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  1. #1
    AlrikAusDemNorden
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    "Jugendamt entwaffnet Ritter"

    http://www.derwesten.de/nachrichten/...28/detail.html

    Da kann ich nur amüsiert den Kopf schütteln zu so viel Unwissen und Ignoranz...

  2. #2
    Ma-x-ster
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    Immerhin ist der Bericht den Larpern gegenüber recht freundlich... :wink: Aber die Aktion an sich find ich auch extrem blöd.
    Max

    Inlarp-City: +1Einwohner +1 Verkehr

  3. #3
    Kedrik
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    Fail.

  4. #4
    stephan_harald
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    Dazu muss man aber auch wissen, dass die Truppen und deren jugendlicher "Anführer" sich im Internet und in den Foren wo auch die Stadt mitliest, teilweise nicht sehr gut verhalten haben.

    Es gibt da auch einen anderen Pressebericht wo dann ein sturköpfiges: Dann machen wir das eben in der Fußgängerzone bei rum kam.

    Gerade bei solchen Dingen sollte man besser beide Seiten der Medaille kennen. Das ein Jungendamt vielleicht etwas überreagiert hat mag stimmen, aber ich denke da haben auch andere Dinge noch eine Rolle gespielt.

    Stephan

  5. #5
    Rufus
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    Naja, gerade der Satz mit der Innenstadt soll ja so nie gefallen sein. Kann man natürlich nicht überprüfen. (Aber an Teenie-Drama sollten Leute, die mit Jugendlichen zu tun haben, ja eigentlich gewöhnt sein. )

    "Etwas überreagiert" find ich da aber schon ne Untertreibung. Wenn man den eigenen Jugendarbeitern in die Arbeit greift und ein von den Jugendlichen lange vorbereitetes Projekt kurzfristig streicht, dann sollte man sich schon über die Vorgänge informiert haben, und nicht nur nach Hörensagen handeln.

    Der Link zum aktuellen Stand der Ereignisse ist heute morgen auf Larper.Ning aufgetaucht: Der Westen: Kampf gegen Dunkle Mächte im Internet.

  6. #6
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    Ja, natürlich gibt es immer zwei Seiten. Nur Aussagen wie „Nach dem Amoklauf von Winnenden muss das Konzept noch einmal auf den Prüfstand”, muten mMn ziemlich lächerlich an. Dieses unreflektierte Schießen auf vermeindlich jugendgefährdende Aktivitäten, nur um zu zeigen, dass man auch irgendwas macht ist es, womit sich Jugendämter und Co. mMn ins Aus schießen.
    Klar kann es sein, dass die in Wirklichkeit besser bescheid wissen und Grund zur Besorgnis haben, nur dann gebe ich eben auch in der Öffentlichkeit entsprechende Statements ab und nicht solche Pauschalisierungen, die höchstens als Hetze gegen bestimmte Freizeitaktivitäten taugen.

    Es kann natürlich auch an der Presse liegen, die das zitiert, was sie möchte, aber damit muss man seitens der Ämter mMn auch umgehen können.

    Grüße,
    der Kedrik

  7. #7
    stephan_harald
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    Ich glaube, dass die Aussagen in der Presse von beiden Seiten nicht sehr glücklich sind.

    Ich Beteiligten tun jedenfalls alles um es zu für die LArper keinem guten Ende zu bringen.

    Man sollte vielleicht auch als junger Larper mal genau überlegen was man der Presse wie sagt und was nicht.



    Stephan

  8. #8
    Rufus
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    Naja, den Auftritt der Jugendlichen in der Presse find ich ok. Da könnte man sicher manches besser darstellen, und auch inhaltlich dem Jugendamt entgegenkommen. Aber wirklich große Schnitzer waren da nicht dabei. Wenn man das so mit manchen Interviews fürs Fernsehen vergleicht...

    Wobei sie da glaub auch Glück mit der Presse haben. Bisher sind die Artikel vergleichsweise ausgewogen und behandeln die Jugendlichen recht wohlwollend. Gerade in Hinblick auf manche Forenkommentare ginge das auch anders. Andererseits hab ich den Eindruck, dass auch das Jugendamt recht gut wegkommt. Bei manchen abgedruckten Äußerungen könnte man da wirklich fies nachhaken.

    Also von nem medialen Worst-Case ist das für beide Seiten weit entfernt. Angenehm ist es sicherlich auch nicht, aber in der Hinsicht spiegelt es glaub gut den Sachverhalt wieder.

    Als sympathisierender Larper finde ich es schade, dass das Jugendamt die ganze Sache mit seinem HauRuck-Verhalten in die Presse gedrängt hat, statt über die Veranstaltungszentren an den Inhalten zu arbeiten. Das erschwert das finden eines Kompromisses sicherlich. Noch schwerer dürfte da aber die Konzeptionslosigkeit des Jugendamtes wirken - bis jetzt konnte ich nicht wirklich herauslesen, wogegen sie genau sind, und wie eine angemessene mittelalterliche Jugendveranstaltung für sie auszusehen hätte.
    Irgendwie scheint es auf "Wir wollen keine brutal wirkenden Bilder in der Öffentlichkeit" hinauszulaufen. Da hätte man im persönlichen Gespräch mit den Betroffenen wohl einiges erreichen können. Nach dem Presserummel wird das wohl schwerer; auch weil die Öffentlichkeit wohl einen tieferen Grund für das recht spontane Trara des Jugendamts erwartet.

    Aber das ist jetzt nichts, was ich an den Äußerungen der Jugendlichen festmachen würde. Das ist eher Teil des Problems "Presse oder keine Presse". Und als Bürger find ich's da schon positiv, wenn den Ämtern auf die Finger geschaut wird.

  9. #9
    stephan_harald
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    Zitat Zitat von Rufus
    Naja, den Auftritt der Jugendlichen in der Presse find ich ok. Da könnte man sicher manches besser darstellen, und auch inhaltlich dem Jugendamt entgegenkommen. Aber wirklich große Schnitzer waren da nicht dabei. Wenn man das so mit manchen Interviews fürs Fernsehen vergleicht...
    Ein Tipp es gibt mehr als einen Bericht. Gerade im ersten standen dann so Trotzköpfchen Sätze wie: Dann machen wir das eben in der Fußgängerzone...etc.

    Als sympathisierender Larper finde ich es schade, dass das Jugendamt die ganze Sache mit seinem HauRuck-Verhalten in die Presse gedrängt hat, statt über die Veranstaltungszentren an den Inhalten zu arbeiten. Das erschwert das finden eines Kompromisses sicherlich. Noch schwerer dürfte da aber die Konzeptionslosigkeit des Jugendamtes wirken - bis jetzt konnte ich nicht wirklich herauslesen, wogegen sie genau sind, und wie eine angemessene mittelalterliche Jugendveranstaltung für sie auszusehen hätte.
    Es hat wie geschrieben einen Brief gegeben und ein Youtube Video ans Jugendamt. Für die Presse haben übrigends die LARPER gesorgt und sich einen Bärendienst erwiesen. An dem 1. Gesprächstermin waren daher auch sehr viele Presseleute und LEute mit "Wut im Bauch" anwesend. Das so was nicht konstruktiv ist, braucht man keinen erzählen. Ein Jugendamt das so unter Druck gesetzt wird, ist sicherlich nicht an einem Konsens interessiert, denn schleßlich geht es darum Gelder zu verteilen.

    Machen wir uns doch nix vor. Die "Jugendlichen" können den Treff doch deswegen nutzen, weil sie im Nebeneffekt auch LARP mit und für Kinder machen, und das Geld dafür kommt vom Jugendamt.

    Für das Jugendamt ist es sicherlich einfacher ein paar SPiele zu kaufen, oder Bastelworkshops anzubieten als ein LARP. Wenn dann auf der Homepage in vielen Bildern Kampfszenen zu sehen sind, wirkt das nicht optimal.

    Irgendwie scheint es auf "Wir wollen keine brutal wirkenden Bilder in der Öffentlichkeit" hinauszulaufen. Da hätte man im persönlichen Gespräch mit den Betroffenen wohl einiges erreichen können. Nach dem Presserummel wird das wohl schwerer; auch weil die Öffentlichkeit wohl einen tieferen Grund für das recht spontane Trara des Jugendamts erwartet.
    Zumal die Jugendlichen die Presse gesucht haben, und vor allem den nicht unbedingt kompetentesten wohl an die Front gelassen haben.

    Stephan

  10. #10
    Rufus
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    Keine Sorge, die anderen Berichte hab ich gelesen. Und abgesehen von dem einem Satz findet sich da nicht viel - und den hast du mit "Trotzköpchen-Satz" ja gut umschrieben.

    Das die Jugendlichen (oder vermutlich eher deren Eltern) die Presse eingeschaltet haben stimmt formell. Aber das sehr einseitige Verhalten des Jugendamtes, anscheinend ohne irgendwelche Kommunikation, hat das geradezu provoziert. Meines Wissens ist der Gesprächstermin auch erst angesetzt worden, nachdem die Presse informiert war - auch wenn mich da irren könnte.
    Ich hab den starken Verdacht, dass das Projekt "Jugend-Larp" ansonsten recht sang- und klanglos in ner Schublade verschwunden wäre. Läßt sich halt jetzt nicht mehr überprüfen.


    Und nein, die Jugendlichen können die Jugendfreizeitstätte nutzen, weil sie eben genau dafür da ist. Dass sie sich darüber hinaus so ins Zeug legen und Verantwortung für andere übernehmen spricht dabei eher für einen Erfolg des Projekts.

    Und auf "Larp oder Brettspiele" läßt es sich eben nicht herunterbrechen. Zum einen schließt sich das nicht gegenseitig aus, zum anderen sollte das Jugendamt eigentlich ein Interesse daran, eine möglichst breite Schicht an Jugendlichen anzusprechen. (Ich bezweifel jetzt auch mal, dass Brettspieltreffs und Bastelworkshops im Vergleich zu einem selbstorganisiertem Larp auf vorhandenem Gelände wesentlich einfacher oder günstiger seien. Ist zumindest meine Vermutung - ich hab noch kein Larp organisiert.)
    Und wenn man sich dann die Gegenvorschläge des Jugendamts anhört, dann scheints da im Bereich Abenteuer-Freizeit ziemlich mau auszusehen.

    Ich glaub, niemand hier hat wirklich was dagegen, dass das Jugendamt ein Auge darauf hat, was in den Freizeitprojekten unter seiner Trägerschaft vor sich geht. Aber ergebnisorientiertes Handeln würde ich mir dann schon wünschen. Die heftige, unabgesprochene Vorgehen an internen Strukturen vorbei, und ohne irgendwelche Kommunikation mit den Betroffenen im Vorfeld, waren das Gegenteil davon. Das ganze zwei Wochen vor dem halbjährlichen Höhepunkt durchzuziehen war da besonders unklug. Das war - auch wenn es jetzt gemein klingt - typisch Behörde.

    Von daher weiss ich wirklich nicht, ob ein "Stillhalten und Kompromiss suchen" wirklich die bessere Lösung gewesen wäre. Kann gut sein, aber genausogut hätte sich das Jugendamt auf seinem längeren Hebel ausruhen können. Weiss man nicht.
    Jetzt ist die Presse da, und da finde ich die unkonstruktive Herangehensweise des Jugendamts echt bedauerlich. Der Winnenden-Vergleich war eine unnötige Eskalation, die fast schon einer Vorverurteilung der Jugendlichen gleichkommt.

    Das soll jetzt nicht heißen, dass die alle pauschal Unschuldsengel sein müssen. So nah bin ich gar nicht am Geschehen dran, um das sicher beurteilen zu können.
    Aber was die ganze Sache angeht erwarte ich von Jugendexperten einfach ein höheres Maß an Professionalität, als von einer Gruppe Teenies.

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