Sonst könnte man Juristen nehmen

Bösartig ausgedrückt: Man will nicht dass dem Berufsrichter jemand der sich juristisch auskennt auf die Finger schaut. Da sind schon Anwälte ein Fremdkörper im System, deshalb gibt es ja auch nur eingeschränkt Pflichtverteidigungen.
Positiv ausgedrückt soll der Schöffe tatsächlich losgelöst von juristischen Argumentation das "gesunde Volksempfinden" in die Verhandlung bringen. Was auch tatsächlich teilweise funktioniert. Je juristischer er ausgebildet ist, umso dichter ist er ja am Berufsrichter.