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  1. #1
    Alex Freytag
    Alex Freytag ist offline
    Grünschnabel Avatar von Alex Freytag

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    Larp-neuling bittet erfahrene um Rat

    Zunächst einmal grüße ich euch alle recht herzlich,

    ich habe vor kurzem beschlossen mich mal ernsthaft mit dem Thema Larp zu befassen, da ich duch verschiedenste Einflüsse darauf aumerksam wurde.

    Ich bin davon überzeugt, dass es niemals falsch sein kann sich bei erfahrenen als Neuling zu erkundigen was am Anfang sinn macht und was nicht....aber genug des Geschwafels ich fang mal mit dem scheinbar unendlichen Fragenkatalog an.

    1. Mein Hintergrund:

    Ich bin zwar dem ( fantasy ) Larp neu, allerdings bin ich seit nunmehr fast genau 10 Jahren , heute habe ich 21 Jahre auf dem Buckel, leidenschaftlicher Rollenspieler und vertreibe mir gerne die Zeit mit verschiedensten Pen&Paper Abenteuern á la AD&D , DsA und was es alles noch so gibt. Außerdem spiele ich seit ca. 10 Monaten in einer netten Vampire - Live runde mit und habe dort erste Erfahrungen im Bereich der Selbstdarstellung gemacht. Da ich dort quasi Blut geleckt habe ( tolles Wortspiel oder? ) was das Ambiente eines Rollenspiels angeht, welches über einen Sack würfel und ein Charakterblatt hinausgeht, komme ich jetzt einfach nicht mehr um das "echte" Larp wie ich es auch gerne nenne herum. Ich werde jetzt mal etwas konkreter:

    2. der Charakter:

    Zu meiner Vorstellung von gutem Rollenspiel gehört vor allem anderen zunächst mal ein Plan oder ein Konzept von dem was man überhaupt versucht zu verkörpern, damit man es a) mit dem größtmöglichen spaß Anteil spielen kann und b) Andere mir dieses Konzept als glaubwürdig abkaufen und auch spaß daran haben mit mir zusammen zu spielen, denn darauf kommt es ja letztendlich an , oder?

    Ich habe mir folgende Fragen gestellt:

    -was für eine Seele wohnt in der Hülle die ich verkörpern möchte?

    Ein neugieriger, allerdings nicht zu aufdringlicher Zeitgenosse soll es doch werden, der sich die Welt mit all seinen facettenreichen bewohnern doch gerne etwas näher betrachten möchte und dabei sehr wissbegierig seinen noch undeutich erkennbaren Weg geht. Das ist warscheinlich eine sogenannte Standardphilosophie aber ich finde den Ansatz als Einsteiger garnicht mal so verkehrt. Den Hintergrund dazu habe ich bewusst noch nicht klarer definiert, da ich nichts zu "übertriebenes" mir überlegen wollte und auch nicht zur standard "0815 *insert stumpfsinnige Stimme* mein dorf wurde von orks geplündert und ich bin der einzige überlebende, der seinen blutigen Pfad der Rache geht blabla *weg mit stumpfsinniger Stimme* ", Geschichte greifen möchte. ---> Habt ihr da Tips für mich????

    -was soll mein Charakter können? auch kämpferisch?

    Da ich auch leidenschaftlich gerne Fechte ( sportfechten) habe ich mich mal mit den Möglichkeiten und Risiken einer Larpwaffe auseinandergestzt und bin zum schluss gekommen, das ich meine Kenntnisse wenn überhaupt nur mit einem Säbel umsetzen kann, denn die anderen beiden Waffengattungen (florett und degen ) sind einfach schlichtweg stichwaffen und dadruch absolut zurecht, zu gefährlich zum Larpen. Daher meine Idee, den Säbelkampfstil auszubauen, denn da gibt es durchaus starke ähnlichkeiten mit der Sport variante. Allerdings meine ich da nicht so einen Piraten ARR säbel sondern etwas dezenteres, mit einer schlichten geraden klinge ( französisch).
    Ansonsten frage ich wieder euch, was muss so ein taugenichts in einer larp welt können und was darf er z.b. nicht können ( klar fliegen und sowas) ....gebt mir einfach mal input dazu, wenn ihr möchtet.

    -Wie stelle ich meinen Charakter dar? (kleidungstechnisch)
    Finanziell bin ich leider etwas knapp bei kasse dank Studentendaseins und meine Schneiderkünste sind auf einer Skala von 1-10 etwa bei -78 anzutreffen und stelle mir da ernsthaft die Frage was für den Anfang reicht und wie weit ich mit ca. 200 € komme. Eine Waffe werde ich mir wohl selbst bauen, das hat mir ein Larp freund empfohlen und er wird mir dabei auch helfen. Als idee schwebt mir dauernd im Kopf ob ich nicht eine alte Fechtmaske ( wie zu finden auf https://www.allstar.de/index.php?cPa...17855ad61e07e2 ) von mir irgendwie umgestalten könnte , dass sie larptauglich wird. Ist das realistisch?
    Sind Springerstiefel ok für den Anfang oder muss es da wirklich das teure authentische sein? Fragen über Fragen..... feed me with wizdom!

    Naja ich denke ich habe für den Anfang genug gelabert, wie wärs wenn das Ganze ein bissl in ne Frage- Antwortrunde verwandeln?

    Ich danke euch vielmals für euren hoffentlich bald zu lesenden Rat.
    viele Grüße Dave,
    aka Alex Freytag

  2. #2
    Cartefius
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    Hallo Alex,

    willkommen im Forum.

    Ein neugieriger, allerdings nicht zu aufdringlicher Zeitgenosse soll es doch werden, der sich die Welt mit all seinen facettenreichen bewohnern doch gerne etwas näher betrachten möchte und dabei sehr wissbegierig seinen noch undeutich erkennbaren Weg geht. Das ist warscheinlich eine sogenannte Standardphilosophie aber ich finde den Ansatz als Einsteiger garnicht mal so verkehrt.
    Meiner Meinung nach ist das gerade für Einsteiger schon eine gute Sache, denn so kann man erstmal sich selbst spielen und lädt sich zusätzlich zu der Schwierigkeit, sich mit den ganzen neuen Eindrücken und Anforderungen im Larp zurechtzufinden, nicht auch noch die Bürde auf, eine ausgefallene und von der eigenen Persönlichkeit völlig abweichende Rolle zu spielen.


    Den Hintergrund dazu habe ich bewusst noch nicht klarer definiert, da ich nichts zu "übertriebenes" mir überlegen wollte und auch nicht zur standard "0815 *insert stumpfsinnige Stimme* mein dorf wurde von orks geplündert und ich bin der einzige überlebende, der seinen blutigen Pfad der Rache geht blabla *weg mit stumpfsinniger Stimme* ", Geschichte greifen möchte. ---> Habt ihr da Tips für mich????
    Der Nutzen einer ausführlichen Hintergrundgeschichte wird oft überschätzt, wichtig ist vor allem, was im Spiel rüberkommt. Während man für eine klar definierte und umrissene Charakteridee immer auch schnell eine passende Geschichte findet, gibt es doch sehr viele Charaktere mit seitenlangen Charakterstories, die im Spiel aber völlig fade und austauschbar daherkommen, schlicht weil ihre Story nur auf dem Papier existiert und kaum Einfluss aufs Spiel nimmt.

    Was das Kämpfen angeht: Wenn du Fechter bist und daran Spaß hast würde ich dir auch eine entsprechende Waffenwahl im Larp nahelegen, allerdings solltest du bedenken, dass man Kampfsporttechniken nicht ohne weiteres 1:1 in den Larpkamp übernehmen kann. Deswegen würde ich dir auf jeden Fall raten, vor dem ersten Larp ein paar Übungskämpfe mit Larpwaffen zu machen, damit du nicht nur effektiv, sondern vor allem auch sicher kämpfen kannst.
    Was die Waffenwahl angeht: Auch wenn durch die fehlenden Stiche die meisten Fechtwaffen tatsächlich eher wie beim Säbelfechten geführt werden, gibt es trotzdem eine Menge relativ schöner und eleganter Larpfechtwaffen die vom Aussehen her dem Rapier, der Schiavona oder ähnlichen Renaissancewaffen nachempfunden sind. Wenn du einen Charakter spielen willst, der eher ein "Fechter" sein soll, würde ich dementsprechend auch zu so einer Waffe raten, weil sie einfach schöner aussieht als ein "Piratensäbel".
    Den Eigenbau hingegen sehe ich ein bisschen kritisch: Gerade eine Fechtwaffe ist durch die komplexe Form nicht nur schwierig selbst zu bauen, sondern muss durch die relativ schmale Klinge auch hohen Sicherheitsanforderungen genügen, weswegen sie sich als Erstlingswerk meiner Meinung nach nicht so gut eignet. Da würde ich vielleicht doch lieber eine kaufen und erstmal einfachere Latexwaffen wie Dolche bauen, bis du ein bisschen Übung hast.
    Auch die Fechtmaske finde ich ein bisschen zu modern, die Zeit für die Umgestaltung würde ich da eher anderweitig investieren.

    Generell könnte ich mir gut ein Streuner/Glücksritter/Taugenichts-Konzept vorstellen, also jemand in bunt zusammengewürfelter aber ziemlich zerschlissener Kleidung, einem Schlapphut auf dem Kopf und Spielkarten und Weinflasche im Gepäck. Hier wären z.B. zwei nette Beispiele in der Richtung:

    http://www.shadesofgray.de/files/025.jpg
    http://dsa-larp.net/gallery/displayi...lbum=2&pos=134

    Der Vorteil an so einem Kostüm ist, dass man mit etwas Kreativität und Liebe zum Detail auch durchaus günstig wegkommen kann, und trotzdem ein individuelles Ergebnis bekommt. Das Lederwams von dem Herrn auf dem zweiten Bild ist zum Beispiel ein umgemodeltes Trachtenhemd.

    Eine Ausstattung in dieser Richtung könnte zum Beispiel aus einem braunen Filzhut (in der einfachsten Version ca. 20,-), einem bauschigen Hemd (Ethno- oder Marktmittelalterladen, 15-30,- Euro), einer Weste oder einem Wams (neu gekauft ca. 30-50 Euro oder z.B. aus einer aus dem Second-Hand-Laden mit neuen Knöpfen), einer weiten Hose wie z.B. einer billigen Jogginghose (15,- Euro), einem schön auffälligen Gürtel vom Flohmarkt (10,-), einer Schärpe, Bauchbinde oder einem Halstuch (5,-) bestehen.
    Dann kann man sich noch umschauen, ob man vielleicht noch irgendwo ein paar billige Lederhandschuhe findet, ob man sich vielleicht doch einen Umhang selber näht (was ziemlich einfach ist), oder ob man noch nette Details wie zusätzlich Kelidungsstücke, Beutel, Trinkgefäße, Spielkarten oder sonstige Details, die das ganze individueller machen, auftreiben kann.
    Schuhe sind immer so eine Sache: Eigentlich ist es nicht nötig, sich direkt für den ersten Con Ambienteschuhe zuzulegen, die billigsten brauchbaren Lösungen gehen da so bei 40 Euro los (einfache Halbschuhe oder Stiefel-Überstulpen). Da allerdings Springerstiefel etwa so ambientig sind wie Motorradhelme würde ich mir schon irgendwas zum Abtarnen zulegen, eine sehr billige und einfache Lösung sind z.B. Beinwickel (Fleecebandagen für Pferde oder aus gut verfilztem Wollstoff selbstgeschnitten) oder Schweizer Armeegamaschen aus dem Army-Shop.

  3. #3
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    Tag auch :-) Meiner Meinung nach klingen die Ansätze schonmal gut, verlangen nichts Unmögliches und ermöglichen einen schönen Einstieg, bei dem man sich nicht auf Grund eines sehr komplexen/pöhsen/... Charakter und mäßigem Rollenspiel den Spaß verdirbt.
    Max

    Inlarp-City: +1Einwohner +1 Verkehr

  4. #4
    turmnagel
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    Zum Kampf, aus eigener Erfahrung:
    Sportfechten hat nicht viel mit schönem Larpkampf gemein.
    Beim Säbel: Der Kopf ist im Larp keine gültige Trefferfläche.
    Des weiteren gibt´s natürlich kein Angriffsrecht und die Geschwindigkeit ist deutlich theatralischer. Alles andere gilt im Larp als schlechter Stil.
    Von daher: Einfach diese Kenntnisse zuhause lassen.

    Am Rande bemerkt, besteht Larp zu gefühlten 98% aus Nicht-Kämpfen. Also eher die Zeit in Gewandung als in Kampftraining investieren.

    Viel Spaß beim Larp,

    Tobias

  5. #5
    Besserwisserboy
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    Hallo!

    Ich bin zwar nicht der Meister in Sachen Charakterberatung, aber ich kann gerne mal ein paar Tipps geben, die eich als Einsteiger befolgen würde.

    1. Such dir eine Gruppe. Egal ob du mit reinen Anfängern oder einer alteigesessenen Gruppe spielst, mit Leuten die man kennt ist der Einstieg leichter. Einzelspieler haben meiner Erfahrung nach des öfteren kleine Kontaktprobleme. Außerdem kannst du dir für den Anfang einige wichtige Sachen, wie Waffen leihen, falls die Leute schon länger spielen.
    Deine Gewandung bzw. dein Konzept/Spielstil solltest du dann der Gruppe anpassen. Piraten passen halt nicht so gut in Orkgruppen und umgekehrt genauso...
    2. Gewandung. Da du vom Vampire live bereits eine gewisse Vorstellung vom LARP hast und die Gefahr nach dem ersten Spiel, das Hobby als blöd abzustempeln, nicht so groß ist, halte ich 200 Euro für ganz gut angelegt.

    Für eine erste Grundausstattung rate ich zu einer Stoffhose. Man kann Pluderhosen kaufen, oder fürs erste eine einfarbige Jogginghose in schlicht (ohne Aufdruck und Streifen) nehmen. Bei den Farben würde ich darauf achten, daß nicht zu viele Teile in schwarz sind.
    Dazu ein Mittelalterhemd, was es in jedem Onlinelarpshop gibt.
    Darüber rate ich zu einem etwas besseren Teil für den Oberkörper. Am besten zu einem Wamps oder einem Doublet, bei einem mittelalterlicheren Charakter vielleicht auch zu einem Gambeson.
    Dieses "Mittelstück" der Gewandung, wird wahrscheinlich das teuerste sein (so um die 80 Euro) macht aber optisch einiges her.
    Einen Gürtel.
    Eine passende Kopfbedeckung wie ein Barret (für einen Fechter) oder Bundhaube oder Gugel fürs Mittelalter.
    Kleiner Lederbeutel für Krams.
    Einen Waffenhalter/scheide (falls du denn eine Waffe hast). Nichts sieht blöder aus, als wenn man die ganze Zeit mit gezogener Waffe rumrennt.
    Wenn du einen günstigen Umhang auftreiben kannst, eignet er sich fast zu allem.
    Springerstiefel finde ich für den Anfang nicht so schlimm, da Ambienteschuhe einen Haufen Geld kosten können. Am besten tarnt man die mit Gamaschen (gibt es auch in Militärshops).

    Was den Selberbau von Waffen betrifft. Die Materialien sind auch nicht die Allerbilligsten. Da macht es oft erst Sinn, wenn man mehrere baut, da durch die Masse solche Dinger erst richtig günstig werden.
    Außerdem sehen die ersten Versuche meist "ernüchternd" aus. Aber wenn dein Kumpel bereits Erfahrung hat und vielleicht mit dir zusammen sich das Material für eigene Waffen teilt, kjönnte man es darauf ankommen lassen.

    Das Meiste an Gewandungsteilen findet man übrigens auf Flohmärkten und bei ebay, mit etwas Geduld, um einiges billiger. Auch bei Internetshops lohnt sich das Vergleichen.

    Hintergrundgeschickten interessieren übrigens sehr wenig Leute (weder SL,NSC noch andere Spieler). Sie dienen meiner Meinung nach eher dir um zu wissen wo du herkommst, was du für Ziele hast und als Gebrauchsanweisung, wie du deinen Charakter spielst.
    Ich sage: "Die Realität lügt....!"

  6. #6
    Nathan
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    Vorschlag:

    Wie wärs, wenn du mal als NSC anfängst?

    Vorteil:

    - Du sammelst Erfahrung (auch wie du deinen eigenen Chara gestalten kannst)
    - Du brauchst keine vollständige gewandung, da das normal die Orga zur verfügung stellt
    - Der Con ist günstiger
    - Es macht riesen Spaß
    - Du musst dir keine Charaktergeschichte ausdenken
    - SL und andere NSC's unterstützen dich als Anfäger

  7. #7
    Alex
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    Im großen und ganzen hört sich das alles für mich sehr gut an und gerade Cartefius hat ja das meiste schon gesagt.

    Deine Vorstellungen von LARP scheinen durchweg in die "richtige" Richtung zu gehen, dennoch will ich Dich zur Sicherheit noch darauf hinweisen, dass Vampire-LARP sich doch in der Regel sehr von Fantasy-LARP unterscheidet, da ersteres erheblich "Telling-lastiger" ist. Will sagen: Im Fantasy-LARP ist der Anspruch an die Darstellung schon um einiges höher, das scheint Dir aber klar zu sein.

    Beim Waffenbau ist es heute kaum noch möglich, preislich großartig unter den fertigen Waffen zu bleiben. Gerade wenn man nur mal eine Waffe bauen will, lohnt sich das ganze dank Werkzeug, dass man anschaffen muss und Materialüberschuß auf keinen Fall. Selber bauen sollte man deshalb nur in Erwägung ziehen, wenn man entweder:
    - viele Waffen bauen will
    - unbedingt was einzigartiges haben will
    - einfach Spass am Basteln hat

    Zu der Fechtmaske: Finde ich generell zu modern, aber man könnte etwas ähnliches aus Leder nachbauen. Fände ich zumindest interessant.

    Grüße,
    Alex

  8. #8
    Arthy
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    Zu der Fechtmaske: Finde ich generell zu modern, aber man könnte etwas ähnliches aus Leder nachbauen. Fände ich zumindest interessant.
    Oder man holt sich alternativ dazu eine Zischägge, "Pappenheimer" oder Sturmhaube. Je nachdem wie man es nennen will:

    http://images.google.de/images?hl=de...gbv=2&aq=f&oq=
    Es ist eine Sache, uns kommen zu sehen - und eine andere, etwas dagegen zu tun.

  9. #9
    Alex Freytag
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    So, nach langer Sendepause gibt es erste Ergebnisse:

    Ich habe mich handwerklich mit meinem besten Kumpel verausgabt und dieses Schwert gebastelt. Ich bin schon ziemlich stolz drauf irgendwie ;-)

    http://i636.photobucket.com/albums/u...37/Foto212.jpg

    http://i636.photobucket.com/albums/u...37/Foto211.jpg

    http://i636.photobucket.com/albums/u...37/Foto210.jpg

    Meine Gewandung ist auch schon fast komplett, allerdings hab ich bisweilen noch keine Bilder davon. Werden aber nachgereicht. Nun bin ich allerdings sehr gespannt was ihr davon hält.
    Zu den Daten: Kernstab ( 70 cm )
    Gesamtlänge ( etwa genau 1m )
    Die sicherheitsabstände wurden selbstverständlich alle eingehalten, denn safty first!
    Den Griff habe ich (unter dem Leder) etwas mit Bleiband umwickelt um ein besseres Gefühl beim Führen der Waffe zu erhalten. Dadurch liegt der Schwerpunkt genau Handbreit hinter der Parierstange.

    Ich weiss, dass das kein Meisterwerk ist oder so, allerdings hat das gute Stück für mich einen ziemlich hohen Wert , da es eben selbstgemacht ist. Das Design ist nach einer sehr langen , ich nenne es mal, "Konzeptnacht" entsanden unter gewissem Einfluss des "Boromirschwertes".
    Zu meinen Fechtideen bleibt nur zu sagen; Sie haben mit Larp nicht viel zu tun und das hab ich auch relativ schnell eingesehen. Mein Konzept für den ersten Charakter, der bald sein debüt haben wird bei Mythodea 09 steht noch nicht 100% aber ist auf gutem Wege.
    Das beste allerdings ist, dass ich eine super tolle Guppe gefunden habe, die aus ca. 20 Männern und Frauen besteht.

    Ich habe nur noch ein paar wichtige Fragen an Euch, bzw. wäre ich Euch um Empfehlungen sehr dankbar.
    Ich besitze noch keinen Umhang und irgendwie glaube ich, dass dieser Teil einer Gewandung besonders wichtig ist. Gerade hinsichtlich schlechtem / kaltem und nassem Wetter. Sollte ich mir vor einer Con soetwas noch zulegen? Ich frage das, da ich nicht unbedingt das nötige Kleingeld für einen ordentlichen habe und ihn mir wenn dann selbst herstellen würde (Halbkreisumhang->Lodenstoff->imprägnieren->Fibel dran). Könnt ihr mir dießbezüglich etwas empfehlen?
    Ansonsten fällt mir im Moment nichts ein. Kommt bestimmt noch was...
    Danke schonmal,
    Alex


    achja, ich glaube einen Trinkschlauch brauche ich auch noch dringend, für die ständige Wasserversorgung, auch außerhalb des Lagers. Habe da diesen Artikel im Sinn http://www.ritterladen.de/index.php?...rchparam=trink ( in der 2l ausführung. Der Preis stimmt ja, denke ich zumindest.

  10. #10
    Rraurgrimm
    Rraurgrimm ist offline
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    Nur kurz erwähnt: es gibt stichfähige LARPwaffen wie u.a. den Degen (den man nach den Grundlagen auch als Florett, Rapier u. ä. bauen könnte). Durch die Verwendung einer Reitgerte als Kern erhält man eine schlanke, flexible Waffe - mit der man im LARP allerdings auch den Nachteil hat, dass man Waffen mit Kernstab relativ schlecht parieren kann - nicht zuletzt ob der Tatsache, dass die Aussenbeschichtung nicht immer glatt an einer anderen Waffe entlanggleitet wie es bei einer Metallwaffe der Fall wäre.

    Mehr darüber hier: http://www.oschenheim.de/waffen/blank/Blankwaffen.htm - ziemlich mittig

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