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  1. #1
    Atoreth
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    NSC - Mittlerweile total unattraktiv ?

    Liebe Community,


    mich würde mal interessieren, welche Erfahrungen ihr schon als NSCs auf Cons gemacht habt. Bzw. wieso ihr es nicht so cool findet, NSC zu sein. Meine eigenen Erfahrungen liegen da schon ein paar Jahre zurück, sind aber durchgehend positiv. Vielleicht habe ich ja Glück gehabt (?).

    Seit Jahren beobachte ich, dass viele Orgas große Probleme haben, überhaupt mehr als ein Dutzend NSCs zu finden. Auch bei der Planung für unser "Runland II" im September ist das derzeit das größte Problem. Scheinbar ist die Grundhaltung der meisten Larper - auch derer, die schon des öfteren NSC waren - grundsätzlich abgeneigt. Viele Veranstalter finden scheinbar nur einige Neulinge, die schlecht ausgerüstet und/oder blutjung sind. Was ich mich frage ist, woran das liegt.

    Generell unattraktiv sind Cons, bei denen man als NSC einen Haufen Geld zahlt, um dann täglich stundenlang OT herum zu sitzen. Auch hat wohl niemand Lust, bei periodischen Angriffen auf grillende Spieler alle 30 Minuten verheizt zu werden. Offenbar sind/waren NSCs zu oft nur dazu da, die Spieler zu bespaßen. Darauf, dass auch sie funtechnisch auf ihre Kosten kommen, scheinen viele Orgas gar nicht zu achten, oder?

    Was meint ihr dazu? Was braucht es, damit ihr noch als NSCs auf eine Con fahrt? Wieso tun es manche von euch gar nicht mehr?


    Gruß,
    Atoreth
    "Intelligenz scheint das einzige zu sein, was auf Erden gerecht verteilt wurde, denn jeder glaubt er habe genug davon." - René Descartes

  2. #2
    Nount
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    Was mir am meisten fehlt, sind Informationen. Bei der großen Mehrheit der Conausschreibungen steht nichts davon, was man als NSC dort eigentlich spielen soll. Und auf Überraschungsrollen habe ich keinen Bock. "Ork" z.B. möchte ich auf keinen Fall spielen, erstens gibt das meine Statur nicht her (bin 1,54 m und eher schmal als breit gebaut) und zweitens macht mir so eine Rolle wenig Spaß; das ist aber eine verbreitete NSC-Rolle.
    Ich habe aber ebenfalls wenig Lust, jede einzelne Orga anzuschreiben, was genau es für Rollen gibt.

    Ich verstehe auch nicht, wo dabei das Problem liegt - so gut wie alle Orgas haben eine Homepage, und dort kann man problemlos eine Extraseite mit NSC-Infos einrichten und separat verlinken, damit ein SC nicht versehentlich drauf stößt. Und wenns doch ein SC unbedingt lesen will, so what? Man muss ja nur die Rollen dort ungefähr beschreiben, nicht den Plot. Und spätestens 10 Minuten nach Time-In weiß doch sowieso jeder, wer der Hauptgegner ist.

    Was mich ebenfalls sehr abschreckt: Zelt/Selbstverpflegung. Das müssen schon wirklich meine Traumrollen sein, damit ich das in Kauf nehme als NSC

    Das Hauptproblem sind bei mir persönlich aber Leute, die mitkommen. Ich bin niemand, der nach ner halben Stunde 90% der Mitspieler kennt, deshalb fühle ich mich wohler unter bekannten Gesichern und ganz alleine auf ein Con zu fahren, wäre für mich ein großes Risiko. Es ist einfach blöd, wenn man alleine neben einer verschworenen Gemeinschaft von Freunden sitzt (und die Leute, mit denen ich früher oft als NSC unterwegs war, spielen kaum noch und das eine Con im Jahr nehmen sie dann natürlich lieber als SC mit)

    Generell glaube ich, dass viele Larper inzwischen über Großcons einsteigen und dann nur die Spielerseite kennen lernen. Die "klassische" NSC-Position gibt es dort kaum; auf dem CoM sind es ja schon eher GSCs als NSCs (da ist für mich der Unterschied, dass Rollen über mehrere Cons hinweg gespielt werden. "NSC" heißt für mich, eine Einmalrolle und ggf. häufiger Wechsel derer.)
    Moderative Eingriffe werden von mir als solche gekennzeichnet.

    Entspanne dich.
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  3. #3
    oliverp
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    In 80% der Fälle schlechte Erfahrungen, und zwar fast immer die gleichen. Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit für einen Reinfall von mir eben sehr hoch eingeschätzt. Früher, als ich viel Zeit und wenig Geld hatte, war es mir das Risiko wert, auch weil ich im Umfeld genug Gleichgesinnte hatte, mit denen wir uns den Con notfalls schöntrinken konnten.

    Heute wo ich auf maximal 2 Cons pro Jahr komme und der Preisunterschied für mich vollkommen irrelevant ist, ist mir meine Reinfalleinschätzung einfach zu ungünstig.

    Hinzukommt, dass mir die meisten typischen NSC-Rollen nicht zusagen: Ich mag nur ab und zu kämpfen, für 5 Stunden OT im Wald sitzen fahre ich auch nicht auf Con, usw.
    Geändert von oliverp (23.05.2015 um 10:33 Uhr)
    Das Problem an dem Satz "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus" ist, dass sich jeder für den Wald hält. OliverP

    Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente verfügen, Ihr Pisser!
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  4. #4
    Chevalier
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    Ich fahre mindestens einmal im Jahr auf einen Con als NSC. Ich will NSCs auf Cons als Gegner o.ä. also sollte man selbst auch als Spieler seinen teil dazu beitragen. Das mal so generell gesagt.

    Aber ja, es ist nicht einfach einen geeigneten Con zu finden. Mich nervt auch am meisten, dass Orgas so selten in der Lage sind vorab mitzuteilen, was man machen soll und was man dazu braucht. Damit ich einfach so ins Blaue springe muss ich jemanden von der Orga kennen, dem ich so weit vertraue, dass ich im zweifelsfall irgendwie auch meinen Spaß habe. Und ja, ich erwarte inzwischen von einer Orga dass NSCs nicht als reines Material behandelt werden, sondern dass man sich da mehr Mühe gibt. Ich will Hintergrund, ich will eine Motivation, ich will wissen, was ich für Klamotten brauche. Ich bin ein low-fantasy-Spieler und ich habe nunmal nichts an Klamotten, was sich dazu eignet z.B. einen Magier oder einen Ork darzustellen. Also müsste mir sowas eine Orga stellen oder mir wenigstens irgendwie nähere Infos geben, wenn ich mir da noch selbst was bauen soll. Wenn aber eine Orga auf Nachfrage sich dazu nicht äußert oder mit flachen Sprüchen wie "mach wie du denkst" dann nervt mich das schon.

    Und auch ich gehe lieber zusammen mit Leuten auf einen con, die ich kenne, auch als NSC. Und auf einem Con ist mir eine gute Kommunikation von der Orga auch sehr wichtig! Ich will wissen WANN ich WO sein soll um WAS zu tun. Und wenn Vollverpflegung angesagt ist verstehe ich darunter auch echt, dass ich nicht nur eine Mahlzeit kriege und satt werde. Ein Con, auf dem eine Orga immer ne Flasche Wasser dabei hat um schnell nebenbei die schwitzenden NSCs zu versorgen, bleibt mir jedenfalls gut in Erinnerung!
    ...
    Liebensteiner Mohnfest 2019 - 15.-17.11.2019 (Spießknecht Olivier Bulain)

  5. #5
    oliverp
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    Nach genauerem Überlegen sind Infos für NSCs meistens ein Bisschen wie Code in den guten alten Reisekatalogen:

    "Wir bieten:

    "viel Abwechslung/für jeden etwas" -> "der Plot ist aus irgendeinem Grund nur zu einem Drittel fertig, wir werden improvieren. Indem wir euch einmal "Räuber", ne Stunde später "Orks" und zum Ende "Kultisten" nennen"

    "viel freies Spiel/Raum für eigenen Ideen" -> "knickt euch Briefings, siehe oben!"

    "einen reichhaltigen Fundus" -> "es gibt 10 Wappenlapen, 2 verrostete Nasalhelme ohne Inlay und 4-5 10 Jahre alte Waffen in buntem Kendertapedekor"

    "spannende Kämpfe" -> "da unsere SC niemals zu Boden gehen, gibts Immunitäten für alle!"

    "Festrollen" -> "unsere Kumpels rocken das ganze als Obermotze, sowohl als SCs wie auch NSCs; der Rest von Euch darf ohne echte Beteiligung als Täuschkörper für unerwünschte Plotjäger ausschwärmen"

    "Vollverpflegung" -> "2 Kästen Wasser, ein Kasten Bier, ne Familienpackung Haribos (die, die keiner mag), ansonsten die Reste der SCs"

    Soweit meine Erfahrungen, jetzt frag nochmal "Warum?".

    PS: Das bitte mit einem Zwinkern sehen und nicht auf Eure Veranstaltung bezogen, bis zu Hanas Beitrag hatte ich nicht gesehen, dass es um eine konkrete Veranstaltung geht.
    Geändert von oliverp (23.05.2015 um 15:55 Uhr)
    Das Problem an dem Satz "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus" ist, dass sich jeder für den Wald hält. OliverP

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  6. #6
    Hana
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    Noch öfter lese ich tatsächlich "gar nix" an NSC-Infos ...

    Damit ich mich als NSC irgendwo anmelde, möchte ich

    - Unterkunft und Verpflegung nicht "schlechter" als SC - möglichst Haus/Hütte/Schlafsaal und Vollverpflegung
    - wissen, welche Arten von Rollen es gibt (Menschen? Orks? High-Fantasy-Wesen? Vollkopfmasken/angeklebte Maskenteile/nur Schminke?)
    - wissen, wie hoch der "Wellen-Klopp-Anteil" ist
    - ausgearbeitete Zwischendurch-Rollen - mehr als "Ihr seid Bauern aus dem Nachbardorf"
    - optimalerweise vorher gefragt werden, ob ich mir auch "wichtige" Rolle zutraue oder mit nur Hintergrundwabern/Kloppen zufrieden bin
    - gescheite Ausstattung, und vorher wissen, was gestellt wird und was selbst mitgebracht werden muss
    - eine NSC-SL, die ausschließlich für die NSC zuständig ist - eine SL, die noch zig andere Sachen nebenbei macht, merkt nämlich nicht, wenn die NSC schon seit 4 Stunden keine Aktion mehr hatten

    Auf die Infos, welche Rollen für NSCs angeboten werden, möchte ich zugreifen können, ohne vorher der Orga mailen zu müssen. Das muss ja nicht detailliert sein "Hilde, die angebliche Dorfbewohnerin, die in Wahrheit Spionin der Kultisten ist" - aber grob, womit ich rechnen kann. Ich hab nämlich nicht an jeder Rolle Spaß.

    Ich habe gerade mal auf eure HP geschaut und muss sagen - nach "Es ist für alle was dabei!" hätte ich den Con schon für mich abgehakt Weil das normalerweise eine Beschreibung für "Für niemanden so RICHTIG was, alles nur so lala, nix Halbes und nix Ganzes" ist.
    Zudem problematisch: 5-Täger. Viele werden sich da 2-3 Tage für frei nehmen müssen - das macht man eher für Veranstaltungen, bei denen man richtig weiß, was geboten wird und worauf man sich freuen kann, und generell weniger für NSC-Rollen.
    Nount und ich bloggen: Mondkunst
    Liverollenspiel im Münsterland: http://www.danglar.de

  7. #7
    Cartefius
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    Ich mache eigentlich durchaus gerne NSC, und in den letzten Jahren auch nicht unbedingt weniger als früher, schließe mich aber den vorhergehenden Aussagen an, dass ein großes Problem immer die "Wundertüte" ist: Bei sehr vielen Veranstaltungen ist es nur sehr schwierig, herauszufinden, was einen erwartet, und während man als SC in diesem Falle immer noch sein eigenes Ding machen oder im schlimmsten Fall sich aus dem Spiel zurückziehen kann, fühlt man sich als NSC verpflichtet, die Veranstaltung mitzutragen. Für mich ist auch immer der größte Positivpunkt für einen Con der, dass da Leute sind die ich kenne und mag, was natürlich für eine Orga nur schwer zu beeinflussen ist. :-)

    Zwei Aspekte, die mir persönlich als NSC wichtig sind:
    -Ich brauche (wie auch als SC) eine gewisse Möglichkeit, im Vorfeld geistig an den Con "anzudocken". Das heißt, ich möchte wissen, welche Rollen ich vermutlich spielen werde, wie das Setting ist, und was (ganz grob) von mir erwartet wird, damit ich mich vorbereiten (Sachen basteln etc.) kann. Dabei ist mir Ehrlichkeit wichtig, denn ich kann mich auf vielfältige Situationen einstellen, auf andere hingegen nicht gut.
    Zum Beispiel: Ich habe nichts gegen einfach angelegte Rollen, oder einen Einsatz als Klopper-Wellen-NSC, ich mache z.B. auf dem Conquest teilweise genau deswegen NSC - aber ich kann nachts nicht gut sehen und deswegen dann nicht gut im Gelände kämpfen. Wenn jemand also schreibt: "Wir brauchen stumpfe Zombiewellen!" ist das völlig ok für mich, aber wenn die nachts die Spieler durch den Wald jagen wollen hingegen nicht.
    Außerdem motiviert es mich, wenn ich mich vor dem Con schon geistig damit beschäftigen und mich mit anderen NSCs absprechen, meine Rolle so quasi zu meinem eigenen "Projekt" machen kann.

    -Wenn ich NSC oder SL mache, mache ich das auch mit einer gewissen Dienstleistungsmentalität. Das bedeutet, dass ich wenn nötig auch mal warte, zu ungewöhnlichen Zeiten auf bin, Mahlzeiten verpasse, im Regen stehe und was sich sonst noch alles ergeben kann, alles ok: Ich brauche keinen Club-Med-Urlaub. Wichtig ist aber: Wenn ich etwas mache, möchte ich es so machen, dass ich damit auch zufrieden bin. Das bedeutet, dass ich gerne eine halbwegs angemessene Darstellung abliefern möchte (also nicht den Drow-Elitesoldaten geben muss) und dass angeordnete Aktionen irgendwie einen Sinn ergeben (und nicht nur aus irgendwelchen Planungsfehlern oder fehlerhafter Kommunikation entstehen). Nichts ist blöder, als irgendwelche Aktionen zu fahren, hinter denen man selber nicht steht und bei denen man von Anfang an den Eindruck hat, dass sie schlecht ankommen.

    Ein Punkt, der meiner Ansicht nach häufig falsch verstanden wird, ist, dass viele Orgas meinen, der einzige Weg einen Con für NSCs attraktiv zu machen wäre, ihnen ein möglichst SC-ähnliches Spielerlebnis zu bieten: Komplexe Festrollen! 24-Stunden-IT! Viel Freies Spiel! Ihr dürft eure Rollen selber schreiben und selber mitbringen!
    Das finde ich persönlich aber gar nicht so wichtig, ich finde es völlig ok, und sogar reizvoll, der Umpalumpa hinter den Kulissen zu sein, der die Räder schmiert damit das ganze für die SC eine tolle Achterbahnfahrt wird. Aber ich möchte die Möglichkeit, mit Energie an etwas coolem, gemeinsamen mitzuwirken, und nicht als Lückenbüßer für eine gelangweilte SL zu enden, die mit mir die Löcher in ihrem halbherzig runtergeschriebenem Conskript stopft.

  8. #8
    bradley
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    Dieses Jahr 4 NSC-Einsätze (einer war schon), d.h. die Hälfte der bereits gebuchten Cons 2015 sind bei mir als NSC. Alle bei Orgas, die ich kenne, oder Freunde von mir empfohlen haben (die dann ebenfalls da sind). Ich mache das gern und habe einen eigenen kleinen Fundus, eine Vollplatte und 4 verschiedene Helme nur für NSC-Einsätze.

    Die positiven Erfahrungen:

    -Infofluss Monate vor der Con, NSC-Spieler können eigene Ideen einbringen, bekommen regelmässig ein Update des Plotes
    -Interessante Rollen (Anführer, Adel, hohe Fabelwesen etc.) werden nicht nur an "Buddys" der Orga verteilt.
    -Angriffstrups mit wechselnden Anführern (jeder darf mal)
    -Schlüsselszenen werden kurz vor dem Einsatz nochmal mit den Betreffenen von der Orga besprochen
    -Plotbücher liegen im NSC-Bereich
    -Terminplaner für alle Rollen im NSC-Bereich
    -Orga deponiert Wasser an Sammelpunkten bei der Endschlacht
    -gute Verpflegung rund um die Uhr

    Die negativen sind: schlechtes Briefing, wirrer Plot den weder NSC noch SC verstehen, der in der Folge dem Zeitplan hinterherhinkt und nur durch laufende Flickschusterei der Orga halbwegs zum Ende gebracht werden kann. Nachtszenen in schlecht ausleuchtbarem Bereichen mit jede Menge Stolperfallen, diffuse Verschiebungen üblicher Rassenklisches (gute Orks, böse Elben), die eigentlich nur dazu führen das jede Menge Diskussionen entstehen und die Handlungsbereitschaft der Plotjäger lähmen (man weis irgendwie nicht was man überhaupt machen soll).

    Ich muss aber wohl dazu sagen das ich fast nur kleine Cons in Norddeutschland besuche und keine Großcons. Fast alles davon ist auf Empfehlung von Leuten deren Spielstil ich kenne, die Zahl der "Experimente" ist sehr gering. Ich gehöre auch zu den Leuten die gerne mal in Platte über die Wiese sprinten. Der Vorteil ist für mich einfach auch mal Rollen spielen zu können, die ich als SC nicht ein WE spielen würde oder könnte.

    Generell für mich unattraktiv als NSC: Weit fahren müssen, Lager aufbauen, mehr als ein WE, Congebühren über 30 €, Cliquenwirtschaft.

  9. #9
    Nount
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    Zitat Zitat von bradley Beitrag anzeigen
    -Infofluss Monate vor der Con, NSC-Spieler können eigene Ideen einbringen, bekommen regelmässig ein Update des Plotes
    Das möchte ich auch nochmal unterstreichen. Es ist leider sehr verbreitet, den Plot 1-5 Tage vorm Con zu bekommen (gern mit der Anmerkung "Ihr könnt auch gern eigene Ideen einbringen" versehen - genau, zwei Tage vorm Con bleibt ja noch reichlich Zeit für die Umsetzung ...).
    Besser ist: Mindestens ein Monat vorm Con. Besser deutlich eher. Ich muss ja nicht die allerletzte, von allen Unklarheiten und Rechtschreibfehlern bereinigte Fassung haben, selbst die Rohversion ist schon ein Anfang. Updaten kann man immer noch.
    Moderative Eingriffe werden von mir als solche gekennzeichnet.

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    (Kurt Tucholsky)

  10. #10
    Jeremias
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    Fast alles ist bereits gesagt worden, mit Hinblick auf das Conquest (wo ich NSC bin), noch eine wichtige Sache: Behandelt NSCs auf Augenhöhe. Die sind dazu da, ein geiles Setting darzustellen, dafür sind sie wichtiger als jede andere Ressource auf einem Con.


    Dann würde ich im Kontext mal um Beratung bitten. Folgender Text soll in den OT-Teil eines Flyers. Passt das, zu lang oder OK? Welche Infos hättet ihr gerne noch, um den Con als NSC in Erwägung zu ziehen?
    Setting ist eine Art Spital für Versehrte, in dem finstere Machenschaften vor sich gehen und vor dessen Türen ein fanatischer Lichtikult steht. Die SCs sollen dazwischen stehen und sich überlegen, wem sie am ehesten helfen. Rollenbeschreibungen stehen bereits für den Lichtikult, Beispiel folgt ebenfalls:

    Neben der üblichen Abenteuer-Con-Kost (Rätsel, Kämpfe, Rituale, etc.) wollen wir die Spieler auch vor moralische Entscheidungen stellen: Wem ist zu trauen, was ist man bereit für das Gute zu opfern? Ausserdem bietet das Setting eine sehr gute Möglichkeit, auch die Folgen von Bürgerkriegen und magischen Unfällen darzustellen, vor denen Spielercharaktere oft gefeit sind (bspw. Kriegsversehrte oder dauerhaft magisch entstellte Wesen). Wenn ihr an dieser Stelle eigene Elemente einbringen wollt (jemanden, den ihr mal irrtümlich verzaubert oder verstümmelt zurückgelassen habt), schreibt uns bitte!

    Keine Sorge: Wir werden kein Horrorszenario entwickeln. Und niemand ist gezwungen, sich mit den düsteren Seiten des Cons zu beschäftigen. Wir werden ausserdem ein System entwickeln, dass es euch erlaubt, in Konfrontationen mit bedrückenden Szenarien graduellen Einfluss zu nehmen. Dazu mehr in kommenden Newslettern. [Wir wissen noch nicht, ob wir das wirklich machen wollen. Hängt auch etwas von anderen Gegebenheiten ab.]


    Der Con wird als kombinierter Zelt-/Hauscon veranstaltet. Die NSC werden im Haus schlafen, die SC können zwischen Haus und Zelt wählen.
    [Das ist unsere Lieblingsvariante. NSC sollen ins Haus, s. folgende Absätze und Setting]



    Dementsprechend benötigen wir natürlich NSC. Zum Einen brauchen wir natürlich einige Festrollen-NSC, da nehmt bitte nach Lektüre des Plots Kontakt mit uns auf. Aber wir brauchen auch NSC, die bereit sind, zwischen der immer mal wieder auftretenden Kampfopposition und den Insassen und Pflegern im Kloster zu wechseln. Insbesondere würden wir uns freuen, wenn ihr als NSC auch eigene Ideen zu den Insassen mitbringt, solange dies zum oben beschriebenen Thema passt. Die NSC sind unserer Meinung nach unglaublich wichtig um eine möglichst dichte Stimmung aufzubauen. Auch unsere Kampfopposition soll sich charaktergerecht verhalten. Natürlich wissen wir auch um das leibliche Wohl unserer NSC zu sorgen und werden dementsprechend vorgehen.



    Was erwartet euch also als Springer-NSC:
    - nachvollziehbar reagierende Kampfrollen
    - spielerisch anspruchsvolle Charakterrollen im Kloster
    - Vollverpflegung
    -
    [Hier habe ich vorgestern aufgehört]
    Beispielhafte Rollenbeschreibungen (Lichti-Kampfopposition):

    c. Miliz: Bauern, Tagelöhner, etc., die aus den verschiedensten Gründen (Fremdenhass, Angst vor Magie, haben durch Hexerei Angehörige verloren, etc.) sich der Sache der Inquisition angeschlossen haben. Sie sind nicht so fanatisch wie ihre Anführer und normalerweise schlecht ausgerüstet. Das machen sie durch Masse wett.
    Klassische Sprüche: „St… Stirb, Monster“, „Nieder mit den Feinden“, „Gemeinsam sind wir stark!"
    Fähigkeiten: Kämpferschutz 1
    Moral: Kämpfen, solange sie sich einigermassen sicher fühlen oder sie aufgepeitscht werden durch Inquisitoren. Fliehen sofort, wenn ein Inquisitor zu Fall gebracht wird, fliehen, wenn alle Akolythen fallen. Könnten auf der Flucht anwesenden Inquisitionsmagiern noch „einen mitgeben“.
    Ausrüstung: In Ausnahmefällen Kettenrüstung, normalerweise Gambeson oder Lederrüstung. Bewaffnung Einhandwaffe (möglichst keine edleren Schwerter) oder Bauernwaffen. Tragen alle ein Stück weissen und gelben Stoff.

    d. „Geläuterte“ Magier: Die Inquisition besitzt einen Vorrat an magisch begabten Wesen. Das sind einfache Kräuterweiber, weise Männer, Elfen, etc. aus verschiedenen Dörfern, die einen Hauch magischer Begabung besitzen. Durch Einsatz von Folter und Drogen wurden diese Magier gefügig gemacht, werden aber trotzdem an einer Kette geführt, üblicherweise durch einen Akolythen, manchmal einen Inquisitor. Diese Magier werden die Befehle der Inquisition ausführen, können aber gerettet werden und auf Dauer wieder geheilt werden.
    Klassische Sprüche: „Bitte nicht, Herr!“, „Jawohl Herr Inquisitor“, „Verzeiht meine finstere Magie, ihr guten Menschen…"
    Fähigkeiten: Zauber für 100-150 MP, u.a. Schlaf, Furcht, Blindheit, Metall erhitzen, Windstoss, Feuerball, Energiefeld.
    Moral: Zaubern solange sie Angst vor Inquisitoren haben müssen, ergeben sich sofort bei Gewaltandrohung.
    Ausrüstung: Zerrissene Roben oder andere Kleidung, die auf alten Beruf hindeutet. Stilisierte Sonne auf der Stirn. Kettenhalsband.
    Ich könnte mir vorstellen, die erste Beschreibung sogar öffentlich zu machen.

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