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  1. #11
    stephan_harald
    stephan_harald ist offline
    Forenjunkie Avatar von stephan_harald

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    Zitat Zitat von beko Beitrag anzeigen
    Wir hatten auf dem letzten Con unsere Sportgeräte dabei. Interessierte durften gerne zusehen, während $Kumpel und ich uns im HEMA-Freikampf geübt haben. Das war kurz vor der zu erwartenden Entschlacht und IT als "Training" und Vorbereitung angekündigt. Unsere Zuschauer waren begeistert von der Darbietung.

    Das war natürlich mit der SL abgeklärt und hat sogar ganz ohne Aufsicht geklappt. Niemand ist gestorben. Außer vielleicht mein rechter Zeigefinger. Tut fast nicht mehr weh xD
    Na klar war jeder begeistert, ist immer jeder bei jeder Aktion

    Aber was hat es dem Con gebracht? Hat es allen Teilnehmern einen Mehrwert gebracht? Wäre es auch ohne gegangen? Ich halte solche Dinge auf Cons immer für problematisch, weil es einfach zu viel Rücksichtnahme der Nichtbeteiligten erfordert. So ca. wie die beiden Reiter auf den Turniertagen. Sah nett aus, gebraucht hat es keiner, zumal die Tier so nervös waren, dass man sich nur in ausreichendem Abstand bewegen durfte und dies auch von der Buddygroup der Reiter lautstark eingefordert wurde.

  2. #12
    Le_Gipsin
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    Neuling Avatar von Le_Gipsin

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    Sehe das wie Stephan. Um nur Sachen "anzugucken", kann ich z.B. auf einen Mittelaltermarkt gehen. Beim LARP will ich "dazwischengehen" können. Und selbst wenn ich es nicht machen würde (z.B. weil ich das Spiel der anderen ggf. kaputt machen würde): alleine die mentale Blockade es nicht tun zu können, überwiegt bei mir die Vorteile.
    Letztendes sind das leider oft ungewollte OT-Blasen (schönes Beispiel auch mit den Pferden von Stephan)
    Geändert von Le_Gipsin (22.11.2017 um 22:00 Uhr)

  3. #13
    beko
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    Gelegenheitsschreiber Avatar von beko

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    Zitat Zitat von stephan_harald Beitrag anzeigen
    Aber was hat es dem Con gebracht? Hat es allen Teilnehmern einen Mehrwert gebracht?
    Wir räumen hier mit Halbwissen auf und eröffnen ggf. ein neues Hobby für Interessierte _und_ wir fragen vorher schriftlich explizit bei der SL um Erlaubnis. Kann man schlecht reden. Kann man aber auch lassen und selbst für Aktion sorgen.

    Die 10 Minuten haben jedenfalls niemanden weh getan. Wir haben die Pause vor der Endschlacht abgewartet, während man ganz OT "auf die NSCs warten musste", sie sich gerade eindosen ließen. Ja und wir waren sogar außer direkter Sichtweite beim Sanitär-Komplex. Was soll da bitte für eine Rücksichtnahme bei Nicht-beteiligten erfordert haben? Und komm mir nicht mit Immersion. Wir rollen da mit Reenactment-Kram an und brauchen uns nicht zu verstecken.

    Und wenn danach nur einer weniger ständig stänkert, dass ach so große Schwerter schwer seien und langsam geführt werden müssen, und man sich ja in Rüstung eh kaum bewegen kann, ist das am Ende ein Gewinn für alle.

    Achja, Larp halt. MiMiMi an jeder Ecke. Wie geil - da karrt einer echte Pferde für eine tolle Show an und trotzdem wird geflennt. Was verhält sich der blöde Gaul auch nicht wie Nachbars kleiner Lumpi, der noch nie jemanden gebissen hat? Du willst darauf keine Rücksicht nehmen und unter die Hufe? Kein Ding, stell dich beim Buhurt auf. Da kannst du dich dann auch vom Gaul umrennen lassen. Oder doch lieber brennende Strohballen? Da geht was.

    Entschuldige meine harschen Worte aber.. "Ich sehe ein echtes Pferd und sehe mich genötigt OT zu gehen, weil ich den Gaul nicht anspielen kann/darf". Gehts noch? Da sind ja unsere A-Päpste aus dem Living History lieber.

  4. #14
    Gerwin
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    Ich verstehe dich durchaus Beko. Mal ganz davon ab, dass die rechtliche Kompente aber eben auch bei "Schaukampfwaffen" nicht mehr ganz so einfach ist..muss da eben jeder selbst wissen was er tut. Ich habe im Prinzip kein Problem mit Menschen die auch mal Metallwaffenkämpfe (bei erlaubter Orga) auf Con zeigen. Ich habe im Prinzip auch kein Thema damit wenn jemand (beispielsweise bei Gladiatorenkämpfen) Ringergriff anwendet die bei ungeübten starke Schmerzen hinterlassen. Und während für meinen Sparringpartner und mich vielleicht auch mal ein Judowurf über die Schulter in den Sand möglich ist, denke ich nicht dass den dann jeder in der Schlacht anwendet.

    Aufhören tut die Sache für mich jedoch spätestens dann, wenn jemand mehr "Spielraum" und Rücksicht einfordert als andere. Lass es mich mal bei einen nicht ganz so geladenen Beispiel festmachen. Ich bin ein großer Freund tschechischer Wolfshunde. Gut erzogen wären die auf Con eine riesige Ambientebereichung (ein Nordmann mit nen Wolf an der Leine? Wie genial ist dass den? Den Unterschied siehst du als laie kaum). Dummerweise sind die Viecher (wie auch Pferde und, auf Grund von Sicherheitsvorkehrungen, Stahlwaffenkämpfe) ziemlich raumgreifend.

    Und hier beginnt dann die individuelle Entscheidung. Da ich wüsste dass mein Hund (wenn ich ihn hätte) aber keinerlei Lust auf Interaktion mit Betrunkenen, übervorsorglichen Tierfreunden, kleinen Kindern und Co hat...bleibt dieser Ambientepunkt eben verboten. Gleiches gilt für Pferde und (aus meiner Sicht) für alle "Großtiere". So lange die nicht aktiv eingesetzt werden können, ist der Ambientegewinn eher gering.

    Ansonsten muss nur jeder selbst wissen was er tut. Er sollte eben nur wissen dass es Schwierigkeiten geben kann. Nur weil ich weiß dass es vorgeschrieben ist mache ich mir ja auch keine Reflektoren ans Rennrad

    Gruß

    Gerwin
    Geändert von Gerwin (27.11.2017 um 23:00 Uhr)

  5. #15
    Kamikaze
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    Zitat Zitat von stephan_harald Beitrag anzeigen
    dass man sich nur in ausreichendem Abstand bewegen durfte und dies auch von der Buddygroup der Reiter lautstark eingefordert wurde.
    Diesen Teil möchte ich nochmals herausstellen. Ich habe Pferde, Hunde und kleine Kinder (wartet bitte mit dem Steine werfen, aber auch diese gehören für mich zur gleichen Kategorie) schon als Bereicherung des Ambientes erleben dürfen, aber das ist leider äußerst selten.
    Meist überwiegt der "Rücksichtnahme-Faktor" sehr drastisch.
    Als Beispiel: Es gab auf der Con "Finsterkamm 9" (oder 10 - bin nicht sicher) eine Truppe mit Pferden. Diese Truppe lagerte etwas ausßerhalb - man konnte sie also jederzeit besuchen, aber die Pferde waren pauschal in einer "Trubelfreien" Zone. Geritten wurde damals außerhalb des Turniergeländes, aber in Sichtweite.
    Das fand ich toll, da es die Welt für mich ein stück "lebendiger" gemacht hat.
    Leider habe ich auch schon die beschriebene Variante erleben müssen: War auch ein Turnier - da wure mit den Pferden rund um die Turnierschranken "flaniert". Dafür mussten laufende Kämpfe abgebrochen werden, um die Tiere nicht nervös zu machen, und eine "Blase" aus Rufern, die lautstark (!) Rücksicht und das Unterlassen jeder schnellen Bewegung einforderten haben mich gehörig (OT) geärgert. Diese Pferde (obwohl optisch schön hergerichtet) haben mich sehr deutlich gestört.
    Das gleiche gilt eben auch für Hunde und kleine Kinder. Auch diese KÖNNEN (!!!) ambientefördernd wirken, aber spätestens, wenn der 5-Jährige mit seinem Plastik-Piratensäbel alleine die anstürmende Ork-Armee aufhält, weil man den Kleinen ja nicht verletzen will und die lieben Eltern gerade im Zuber sind, hört für mich das Verständnis auf, und ich fühle mich gestört.

    Insofern finde ich die Frage nach dem mehrwert fürs Spiel durchaus sehr berechtigt.
    Das gleiche gilt auch für Kämpfe mit Holz- und Stahlwaffen. Das KANN (!!!) schön und ambienteförderlich sein (so erlebt auf der Turney zum Einhorn und dem Tanz der Ritter), kann aber auch völlig deplatziert und störend sein (so erlebt auf einigen 08/15-Abenteuercons). Ich denke, dass diese Gratwanderung stark am "Fingerspitzengefühl" der entsprechenden Spieler hängt. Ich sehe allerdings auch, dass man vor Begeisterung manchmal "blind" sein kann.
    Daher sollte sich jeder, der eine solche Aktion plant kritisch (!) fragen lassen, welchen spielerischen mehrwert das Ganze bringt.
    Gibt es einen deutlichen Mehrwert, ohne Mitspieler zu stören, haben solche Aktionen ja durchaus Sinn und Berechtigung. Nur die Frage danach und ggf. auch Gegenargumente sollten (ohne persönliche Wertung) erlaubt sein.
    Monster und Persönlichkeiten aller Art...

    Meine Charaktere, Bastelanleitungen und mich findet ihr auch im LARP-Wiki

  6. #16
    stephan_harald
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    Zitat Zitat von beko Beitrag anzeigen
    Wir räumen hier mit Halbwissen auf und eröffnen ggf. ein neues Hobby für Interessierte _und_ wir fragen vorher schriftlich explizit bei der SL um Erlaubnis. Kann man schlecht reden. Kann man aber auch lassen und selbst für Aktion sorgen.

    Die 10 Minuten haben jedenfalls niemanden weh getan. Wir haben die Pause vor der Endschlacht abgewartet, während man ganz OT "auf die NSCs warten musste", sie sich gerade eindosen ließen. Ja und wir waren sogar außer direkter Sichtweite beim Sanitär-Komplex. Was soll da bitte für eine Rücksichtnahme bei Nicht-beteiligten erfordert haben? Und komm mir nicht mit Immersion. Wir rollen da mit Reenactment-Kram an und brauchen uns nicht zu verstecken.

    Und wenn danach nur einer weniger ständig stänkert, dass ach so große Schwerter schwer seien und langsam geführt werden müssen, und man sich ja in Rüstung eh kaum bewegen kann, ist das am Ende ein Gewinn für alle.

    Achja, Larp halt. MiMiMi an jeder Ecke. Wie geil - da karrt einer echte Pferde für eine tolle Show an und trotzdem wird geflennt. Was verhält sich der blöde Gaul auch nicht wie Nachbars kleiner Lumpi, der noch nie jemanden gebissen hat? Du willst darauf keine Rücksicht nehmen und unter die Hufe? Kein Ding, stell dich beim Buhurt auf. Da kannst du dich dann auch vom Gaul umrennen lassen. Oder doch lieber brennende Strohballen? Da geht was.

    Entschuldige meine harschen Worte aber.. "Ich sehe ein echtes Pferd und sehe mich genötigt OT zu gehen, weil ich den Gaul nicht anspielen kann/darf". Gehts noch? Da sind ja unsere A-Päpste aus dem Living History lieber.

    Und Du meinst wirklich bloss weil Ihr in "Reenactment-Kram" anrollt, muss jeder euch bewundern? Du glaubst wirklich weil ihr euch auf einem LARP(!) mit Stahlwaffen bedengelt erzeugt das irgendwelches Wissen und ggf. besseres LARP? Echt jetzt?

    Ich sags mal vorsichtig, der Gewinn ausserhalb eurer Buddygroup dürfte relativ gegen 0 tendieren. 90% der Anwesenden haben so etwas schon mehr als einmal gesehen, daher der BOAH EYH GOIL - Faktor ist wahrscheinlich gering, die Mehrzahl, die es sich angeschaut haben, hätten auch nen Magier beim Kreisefegen zugeschaut. Eben weil man wartete auf irgendwas.

    Fazit: Ihr überbrückt ein OT-Loch mit einer mehr oder weniger sinnvollen OT-Aktion und erwartet dafür Applaus... Naja, ist halt euer Selbstverständnis.

  7. #17
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    @beko: Ich seh's wie die anderen. Schaukampfschwertgedengel hat für mich keinen Mehrwert auf LARP - sage ich als jemand, der vor langer, langer Zeit Schaukampfschwertdengler war. Dein nun sehr elitär anmutender Ton bring mich auch nicht gerade auf Deine Seite - wenn Du hier erklärst, daß ihr damit ja die unwissenden LARPer-Massen bildet. Die LARPer wissen nämlich teilweise deutlich mehr von der Materie als so manche grottige Mittelaltermarktgruppe. Ich war in einer grottigen Mittelaltermarktgruppe und habe mehr als genug andere dieser Sorte erlebt, die glauben, ein paar grobschlächtige Tschechenprügel machen Ihr Schwertgeschwinge zu einem historisch wertvollen Spektakel. Ich sage nicht, daß ihr dazu gehört - ich kenne Euch nicht.

    Wieviel Mühe sich irgendwer macht ist erstmal egal, wenn es eben nicht spielfördernd ist. "Wir haben immerhin was gemacht" ist kein Qualitätsmerkmal. Und ja, wenn irgendwer auf eine Con, die mit viel Hektik, Herumlaufen und Kampf verbunden ist, ein Pferd bringt, würde ich demjenigen auch sagen, daß er damit eher fehl am Platze ist. Das gilt für alle möglichen Tiere auf einem Congelände - die ich als Spieler allesamt erstmal als "unberechenbar" einordne, und damit einen weiten Bogen darum machen. Ohne jetzt zu sagen, daß der Einsatz von Tieren per se unmöglich oder eine schlechte Idee ist - wir haben selbst mal für eine Szene einen Botenreiter eingesetzt. Das war aber eine kleine, kampflose Ambientecon.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  8. #18
    Kamikaze
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    Zitat Zitat von Kelmon Beitrag anzeigen
    "Wir haben immerhin was gemacht" ist kein Qualitätsmerkmal.
    Stimmt. Ist mir persönlich aber wesentlich lieber, als "ich lasse mich bespaßen"-Spieler.
    Natürlich sollte man sich Gedanken darüber machen, WAS und WIE man etwas zur Con beiträgt, aber dazu gehört eben auch ein gewisser Mut, überhaupt etwas zu tun.
    Würden alle nur abwarten, bzw. nur Dinge tun, die niemand kritisieren kann, wären LARPs doch in der breiten masse sehr langweilig.

    Insofern relativiere ich die zitierte Aussage:
    "Gut ist es, auf Con etwas zu tun. Sehr gut ist, wenn es einen spielerischen Mehrwert bringt. Phantastisch ist, wenn es Anwesende zum Mitspielen animiert."

    Allerdings: Stahlschwert-Kampf fällt für mich leider all zu oft in Kategorie 1.
    Als Denkanstoß: Wenn ihr stattdessen Holzwaffen benutzt, könnten interessierte sich beteiligen, ohne auf spezielle Schutzausrüstung oder besonderes Wissen angewiesen zu sein.
    Wenn es zur Situation passt könntet ihr mit "Lehrstunden" (ggf. an Holzwaffen) noch andere Spieler zur Teilnahme animieren und damit einen echten Mehrwert für die übrigen (interessierten) Spieler schaffen. (Da wäre es sogar nebensächlich, ob dann tatsächlich jemand mitmacht, oder nicht.)
    Monster und Persönlichkeiten aller Art...

    Meine Charaktere, Bastelanleitungen und mich findet ihr auch im LARP-Wiki

  9. #19
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    Ein Freikampftraining mit Holzwaffen ohne besondere Schutzaustrüstung...mit dem was im LARP als Rüstung zählt? Davon würde ich stark abraten.

  10. #20
    Kamikaze
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    Zitat Zitat von Gerwin Beitrag anzeigen
    Ein Freikampftraining mit Holzwaffen ohne besondere Schutzaustrüstung...mit dem was im LARP als Rüstung zählt? Davon würde ich stark abraten.
    Wer keine Schutzausrüstung hat, wird vermutlich nicht mit roher Kraft und Stichen zum Gesicht trainieren. So viel gesunden Menschenverstand setze ich bei erwachsenen Menschen voraus.

    Ich habe schon mehrfach Trainingskämpfe mit Holzwaffen gesehen und veranstaltet, und bisher ging das (abgesehen von Holzsplittern und einem blauen Fleck) ohne Verletzungen.
    Wer sich "nahe an einem realen Kampf" (sprich: mit Kraft und verletzungsträchtigen Techniken) duellieren will, sollte dafür imho. nicht auf LARP danach suchen.
    Leichte Kämpfe mit Regeln (z.B. keine Schläge oder Stiche zum Gesicht, abgebremste Schläge, oä.) lassen sich mit Holzwaffen gut darstellen (insbesondere wenn man eine "Lehrstunde" daraus macht, wo der "Meister" notfalls eingreift, wenn jemand zu enthusiastisch wird). Dabei lag bei dem was ich bisher gesehen und selber umgesetzt habe, der Fokus aber auch stark auf "Technik" und weniger auf "realistischer Freikampf".
    Einen "sehr realistischen" Kampf will ich auch mit Polsterwaffen nicht führen. Auch Kernstäbe können manche LARP-Rüstungen verbeulen oder sogar durchdringen. Wer die sportliche Herausforderung sucht, ist nach meiner Auffassung auf speziellen Freikampf-Veranstaltungen wesentlich besser aufgehoben.

    Mit Holz lassen sich aber im Gegensatz zu Latexwaffen auch Techniken üben, die z.B. das Parier nutzen, oder Stiche beinhalten (manche LARP-Waffen können das zwar auch, aber die Hemmschwelle mit Holzwaffen sehr kräftig zu zu stechen ist anscheinend höher, als bei "weichen" Schaumstoffwaffen, was insgesamt zu einem subjektiv geringeren Verletzungsrisiko beiträgt).
    Diese Techniken lassen sich zwar auch mit Stahlwaffen üben, wobei diese idR. schwerer (bei den meisten Schaukampfschwertern) und die Auftreffflächen kleiner (und damit Verletzungsträchtiger) sind. Nicht umsonst wird bei den meisten Fechtschulen am Anfang (sprich: mit ungeübten Personen) mit Holz statt Stahl trainiert.
    Geändert von Kamikaze (30.11.2017 um 10:51 Uhr)
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