Larp als kreativen "Gruppenspiel" widerspricht.

    Btw: Wenn jemand den Gehstock nimmt, in Baseballschläger-Manier damit ausholt und voll "draufzimmert" (nur gespielt, gell ) erwarte ich auch vom Getroffenen, dass er was ausspielt, ja.
    Nimm es mir nicht übel, aber zwischen dem konkreten Gehstock und einen Baseballschläger liegen dann doch Welten. So wie ich dass sehe hat dieser nur Platz zum greifen mit einer Hand und im Gegensatz zum Baseballschläger einen sehr ungünstigen Gewichtsschwerpunkt. Ein Schwingen wie bei einen Baseballschläger ist aber erfahrungsgemäß für einarmige recht schwierig.

    Kurz zusammengefasst: Wo die Grenze von "ja, so sieht ein glaubwürdiger waffenähnlicher Gegenstand aus" zu "ach neeee, muss ich dass jetzt wirklich ausspielen? Und wie...verdammt?!" verläuft ist glaub ich immer recht fraglich. Im Endeffekt kann man derartig improvisierte Waffen aber wohl leider nicht mehr aus der Larpwelt verbannen...(oder zum Glück, je nach Sichtpunkt) so dass ein Ausspielen bei allgemeinen Consens (blödes Wortspiel) wohl leider Pflicht ist

    Gruß

    ein antwortendendes Gerwin

  2. #2
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    Ich stimme dir zu, aber... willst du hier diskutieren, oder nur deine Auffassung darlegen?
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  3. #3
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    Sag dem Mann mal das sein Spazierstock ja nicht als Waffe taugt...



    Gibt sogar massig Lesematerial zu Cane Fight

    http://www.amazon.de/Walking-Stick-M.../dp/1411670574

    Und sogar Seiten extra für Wanderstöcke

    http://www.canemasters.com/

    MfG
    der Jocke

  4. #4
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    Wenn mir jemand mit diesem Stock einen kräftig über den Kopp zieht, würde ich It wahrscheinlich mindestens eine Gehirnerschütterung haben. Sobald ich aber einen Helm trage ist es aber relativ wurscht. Also wenn ich in Rüstung getroffen grummel ich ein wenig und taumel zurück. Aber ohne Rüstung ist es ein Treffer zwar nicht gleichzusetzen mit einem Schwerttreffer aber trotzdem tut er sau weh.
    Schwannis vult!

  5. #5
    Gerwin
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    Eigentlich wollte ich schon diskutieren..beziehungsweise erst einmal Antworten ohne den Thread weiter zuzumüllen. Dass Cane-Fight im realen gibt ist mir schon klar. Aber dabei handelt es sich ja nicht um einen Cane-Stock...sondern einfach nur um einen Ast.

    Ich gebe dir aber recht wenn du meinst.."Auch ein Gehstock kann weh tun". Es soll schon alte Frauen gegeben haben die einen Räuber mit der Handtasche verprügelt haben.

  6. #6
    Ultor
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    Ich würde das ganze (zumindest im fall des draufprügelns) zudem vom Schläger selbst abhängig machen. Ein überdurchschnittlich starker Mann kann mit Sicherheit einen leicht behelmten Gegenüber mit einem Kopftreffer ausschalten. Da Kopftreffer und Gehstockwürgen aber sowieso nicht erlaubt werden ist eine Disskussion in diese Richtung relativ überflüssig...
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  7. #7
    Numair
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    Gehen wir mal von DKWDDK aus und mit dem Stock des Anstoßes würde mich jemand schlagen.
    Ignorieren kommt für mich nicht in Frage. Selbst wenn ein Stock/Ast nicht als Waffe gedacht ist, transportiert ein Schlag damit gewisse Menge an Energie.
    Je nachdem, was ich gerade mache, würde ich einen solchen Treffer auf Rücken oder Brust zumindest mit einem Taumeln, Aufächzen oder gar Stolpern ausspielen.

    Eine ernsthafte Verletzung käme für mich auch nicht in Frage. Aber darum geht es bei einer solchen Waffe doch gar nicht. Ich habe mit einem Stab/Stock, zumindest für eine gewisse Zeit, die Möglichkeit mir einen Feind vom Leib zu halten. Vielleicht lenke ich ihn sogar so lange ab, bis mir wer zur Hilfe eilt.

    Bei der Bundeswehr war unsere Kaserne für die Ausbildung von KFOR Soldaten verantwortlich. Dabei mussten wir als Gefreite meist Terroristen oder aufgebrachte Bürger mimen, die mit Schaumstoffstöcken, -Flaschen und -steinen bewaffnet einen Konvoi oder Kontrollpunkt der KFOR-Truppen angegriffen oder davor demonstriert haben. Die Wirkung von einfachen, aufgebrachten Leuten mit improvisierten Waffen auf gerüstete, ausgebildete Soldaten in voller Montur ist nicht zu unterschätzen.

    Ich werde also nen Teufel tun und mich dahin stellen und einen/mehrere Angreifer ignorieren, weil meine Rüstung mich theoretisch vor deren Bewaffnung schützt.

  8. #8
    Kelmon
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    Wo genau ist jetzt "Aaaber mit einem Spazierstock kann man einen ungerüsteten bezwingen, da, schau, Bild!" ein Gegenargument zu "in entsprechend stabiler Rüstung kann man solche Waffen ignorieren"?

    Dito für "Aber wenn eine Hundertschaft mit Steinen anrückt". Wenn ich hundert Gegner habe ist es herzlich egal, was für eine Rüstung ich trage, und jede Diskussion über Waffenwirkung sinnlos.

    Die Frage ist doch: Was, wenn Bauer Hans den Herrn Ritter mit dem Stuhlbein in der Hand anspringt? (und ihm nicht gerade zufällig auf die 5 ungepanzerten Prozent des Körpers haut).
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  9. #9
    Hana
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    Du meinst wirklich, dass die Wirkung eines 1,20m langen geraden gleichmäßig gewachsenen dicken Astes mit ein paar Astlöchern näher an einer Forelle ist als an einem minimal längeren glattgehobelten Stoff in gleicher Dicke?

    Okay ... eigentlich wollte ich noch anmerken, dass ich es unsinnig finde, bei völlig unrealistischen Kämpfen mit völlig unrealistischen Waffenwirkungen plötzlich bei einer einzelnen Waffenart zu fordern, die müsse realistische Auswirkungen haben, aber bei derlei abstrusen Gleichsetzungen bin ich raus, da haben wir keine gemeinsame Basis.
    Nount und ich bloggen: Mondkunst
    Liverollenspiel im Münsterland: http://www.danglar.de

  10. #10
    Justav
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    Re: Improvisierte Waffen und Rüstungen..super oder eine Scha

    Ich finde die Frage interessant, würde aber unbedingt davon abraten, sich hier in irgend einer Form von "Logik" leiten zu lassen; die hat beim Thema "LAPR-Kampf" einfach verloren.

    Es geht um Erwartungen; bei manchen "Waffen" erwarte ich, dass derjenige, der sie schwingt, gar nicht erwartet, dass hierbei echter Schaden entsteht: Fische u.ä. Dinge, aber auch Nudelhälzer sind brauchbar Hiebwaffen, die ordentlich weh tun und einen bei entsprechendem Einsazu auch ein paar Meter durch die Gegend taumeln lassen können... aber niemand soll denken, dass ich nach drei Treffern (+Rüstung & KS) sterbend zusammen breche, dass wäre albern. Das liegt ehr auf der Ebene einer gespielten Schlägerei, die auch nicht tödlich endet (oder selten... :lol.

    Bisher wurde diese meine Erwartungshaltung nicht enttäuscht, bzw wenn jemand enttäuscht war, weil ich nicht an ein paar gar tödlichen Fischtreffern krepiert bin, habe ich es nicht mitbekommen...

    Ganz anders sieht das mit Waffen aus, die derjenige, der sie nutzt, als "echte Waffen" ansieht. Die uselige Diskussion, ob 2m lange Kampfsstäbe aus Hartholz Schaden machen dürfen, muss ich nicht führen: Wer das nicht will soll bitte mit jemand anderem spielen, aber nicht mit mir.

    Spazierstöcke mögen da eine Grauzone darstellen, aber auch hier kann das Spiel des damit kämpfenden Hinweise liefern: Setzt der das gerade so ein, wie die archetypische Monty-Python-Oma ihren Regenschirm? Dann ist es keine "tödliche Waffe".

    Oder schlägt er damit so zu, als hielte er einen "in echt gefährlichen Gegenstand" in der Hand? Dann ist es mE unfair bzw schlicht regelwidrig, das nicht so zu behandeln wie jede andere (einhändige) Waffe auch.

    Fazit: Einen Knotenstock aus Hartholz (wie den verlinkten) mit einem Fisch von Verleihnix auf eine Stufe zu stellen finde ich etwas daneben...

    P.S.:

    Zumindest gefroren wäre eine Lammkeule eine tödliche Waffe:

    http://www.dieterwunderlich.de/Dahl_lammkeule.htm

    :lol:
    So long

    Justav

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