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  1. #1
    Lilly Pfefferkorn
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    Neuling Avatar von Lilly Pfefferkorn

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    IT Bücher - lohnt sich das?

    Hallo zusammen,

    was haltet ihr von selbst geschriebenen (am Computer und ausgedruckt, nicht etwa per Hand!) und gebundenene Büchern?

    Ich habe für meine Magierin eine IT Version von den That's Life Sprüchen gemacht. Sehr knapp gehalten, eigentlich wenig mehr als die Sprüche, die Vorgaben in einem IT-tauglichen Text und Symbole zur Orientierung für die Punkte.

    Das Buchbinden hat riesig Spaß gemacht, also wollte ich mir gleich ein neues Projekt suchen. In meiner Euphorie sind sogar 2 Projekte daraus geworden.

    Allerdings hat sich meine Euphorie sehr schnell wieder gelegt, als ich die Kritik am Inhalt des ersten Buches zu spüren bekam. Wie gesagt: eigentlich nur die Sprüche aus einem bestehenden Regelwerk, ein bisschen IT-tauglicher formuliert und mit Bildern. Da ist nicht mal eine eigene Idee oder so dabei gewesen... trotzdem... vor allem OT hat's so geklungen, als ob ich ein wenig zurück geblieben wäre, sowas zu Papier zu bringen.

    Jetzt bin ich etwas verunsichert. Meine angefangenen Bücher sind nämlich komplett auf meinem eigenen Mist gewachsen, da steckt meine Version von Magietheorie drin (*ironie an* die natürlich die einzig wahre ist *ironie aus*). Wenn ich diese "Erkenntnisse" im Spiel gebrauche, ist das eine Sache, aber als Buch.... da würde ich halt schon auch gerne Exemplare aus der Hand geben...

    war das jetzt eine einmalige schlechte Erfahrung oder muss ich generell damit rechnen, dass IT Bücher im Spiel wie auch OT (inhaltlich) zerrissen werden? Dann wäre es nämlich definitiv viel zu viel Aufwand...

  2. #2
    Nount
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    Ich finde IT-Bücher toll

    Bei Regelwerksinhalten muss man natürlich etwas aufpassen, dass es nicht zu OT klingt - von einem Großmeistermagier erwarte ich da aber mehr als von einem Lehrling.

    Generell haben Larper halt unterschiedliche Ansprüche an alles Mögliche. Lass dich nicht verunsichern
    Moderative Eingriffe werden von mir als solche gekennzeichnet.

    Entspanne dich.
    Lass das Steuer los.
    Trudle durch die Welt.
    Sie ist so schön.
    (Kurt Tucholsky)

  3. #3
    Quin
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    Lass dich doch von sowas nicht verunsichern. Ihr hattet doch auf dem Greifenfels I ne richtig coole IT-Bilbliothek mit Spruchrollen, etc. Die war klasse. Richtige IT-Bücher sind eh viel zu selten, aber wenn man sich sowas auf nem Con z.B erspielen könnte, dann wäre das der Wahnsinn. Es wird immer Leute geben, denen irgendwas nicht passt. Dann sollen sie es selber besser machen.
    Ich find die Idee super und ich selber arbeite auch an sowas. Ist aber sehr umfangreich (Thema: Kriegskunst) und noch lange nicht fertig. Aber wenn es fertig ist, dann möchte ich es auch weitergeben und nicht nur für mich behalten.

  4. #4
    Section31
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    "Haters gonna hate"...

    Rummeckern ist immer einfach, deshalb würde ich mich von solchen Leuten nicht entmutigen lassen. Wenn es dir Spaß macht, Bücher zu gestalten und zu binden und dir das Ergebnis gefällt, war es das doch wert. Oder?

    Liebe Grüße,
    Section31
    In God we trust, the rest we monitor

    USS Atlas - Star Trek LARP - www.uss-atlas.de
    Königreich Wenzingen - Fantasy LARP - www.wenzingen.de

  5. #5
    Lilly Pfefferkorn
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    hui... danke erst mal für den Zuspruch!

    @ Nount:
    Bei Regelwerksinhalten muss man natürlich etwas aufpassen, dass es nicht zu OT klingt - von einem Großmeistermagier erwarte ich da aber mehr als von einem Lehrling.
    Deswegen sind die Beschreibungen auch angepasst. Ich hab jetzt keine ausführliche Herleitung zu den einzelnen Sprüchen gebracht, aber das ganze war ja auch als "Kleine Spruchsammlung" für den (vergesslichen) Magier gedacht, der den großen Wälzer "Kompendium aller Zauber - Schritt für Schritt erklärt mit Kommentaren von Meister Superschlau" nicht unbedingt mit sich rumschleppen möchte.

    @ Quin:
    Ihr hattet doch auf dem Greifenfels I ne richtig coole IT-Bilbliothek mit Spruchrollen, etc. Die war klasse.
    ...und ich bin bis heute noch froh, dass niemand die Zeit hatte, alles zu übersetzen. Ich glaube, Goethes "Zauberlehrling" war noch eins von den harmloseren Sachen, die da zu entdecken gewesen wären.

    Richtige IT-Bücher sind eh viel zu selten, aber wenn man sich sowas auf nem Con z.B erspielen könnte, dann wäre das der Wahnsinn.
    Es wäre auch mein Gedanke gewesen, dass sich diese Bücher IT auf Con irgendwie erspielen lassen können. Das Problem dabei ist aber, dass so ein Buch nicht unbedingt billig ist. Zumindest nicht so billig, dass man - also ich - es einfach so hergeben könnte.
    Bei diesem ersten Buch kommt da erschwerend hinzu, dass der Inhalt zwar umformuliert ist, aber letztendlich nicht von mir....

    Man bräuchte einen sinnvollen Weg der Finanzierung, wenn sie spontan auf Con zu bekommen sein sollen...

  6. #6
    Cartefius
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    Ich mag IT-Bücher sehr gerne, und habe auch diverse, die allerdings größtenteils einfach hübsch gebundene reale Bücher sind, die ich mir irgendwo mal zusammengesucht habe. Dazu kommen einige kürzere Broschüren für diverse Zwecke, welche ich entweder selbst erstellt oder nur gelayoutet habe. Da ich eigentlich sehr viel Spaß am Konzipieren, Illustrieren und Umsetzen solcher Texte habe, würde ich davon auch in Zukunft sehr viel mehr machen, in der Praxis scheitert es allerdings teilweise daran, dass ein richtiges Buch mit mehreren hundert Seiten einfach ein ganz schön umfangreiches Projekt ist, wenn man es von Grund auf selbermachen will.

    Die zweite wichtige Frage wäre, welchem Zweck das Werk am Ende eigentlich dienen soll. Möchte man primär einen Ambientegegenstand (wie bei dem schön illustrierten und bei Heilern beliebten "Feldbuch der Wundarznei"), will man Hintergrund- oder Plotfakten vermitteln (wie z.B. bei vielen Hintergrundland-Schriftstücken, in denen etwas über die Geschichte des Landes steht), oder möchte man auch für sich selber eine Gedächtnisstütze, was Regelwerksinhalte oder Darstellungshilfen angeht?

    Letzteres war früher, als man noch mehr mit obligatorischen Lehrmeistern gespielt hat, meiner Ansicht nach häufiger, da hatte ich des öfteren mal Blätter mit einer halb OT, halb IT geschriebenen Zauberformel in der Hand.

    Mein angestrebtes Optimum ist bei solchen Dingen, dass der Text möglichst so gestaltet ist, dass er beiden Funktionen dient: Einerseits soll er die gewünschte OT-Info enthalten, andererseits aber oberflächlich wie ein IT-Text anmuten, und einen schönen Ambientegegenstand abgeben. So habe ich z.B. mal ein Alchemiebuch angefangen, in dem die damaligen Regelwerkseckdaten der Trankrezepte jeweils in einem hübschen Diagramm mit Formen, Skizzen und Symbolen codiert waren, während der Text Hintergrundinformationen zu Wirkung und eine IT-Brauanleitung enthielt.

    Mein Hauptkritikpunkt an IT-Schriftstücken ist meistens, dass sie entweder von ihrem Inhalt oder von ihrer Gestaltung her zu deutlich OT sind: Wenn da von Magiepunkten oder ähnlichem die Rede ist finde ich das unschön, und einfach A4-Seiten in Word mit irgendeiner Schnörkelschrift zu füllen sieht häufig auch nicht gut aus. Hier profitieren meiner Ansicht nach viele Texte schon stark davon, wenn man sich vorher überlegt, was man eigentlich darstellen möchte und welche Stilelemente da passend wären.

  7. #7
    Lilly Pfefferkorn
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    Die Magiepunkte sind als Symbol in einer Ecke versteckt. Wenn man weiß, was gemeint ist, kommt man damit zurecht, sonst ist es nur schmückendes Beiwerk.
    Wirkungsweise, -dauer und die Komponenten sind in, zugegeben sehr kurzen, IT-Texten beschrieben.

    Hier mal Fotos von dem ersten Buch:



    Es ist eine "Übersetzung" vom Regelwerk in IT-taugliche Sprache. Da kann man selbstverständlich noch sehr viel mehr machen und jede Menge drum rum schreiben, aber das hätte meine Bedürfnisse weit überstiegen. Im Nachhinein ärgere ich mich schon ein bisschen, weil ich dieses Grundgerüst nicht weiter aufgefüllt habe, aber jetzt will ich ehrlich gesagt dieses Projekt abgeschlossen lassen.

    Die Idee mit der Verschüsselung der OT-Info ist toll! Ich hab sie nur umformuliert, was sicherlich teilweise etwas holprig wirkt. Aber es war ja nie als Lehrbuch sondern immer nur als kleines Nachschlagewerk, eine Formelsammlung sozusagen, gedacht.

    Die beiden neuen Projekte bestehen im Moment nur als eine Art Manuskript. Da müsste auch noch viel gemacht werden, die entsprechenden Zeichnungen und und und... das sind dann aber reine IT-Texte, also laufe ich da ohnehin nicht Gefahr, OT-Info schlecht zu verpacken.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  8. #8
    Cartefius
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    Das finde ich schon durchaus hübsch, gerade mit der Bindung und dem Vorsatzpapier, wobei ich mir für ein sinnvolles IT-Zauberbuch tatsächlich etwas mehr Inhalt gewünscht hätte, denn so beinhaltet es ja fast nur die gesprochene Formel. Solche Zusatzinformation kann z.B. "echter" Text sein, also über Gestik, Geisteshaltung, Geschichte des Zaubers, Wechselwirkungen oder ähnliches, oder Dinge, nur so aussehen als ob sie Informationen enthielten, wie Diagramme, Glyphen, oder ähnliches.

    Ich persönlich finde es auch noch etwas störend, dass der Stil der sichtbaren Abbildungen extrem unterschiedlich ist, einmal mit abstrak-geometrischen Mustern, einmal mit einer modern anmutenden Tuschzeichnung, und einmal mit etwas, was wie ein Stich oder Holzschnitt aussieht. Hier gewinnt meiner Ansicht nach die Optik oft deutlich, wenn man sich da auf einen Stil beschränkt, was aber natürlich die Auswahl der verfügbaren Motive stark einengt, wenn man nicht selber zeichnen kann oder will.

  9. #9
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    Finde die Bücher auf den Fotos schon sehr schick!
    Ich unterscheide bei solchen Büchern immer zwischen zwei Sorten: Sind die nur für mich oder auch für andere?
    Für mich schreibe ich halb-IT-Bücherchen, wo ich rein schaue, um nochmal schnell zu wissen, wie die Zauberdarstellung aussehen soll. Das wird so gestaltet, dass jemand beim kurzen Vorbeigehen es für ein IT-Buch hält, aber inhaltlich soll es halt wirklich ein schnelles Nachschlagewerk sein. Ausführliche Bücher mit mehr Inhalt etc. habe ich zwar auch dabei, benutze ich aber sehr selten.

  10. #10
    Dennis
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    Ich mag das Buch, auch wenn ich Cartefius Recht gebe, was die unterschiedlichen Stile der Bilder betrifft. Ich sehe auch nicht, warum man da meckern sollte. Was mich viel mehr interessiert: Woraus sind die Seiten gemacht? Für ein weiteres Projekt würde ich aber ebenfalls noch weitere Sachen neben der reinen Formelsammlung aufnehmen, seien es handschriftliche Kommentare am Rand oder ein Absatz zum magietheoretischen Hintergrund oder irgendwas.
    http://goblinbau.wordpress.com
    Manchmal blogge ich Pen&Paper Zeug

    ~zurück aus den larplosen Landen~

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