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  1. #41
    Tee
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    Zitat Zitat von Hana Beitrag anzeigen
    ...wenn ich ein komplett OI-Akademiecon organisiere, Vorlesungen laufen, aber niemand muss irgendwo hingehen, wäre ich als SL schon enttäuscht, wenn keins der Angebote genutzt wird ...
    Das wäre aber der Punkt an dem man sich fragen muss, wo die Kommunikation falsch gelaufen ist? Haben die Spieler was anderes erwartet, als ich kommuniziert habe? Oder waren ggf. äußere Bedingungen stärker als der Wunsch der Spieler mitzumachen ( Stichwort lähmende Hitze ) etc. ?

  2. #42
    Hana
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    Zitat Zitat von Tee Beitrag anzeigen
    Das wäre aber der Punkt an dem man sich fragen muss, wo die Kommunikation falsch gelaufen ist? Haben die Spieler was anderes erwartet, als ich kommuniziert habe? Oder waren ggf. äußere Bedingungen stärker als der Wunsch der Spieler mitzumachen ( Stichwort lähmende Hitze ) etc. ?
    Es geht um die Frage, ob man überhaupt Erwartungen HAT bei OI-Cons als Orga. Die Reflektion hinterher ist wichtig, hat aber mit dem Thema nix zu tun
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  3. #43
    oliverp
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    Natürlich hat eine Orga Erwartungen - und diese vorher zu kommunizieren ist im OI-Fall ihr wichtigster Job.
    Das Problem an dem Satz "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus" ist, dass sich jeder für den Wald hält. OliverP

    Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente verfügen, Ihr Pisser!
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  4. #44
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    Zitat Zitat von Hana Beitrag anzeigen
    Es geht um die Frage, ob man überhaupt Erwartungen HAT bei OI-Cons als Orga.
    Warum schreibst du dann dass du enttäuscht wärest, wenn keiner dein Orga-Spiel-Angebot nutzt? Wenn du nicht die Erwartung hättest dass jemand dein Angebot interessant findet und freudig nutzt, müsstest du ja auch nicht enttäuscht sein?

  5. #45
    Hana
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    Zitat Zitat von Tee Beitrag anzeigen
    Warum schreibst du dann dass du enttäuscht wärest, wenn keiner dein Orga-Spiel-Angebot nutzt? Wenn du nicht die Erwartung hättest dass jemand dein Angebot interessant findet und freudig nutzt, müsstest du ja auch nicht enttäuscht sein?
    Habe ich irgendwo geschrieben, dass ich keine Erwartungen hätte?
    Tala Pran schrieb, bei OI hätte sie [man] als Orga keine Erwartungen. Ich habe widersprochen - das ist nicht unbedingt so bei OI.
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  6. #46
    Cartefius
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    Weil Actionplot imho OO verlangt. Oder sehr sehr sehr aktive Spieler die sehr sehr sehr konsequent in ihren Rollen agieren.
    Ich finde, da gibt es noch weitere Aspekte, die man aufdröseln müsste. OI und OO haben in ihrer ursprünglichen Bedeutung ja erstmal nur begrenzt damit zu tun, welcher Plot abläuft, sondern bestimmen eher, wie Spieler die Entscheidung treffen, daran teilzunehmen. Ein Con, bei dem es auf der Burg immer sicher ist und im Wald die Schlachten toben wäre meiner Ansicht nach durchaus OI, solange die Spieler nicht gezwungen werden, die Burg zu verlassen. Auch Spiel mit Opferregel (was für mich geradezu beispielhaftes OI bedeutet) kann sehr actionreich sein, weil zu Action nicht zwangsläufig Bedrohung gehört. Natürlich ist es blöd, wenn sich niemand entscheidet, am Actionplot teilzunehmen, aber das ist dann eher eine Frage von Push oder Pull, wenn man es so ausdrücken möchte.

    Die Sache mit dem konsequenten Agieren finde ich ziemlich schwierig. Erstens sind die meisten Rollen die ich kenne schon auf Spielerseite nicht ausdefiniert genug, um eine wirklich belastbare Prognose darüber zu treffen, wie der Charakter reagieren wird. Zweitens ist es sehr schwierig, diese Information in kompakter Form aufzuarbeiten und an die SL zu übermitteln. Und drittens ist es kaum möglich, Spielsituationen zu schaffen, bei denen die Informationslage so glasklar ist, dass man sich sicher sein kann, dass der Spieler genau abschätzen kann, welche Reaktion für seinen Charakter plausibel oder unplausibel wäre.

    Das Dilemma mit den Actionplots, der zugehörigen Vorbereitung und der Frustration auf Orgaseite, wenn dieser Plots dann nicht vorstellungsgemäß bespielt werden, bleibt natürlich weiterhin bestehen. Es gibt aber meiner Ansicht nach da durchaus noch einen weiteren Kompromissansatz: Man kann Plots kreieren, die einen bestimmten in Teilen vorgefertigten Ablauf haben, die aber Flexiblität in der Hinsicht besitzen, dass unterschiedliche Spieleraktionen zu ähnlichen oder zumindest ähnlich inszenierten Spielsituationen führen. Diese Technik besitzt zwar häufig unter dem Begriff "Railroading" einen schlechten Ruf, kann aber, richtig angewendet, auch zu sehr guten Ergebnissen führen.

  7. #47
    oliverp
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    Interessante Gedanken Cartefius,

    ich sehe aber die Ansätze klar nach Art des Plots unterschiedlich bevorteilt: Will ich individuelle Plots abseits von Kampfspiel, bestenfalls in einer "offenen" Spielumgebung (Märkte, Lager, Tuniere, Akademien, Harry-Potter-Hauspiel u.ä.), dann steht OI ganz klar vorne, weil eben Spielangebote gemacht werden - wenn alles funnktioniert, nehmen diese nur Leute an, die Lust drauf haben. Würde ich ZB einen Plot mit einem Musikrätsel manchen wollen - klar erste Wahl.
    Will ich einen klassischen Zwang/Druckplot machen, wie Seuchen, Skeletor, etc. dann ist OI fehl am Platz. Wichtig: OO Plots können funktional nicht auf OI Plots dramaturgisch basieren.
    Das Problem an dem Satz "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus" ist, dass sich jeder für den Wald hält. OliverP

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  8. #48
    Cartefius
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    Das würde ich auch so sehen. Ich denke nur, dass der tatsächliche Inhalt des Plots weniger wichtig für die Frage ist, ob man ihn als OI oder OO bespielt: Ein Turniercon ist z.B. Kampfspiel, aber sehr typisches OI, während ein Musikrätsel sehr gut Bestandteil eines Zwang- und Druckplots sein kann.

  9. #49
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    Ah, ok. Jetzt hab ich ich deine Aussage auch ganz verstanden und stimme zu.

    Das Wesen /die Art des Plots ist zweitrangig auf erzählerischer Ebene (Was passiert?!), wichtig ist die gewollte Motivation -im Kontext auch zu anderen Motivationen. Ist das eine konsensfähige Formulierung?
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