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  1. #1
    Taschendrache
    Taschendrache ist offline
    Grünschnabel

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    Gedanken nach der LARPwerker

    Hallo in die Runde!

    Am Samstag stand der erste Besuch der LARPwerker an und hat mich positiv überrascht. Vor allem der Tanzworkshop mit Atti von den Drachenreitern hat sehr viel Spaß gemacht. Das Angebot war breit gefächert, auch wenn ich nirgends einen Händler mit LARP-tauglichen Schuhen gesehen habe.

    An zwei Stellen wunderte ich mich aber etwas. Beim "Epic Empire"-Stand war der Slogan "LARP für Erwachsene" zu lesen und rechts oberhalb des Eingangs war eine "Schmiede-Firma" durch mehrere Personen in Anzügen vertreten.
    Jetzt drängt sich mir die Frage auf: Wie ist der Trend auf der LARPwerker und in der LARP-Szene? Geht es immer mehr in Richtung "Seriösität" und "alles muss erwachsen sein"? Oder sind das Randerscheinungen und es bleibt beim guten alten "Das Kind in uns darf auf einer Con spielen"?

    Da würden mich eure Erfahrungen sehr interessieren. Danke!

  2. #2
    Calum MacDaragh
    Calum MacDaragh ist offline
    Alter Hase

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    Frankfurt am Main
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    1.043
    Den Slogan "Larp für Erwachsene" hat das Epic wenn ich mich recht entsinne von Beginn an. Als dritte Großcon musst Du Dich von den anderen beiden irgendwie unterscheiden, damit die Leute einen Grund haben, auf Deine und nicht die anderen Veranstaltungen zu fahren. Das Epic hat hiermit - in meinen Augen ganz erfolgreich - versucht, sich vom Conquest mit seinem Familienlager und der offenen "anything goes" Teilnehmerpolitik bei beiden Großcons abzusetzen. Gleichzeitig setzt der DKWDDK-artige Ansatz darauf, dass die Mitspieler eben "erwachsen" miteinander umgehen und auch ohne Punkteregelwerk miteinander spielen und kämpfen können. Das alles hat in meinen Augen wenig mit einem Trend hin zu immer mehr Professionalisierung zu tun. Gerade wenn man die - leidlich gut funktionierende - Organisation des Epic anschaut, dann ist die vor allem lagerbasiert und die sind alles andere als professionalisiert, sondern betreiben das in ihrer sauer verdienten Freizeit.

    Anzüge am Stand sind mir jetzt keine aufgefallen. Den Eindruck einer immer weiter voranschreitenden Professionalisierung könnten die Larphändler der Republik aber viel erfolgreicher vermitteln, wenn sie eine gescheite Kundenkommunikation hinbekommen würden. Und gerade in dem Feld glaube ich nicht, dass wir davon ausgehen müssten...
    Na diobair caraid's a charraid!
    www.daracha.de

  3. #3
    Le_Gipsin
    Le_Gipsin ist offline
    Neuling Avatar von Le_Gipsin

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    ich glaube "Con für Erwachsene" wird meistens auch im wörtlichen Sinne verstanden und weniger metaphorisch. Anders gesagt "Kinder verboten", nur klingt es nicht so negativ

    Als Nicht-Elternteil kann ich das auch gut nachvollziehen und finde es gut, dass es Cons ohne Kinder gibt (aber natürlich finde ich es auch gut, dass es Cons mit Kindern gibt!).

    @Verkäufer im Anzug: das kann auch einfach ein Gag sein, um sich ins Gespräch zu bringen. Im modernen Anzug auf einer Larpveranstaltung kann durchaus für gewollte Aufmerksamkeit sorgen
    Geändert von Le_Gipsin (10.04.2017 um 18:56 Uhr)

  4. #4
    Tornax
    Tornax ist offline
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    Ich als Elternteil stoße mich nicht an der Formulierung "Larp für Erwachsene". Wenn ich meine Kinder mit auf ein Larp nehmen möchte, informiere ich mich im Vorfeld über die Veranstaltung und spreche das mit der Orga ab. Im Idealfall suche ich mir eine Veranstaltung, die von vorneherein als Familienveranstaltung ausgeschrieben ist.

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