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  1. #11
    oliverp
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    ...und wenn mir noch ein unfähiger Nachbar unterkommt, der sich total überteuerte japanische blue paper steel 1 Kochmesser kauft und dann rumnölt, dass sie bei Wiegeschnitt(!)versuchen auf zu hartem Untergrund(!) stumpf werden (sich die Schneidphase umlegt) oder gar ausbrechen bei "leichten" Rostflecken... dann werde ich vermutlich unhöflich.
    Das Problem an dem Satz "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus" ist, dass sich jeder für den Wald hält. OliverP

    Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente verfügen, Ihr Pisser!
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  2. #12
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    Ahem....Sous-vide
    Ich sehe da nicht so wirklich den Vorteil. Ich brauche ein Gerät zum Einschweißen (Nimmt mir Platz weg), Kochzeiten sind ewig lang, Ich muß die Temperatur genau kontrollieren, Fleisch wird dadurch nicht gebräunt und keiner kann mir garantieren, daß ich da in meiner Hobbyküche alle Keime im Fleisch abtöte.
    Gerade daß das Fleisch a) nicht gebräunt wird und b) überall gleich gar ist würde ich bei einem Steak als Kapitalverbrechen ansehen.


    Rezepte, also persönliche Rezepte, besitze ich irgendwie gar keine. Das meiste, was ich koche, koche ich frei Schnauze, und ansonsten suche ich eben nach Rezepten im Internet oder in meinen Kochbüchern.
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  3. #13
    oliverp
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    Brokkolisalat

    Braucht ein Bisschen Vorbereitung, aber mein Lieblingsmittagsessen.


    4 kleine Portionen oder 2 Vollmahlzeiten:

    4 große Tomaten roh achteln, Kerngehäuse rausnehmen, halbieren.

    Dann salzen und in ein Sieb geben, damit sie Wasser abgeben können, mindestens 30 Minuten, eher 60.

    Währendessen 4 Eier hart kochen und 750 gramm TK-Brokkoli im Dampf gar dünnsten. die Rosen sollten 5cm im Durchmesser nicht überschreiten.

    200 Gramm Kochschinken oder Putenbrust (Erstes schmeckt besser in dem Rezept) in Streifen schneiden (5x1 cm).

    Alles abkühlen lassen und in eine Schüssel geben.

    200 ML saure Sahne (10% Fett) mit 100ML Vollmilch durchrühren. Einen TL weißen Balsamico nach Geschmack zugeben, Himbeer empfielt sich.
    2-3 EL fein geschnittenen Schnittlauch zugeben.
    MSP Curry, Ingwer und Koblauch jeweils zugeben, Salz und nicht gespart am Pfeffer.

    Durchrühren und min. 1 Stunde stehen lassen. Ist dann etwa 24 Stunden tauglich.
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  4. #14
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    Zitat Zitat von Kelmon
    Ahem....Sous-vide Wink
    Ich sehe da nicht so wirklich den Vorteil.
    Meine Erfahrung hält sich noch in Grenzen damit, weil ich nur einen normalgeregelten Ofen zur Verfügung habe, aber die Geschmacksunterschiede sind enorm, selbst bei meinen ungenauen Mitteln.

    Wenn ich Steaks damit gare, haben die perfektes Aroma und eine durchgehend gleiche Konsistenz (natürlich bis auf die ersten 3 mm, da ist mein Anbraten danach wohl noch zu zögerlich- Maillard braucht kaum Zeit aber Hitze), von der ein klassiches Grillen/Braten nur träumen kann.

    Hängt natürlich zu 90% vom Fleisch selber ab, ein Pfannensteak aus dem Supermarkt (das ich auch gern esse mal abends) profitiert davon weniger als gutes Fleisch.

    Aber wie schon erwähnt, soll es auch tolle Geschmackserlebnisse bei Gemüse geben, das so zubereitet wurde.
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  5. #15
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    Tja gut, ich glaube es, wenn ich es schmecke. Bis dahin bleibe ich "Traditionalist".
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  6. #16
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    Tja, das einzige wirklich gute Restaurant in SB kocht nur sehr begrenzt damit..., außerdem willst du soviel sicher nicht investieren. Daher kann ich dich nicht aus der Ferne überzeugen.

    Ich kann dir gern Anleitung und Rezept geben, in der Hoffnung, dass du zu den Leuten gehörst, die den Unterschied überhaupt schmecken. Das ist nicht böse gemeint, aber häufig der Fall: "Wär Glutamat esst, der märkt eh selten dehn Undterschied".
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  7. #17
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    Bringt ja leider nichts, da ich nicht die technischen Möglichkeiten dazu habe, Fleisch zu Vakuumversiegeln.

    EDIT: Die Neugier ist schon da, darum habe ich mich in der Zwischenzeit etwas tiefer eingelesen. Interessant klingt es schon, und einige meiner Einwände sind wohl nicht relevant. Mal sehen, vielleicht komme ich ja mal dazu.
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  8. #18
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    Ich koche gerne, werde den Tread bestimmt des öffteren aufrufen.

    Gestern gegessen:

    Gefülltes Omelett

    Frische Pilze in Scheiben schneiden und anbraten (500g) nach kurzer Zeit eine kleine Gewürfelte Zwiebel und 125g Schinkenwürfel mit da rein. Alles mit Schwarzem und weißem Pfeffer, Knoblauch und Salz nach Geschmack abschmecken. Wenn alles leicht angebraten ist 200g Schmand und 50ml Wasser gleichmäßig einrühren. Das ganze dann in einem Schälchen eben Warmhalten.
    Dann 5 Eier (Größe M - bei Größe L reichen 4) und 50ml Kondensmilch (oder Milch wie man mag) mit etwas Salz und Pfeffer würzen, und gleichmäßig 4 Omelettes draus machen.
    In die Omelettes gleichmäßig die Füllung verteilen und etwas geriebener Käse drüber (welchen man mag, ich neme immer sone Pizzamiscung aus Gouda und Ementaer) in der mitte zusammengeklappt in die Pfanne auf kleine Stufe legen, etwas Käse oben drüber streuen und nach Geschmack obedrauf noch etwas frischen Schnittlauch.
    Da ganze auf ne Scheibe Brot oder Toast legen.

    Das reicht für 3-4 Personen.

    Macht nicht schlank, ist nicht Gesund, aber lecker.
    ✂- - - - - - - - - -- - - - - - - - - - - - -- - - - - - - - - - - -

    Things i do...
    http://www.Kjeldors-Arsenal.de

  9. #19
    oliverp
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    Als ewiger Pilzfan habe ich eben Kräuterseitlinge wieder für mich entdeckt.

    Das ist ein Zuchtpilz der vollständig verwendet werden kann und sehr ergiebig ist, da es keinen Geschmacksunterschied zwischen Stengel und Hut gibt nach der Zubereitung. Dazu beliebt er bei jeder Form der Zubereitung sehr bissfest, wodurch er auch happtisch zur Sättigung beiträgt.
    Wie fast alle Pilze enthält er sehr gesundheitszuträgliche Sekundärstoffe bei kaum vorhander Energielast.

    Vorschlag für 2 Personen als Hauptgang/Vollmahlzeit:

    500 Gr Kräuterseitlinge (etwa 5-7€) nehmen, meistens muß man sie nichtmal abbürsten, da sie über der Bodendecke abgeschnitten werden.

    In 2 cm dicke Scheiben schneiden, in wenig Olivenöl (die ziehen kaum Öl, nicht so wie Zuchtchampignons) bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten leicht gesalzen anbraten, dann tritt ernsthaft Wasser aus.
    Dazu 1 Schalotte, sehr fein gewürfelt, nochmal 5 Minuten, bis das Wasser verdampft ist.
    Jetzt wenig(!) Knoblauch und wenig(!) Chili dazu; dient beides nur als Nuance, nicht als deutliches Aroma, eine MSP handelsüblicher Cayenne und eine halbe normalgroße Zehe sind definitiv genug.

    Dazu 250 ml Pilzfond und 250 ml Vollmilch und das ganze bis auf etwa 70-60% der Flüssigkeitsmenge einkochen lassen bei kleiner Hitze (so etwa 12-15 Minuten).

    In der Zeit eine weitere sehr fein gewürfelte Schalotte und eine kleine(!) Möhre ebenso fein gewürfelt in einem anderen Topf bei kleinster Hitze garen mit möglichst wenig Fett, 2 Minuten vor Garzeitende eine kleine Spur Ingwer reinreiben, alternativ eine drittel MSP Wasabipulver zugeben.
    Wer beides nicht zu Hause hat und keine relevanten Mengen davon kaufen will, nicht Merrettichzubereitung aus dem Glas und fügt davon einen Drittel Teelöffel beim nächsten Schritt hinzu.

    Nach der Reduktion in der Pfanne etwa ein Viertel aus der Pilzpfanne nehmen (Pilze wie Flüssigkeit), in den 2. Topf geben und pürieren, danach zurückgeben und vermischen zur Andickung. Das ganze nochmal 5 Minuten bei kleiner Hitze ziehen lassen mit grobem Pfeffer aus der Mühle. Etwas fein gehackte Petersilie (etwa gehäufter Esslöffel) unterheben sobald die Pfanne vom Feuer ist - nicht vorher.

    Dazu passen am besten Spirelli mit hohem Eianteil.

    Als Salatbeilage passt ein säurearmer Rohkostsalat aus geriebenem Kohlrabi und Möhren (4 zu 1) mit einem sehr sparsamen Dressing - quasi nur zum anfeuchten- aus Apfelsaft (1 Teil) und saurer Sahne (3 Teile) mit einer wirklich kleinen Prise Curry (deutsche Bedeutung, trockene Gewürzmischung), Salz nur minimalst, weißer Pfeffer sparsam aus der Mühle oder dem Fertigstreuer nur in fein.
    Der Apfelsaft kann auch durch Orangensaft ersetzt werden, empfehle ich aber nur, wenn der Salat allein gegessen wird, dann aber Saft/saure Sahne 2/3.
    Abgerundet wird der Salat super durch zerstoßene ungesalzene Cashewkerne, die man direkt(!) vor dem Verzehr drübergibt.

    Edit: Wie immer gilt: Veganer nehmen Nudeln ohne Eier und ersetzen die Milch durch Sojasahne (Hafersahne ist hier nicht zu empfehlen) und reduzieren diese durch einen höheren Pilzfondanteil.
    Oder nehmen andere Andickungsmethoden.

    Sportler mit hoher Eiweißbilanz können die Soße auch mit geschmacksneutralen NEM-Pulvern andicken bis zum gewünschten Eiweissgehalt; Reiseiweise für die veganen, rohköstlichen Supersportler unter uns () wie "Sunwarrior" sollten sehr gut gemixt werden in dem 2. Topf und mit etwas mehr Ingwer und Currypulver geschmacklich überlagert werden.
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  10. #20
    Dunstläufer
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    Dann wollen wir mal.
    Bohnen-Tomaten-Suppe für 4 Personen, auch vegetarisch oder vegan möglich, etwa eine Stunde Zubereitungszeit (viel Schnippelei :wink: ), mein Lieblingsessen, obwohl es ziemlich einfach ist. Zutaten:
    750g reife Rispentomaten
    500g grüne Bohnen
    1 Zwiebel/ Schalotte
    6 mittelgroße Kartoffeln
    2 Knoblauchzehen
    1EL getrocknetes oder einige Zweige frisches Bohnenkraut, sehr fein geschnitten
    4EL Hühnerbrühe (Vegetarisch/ Vegan: Gemüsebrühe) in 1 1/2 Liter kochendem Wasser auflösen
    reichlich Pfeffer
    1TL Currypulver
    1T Paprikapulver
    3EL Weißweinessig/ Balsamico bianco
    2EL Rapsöl
    1 Klecks saure Sahne oder Crème fraîche auf jede Portion beim Servieren (wer nicht mag: einfach weglassen), nach Geschmack zusätzlich Weißweinessig und/ oder scharfe Gewürze (Crema Peperoni), Toast/ Brötchen dazu

    Bohnen waschen, trocknen, Enden abschneiden, in mundgerechte Stücke schneiden. Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Zwiebel/ Schalotte fein, Knoblauch sehr fein schneiden. Tomaten über Kreuz einschneiden, mit kochendem Wasser bedecken und 2-3 Minuten darin lassen, abgießen, häuten, entkernen, würfeln.

    Das Öl in einem großen Topf erhitzen, Bohnen, Kartoffeln, Tomaten, Zwiebel/ Schalotte und Knoblauch dazugeben und andünsten. Nach einigen Minuten pfeffern, mit Curry und Paprikapulver bestäuben, gut umrühren, Brühe dazugeben, rühren. 15-20 Minuten leicht köcheln lassen.

    Wenn Bohnen und Kartoffeln weich genug sind, Herd ausschalten. Wenn die Suppe nicht mehr kocht, Bohnenkraut und Essig dazugeben und gut umrühren. Wenn man will, kann man die Suppe leicht anpürieren, aber bitte nicht alles bis zur Unkenntlichkeit zerhäckseln!

    Guten Appetit,
    Dunstläufer

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