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  1. #1
    Lilly Pfefferkorn
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    "Zerhauenes Zeug" waschen und bügeln

    Hallo

    ich liebäugele ja schon ewig mit Renaissance-Gewandung. Vor allem die aufwendigen Ärmel, wie sie z.B. auf den Bildern von Cranach zu sehen sind, haben es mir angetan:



    Es gibt ja auch genügend Anleitungen, wie man das am besten hinbekommt. Die meisten aber empfehlen, das "Gebausche" zwischen den Stoffstreifen direkt mit einzunähen und nicht auf das Untergewand zu vertrauen. So kann man das ganze anziehen, ohne erst lange an sich herum zupfen zu müssen (keine Ahnung, wie authentisch das ist, aber es ist auf jeden Fall schon mal praktisch).

    Das Einzige, was mich jetzt noch davon abhält, solche Ärmel zu nähen, ist folgende Überlegung:
    Ich werde mit so einer Gewandung bestimmt nicht still in einem angenehm temperierten Raum stehen, sondern Tanzen, Rennen, in der Sonne flanieren, und und und... mit anderen Worten: ich werde schwitzen.
    Also würde ich die Gewandung gerne in die Waschmaschine stopfen, damit ich nicht irgendwann eine olfaktorische Aura entwickele. Soweit so gut.... nur: wie bekomme ich das ganze dann wieder schön glatt? Mit minimalstem Aufwand, versteht sich!

    LG
    Lilly
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  2. #2
    Tee
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    Der Sinn von separater Untergewandung besteht hauptsächlich darin diese problemlos waschen zu können. Deshalb hat man da robuste gut waschbare Stoffe (Leinen) verwendet.
    Das Oberkleid dann imme rgut auslüften und gut ist es wenn nicht: Waschen + bügeln mit Ärmelbrett. Ich könnte mir vorstellen dass wenn die waagrechten Streifen nicht irgendwo festgenäht sind dass man die Senkrechten entsprechend glatt ziehen und normal bügeln kann.

    Was auch helfen kann: sehr steife Stoffe verwenden die an sich schon wenig knittern

  3. #3
    Lilly Pfefferkorn
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    hast eigentlich recht, ich trage ja immer noch ein Untergewand. Und das lässt sich herrlich schnell waschen und bügeln.

    Die Streifen seh ich gar nicht so sehr als Problem, eher das Gebausche dazwischen.

  4. #4
    Tee
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    Das Gebausche ist ja nichts weiter als ziemlich weite Ärmel am Untergewand, die lassen sich dann schon bügeln

  5. #5
    Lilly Pfefferkorn
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    in den Anleitungen, die ich aktuell favorisiere, eben nicht. Da ist es fest an den Ärmel genäht.
    Hat den Vorteil, dass das Gebausche immer schön gleichmäßig ist, ohne dass man erst lange an sich herumzupfen muss. Der Nachteil ist halt das Bügeln....

    Ich hoffe jetzt einfach, dass ich bei täglich wechselnder Untergewandung die Ärmel nicht unbedingt waschen muss.... Natur-Materialien nehmen den Geruch eh nicht so schnell an.

  6. #6
    Tee
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    Dann viel Spaß damit + ich hoffe auf einen Erfahrungsbericht + die erwähnten Fotos

  7. #7
    Hubert
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    Zitat Zitat von Lilly Pfefferkorn Beitrag anzeigen
    in den Anleitungen, die ich aktuell favorisiere, eben nicht. Da ist es fest an den Ärmel genäht.
    Welche Anleitungen sind das?

  8. #8
    Lilly Pfefferkorn
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    Ich habe mehrere in dieser Art gefunden. Die HIER finde ich persönlich am besten.
    Man sollte noch dazu sagen, dass sich alle Anleitungen mit Stoffen beschäftigen, die man unbedingt versäubern sollte...

    Irgendwo wurde auch erwähnt, dass die Methode (fest genähtes Gebausche) sogar gebräuchlich war, nicht die Regel, aber halt auch keineswegs eine Erfindung unserer Zeit
    Geändert von Lilly Pfefferkorn (19.09.2015 um 06:20 Uhr)

  9. #9
    Hubert
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    Katafalk kennst du vermutlich schon? -> https://katafalk.wordpress.com/2014/...ampfrau-dress/

    Beide Methoden haben ihre Vor- und Nachteile. Fest genähtes Futter ist leichter anzuziehen, futterlose Ärmel können enger an den Arm angepasst werden. Fest genähtes Futter kann man schlecht waschen und wird sich an den kritischen Stellen verfärben, futterlose Ärmel anzuziehen dauert hingegen ne kleine Ewigkeit wegen dem Zurechtzupfen des Unterhemds. Zugegeben, Kleider mit futterlosen Ärmeln würde ich auch nicht waschen, bei Wolle reicht ja das angesprochene Aushängen lassen. Sollte einem das nicht reichen, sind Dampfreiniger einen Blick wert.

    Ich selbst bevorzuge angenähtes Futter bei Ärmeln, die durchgehend geschlitzt und somit nicht enganliegend sein und futterlose Ärmel bei Ärmeln, die nur kleine Schlitzungen haben und großteils sehr eng anliegen sollten.

  10. #10
    Lilly Pfefferkorn
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    oh ja, Katafalk kenne ich. Ich bewundere vor allem den Zierfaden bei den Nähten. Ingesamt gibt es da tolle Anleitungen!

    Ich brauche etwas, das sich schnell anziehen lässt. Schließlich habe ich ja noch eine Herrschaft und einen Säugling, die beide ihrerseits angezogen und gefüttert werden wollen. Wenn ich da erst noch lang an mir selbst rumzupfe, wäre das Geschrei großt (und da spreche ich grad nicht mal vom Kind *lach*)

    Es werden wahrscheinlich erst mal Ärmel mit angenähtem Futter.... ich hoffe halt, dass Auslüften und ein Untergewand ausreichen.

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