Seite 1 von 4 123 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 37
  1. #1
    Naramag
    Naramag ist offline
    Gelegenheitsschreiber

    Beiträge
    173

    Heiler - was und warum?

    Heiler - Was macht ihr, weshalb macht ihr es?

    Im Larpwiki gibt es ja so einige Ratschläge für Heiler. Mich würde aber mal interessieren, wie es bei euch in der Praxis aussieht. Dabei würde ich auch gerne mal die Patientenseite wissen: Was erwartet der durchschnittliche Patient vom Heiler seiner Wahl?
    Man kann nun argumentieren, es steht ja alles in der Wiki, aber als Anfänger hat auch die Larpwiki noch offene Fragen bei mir hinterlassen. Gut, die meisten offenen Fragen haben sich nach der ersten Con erledigt, aber ein Erfahrungsaustausch hat noch nie jemandem geschadet und selbst Veteranen könnten durch die Sicht von Neulingen manche eingefahrenen Wege in anderem Licht sehen.

    Für mich war die typische Behandlung durch einen Heiler eigentlich eine einmalige Sache. Krieger wird verwundet, Heiler kommt, macht bisschen an der Wunde rum, hantiert da mit Wasser und Verbandszeug, Heiler geht, Krieger heilt. Das war anscheinend die verbreitete Erwartungshaltung an den Heiler.

    Erst im Nachhinein bin ich darauf gekommen, dass ich als Heiler die ganze Sache lieber etwas anders machen würde.
    Aber kommen wir mal zu dem zweiverbreitesten Hilfsmittel des Heilers nach dem Verband: Die Flasche mit Wasser/IT-Alkohol
    Mir hat da dann auch ein anderer Heiler gesagt, er müsse die Wunde schließlich desinfizieren. Meine Antwort war ein verwirrter Blick. Mein Charakter macht die Wunde nicht sauber, damit es später keine Infektion gibt, er wäscht das Blut ab, um das volle Ausmaß der Wunde zu sehen und Dinge wie Steine, Kettenhemdringe oder Metall- und Holzsplitter von Waffen aus der Wunde entfernen zu können. IT würde ich zwar schon sagen, dass ich die Wunde auswasche, um solche Dinge zu entdecken, damit es später keinen Wundbrand gibt, aber einen Ausdruck wie "Desinfizieren" oder "Infektion" würde ich meiden.

    Ich hatte eine Heilerin an meiner Seite, die immer und überall erstmal das Wasserfläschen angewandt hat, egal was für eine Wunde es war. Wenn ich einen Pfeil durch ein Bein gestoßen habe, um ihn dann einfach gespielt abzubrechen und zu entfernen, hatte ich keinen Grund, die Wunde auszuwaschen, sofern der Pfeilkopf nicht komisch roch, nach Gift oder Dung...

    Die typische Heilung sieht bei mir eigentlich so aus: Ankommen, über das ganze Blut meckern und fragen, wo ich denn da die Wunde finden soll (damit der Spieler mich nochmal darauf hinweisen kann, wo er denn verletzt wurde ohne unbedingt OT zu gehen. Erübrigst sich natürlich, wenn er nur eine Wunde hat und die deutlich festhält). Dann die Wunde begutachten, eventuell etwas säubern, irgendwas aus der Wunde entfernen und die Wunde dann zunähen und verbinden. Ich habe anderen Heilern nun nicht so sehr auf die Finger geschaut, aber mein Tipp für's zunähen: Den Faden fest an der Nadel anbringen und dann beim "Zuhalten" der Wunde den das Fadenende zwischen Daumen und Zeigefinger halten. Dann mit ausladenen Bewegungen die Nadel durch das "O" der Finger ziehen. So kürzt sich der Faden und der Patient und Umstehende können das auch so sehen. Einfach als Tipp für Neulinge...

    Künftig möchte ich versuchen, die Heilung etwas aufzufächern. Das oben Beschriebene ist Schritt eins. Danach bitte ich den Patienten an mein Zelt oder eine andere vorbereitete Stelle, wo die Wunde nochmal begutachtet wird... eventuell muss man sie nochmal aufmachen, etc... dann kommt ne Heilsalbe drauf und er wird angewiesen, sich zu schonen und wieder zu kommen, wenn die Wunde nicht mehr schmerzt (Der Spieler sollte also wiederkommen, wenn er geheilt ist). Ich werde sie dann nochmal begutachten... Im Grunde soll das dann nur dazu dienen, meine Verbände auch zeitnah wieder zu kriegen.
    Bei einer Schlacht würde ich dann mit Schritt eins quasi erstmal nur eine Notversorgung für alle Verletzten durchführen, quasi eine etwas bessere Erste Hilfe. Erst wenn alle Verletzten einen Verband haben, geht es zu Schritt zwei mit der erneuten Kontrolle, "Überarbeitung" und Salbe.

    Hier würde mich mal interessieren, ob ihr das so für machbar haltet oder wie euer Ablauf so aussieht.

    Mein Wunsch an Patienten wäre übrigens: Lieber ein bis zwei Wunden an einem Arm oder Kopf als eine Wunde an jedem Gliedmaß und bitte, bitte keine Bewußtlosigkeit. Die Krönung war für mich ein IT-bewußtloser Spieler, der mir am Ende der Behandlung zuflüsterte "Ach, Arme und Beine haste behandelt, aber den zertrümmerten Brustkorb nicht?" Tja... wenn man mir vorher nix sagt und da kein Schild dranhängt, kann ich da nix machen. Ja, die Regeln besagen, man wird bewußtlos... im Kampf ist das auch super, damit der Gegner weiß, dass man sich um denjenigen nicht mehr kümmern muss, aber für die Heiler ist ein Krieger im Delirium immer besser. Also wenn der Heiler da ist, dürft ihr gerne zu Bewußtsein kommen. Der Heiler will ja mit euch spielen, nicht an euch.

    So, viel geschrieben und hoffentlich etwas Diskussionspotential dabei.

  2. #2
    Cartefius
    Cartefius ist offline
    Hardcore Poster Avatar von Cartefius

    Ort
    Göttingen
    Alter
    39
    Beiträge
    7.369
    Nur ein paar Punkte kurz herausgegriffen, weil ich gleich weg muss:

    Zum Thema "Desinfizieren": Das meide ich komplett, weil das einfach ein extrem modernes Konzept ist. So, wie es im Larp praktiziert wird, macht es auch kaum Sinn, denn Sterilität ist da bei weitem nicht gewährleistet, und Wunden mit Brunnenwasser aus irgendeiner Feldflasche auszuwaschen wäre vermutlich eher kontraproduktiv, als dass es helfen würde, die Keimzahl zu reduzieren. Umgekehrt sollte es für den Heiler ebenso selbstverständlich wie für jeden anderen Handwerker sein, seine Werkzeuge ordentlich und sauber zu halten, wenn man nicht gerade besonderen Wert darauf legt, einen besonders nachlässigen Heiler darzustellen.
    Ansonsten gilt aber natürlich, dass jede weitere augestaltete Aktion grundsätzlich erstmal nicht verkehrt ist. Ich würde dann aber, wenn ich eine Wundreinigung ausspielen würde, eher mit duftenden Tinkturen (wie historisch z.B. in Wein gekochtem Salbei) arbeiten, Weihrauch verbrennen oder sonst irgendwas tun was ein bisschens schicker ist als ein Schwapp Wasser.

    Die Sache mit der zweistufigen Behandlung finde ich gut, das hat auch den Vorteil, dass man bei einer aufwändigen Nachbehandlung im Lazarett einfach mehr Kontrolle über die Situation hat und deswegen viel besser mit Requisiten, Metallnadeln und ähnlichem arbeiten kann, als am Schlachtfeldrand wo jederzeit jemand in einen hineinrempeln kann. Ich empfehle grundsätzlich eigentlich immer auch das Arbeiten mit Wundattrappen, die machen selbst in der einfachsten Version das ganze deutlich anschaulicher.

  3. #3
    Naramag
    Naramag ist offline
    Gelegenheitsschreiber

    Beiträge
    173
    Ja, Wundattrappen sind ne schöne Sache, ich bastel da grad noch dran... ich will bei einer versuchen, einen Schlauch reinzulegen mit einem Gummiblasebalg am Ende... grade für Bauchwunden ist das dann nett... der Patient kriegt dann den Blasebalg in die Hand und darf nach Laune etwas Blut rumspritzen.

    Wein und Salbei muss ich mir merken. Das ist ein schön auffälliger Geruch. Und ob Heilsalbe oder Tinktur ist ja relativ egal *g* Und Räucherwerk brennt an meinem Lager regelmäßig. Für das Waschen der Instrumente habe ich eine Metallschüssel in die ich neben dem Wasser etwas Kunstblut und ein Metallteil (Münze o.ä.) lege. das sorgt dann dafür, dass man beim waschen etwas metallisch klappern kann.

  4. #4
    Lilly Pfefferkorn
    Lilly Pfefferkorn ist offline
    Neuling Avatar von Lilly Pfefferkorn

    Beiträge
    58
    Wasser in eine Wunde kippen ist - hab ich mir vom Fachmann sagen lassen - tatsächlich eher kontraproduktiv. Der Blutfluss an sich schwemmt ja brav alles raus.

    Irgendeine Show, um die "üblen Wundbrandgeister" zu vertreiben, ist aber meiner Meinung nach Pflicht!
    Leider hab ich schon einige Cons erlebt, wo gleich am Anfang pauschal gesagt wurde "kippt ihr kein Wasser drauf, gibt es Wundbrand. Keine weitere Diskussion!"

    ...und deswegen viel besser mit Requisiten, Metallnadeln und ähnlichem arbeiten kann, als am Schlachtfeldrand wo jederzeit jemand in einen hineinrempeln kann.
    Nadeln - egal ob jetzt biegsame Latexdinger oder Metallnadeln - sind leider Verlustobjekte. Zumindest bei mir! Da ist so eine Metellnadel sehr viel günstiger zu ersetzen..... oder weiß jemand eine kosten- und zeitsparsame Methode, Nadelattrappen zu basteln? *hoffnungsvoller Blick*
    Der Rempelfaktor auf und an Schlachtfeldern ist halt doch eher groß. Da kann man jemanden auch mit einer superstumpfen Sticknadel böse pieksen.

  5. #5
    Naramag
    Naramag ist offline
    Gelegenheitsschreiber

    Beiträge
    173
    Ich hab ein Heilerset von DunkelArt... so wie die Nadel aussieht ist es eigentlich nur ein dicker Faden oder Lederstück oder sowas in Latex getaucht. Wenn du Latex da hast, probier's doch mal aus.

    Auf den Schlachtfeldern heile ich gewöhnlich nicht. Entweder gehe ich hin, wenn der Kampf vorbei ist, oder ich weise andere Kämpfer, die Verwundeten zu mir an den Rand zu bringen.

    Übrigens, für die Heiler, die auf die Wasserflasche schwören und mit 'ner Glasflasche auf's Schlachtfeld rennen: Ausrutschen, stürzen, Scherben, Sanitäter! Auch einer der Gründe, warum ich kein großer Freund davon bin. Ich bin auf einem Vampir-Live mal auf Glatteis gestürzt, mit einer leeren Bierflasche in der Hand... ohne die BW-Lederhandschuhe hätte ich mir schön den Daumenballen aufgeschlitzt.

  6. #6
    Cartefius
    Cartefius ist offline
    Hardcore Poster Avatar von Cartefius

    Ort
    Göttingen
    Alter
    39
    Beiträge
    7.369
    ..... oder weiß jemand eine kosten- und zeitsparsame Methode, Nadelattrappen zu basteln
    Da gibt es doch eigentlich unzählige, wenn man sich einmal von Gedanken verabschiedet hat, die Dinger müssten aus Schaumstoff und Latex sein: Aus schwarzem Plastik oder Hartgummi ausschneiden, aus weichem Draht biegen, sogar stabile Pappe wie die Rückseiten von Zeichenblocks müssten gehen, solange man nicht wirklich was damit macht.

  7. #7
    Hana
    Hana ist offline
    Forenjunkie Avatar von Hana

    Ort
    zw. Mannheim und Heidelberg
    Beiträge
    4.189
    Ich möchte zunächst mal eine Lanze brechen für die Bewusstlos-Spieler: So manchem Larper ist "leiden, jammern, schreien" unangenehm, und da ist es einfacher, einfach auf bewusstlos zu machen. Wer keinen Bock auf Verwundetenspiel hat, für den ist das eine gute Lösung. Und: Es ist manchmal auch einfach angenehm, mal einen Moment ausruhen, die Augen schließen, Pause machen zu können.
    Bewusstlos spielen und auf Nachfrage nicht zu sagen, wo man als Heiler Verwundungen findet, ist natürlich dämlich - ich vermute, da hat der betreffende Spieler einfach nicht nachgedacht.
    Als Heiler ist mir beides recht, wache oder besinnungslose Patienten - da soll von mir aus einfach jeder machen, was ihm mehr Spaß macht.

    Wunden verschieben mache ich nicht, da stört mich die Inkonsistenz, ich mag durchgehenden Spielfluss ohne Brüche. Ja, das würde kaum jemand mitbekommen und wäre minimal - aber Wunden spiele ich da aus, wo ich eben getroffen wurde, nicht da, wo es dem Heiler gut passen würde, sorry

    Was Verbände-zurückbekommen angeht: Ich empfehle ganz stark, Verbände zu markieren, ich stemple einfach mit Acryl- oder Stoffmalfarbe und einem Moosgummistempel ein Symbol ans Verbandende, am besten ein Symbol, was man auch als Schmuck oder Kleidungsverzierung bei sich trägt. Hat meine Verbandsrücklaufquote enorm erhöht. Als Patientenspieler kann ich mich bei unmarkierten Verbänden auch oft nicht erinnern, von wem ein Verband stammt ... und ich habe kein gutes Gedächtnis für Gesichter, da erkenne ich Heiler manchmal auch schlicht nicht wieder, wenn die nicht sehr prägnant aussehen.

    Wasser, Alkohol oder was anderes: Erlaubt ist, was gut aussieht. Das Fläschchen hat sich einfach eingebürgert, weil es so einfach und plausibel wirkt (außerdem kann man dem Patienten da schön sagen "Das brennt jetzt etwas ..."), aber wenn man lieber mit duftenden Dämpfen die schlechten Wundgeister vertreiben will oder Edelsteine mit Abzählreimen und die Wunde herum platzieren - bitte sehr! Weil andere unkreativ sind, muss man selbst ja nicht das gleiche machen. Das Wort "desinfizieren" habe ich noch nicht gehört und würde da einfach drüber hinwegspielen und ggfs. erklären, wie ICH das mit dem säubern mache, denn da verwundert drauf zu reagieren, zwingt den Mitspieler (der wahrscheinlich einfach nicht drüber nachgedacht hat, dass er gerade einen modernen Begriff verwendet) ja nur, da näher drauf einzugehen und noch von Bakterien anzufangen

    Beim zweistufigen System bin ich etwas zwiegespalten. Ja, plausibel ist es, schafft aber Verwirrung, wer nun schon behandelt worden ist und wer nicht - gerade, wenn man auf dem Feld auch schon näht (Nähen ist i.d.R. der letzte Schritt der Wundbehandlung, für Spieler ist das das Signal "Die Behandlung ist abgeschlossen", die warten dann nicht mehr auf einen Heiler, der nochmal begutachten kommt). Da würde ich als erste Stufe wirklich nur verbinden als "Blutungsstopp", dann ist für den Patientenspieler klar "Blutung ist vorläufig gestoppt, aber Wunde noch nicht behandelt"

    Was Nadeln und Metallgegenstände auf dem Schlachtfeld angeht: Die Gefahr wird da mMn grandios überschätzt. Schlimmstenfalls piekst man sich mit einer Nadel - ein zu harter Schlag einer Larpwaffe (was regelmäßig vorkommt) ist da bedeutend schmerzhafter. Generell habe ich in 7 Jahren Heilerspiel auch im Gedränge noch nie jemanden mit einer Nadel gepiekst (außer vielleicht mal mich selbst ein bisschen) ... solange man kein scharfes Messer dabeihat, braucht man sich da keine großen Sorgen zu machen.
    Nount und ich bloggen: Mondkunst
    Liverollenspiel im Münsterland: http://www.danglar.de

  8. #8
    Lilly Pfefferkorn
    Lilly Pfefferkorn ist offline
    Neuling Avatar von Lilly Pfefferkorn

    Beiträge
    58
    Was Nadeln und Metallgegenstände auf dem Schlachtfeld angeht: Die Gefahr wird da mMn grandios überschätzt. Schlimmstenfalls piekst man sich mit einer Nadel - ein zu harter Schlag einer Larpwaffe (was regelmäßig vorkommt) ist da bedeutend schmerzhafter. Generell habe ich in 7 Jahren Heilerspiel auch im Gedränge noch nie jemanden mit einer Nadel gepiekst (außer vielleicht mal mich selbst ein bisschen) ... solange man kein scharfes Messer dabeihat, braucht man sich da keine großen Sorgen zu machen.
    Naja.... ich hätte eigentlich felsenfest behauptet, dass ich auch noch nie jenden gepiekst habe. Und das Angerempelt-werden kann man ja auch irgendwo ein bisschen einschätzen und dann halt die böse, böse Nadel aus Stichreichweite nehmen. Andererseits bin ich schon sehr angemaunzt worden, ich hätte schlimmste OT-Verletzungen mit einer Stricknadeldicken, stumpfen Nadel verursacht... eigentlich piekse ich ja grundsätzlich und immer.... ich bin zwar davon überzeugt, betreffende Person mit der Nadel nicht mal berührt zu haben, aber das Gejammere hat halt bis Monate nach der betreffenden Con angehalten. Das nervt halt einfach und dem will ich entgehen...

    Ich bin immer noch ein Fan von der echten Metallnadel!

    Bewusstlos spielen und auf Nachfrage nicht zu sagen, wo man als Heiler Verwundungen findet, ist natürlich dämlich - ich vermute, da hat der betreffende Spieler einfach nicht nachgedacht.
    Die kleine Auszeit der Bewustlosigkeit wird gnadenlos unterschätzt! Allerdings stört es mich jedes mal (als Verwundete), dass ich dem Heiler in so einem Fall dann OT sagen muss, wo mir was wie genau getroffen hat...
    Als beste Lösung hierfür, fällt mir nur ein, kurzzeitig aus der Bewusstlosigkeit erwachen, dem Heiler jammernd und leidend erzählen, wie schlimm doch alles ist, und dann - sobald der Heiler auch nur in die Nähe der Wunde kommt - vor lauter Schmerz sich wieder in die Bewustlosigkeit verziehen.

    Wie macht ihr das eigentlich mit dem Kunstblut? Das "gute Zeug" von Kryolan soll sich ja angeblich super auswaschen lassen, trotzdem hab ich Bauchweh dabei, es Fremden über die Gewandung zu kippen. (Meine eigene Gewandung darf und soll übrigens gerne eingesaut werden. Was sich nicht rauswaschen lässt, trägt zum Flair bei)

  9. #9
    Hana
    Hana ist offline
    Forenjunkie Avatar von Hana

    Ort
    zw. Mannheim und Heidelberg
    Beiträge
    4.189
    Irgendwie triffst du merkwürdige Gestalten im Larp, Lilly ...

    Zitat Zitat von Lilly Pfefferkorn Beitrag anzeigen
    Wie macht ihr das eigentlich mit dem Kunstblut? Das "gute Zeug" von Kryolan soll sich ja angeblich super auswaschen lassen, trotzdem hab ich Bauchweh dabei, es Fremden über die Gewandung zu kippen. (Meine eigene Gewandung darf und soll übrigens gerne eingesaut werden. Was sich nicht rauswaschen lässt, trägt zum Flair bei)
    Ich frage immer vorher - wenn jemand zustimmt, ist es nicht mehr mein Problem, ob es sich restlos auswaschen lässt, dann ist die Person ja bereit, das Risiko zu tragen.

    Alternativ: Geschlossene Wundattrappen verwenden, die nach unten hin dicht sind.
    Nount und ich bloggen: Mondkunst
    Liverollenspiel im Münsterland: http://www.danglar.de

  10. #10
    Cartefius
    Cartefius ist offline
    Hardcore Poster Avatar von Cartefius

    Ort
    Göttingen
    Alter
    39
    Beiträge
    7.369
    Irgendwie triffst du merkwürdige Gestalten im Larp, Lilly ...
    Naja, du hast ja im Ning-Thread gesehen, was für ein rotes Tuch Metallnadeln für manche Leute sind. :-)

    Wie macht ihr das eigentlich mit dem Kunstblut? Das "gute Zeug" von Kryolan soll sich ja angeblich super auswaschen lassen, trotzdem hab ich Bauchweh dabei, es Fremden über die Gewandung zu kippen. (Meine eigene Gewandung darf und soll übrigens gerne eingesaut werden. Was sich nicht rauswaschen lässt, trägt zum Flair bei)
    Ich bin da einfach relativ sparsam, und gieße das Zeug in erster Linie dosiert auf freie Haut, Wundattrappen oder Verbände.

Seite 1 von 4 123 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
  • BB-Code ist an.
  • Smileys sind an.
  • [IMG] Code ist an.
  • [VIDEO] Code ist an.
  • HTML-Code ist an.
(c) mit Unterstützung von Trollfelsen.de