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  1. #1
    Gerwin
    Gerwin ist offline
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    Welche Art des Bösen bevorzugt ihr im Larp?

    Bei zahlreichen Threads angeklungen, jetzt juckt es mich doch in den Fingern. Welche Art des Bösen bevorzugt ihr im Larp.

    Das "immer verlierende" Böse

    Hier ist es wichtig dass am Ende der Erfolg steht. So verzweifelt die Helden auch sein mögen, so groß die Übermacht des Feindes, am Ende MÜSSEN sie gewinnen. Und dass eindeutig und ohne jede Frage.

    Vorteil: sehr cineastisch

    Nachteil: das böse ist sehr eingeschränkt, nur NSCs

    Das "gar nicht so böse böse"

    Hier ist das böse nur relativ böse. Der Erbstreit zweier Brüder (eventuell mit zwei SC-Lagern) der Kampf Zivilisation vs. Natur oder der Kampf um die letzte Wasserquelle. Es fehlt an klassischen bösen Stillelementen...das böse ist optisch und von seinen Verhalten her nicht vom guten zu Unterscheiden.

    Vorteil: offener Ausgang, zwei Spielerlager möglich.

    Nachteil: geringer cineasmus.

    Das "logisch agierende/Heerführerböse"

    Hier ist das böse vor allen taktisch agierend. Mit großen Truppenbewegungen, taktischen Stellungskämpfen, großen Verhandlungen und Bündnissen.

    Vorteil: ausgeglichene Spielweise
    Nachteil: hoher NSC-Anteil notwendig.

    Das "humoristische böse"

    Eher ungeschickt, dumm, tölpelhaft. Kömodienhaft eben.

    Das "ultimative böse

    Kriegsgefangenschaft, Folter, Vergewaltigung....Unterdrückung, Intriganz...Kinder werden gefressen, Schwangeren das Baby aus den Leib geschnitten usw...usw.

    Das "keines von Gerwins Beispielen böse

    xxxx bitte hier einfügen xxxxx

  2. #2
    Schlachtross
    Schlachtross ist offline
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    Ganz klar das humoristische logische immer verlierende Böse.


    Ich kann nur für mich die anderen Beiden Arten ausklammern, da ich mit denen ganz klar nix anfangen kann.

    Irgendwie mag ich mein Larp einfach so das es sich als epischer Film eignen würde.
    "Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen." (Goethe)
    Zitat Zitat von Kelmon
    Lustige Tatsache:
    Die eigene Gruppe macht immer "ernsthaftes Reenactment".
    Leute mit höherem Anspruch sind immer "nervige Nörgler".
    Leute mit geringerem Anspruch sind immer "Gewandungsversager"

  3. #3
    Nutz
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    Re: Welche Art des Bösen bevorzugt ihr im Larp?

    Zitat Zitat von Gerwin
    Das "gar nicht so böse böse"

    Hier ist das böse nur relativ böse. Der Erbstreit zweier Brüder (eventuell mit zwei SC-Lagern) der Kampf Zivilisation vs. Natur oder der Kampf um die letzte Wasserquelle. Es fehlt an klassischen bösen Stillelementen...das böse ist optisch und von seinen Verhalten her nicht vom guten zu Unterscheiden.

    Vorteil: offener Ausgang, zwei Spielerlager möglich.

    Nachteil: geringer cineasmus.

    Mag ich durchaus auch, muss halt ins Szenario passen.


    Zitat Zitat von Gerwin
    Das "humoristische böse"

    Eher ungeschickt, dumm, tölpelhaft. Kömodienhaft eben.
    Kann mir sicher auch mal gefallen.


    Zitat Zitat von Gerwin
    Das "keines von Gerwins Beispielen böse
    Cineastisches Böse. Großes Kino eben, der Bösewicht erklärt den Helden noch lang und breit seinen Plan, weil er ja eigentlich schon gewonnen hat, oder zumindest furchtbar Siegessicher ist, lässt sich kreative Mordmethoden einfallen, usw
    Bietet eben auch wenns schlecht für die Helden aussieht immer wieder Chancen doch noch zu entkommen, muss aber wenn sie sich zu dämlich anstellen nicht zwangsläufig verlieren.

  4. #4
    Llewellian
    Llewellian ist offline
    Alter Hase Avatar von Llewellian

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    Das "keines von Gerwins Beispielen böse


    Ich mag das Böse, das logisch ist. Das sich an seine eigenen Regeln und des des zu bespielenden Universums handelt. Das Böse, das nicht soooo mächtig ist, das sich jeder frägt warum eigentlich alle Länder um einen herum noch nicht verbrannt und gesalzen sind....

    Ich mag Böses, das eine eigene, verständliche Kultur hat, das "leben" kann. Halt einfach in sich stimmig und logisch ist.
    Zitatklau von Steve S: "Ich bin sooooo böse, ich schlafe sogar SCHLECHT"

  5. #5
    luthien368
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    Kommt drauf an auf welcher Seite das Böse steht. Mir gegenüber auf NSC-Seite möchte ich wohl das "immer verlierende" Böse stehen haben, wobeii hier die Unterscheidung eher auf dem Ende liegt. Was die Ausübung des bösen ist, möcht ich jemanden da stehen haben, der gegen das Arbeitet, was ich als Gut, Gesund, Ethnisch korrekt, etc. sehe. Dabei darf es auch gerne kewl aussehen und posen

    Auf SC Seite, z.B. auf Großcons, möchte ich ebenfalls kewle, beeindruckende Bösewichter haben, die dann aber weniger Richtung "Ich töte kleine Kinder" geht als vielmehr Richtung barbarisch, egoistisch, etc.


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  6. #6
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    Also entgegengesetzt einer Meinungen hier, hab ich nix dagegen, wenn auch mal die bösen NSCs gewinnen. Warum nicht, wenn die Spieler sich so dusselig anstellen? Ich mein, es gibt immer mehrere Wege den Plot zu lösen, aber wenn die Spieler sich darauf ausruhen: Och nö, am Ende des Cons gibts die typisch Samstag-17-Uhr-Endschlacht und dann ist das Böse vertrieben. Egal ob da noch Artefakte oder Besessene oder Minions sind...

    Böse darf da im Sinne sein von: Brutal, Egoistisch, Überheblich, Fies, Hinterhältig, Offensichtlich, Intelligent, Logisch...

    Böse im Sinn von humoristisch? Hm, vielleicht einzelne Personen, aber bitte nicht als Gruppe. Da fällt das "gewollt" auf und nicht wie "es muß auch doofe Böse geben".

    Böse auf SC-Seite, gern käuflich. Ist ein Assassin noch böse, wenn er dem Opfer vorher mitteilt, daß es auf der Liste steht? Hm, ja, Gentlemanböse, da hätt ich auch nix gegen. Sklavenhändler sind per se nicht böse. Da glaub ich, kommt die OT-Moral durch. Sollte er allerdings seine Sklaven richtig mies behandeln, dann ist er als böse anzusehen. Nicht allein aufgrund seiner Berufswahl. ;o)

    LG
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  7. #7
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    Das "gar nicht so böse böse"

    Das "logisch agierende/Heerführerböse"
    Irgendwo dazwischen.

    Grüße
    Aeshma

  8. #8
    Yak
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    Re: Welche Art des Bösen bevorzugt ihr im Larp?

    Das "gar nicht so böse böse"

    Diese Art wäre am besten für ein Diplomatielastiges Con geeignet, da es sich hier auch lohnt sich mal in die Gegenseite hinein zu versetzen

    Das "ultimative böse

    Wenn ich prügeln will, dann bitte hier das Häkchen setzen
    Pak von den Latratores.
    Herrmann Hauptmann, Hauptmann der Ordenskrieger Kyrs

  9. #9
    Chevalier
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    Einer meiner ersten Cons war der Cai'Aethronn 5. da wurden die Spieler übel vermützt am Ende, dass nur die Flucht blieb..übrigens ebenso auf Nr. 6 und 7. Das lag aber nciht mal daran, dass das Böse unbesiegbar war, sondern das Gute war nur zu blöd zusammenzuarbeiten. Da war aber die SL halt jedes Mal konsequent das Konzept zuende zu spielen. Und es hat den Spielern viel Spaß gemacht! Entscheidend ist beim LARP nciht das Ende, sondern wie man auf dem Weg dorthin spielt und dass es dabei Spaß macht.

    Ich mag das logisch agierende/Heerführerböse deshalb ebenso sehr wie das ultimative böse auf NSC-Seite.

    Auf Spielerseite mag ich keine bösen Dinge.
    ...
    Liebensteiner Mohnfest 2019 - 15.-17.11.2019 (Spießknecht Olivier Bulain)

  10. #10
    Rufus
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    Ich finde die Bezeichnung des "immer verlierenden Bösen" etwas unglücklich. "Nie endgültig gewinnendes Böse" wäre irgendwie passender.

    Die Vorlagen dazu hat es etwa bei Star Wars, Star Trek oder Herr der Ringe: Teilsiege sind möglich, aber ein endgültiger Sieg des Bösen ist nicht vorgesehen. Die Geschichte/Saga/Kampagne kann nicht mit einem Sieg des Bösen enden.

    Davon ab: Ja, dieses durch seinen Platz in der Story definierte Böse mag ich am liebsten.


    Solange es nicht auf Kosten der "Epicness" geht darf das auch gerne das "logisch agierende Böse" sein. Das geht insbesondere dann gut, wenn man die Ziele oder Mittel so wählt, dass ein endgültiger Sieg des Bösen ausgeschlossen ist. Beispiel wäre hier der finstere Kult/Stamm im Wald, der jenseits des Entführens von Ritualopfern keinerlei Ambitionen außerhalb des Waldes hat.

    Nur scheitert das wohl oft an den Spielern: Was keine direkte Bedrohung für die Spieler-Charaktere ist erstmal eine sehr nachrangige Bedrohung. Für irgendwelche NSCs die eigene Haut zu riskieren ist halt immer noch keine Selbstverständlichkeit.


    Zum "ultimativen Bösen": Ich hab keine Probleme entsprechende Rollen zu übernehmen. Gerade Kandidaten wie das Warhammer-Chaos haben da einen ziemlichen Posing-Faktor. Und es hat den Vorteil sehr klare Fronten zu schaffen und stimmungstötendes Rumgeeiere zu vermeiden.
    Aber es ist kein Spielinhalt, den auszuspielen ich besonders scharf bin. Dieses erzwungene Rumböseln ist für mich jetzt nicht der Grund auf Larps zu fahren, und je nach Aktion ist da bei bei mir auch glaub recht schnell die persönliche Schmerzgrenze erreicht.

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