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  1. #1
    Gerwin
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    Billige Gewandung, Segen oder Fluch?

    Nach einer kleinen Ausgliederung aus der Charakterberatung (aber zu "fleischlos" um nen eigenen ernsten Thread aufzumachen).

    Sind günstige "Einsteigergewandungen" eigentlich ein Segen oder ein Fluch? Ich persönlich halte ja Leonardo Carbone sowie diverse andere Anbieter von Kleidung auf billigsten Niveau für fast verbrecherische Geldschneiderei an Anfängergeldbeuteln. Meistens nicht gerade "gebrauchsfähig" produziert und noch dazu von Gott und der Welt getragen. Dennoch liest man immer wieder "Geh doch bei Carbone einkaufen" und ähnliches. Insbesondere im Zusammenhang mit "man kann es ja umändern".

    Zwei Fragen drängen sich hier auf:

    1. Was darf eine Anfängergewandung kosten?

    und

    2. Was ist als Anfängergewandung akzeptabel?

    Zu erstens würde ich hier gerne mal einen Vergleich zu anderen Hobbies anstellen. Letzten Endes ist doch jedes Hobby kostspielig. Als Beispiel für ein relativ kostengünstiges "Hobby" würde ich hier mal den Laufsport nehmen. Ein paar brauchbare Schuhe fangen bei 60 Euro an, für Hose und Oberteil zahlt man zusammen (im Schlussverkauf) 40, für eine brauchbare Jacke noch einmal 40 und für nötige Hilfsmittel (Pulsuhr/Socken/Kopfbedeckung/Getränke"halterung" usw usw) zirka 100. Kommen wir auf Gesamtkosten von 240 Euro (bei weiten also nicht so günstig wie viele denken).

    Nun kommt aber dazu dass larpen generell ein recht kostspieliges Hobby ist. Die Bahnfahrt/Sprit schlägt zu Buche, auch die Congebühr ist je nach Con nicht ganz günstig und Dinge wie Rüstung, Waffen und ähnliches sprengen schnell jeglichen Rahmen. Sollte man nicht gerade deshalb die Gewandung "billig" halten? Ich persönlich denke dass es eine Illusion ist mit Minimaleinsatz zu larpen (kaum jemand wird eine komplette Einsteigergewandung als EINSTEIGER für 100 Euro hinbekommen). Legen wir doch einmal die vertretbare Obergrenze für eine Einstiegsgewandung auf 200 Euro. Diesen Einsatz halte ich auch bei absoluten Anfängern für noch vertretbar. Und für diesen Einsatz bekommt man eine komplett "billige" Einsteigergewandung. Dennoch halte ich persönlich die Billigausrüster für einen Fluch (der eigentlich auch aus dem Larpwiki verschwinden sollte). Und zwar aus folgenden Gründen:

    a) fehlende Werthaltigkeit

    Besonders wichtig bei einer Einsteigerausrüstung ist in meinen Augen die Werthaltigkeit. Wenn ich merke dass das Hobby doch nichts für mich ist will ich die Sachen (mit möglichst geringen Verlust) wieder verkaufen. Insbesondere dass ist bei Carbone und Co nicht möglich. Inzwischen werden dort Teile die im Einkauf 30-40 Euro kosten bei ebay für 4 Euro und weniger (gebraucht) verschleudert. Für eine wirklich werthaltige Gewandung legt man dann doch schon eher mehr hin. So bin ich gerne bereit für eine gebrauchte Wikingertunika immer wieder 50 Euro + zu bezahlen. Hat diese nun im Einkauf 70 Euro gekostet bleibt lediglich ein Wertverlust von 20.

    b) fehlende Individualisierung und eher schlechte Individualisierbarkeit

    Gerade beim larpen ist es (in meinen Augen) wichtig dass sich Personen oder Personengruppen von einander abheben. Ich habe nichts gegen eine uniform gekleidete Gruppe..wenn diese sich dennoch von anderen Gruppen abhebt. Trägt aber fast jeder Larper die gleiche Tunika mit der gleichen Schmuckborte fehlt es an jeglicher Abgrenzung. Natürlich kann ein geschickter Schneider das ganze wieder vorsichtig individualisieren..meist ist dies jedoch nicht möglich und führt eher zu einen wenig schlüssigen Bild.

    c) fehlender Wetterschutz

    Ein in meinen Augen nicht zu unterschätzender Gesichtspunkt ist der fehlende Wetterschutz. Gerade bei mehrtägigen Veranstaltungen kann es mal gewittern..und in guter Gewandung ist dass kein Grund zur Sorge. Hier macht sich dann der etwas teurere Lodenumhang bezahlbar.

    d) "Kostümcharakter"

    Bei vielen Billiganbietern kommt in meinen Augen der Kostümcharakter durch. Kein Mensch würde sich dauerhaft in eine dünne Baumwolltunika kleiden...eine derartige Kleidung wäre einfach unter keinen Umständen zweckmässig. Mir persönlich hilft aber eine zweckmässige Gewandung am eigenen Körper und am Körper des gegenübers dabei die "Illusion Fantasywelt" aufzubauen und meine moderne Umwelt zu "vergessen".

    Abschluss:

    Nach all dem würde ich es für sinnvoller halten sich als Anfänger ein oder 2 möglichst vielseitig einsetzbare, aber hochwertige, Kleidungsstücke zu kaufen. Mein Beispiel wäre nun (für 200 Euro) einen Lodenumhang und eine dicke Schurwolltunika. Den Gürtel kann man immer noch für ein paar Euro günstig bekommen..und wenn das Geld wirklich nicht mehr reicht wäre für mich auch eine einfache Jogginghose und ein paar OT-Schuhe in Ordnung. Davon hätte der Anfänger wesentlich länger etwas als von der Billiggewandung (an der er meist irgendwann mal die Freude verliert). Natürlich bekommt er vom Ramschausstatter noch ein paar Schuhe, eine Hose und eine Kopfbedeckung zum gleichen Preis dazu..nur wem nutzen Schuhe die sofort wasserdurchlässig sind oder eine Hose die irgendwie viel zu generisch wirkt?

    Gruß

    Gerwin

  2. #2
    luthien368
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    Problem ist dass sich "günstig" und "Anfänger" beißen. Nicht alles, was günstig ist, ist geeignet, nicht jeder Anfänger kann geeignet von ungeeignet unterscheiden :/

    1. Da ein Anfänger wie der Titel sagt am Anfang steht, ergo noch nicht weiß A ob LARP ihm Spaß macht, B welchen Char er spielen will, sollte eine Gewandung as cheap as possible sein. Der clevere Anfänger lässt sich daher von den Leuten, die zwischen geeignet und nicht geeignet entscheiden können, sowie günstige Quellen nennen können, beraten .

    Ich denke jedoch durchaus, dass es möglich ist, eine Einsteigergewandung für <100€*hinzukriegen. Dafür brauche ich nicht den 100€-Wettbewerb (in dem Gewandungen auf höchstem Niveau gefertigt werden, dessen Wert ich jedoch in Zweifel stelle, da die meisten entweder handwerklich stark begabt sind und/oder viel Material bereits zur Verfügung haben). Eine schöne Gewandung kann durchaus ais einer schlichten Tunika, einer Stoffhose vom KIK, abgetarnten schuhen, einem selbstgebauten Hut und einem einfachen Umhang bestehen, dazu noch ein paar Accessoires vom Flohmarkt et voila.

    Nicht jedes Kleidungsstück muss gleich individuell sein, wichtig ist ein individueller Gesamteindruck.


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  3. #3
    Hana
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    Re: Billige Gewandung, Segen oder Fluch?

    Zitat Zitat von Gerwin
    Zu erstens würde ich hier gerne mal einen Vergleich zu anderen Hobbies anstellen. Letzten Endes ist doch jedes Hobby kostspielig. Als Beispiel für ein relativ kostengünstiges "Hobby" würde ich hier mal den Laufsport nehmen. Ein paar brauchbare Schuhe fangen bei 60 Euro an, für Hose und Oberteil zahlt man zusammen (im Schlussverkauf) 40, für eine brauchbare Jacke noch einmal 40 und für nötige Hilfsmittel (Pulsuhr/Socken/Kopfbedeckung/Getränke"halterung" usw usw) zirka 100. Kommen wir auf Gesamtkosten von 240 Euro (bei weiten also nicht so günstig wie viele denken).
    Und diesen ganzen Kram kaufst du, bevor du auch nur ein einziges Mal joggen warst? Ehrlich? :eek:
    Wenn ich den Sport erstmal ausprobiere, sind beim Laufen die richtigen Schuhe schon sinnvoll (auch wenn es bei den meisten da keine High-End-Produkte sein werden), aber der ganze andere Kram ist zum Testen doch völlig überflüssig. Gut, wer nun ausschließlich Jeans im Schrank hat und keine alte Schulsport- oder Jogginghose, braucht eine Sporthose, aber ein T-Shirt hat doch jeder im Schrank und für "Laufen ausprobieren" braucht es kein spezielles Lauf-Shirt. Das Wasserfläschchen packt man in ne Gürteltasche oder nen Rucksack, was einem lieber ist. Pulsuhr ist zum "erstmal testen" nicht nötig, eine spezielle Kopfbedeckung ebenso wenig.

    Ich hätte vor meinem ersten Larp nie und nimmer auch nur 100€ für Ausstattung ausgegeben, geschweige denn 200 nur für Kleidung.

    Ich finde das meiste vom Billig-Kram okay. Würde ihn mir nicht selbst kaufen und habe auch nie was davon gekauft (stattdessen nähen gelernt). Bei anderen stört er mich aber nicht (es sei denn, der Spieler will irgendetwas furchtbar Ausgefallenes, Adliges o.ä. damit darstellen). Okay, der Kapuzenpulli Knut von LC ist nicht so der Hit und Poly-Samt muss auch nicht sein Aber sonst finde ich die Tuniken etc. ganz okay.

    Wetterkleidung ist natürlich ein so eine Sache. Natürlich kann ich mir die Wolltunika für 70€ kaufen, aber wenn es auf dem Con dann 30° hat, steh ich auch dumm da. Als Mann kann ich zur Not noch oben ohne rumlaufen, als Frau i.d.R. nicht Da braucht man, wenn man nicht im Winter anfängt, also auf jeden Fall noch etwas dünneres. Sinnvoll fände ich da eine recht weit sitzende dünne Tunika, da kann man zur Not noch 3 OT-Pullis drunter anziehen, plus gegen Regen einen selbstgemachten Wollumhang (Halbkreismantel aus 3m Wolle, also 30€. Nähen muss man NIX dazu, nur einen Halbkreis aufmalen und eine Schere bedienen können. Aus dem Verschnitt kann man eine Gugel nähen, wer nicht nähen will, kauft halt eine).
    Für den Anfänger, der nicht nähen will, ergibt sich: Dünne Tunika (Leinen oder Baumwolle), 3m Wolle, Gugel, neutrale OT-Hose, neutrale OT-Schuhe, OT-Gürtel, für Streber noch nen Hut. Wer es da nicht schafft, unter 100€ zu bleiben, dem kann ich auch nicht helfen, und ich fände das voll okay, auch wenn Tunika, Gugel und Hut Standardteile von Billiganbietern sind.
    Rüstung und Waffen kämen natürlich ggf. dazu, wenn man das unbedingt möchte (dem Sparfuchs würde ich eher von der Rüstung ab- und zu Einhandwaffe plus ggf. selbstgemachtem Schild raten, mit Schild ist Rüstung nicht ganz so wichtig)

    Wenn man gleich zu Beginn zu hochwertigen Dingen greift, besteht halt die Gefahr, dass die Ansprüche vielleicht nicht rauswachsen, aber die gespielten Charaktere doch in eine ganz andere Richtung gehen als gedacht. Bei der neutralen Wolltunika mag das noch unproblematisch sein (selbst die passt vielleicht nicht mehr, wenn man nach dem ersten Testen nur noch Hochelfenmagier spielt ...) und bei speziellen Kleidungsstücken ist es ohnehin problematisch. Würde ich den meisten Anfängern erst NACH dem ersten Con empfehlen, wenn sie zumindest eine Grundvorstellung haben. Es sei denn, ihnen tut das Geld nicht weh

    Der Königsweg ist ja "Gruppe suchen und fürs erste Con alles ausleihen", aber da braucht es halt etwas Glück, eine sympathische Gruppe in der Nähe zu finden.
    Nount und ich bloggen: Mondkunst
    Liverollenspiel im Münsterland: http://www.danglar.de

  4. #4
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    Für mich liegt das Hauptproblem ein bisschen anders: Wenn es darum geht, was eine dute von einer schlechten Klamotte unterscheidet, und woran es vielen Anfängergewandungen mangelt, dann ist das eine klare Stilrichtung, zumindest sobald die erste Hürde, nämlich überhaupt irgendwie "verkleidet" auszusehen, genommen ist.

    Dafür braucht es aber vor allem eins: Eine klare Vorstellung von dem was man will, ein Auge dafür, komplexe Kostümeindrücke auf abstrakte Einzelteile herunterzubrechen, und ein gewisses Händchen dafür, wie man von dem theoretischen Bild zum praktischen Kleidungsstück kommt. Ist all das vorhanden, dann ist es auch kein Problem, günstig eine tolle Klamotte zusammenzustellen, wie der oben erwähnte "100-Euro"-Blog oder auch viele schöne NSC-Kostüme auf schmalem Budget beweisen.

    Das Problem ist jetzt: Diese Eigenschaften erfordern eine gewisse Erfahrung im Ausarbeiten von Kostümkonzepten und Zusammenstellen von Ausrüstung. Während der erfahrene Bastler auf dem Flohmarkt aus dem Haufen Messingschrott eventuell das Klingelschild für einen Euro herausfischt, aus dem später die geniale zwergische Gürtelschnalle wird, steht der Einsteiger daneben vor dem Ethno-Klamotten-Stand und schaut sich Alchemy-Gothic-Teile an.
    Das bedeutet, dass es den meisten Einsteigern im Grunde hautpsächlich an einem mangelt: An jemand mit Larpklamottengeschmack, der sie an die Hand nimmt und sagt, was sie kaufen sollen und was sie besser liegen lassen.

    Um zurück zur Ursprungsfrage zu kommen, nämlich ob es für Einsteiger sinnvoll ist, in Billig-Larpklamottenläden wie Leonardo Carbone einzukaufen: Das kommt darauf an.
    Das Problem bei diesen Läden ist nämlich, dass sie genau den wichtigen Punkt der Stilberatung nicht leisten, sondern im Gegenteil sogar Desinformation streuen: Da ist alles total super für alle Rollen, Epochen und Witterungen geeignet, aus hochwertigsten Materialien und obendrauf auch noch gerade im Angebot! Dementsprechend ist das Sortiment auch eigentlich immer dementsprechend aufgebaut, indem sorgsam vermieden wird, sich von Extremen, die dem Kunden eine Entscheidung abverlangen würden, fernzuhalten: Da passt alles zu allem, weil alles im gleichen nichtssagen semimodernen Schnitt ausgeführt und alles aus den gleichen mittelstarken mittelbunten nicht-Sommer-nicht-Winter-Baumwollstoffen genäht ist.

    Das führt dann in der Konsequenz meist dazu, dass das Ergebnis ähnlich nichtssagend ist: Da läuft man dann mit einem Ensemble an Standard-Teilen herum, die nicht nach Adel und nicht nach Volk, nicht nach Soldat und nicht nach Zivilist aussehen, mit denen man im Sommer schwitzt und bei Regen friert, garniert mit einem Schwert im Gürtel und einigen Rüstteilen die keinen Schutz bieten und trotzdem die Bewegung behindern, und ist dabei um sehr klar definierte 200 Euro ärmer.

    Trotzdem kann man natürlich in solchen Läden auch sinnvolle Dinge einkaufen und ab und zu sogar echte Schnäppchen machen, aber für Anfänger ist das vermutlich genauso schwierig wie sich auf Anhieb eine sinnvolle und günstige gewandung selbst zu schneidern.

    Grundsätzlich finde ich deswegen die Idee, sich statt einer Komplettausstattung vom Billgheimer lieber ein paar relativ neutrale aber gut verarbeitete Kernstücke zu kaufen und diese dann entsprechend lange weiterzutragen, gar nicht schlecht. Allerdings braucht man auch hier Übersicht, einen Sinn für Qualität und eine gute Vorstellung, welche Kostümteile man für welche Rollen später wiederverwenden kann. Sonst steht der Einsteiger nämlich doch am Ende mit dem "tollen" Polyestergehrock für 200 Tacken da, und es ist auch nichts gewonnen.

    Deswegen äre mein Vorschlag eher: Von mir aus auch billig kaufen, aber einigermaßen schlicht, neutral und vor allem nicht zu viel. Auch die 50-Euro-Wolltunika von der Stange, das Einsteigerschwert und der Billigheimer-Gambeson sind ok, und lassen sich später sicherlich auch mal wieder als NSC-Klamotte, Wechselzeug für den Notfall oder Leihgabe für Freunde weiterverwenden.
    Wenn man hingegen z.B. direkt am Anfang gutes Geld in einige Kernstücke schöner Wikingerkleidung investiert, dann aber feststellt, dass das eigene Herz für Rokoko-Adelsbälle schlägt, hat man auch so sein Geld verfeuert, denn (wie ich als passionierter Gebrauchtkäufer häufig mit Freude feststelle) auch bei hochwertiger Ausrüstung geht der Wiederverkaufswert stark runter.

  5. #5
    Gerwin
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    Und diesen ganzen Kram kaufst du, bevor du auch nur ein einziges Mal joggen warst? Ehrlich?
    Wenn ich klug bin mach ich dass....ja. Zugegeben der "Jogger" hat nun den Vorteil dass er meist über Schulsport schon weiß was ihm gefällt (und was nicht) und dass er im Regelfall durch äussere Umstände zum laufen "gezwungen" ist...einen frühzeitig-kostengünstigen Einstieg ins Larp in dieser Weise sehe ich nicht.

    Ist all das vorhanden, dann ist es auch kein Problem, günstig eine tolle Klamotte zusammenzustellen, wie der oben erwähnte "100-Euro"-Blog oder auch viele schöne NSC-Kostüme auf schmalem Budget beweisen.
    Es tut mir leid aber ich vage die Authenzität derartiger Versuche stark zu bezweifeln. 100 Euro schön und gut, aber MEISTENS (!) sind die Leute die so etwas auf die Beine stellen entweder Leute die schon einmal beruflich mit der ganzen Sache zu tun haben (Schneider, Designstudenten usw.) oder Leute die seid vielen Jahren larpen (und damit eine gewisse Erfahrung haben). Wenn ich nun einen KFZ-Mechaniker mit Meisterbrief 2000 Euro in die Hand gebe und er sehr viele Arbeitsstunden investiert wird am Ende auch ein brauchbares hochwertiges Fahrzeug rauskommen. Dass ist aber kein Beweis für die Tatsache "für 2000 Euro bekommt man ein hochwertiges Fahrzeug".

    Trotzdem kann man natürlich in solchen Läden auch sinnvolle Dinge einkaufen und ab und zu sogar echte Schnäppchen machen, aber für Anfänger ist das vermutlich genauso schwierig wie sich auf Anhieb eine sinnvolle und günstige gewandung selbst zu schneidern.
    Da gebe ich dir wieder voll und ganz recht. Es kommt vor das Carbone und Co zum Beispiel Bundhauben für nen Euro verramschen..oder halbwegs brauchbare römische Sandalen zum Schleuderpreis. Hierfür muss ich aber schon SEHR genau wissen was ich will. Es geht mir ja im allgemeinen eher zunächst mal um die "Basics". Und hier haben sich gerade Lockangebote als äusserst...schwierig erwiesen.

    Auch die 50-Euro-Wolltunika von der Stange, das Einsteigerschwert und der Billigheimer-Gambeson sind ok, und lassen sich später sicherlich auch mal wieder als NSC-Klamotte, Wechselzeug für den Notfall oder Leihgabe für Freunde weiterverwenden.
    Beim Schwert mache ich den Schritt mit. Waffen kann man nie genug haben (zumindest für den NSC-Einsatz). Bei Tunika und vor allem beim Gambeson mache ich den Schritt nicht mehr ganz mit. Was nutzt einen ein Gambeson den man eigentlich (so gut wie) nie tragen kann? Ich habe noch nie jemanden erlebt der zum Beispiel längere Zeit mit dem Carbonegambeson zurecht kam. Und eine Tunika ..für 50 Euro? Dafür bekommt man schon halbwegs schöne Leinentuniken. Die kann ich im Sommer notfalls auch als "einzige Tunika" verwenden...und im Winter dann als Untertunika.

    .
    Wenn man hingegen z.B. direkt am Anfang gutes Geld in einige Kernstücke schöner Wikingerkleidung investiert, dann aber feststellt, dass das eigene Herz für Rokoko-Adelsbälle schlägt, hat man auch so sein Geld verfeuert, denn (wie ich als passionierter Gebrauchtkäufer häufig mit Freude feststelle) auch bei hochwertiger Ausrüstung geht der Wiederverkaufswert stark runter.
    Dass sind jetzt aber Extrembeispiele. Um ehrlich (und gemein) zu sein..wer auf Rokoko-Adelsbälle steht..der hat im Fantasylarp ja auch nichts verloren. Je spezieller die Gewandung wird ...umso schwieriger wird es auch diese umzusetzen. Ich hätte zum Beispiel wenige Probleme mit einigen Änderungen (die Beinwickel weglassen, andere Schuhe, andere Kopfbedeckung, das Rundschild durch ein Kiteschild ersetzen) aus einen Wikinger einen generischen Abenteurer zu machen. Ich würde aber nun auch kaum einen Anfänger empfehlen am Anfang hochspezifische Wikingerkleidung zu kaufen. Wenn er sich (nur als Beispiel) dieses "Shirt" kauft und dazu noch ein paar Hosen kann er damit bei fast keinen Charakter falsch liegen. Selbst bei einen Fantasy-Adligen könnte er es (theoretisch) noch als "Schlafkleidung" benutzen (oder zum unterziehen, dafür ist es ja auch eigentlich gedacht). Kauft er sich zum Beispiel noch diese Tunika zum überziehen...dann hat er eigentlich eine recht neutrale Kleidung. Wird er später "spezifischer" kann er das ganze mit einer "Rus-Hose" langsam in die Fantasywikingerrichtung treiben lassen..oder er kauft sich ein paar Beinlinge und lässt es in eine gänzlich andere Richtung treiben. Geld rausgeworfen hätte er wirklich erst dann wenn er merkt "Verdammt..ich will wirklich Rokoko" oder "Mist, da gabs ja noch die Römer".

    Natürlich kann ich mir die Wolltunika für 70€ kaufen, aber wenn es auf dem Con dann 30° hat, steh ich auch dumm da.
    Man(n) braucht erfahrungsgemäß 2 (maximal 3) Tuniken für 5 Tage. Eine einfache Leinentunika (die ist auch bei Hitze zu tragen..sehr angenehm) die man als erstes auf der Haut trägt. Kostenpunkt (wenn man zu teuer kauft) 45 Euro...oder ob das Hemd für 25 Euro. Eine warme Wolltunika (zum Überziehen bei Kälte/Wind/zum kuscheln am Abend). Kostenpunkt (wenn man teuer kauft) um die 70 Euro. Eine wirklich DICKE Wolltunika. Die kann man gleichzeitig unter dem Kettenhemd tragen (wenn vorhanden) und funktioniert super. Kostenpunkt (wenn man teuer kauft 90 Euro). Den Anfänger würde ich wenn er im Sommer anfängt am ehesten noch zur reinen Leinentunika raten.

    Den Umhang kann man übrigens natürlich selbst nähen (kann selbst ich ). Wirklich wasserdichter Loden hat aber seinen Preis (würde mich wundern wenn jemand da deutlich unter 100 Euro für nen langen Umhang liegen würde). Aber dass muss es ja am Anfang nicht unbedingt sein..und ich gestehe gerne..bisher war mein Lodenumhang vor allen Kuscheldecke.

    Würde ich den meisten Anfängern erst NACH dem ersten Con empfehlen, wenn sie zumindest eine Grundvorstellung haben.
    Ich gebe dir voll und ganz recht. Ehe man nun hunderte von Euro für Gewandung ausgibt hilft es ein Larp zu besuchen. Aber ...zumindest mit der oben gezeigten "Leinenunterkleidung" kann man ja nicht viel falsch machen. Einen Helm kann man meist irgendwo leihen (welcher Larper hat nicht irgendwo nen Billighelm rumfliegen) und einen Speer oder etwas ähnliches bekommt man im Regelfall gegen eine kleine "Leihgebühr" auch irgendwie. Damit hätte der Anfänger (wenn er sich nicht extrem entwickelt) keinerlei Verlust gemacht.

    Und zahlt...47 Euro plus ein paar Bundschuhe (sagen wir mal..die kosten 25). Dass wäre in meinen Augen akzeptabel..auch fürs erste Con. Gerade da die Carbonetunika doch 50 Euro kostet.

  6. #6
    Justav
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    Zitat Zitat von Gerwin
    Zu erstens würde ich hier gerne mal einen Vergleich zu anderen Hobbies anstellen. Letzten Endes ist doch jedes Hobby kostspielig.
    Es gibt Hobbies, die kosten gar nichts; das ist beim LARP nicht so, Con & Reise wollen ja doch bezahlt sein, aber eine Anfangsgewandung (für einen einfachen Char ohne Waffen) kriegt man für 0-50 €, je nachdem wieviel man sich leihen kann & schon hat. Da hat man dann keine Hemden oder Tuniken von irgendwelchen LARP-Anbietern an... was vor- oder nachteilhaft sein kann, und statt einem Lodenumhang nur eine dicke Wolldecke um die Schultern, aber auch 200 € gespart, wenn man merkt, dass man gar ein LARP spielen will, oder einen Char, zu dem ein solcher Umhang nciht passt.

    Zitat Zitat von Gerwin
    a) fehlende Werthaltigkeit
    Je weniger man am Anfang ausgibt, desto eher wird man den Kram ersetzen müssen (weil kaputt) oder wollen (weil häßlich). Ist mE dennoch der beste Weg, v.a. wenn man mit einem einfachen "Ich bin niemand"-Char zum ersten Con fährt, was durchaus sinnvoll sein kann.

    Sobald man dann der Niemand zu Jemand wird, oder man ein komplexeres bzw ausrüstungstechnisch anspruchsvollere Konzept in Angriff nimmt, wirds natürlich kostspieliger, aber dann weiß man sehr viel besser, was man will.

    Zitat Zitat von Gerwin
    d) "Kostümcharakter"

    Bei vielen Billiganbietern kommt in meinen Augen der Kostümcharakter durch. Kein Mensch würde sich dauerhaft in eine dünne Baumwolltunika kleiden...eine derartige Kleidung wäre einfach unter keinen Umständen zweckmässig.
    Heutzutage läuft doch auch alle Welt in dünnstem Baumwollzeug rum, wenn das Wetter es hergibt? Als Oberbekleidung für mieses Wetter hast Du natürlich recht.

    Zitat Zitat von Gerwin
    Mir persönlich hilft aber eine zweckmässige Gewandung am eigenen Körper und am Körper des gegenübers dabei die "Illusion Fantasywelt" aufzubauen und meine moderne Umwelt zu "vergessen".
    Dass ist ein Grund, warum ich das meiste an meinen Gewandungen (eigentlich alles außer ein, zwei billige Hemden) selbst herstelle. Ist auch am individuellsten.
    So long

    Justav

  7. #7
    Drogoth
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    Die Frage ist, wie viel will man eigentlich zum Einstieg alleine für die Gewandung ausgeben?
    Im Zuge meiner Charakter-Niveauanhebung Habe ich mir Beim tapferen Schneiderlein eine Hose und eine Tunika Anfertigen lassen (Leinen und Wolle)
    Hat so um die stolzen 100€ gekostet und hat sich meiner Meinung nach gelohnt.
    Das Problem: der Anfänger denkt sich "was? 100€ für zwei Kleidungsstücke?"
    und nimmt lieber das günstige Stangenangebot.
    Zum Verranzen und bearbeiten finde ich Stangenware immer in Ordnung, fange aber an sich auch gerade an immer mehr zeug selber zu machen ,was Kleidung wohl auch bald mit einschließen wird, da es einfach das Günstigste ist.
    Aber auch ich habe mit Stangenzeug angefangen und trage noch immer ein Hemd von der Stange und eine Carbone-Weste. Aber auch mit den beiden Teilen bin ich voll und ganz zufrieden. Die Weste ist zwar Stangenwaren, reicht mir aber völlig für den Tavernengang oder um mal ne Weile in Zivil unterwegs zu sein. Und das hemd sieht man eh nicht, wenn ich es unter der Tunika trage und es lässt sich bei brütender Hitze recht angenehm unter dem Gambeson oder alleine tragen.
    Den Unterschied sieht man glaube ich am Ende auch nur im Detail und vllt. in der Robustheit. Bis jetzt ist mit dem Hemd alles in Ordnung. nur meine alte Stangenhose wurde von meiner Beinschiene ordentlich ramponiert (Hose hat mich damals 4€ gebraucht gekostet).

    Mein Fazit: Stangenware reicht für den Einstieg völlig. die Standards anheben kann man immer noch, wenn´s einem gefällt (und sollte man sogar). Die Ausrede "ich hab aber halt nicht so viel Geld" sollte lieber "ich möchte langsam anfangen und dann langsam immer weiter aufstocken" weichen.
    Ich diskriminiere niemanden wegen seiner Gewandung, bzw. grenze ihn nicht deswegen aus (außer bei T-shirt und Jeans.. da kenn ich nichts...)
    Ein Anfänger mit nicht all zu viel Budget will schnell anfangen. Das wichtigste ist für ihn schnell den Charakter einsatzbereit zu haben. Wenn das so weit ist, hat man natürlich mehr Geld übrig und kann sich langsam ab und zu teurere Teile gönnen. Ist zumindest Mein Prinzip... Stück für Stück werde ich meine Stangensachen gegen maßanfertigung, hohe Qualität usw. austauschen. Das setzt natürlich voraus, dass ich nicht gerade mit etwas anderem beschäftigt bin, wie z.B. im Moment mit dem Aufbau von 2 Charakteren und den ersten Überlegungen für den Ausbau meines Hauptcharakters.

    edit... Aber Gerwin hat gerade widerlegt, dass Stangenware immer Günstiger ist als Qualitätsware.. jetzt weiß ich wenigstens, wo ich Hemden usw. für Updates kaufe XD
    "Nichts ist beständiger als der Wandel"

  8. #8
    Dossmo
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    Um mal den kürzesten Post in diesem Thread zu schreiben (Gastritis macht unkreativ):

    Wenn Alrik, der grade flügge gewordene Abenteurer, Sepp der Schreiberlehrling oder Walter der Wachsoldatenanwärter mit sowas rumläuft, kann ich locker drüber wegsehen.

    Schlimm wirds doch erst, wenn Baron Bolle und seine Fechtschule mit sowas aufläuft. Oder Matze der Meistermagier. Anspruch an die Rolle ist das Zauberwort.

    D.
    [Haralds Mutter]
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    [fumtioniert]

  9. #9
    Cartefius
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    Es tut mir leid aber ich vage die Authenzität derartiger Versuche stark zu bezweifeln. 100 Euro schön und gut, aber MEISTENS (!) sind die Leute die so etwas auf die Beine stellen entweder Leute die schon einmal beruflich mit der ganzen Sache zu tun haben (Schneider, Designstudenten usw.) oder Leute die seid vielen Jahren larpen (und damit eine gewisse Erfahrung haben).
    Genau mein Reden, so etwas schüttelt man nicht so einfach aus dem Ärmel.

    Was nutzt einen ein Gambeson den man eigentlich (so gut wie) nie tragen kann? Ich habe noch nie jemanden erlebt der zum Beispiel längere Zeit mit dem Carbonegambeson zurecht kam. Und eine Tunika ..für 50 Euro?
    Ich kenne eine Menge Larper, die einen Gambeson besitzen, die meisten davon irgendein Standard-Dingens, und viele davon tragen ihn auch regelmäßig. Wenn man einen nimmt, der nicht gerade in die Kategorie "Synthetik-Schwitzhütte" fällt, hat man damit für viele billige oder zusammengewürfelte Rüstungskombinationen (und das ist ja meist das, was Einsteiger, die sich zu Kämpfer berufen fühlen, für ein paar Jahre, und als NSC häufig noch länger tragen) eine passable Grundlage.
    Klar, bei vielen ist irgendwann auch der Schritt zu einer besseren Rüstung mit dem Schritt zu hochwertigerem Unterzeug verbunden, aber grundsätzlich halte ich den Gambeson ein bisschen für die Tunika der Rüstung: Das ist neutral genug, um zu einer Menge Rollen zu passen, und simpel genug, um es auch auf niedrigem Qualitätsniveau zu kaufen.

    Wenn er sich (nur als Beispiel) dieses "Shirt" kauft und dazu noch ein paar Hosen kann er damit bei fast keinen Charakter falsch liegen. Selbst bei einen Fantasy-Adligen könnte er es (theoretisch) noch als "Schlafkleidung" benutzen (oder zum unterziehen, dafür ist es ja auch eigentlich gedacht). Kauft er sich zum Beispiel noch diese Tunika zum überziehen...dann hat er eigentlich eine recht neutrale Kleidung.
    Das wäre meiner Meinung nach z.B. kein optimaler Einstieg. Ich habe fast genau die Kombination, bin sehr glücklich damit, und freue mich darüber, dass ich die mit fast allen meinen Charakteren trage. Da diese Kleidungsstücke aber "Unterwäsche" sind und (insbesondere was die Bruche angeht) fast nicht zu sehen, kann man da meines Erachtens nach gut als Einsteiger sparen. Die kostet nämlich zusammen nochmal 50 Euro, Geld, das ich eher in einen gescheiten Gürtel oder ein paar IT-Schuhe stecken würde. Die kann man nämlich auch häufig sehr gut weiterverwenden, sie fallen aber mehr ins Auge.
    Und die Tunika aus deinem Beispiel kostet in Wolle immerhin 110 Euro plus Versand aus Polen, das finde ich für eine Erstanschaffung, die nicht auf ein usgereiftes Charakterbild abzielt, eigentlich schon zu viel. Da würde ich eher hierzu raten, kostet weniger als die Hälfte, macht aber für die meisten Anfänger wenig Unterschied:
    http://www.historische-schuhe.de/epa...churwolle-R-XL

  10. #10
    Gerwin
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    Da würde ich eher hierzu raten, kostet weniger als die Hälfte, macht aber für die meisten Anfänger wenig Unterschied:
    Ich denke für einen Anfänger ist die Tunika von Pohen okay. Ich habe sie mir sogar mal bestellt (als sie noch betellbar war)...und würde sagen dass man sie eben als Tunika für eher generische Charaktere, für entspannte Zweitcharaktere oder NSCs auch mal als "erfahrener Spieler" nutzen kann. Von daher gesehen..nichts dagegen. Schaut man sich allerdings zum Beispiel das vergleichbare Stück von Carbone an würde ich sagen dass diese Tunika eigentlich für keinen Charakter zu nutzen ist. Und für den Anfang wäre mir ein Charakter mit viel sichtbarer Unterwäsche gar nicht mal so unrecht. Nehm doch zum Beispiel mal diesen Herren hier. Sieht man im Larp zwar selten..aber was spricht gegen so etwas? Das obere Teil (was auch immer dass ist...Tunika?) kann man ja notfalls auch nähen.

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