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  1. #1
    Hana
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    Umgang mit Exoten - was wünscht ihr euch?

    Hallo!
    Vorab, ich habe dieselbe Frage auch im Larpforum.com gestellt. Mal schauen, wie sich die Resonanz unterscheidet.

    Die Exoten-Fragestellung von luthien und die Antworten darauf haben mich auf ein Problem aufmerksam gemacht, das mich auch schon auf Cons gestört hat:
    Wie sollte man mit Exoten umgehen?

    Hier sind besonders die Exotenspieler gefragt, was sie sich wünschen - aber natürlich auch alle anderen, die Ideen haben. Berichtet gern auch von Problemen, nur bitte keine "Exoten sind generell doof und passen sowieso nicht in generische Fantasy-Welten"-Postings bitte - ich suche konstruktive Ansatzpunkte.

    Ich habe bisher nur folgende Varianten erlebt:
    1. Ablehnung/Feindseligkeit
    2. Furcht
    3. Ignorieren des Exoten-Status - gepaart mit aus-dem-Weg-Gehen, Minimieren des Umgangs
    4. Ignorieren des Exoten-Status - Umgang mit der exotischen Kreatur wie mit einem normalen Menschen
    5. Verwunderung, Neugier - hält meist nur ein paar Minuten an, dann Übergang in 4.

    Ich persönlich bin ehrlich gesagt etwas ratlos. Ich lehne Exoten wie Tierwesen o.ä., wenn sie gut gemacht sind, nicht generell ab, weiß aber auch nicht so recht, wie ich mit ihnen spielen soll, ohne in Variante 4 zu rutschen - und das finde ich die am wenigsten wünschenswerte Version. Wenn jeder mit dem Tierwesen spielt, als wäre es nur ein (ggf. etwas stärkerer, größerer etc.) Mensch, kann man es m.M.n. auch gleich lassen. Furcht ist eine plausible Reaktion, endet aber meist in aus-dem-Weg-gehen und ist kaum von Ignorieren zu unterscheiden - bietet nur wenig Ansatzpunkte für Spiel. Ablehnung und Feindseligkeit in Maßen bietet Spielansätze (z.B. Sticheleien oder Versuche zu beweisen, dass man besser/zivilisierter ist als das "Tier"), ist auf Dauer aber vermutlich auch recht öde und nervig für den Exoten-Spieler, ständig mehr oder weniger aggressiv angegangen zu werden.

    Also - habt ihr Lösungen parat? Wie reagiert ihr auf Exoten? Tierwesenspieler, wie möchtet ihr gern angespielt werden, wie möchtet ihr, dass man auf euch reagiert?

    viele Grüße,
    Annkathrin
    Nount und ich bloggen: Mondkunst
    Liverollenspiel im Münsterland: http://www.danglar.de

  2. #2
    Cartefius
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    Stimmt, über das Problem habe ich auch schon nachgedacht.
    Ein klassisches Film- und Buchmotiv wäre wohl zuerst Misstrauen, dann zögerliche Annäherung, und schlussendlich Akzeptanz trotz aller Differenzen, aber das kann man aufgrund der eher kurzen Interaktionsdauer auf einem Con wohl kaum umsetzen.

    Plausibel wären wohl für die meisten Charaktere tatsächlich erstmal nur negative Reaktionen, aber ob das als Spieler auf Dauer Spaß macht...

  3. #3
    Leander
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    Exoten sind generell doof und passen sowieso nicht in generische Fantasy-Welten.

    Na gut, was ordentliches gibt es von mir auch noch zu hören, da ich Exoten nicht schlecht finde, wenn sie denn nicht nur exotisch aussehen, sondern auch so gespielt werden.
    Auf Basis meines Charakters fällt es mir recht leicht mit Exoten zu interagieren, da ich den neugierigen Magiestudenten mime. Natürlich schwingt da furcht mit, wenn das Tierchen denn bedrohlich wirkt, aber im allgemeinen wird Wissen zur Kultur und Anatomie gesammelt, damit man sein großes Buch mit all den Formeln und allem anderen Wissen noch etwas mehr füllen kann. Das Problem hierbei ist, dass man immer auch auf schlecht ausgearbeitete, halbehrzige Konzepte stößt und das dann auch sofort merkt.

    Da diese Möglichkeit dem Exoten zu begegnen aber wohl nicht jedem gegeben ist, möchte ich noch ganz allgemein etwas dazu sagen.
    Es gibt kein Konzept, welches für jeden Charakter tauglich ist.
    Jemand, der aus einem Land kommt, wo er noch nie irgendwas außer Menschen gesehen hat, hat da noch die größte Möglichkeit sich frei zu entfalten. Religion und Kultur können wieder einen Einfluss auf den Umgang mit Nicht-Menschen haben, weshalb von Neugier über Furcht bis blanken Hass ("Dämonenpack" etc. etc.) alles dabei sein kann.
    Sind solche Wesen im Hintergrund stärker vertreten, oder hatte der Charakter womöglich schon Kontakt zu solchen Kreaturen, fällt zumindest die Neugier weg, der Rest der Palette bleibt aber bestehen.

    Das für mich sinnigste/beste? Der Mix aus allen Herangehensweisen. Es ist doch für den Exoten allemall spannender, wenn auf ihn nicht jedes Mal genau gleich reagiert wird. Wenn alle entweder vor Erfurcht erstarrt dastehen, wird das auf Dauer genauso langweilig, wie das totale Ignorieren des Exoten.
    Wenn ich mich jetzt aber für ein Konzept entscheiden müsste, würde ich eher ein Interesse an der anderen Kultur und den Fertigkeiten des Exoten (wie kann er mir/uns helfen?) gepaart mit einigen Sticheleien (nicht zu viel, sonst wird das wieder langweilig) wählen.
    "It is always a silly thing to give advice, but to give good advice is absolutely fatal." - Oscar Wilde

  4. #4
    Togaras
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    Was ich bislang immernoch nicht ganz begriffen habe ist die Definition von "Exoten". Es hängt ja im Grunde davon ab, wie jeder einzelne Spieler mit den Fantasywesen "sozialisiert" wurde.

    Ingesammt denke ich jedoch, dass das Verhalten nicht verallgemeiner werden kann. Genauso stellt sich mir die Frage: warum sollte ich überhaupt einen Exoten anders behandeln als einen Menschen.

    Gut wenn ich natürlich einen Charakter spielen würde, der nur Menschen kennt, hätte ich spätestens auf der dritten Con, bei der mir ein Exot begegnet ein Problem. Denn spätestens dann sollte der Charakter mitbekommen: Na huch, gibt ja noch mehr von diesem Zeug.

    Ich denke genau das ist auch ein wichtiger Aspekt, man spielt also einen Exoten, kommt auf eine Con und da sind 100 Leute. Jeder reagiert anders, der eine hat sowas noch nie gesehen, der andere schon oft genug.

    Ich hatte letzte Woche (in Berlin, Taverine im Nebel) auch eine nette Begegnung mit einem Exoten: Ein Kobold aus der Anderwelt. Er gehört in gewisser Weise zum Orga-Team, da er den Charakter fast nur auf den Cons dort spielen kann. Letztendlich ist er ein sehr stimmiger Ambiente-Charakter. Er mischt sich in Plots und andere Belange der Sterblichen nicht ein, steht aber jeder Frage offen gegenüber und hilft auch einige Phänomene (sofern sie in seine Naturkenntnis liegen) aufzuklären. Er hat eine sehr umfangreiche Aufmachung. Vor seinem Zelt stehen riesige Pilze, seine Kostüme sind auch sehr auffällig und stimmig. - Letztendlich kann man ihm aus dem Weggehen, oder mit ihm interagieren.

    Und wie interagiert man mit so jemandem?

    Dazu würde ich gerne mal ins Offtopic wechseln und eine dazu treffende Frage stellen: Wie reagiert ihr in der öffentlichkeit, wenn ihr einen Schwarzafrikaner seht? Wie habt ihr reagiert als ihr einen solchen das erste mal gesehen habt? Oder jede andere "Randgruppe" die durch Äußerlichkeiten auffällt.

    Mein Vorschlag:
    Akzeptieren des Exoten-Status - Umgang mit der exotischen Kreatur wie mit einem normalen Menschen

    Klar das unterscheidet sich kaum von 4. Aber in meinen Augen ist es schon ein kleiner psychologischer Unterschied. Ein guter Exot macht dann den Rest aus. Wenn er sich, wie der Kobold, doch sehr speziell verhält, das man ihm die Rolle abnimmt, haben alle Spaß und man behandelt ihn trotzdem richtig. Verfällt er dagegen relativ schnell ist "normal menschliche Züge" dann darf man auch in Variante 4 verfallen, weil der Exot es ja selbst nicht anders macht.

    Edit:
    Noch ganz vergessen: Was macht einen Exoten denn zum Exoten. Ich sehe Parralelen zum Königscharakter bzw. zum Anführer. Ein Anführer ohne Gefolge ist auch nur ein normaler Mensch. Ein richtiger Exot braucht einfach auch Gefolge, dass ihm zu dem macht, was er ist. Z.B. ein Hirschmensch, der von einer Gruppe Elfen und Druiden begleitet wird und von denen als spiritueller Anführer gehuldigt wird. Und selbst bei einem Einzelgänger, wie z.B. einem Satyr, benötigt es meiner Meinung nach ebenfalls "Gefolge" wenn auch indirekt. In dem Fall Spieler, die sich OT kennen, und die sich auf bestimmte Verhaltensformen abgestimmt haben. Sie müssen IT keine Gefolgsleute oder Freunde des Satyren sein, aber sie sollten die ersten sein, die vormachen, wie man sich diesem Wesen nähert.

  5. #5
    Dennis
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    Der letzte Satz von Torgaras ist genau das, was mir zuallererst einfällt. Der Exot wirkt eben dann besonders, wenn möglichst viel Kultur usw. dargestellt werden kann. Deshalb wirken ja auch Orkgruppen auf Orkcons besser als der einsame (Kuschel)Orksöldner. Das soll jetzt nicht heißen, dass Exoten auch ihre eigenen Nischencons benötigen, aber es dürfte hilfreich sein, wenn irgendwer einen Exoten auch "typische" Anspielmöglichkeiten bietet. Ansonsten ist man ja quasi gezwungen, eine von Hanas Anspielmöglichkeiten zu wählen.
    Ich werfe also mal die These in den Raum, dass Exoten nur mit eingeweihten Mitspielern spielbar sind. Zum Einen, damit der Exotenspiel auf einer Basis ablaufen kann, die vorher definiert werden muss und nicht erst auf dem Con erreicht werden muss, zum Anderen aber auch für fremde Mitspieler, die dann vllt. mehr exotisches sehen können als nur das Aussehen.
    Zum Beispiel könnte ein Tierwesen mit einer Gruppe reisen (egal ob Menschen oder Anderes) und die Gruppe könnte OT einen bestimmten Umgang mit dem Tierwesen festgelegt haben (förmlich, gestisch, befehlend, evtl. sogar ein paar fremde Vokabeln für Ja, Nein, usw.) und sozusagen den anderen Spielern zeigen, wie man mit diesem SC spielen könnte.
    Ziel des Ganzen: Den fremden Spielern Anstöße und Möglichkeiten bieten, wie man mit diesem Exot umgehen könnte. Ausserdem könnten menschliche SC sich über die Begleiter des Tierwesens ein bisschen "herantasten". Und selbst wenn niemand mit dem Exot spielen will, hat dieser ja immer noch seine Gruppe.

    Gegenmeinungen zum "Exot nur in Begleitung"?

    Gruß
    Dennis
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    ~zurück aus den larplosen Landen~

  6. #6
    Cuan
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    Grünschnabel

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    Hmm man könnte den Exoten meiner Meinung nach grade wenn der eigene Charakter noch nicht viel Kontakt mit Exoten hatte mit einer Mischung aus furchtbehafteter Ablehnung, zögerlicher Neugier und Ehrfurcht anspielen. Das lässt grade dem Exotenspieler die Wahl seine Kultur bzw. das Verhalten seiner Kulutr gegenüber Menschen auszuspielen. D.h. man spielt hierbei eher den passiven Part und drängt dem Exotenspieler nicht wie in den 4 von Hana genannten Möglichkeiten das Veralten des eigenen Charakters/der eigenen Kultr gegenüber Exoten auf.
    Das führt einer Meinung nach zu einem schönen Spiel des gegenseitig herantatstens.
    Dabei ergebibt sich natürlich das problem wenn der Charakter schon öfters auf Exoten gestossen ist bzw wenn seine Kultur Exoten von vorneherein ablehnt.

  7. #7
    Cartefius
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    Mein Vorschlag:
    Akzeptieren des Exoten-Status - Umgang mit der exotischen Kreatur wie mit einem normalen Menschen
    Das finde ich persönlich ziemlich flau, weil dann aus dem Exoten ein Mensch mit komischen Accessoires wird. Gerade mit dieser in Tavernen sehr typischen Situation, bei der der Dunkelelf, der Halbdrache, das Echsenwesen und die Baumfee zusammen am Tisch sitzen und Met trinken schafft man es meiner Meinung nach zuverlässig, jedes Exotenkonzept in die Banalität abgleiten zu lassen.

    Dazu würde ich gerne mal ins Offtopic wechseln und eine dazu treffende Frage stellen: Wie reagiert ihr in der öffentlichkeit, wenn ihr einen Schwarzafrikaner seht? Wie habt ihr reagiert als ihr einen solchen das erste mal gesehen habt? Oder jede andere "Randgruppe" die durch Äußerlichkeiten auffällt.
    Diese Situation ist meiner Meinung nach überhaupt nicht zu vergleichen. Selbst wenn ich das erste Mal in meinem Leben einen Menschen mit schwarzer Haut, lila Haaren, einem halben Besteckkasten im Gesicht oder ohne Arme sehe, ist mir in meinem aufgeklärten Weltbild vorher klar, dass es solche Leute gibt und dass sie genau das sind: Leute eben.
    Wenn ich hingegen einem 2,50 m großen Yeti im McDonalds begegnen würde würde ich schon sehr erstaunt reagieren, obwohl die Reaktion "das ist ein Mensch in einem Kostüm" natürlich die naheliegendste wäre. Wenn ich dann noch mit Bestimmtheit wüsste, dass der Yeti echt ist, würde ich vermutlich erstmal sichere Distanz suchen, und dann gaffen.

    Genau das ist meiner Meinung nach auch für Spielercharaktere die naheliegendste Reaktion. Schließlich leben die in einer Welt, in der im Gegensatz zur heutigen ein Monster nicht mit fast völliger Sicherheit eine geschickte Inszenierung, sondern eine reale Gefahr ist, und in der man durchaus sein Leben beenden kann, indem man von der seltsmen Bestie draußen im Wald zerfleischt oder verzaubert worden ist. Warum sollte man dann mit Monstern umgehen wie mit Menschen, wenn man überhaupt nich weiß, ob so ein Wesen überhaupt intelligent und zivilisiert ist?

    Ob und wann ein "Exot" unter "Monster" fällt ist natürlich Ansichtssache, obwohl auch in einem sehr fantasyarmen Hintergrund ein Elf, ein Zwerg oder ähnliches wohl kaum zu großem Erstaunen führen würde. Aufrecht gehende Tiere, insbesondere solche mit großen Mäulern und spitzen Zähnen, (die "niedlich-drollige" Variante hingegen weniger) haben aber meiner Meinung nach in fast jedem Hintergrund eine gesunde Distanz verdient, mindestens so, wie man heutzutage einem angeleinten Zirkusgorilla oder Tanzbären begegnen würde.

  8. #8
    Lorac
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    Meine bisherigen Erfahrungen zu dem Thema sind in etwa so, dass Ablehnung/Feindseligkeit, Furcht, Misstrauen und Neugier unter der Spielerschaft je nach Con als Reaktion unterschiedlich stark(aber meistens von jedem zumindest etwas) vertreten sind.
    Aus dem Weg gehen kommt aus diversen Gründen vor, kann denke ich sowohl an Furcht und Misstrauen, wie auch daran liegen, dass der Spieler keine Lust hat mit mir zu spielen, was davon es jeweils ist, kann man nicht riechen.
    Klar kommt man im Endeffekt mit Allem.

    Feindseligkeit/Ablehnung kann schönes Spiel ergeben, wenn man als Konsequenz auch andere Methoden hat, als stumpfes Ablegen, wieso nicht?

    Furcht kann ebenfalls recht unterhaltsam sein(für mich zumindest), ich erinnere mich an eine NSC-Dame, die immer hochschreckte, wenn ich irgendwas sagte, ein wenig den Eindruck eines verschreckten Kaninchens machte...man sah ihr an, dass sie hin-und hergerissen dazwischen war zu bleiben und in den Wald zu flüchten, in dem es zu dem Zeitpunkt aber eher gefährlicher war.

    Misstrauen ist auch eine nette Angelegenheit, wenn man sich in den Augen eines skeptischen Charakters beweisen muss, dass man nicht in irgendeiner Weise schädlich/gefährlich oder weiß der Geier was ist.

    Aus dem Weg gehen ist...nunja, weder störend noch irgendwie toll...es ist da. Aus welchem Grund auch immer spielt in dem Fall keine Rolle eigentlich.

    Wenn man gleich behandelt wird wie ein normaler Mensch ist das...gelinde gesagt etwas albern, stört aber nicht wirklich. Genau wie ein Mensch behandelt werden ist mir in dem Sinne aber noch nicht passiert.

    Verwunderung/Neugier ist ne nette Sache...kann auch Spaß machen, solange das Umfeld sinnvoll ist. Wenn drum rum alles explodiert, würde ich davon aber eher absehen, ist ebenfalls etwas albern.

    Generell muss ich sagen, habe ich am meisten Spaß mit Ablehnung/Feindseligkeit, Furcht, Misstrauen und Neugier...man hat was zu tun, man hat Interaktion...der Rest kommt dann vonselbst. Ignorieren des Exotenstatus hingegen ist etwas fad.
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  9. #9
    Besserwisserboy
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    Bei mir kommt es auf die Art bzw. Rasse des Exoten an.
    Mit Drows und Orks z.B. würde ich als Ritter nicht in einer Schlachtreihe stehen wollen, da sie als böse Wesen erachtet werdn (zumindest aus der Sicht der meisten meiner Charaktere).
    Ich bin kein großer Freund von Larpern, die mit allem zusammenarbeiten, nach dem Motto: Alle Wesen haben die gleichen Rechte. Das passt vielleicht in die heutige Welt, aber nicht in mein Weltbild von Mittelalter/Fantasy-LARP.
    Rassismus und Vorurteile gehören für mich zum Spiel.
    Das geht bei mir allerdings nicht so weit, daß ich gleich jeden "Jungork", der mir über den Weg läuft gleich totschlage... Da werde ich halt ein wenig gezwungen mit meinem Konzept zu brechen, um anderen nicht den Spaß zu verderben.
    Bei Tiermenschen kommt es sehr auf die Gewandung an. Bei aus meiner Sicht schlechten Kostümen beachte ich diese Spieler nicht, zumindest bis sie mich anspielen. Gefällt mir die Gewandung, so daß ich meinem Gegenüber ein Wesen seiner Art abnehme, würde ich es selbst anspielen und ausfragen.
    Bei Spielern die ganz offensichtlich den bösen Halbdämon, Vampir oder Necromanten raushängen lassen, so dass man es nicht übergehen kann, würde ich etwas härter reagieren. Erst verbal und wenn er nicht stiften geht mit dem Schwert. Ein Todesstoß wäre aber die letzte Möglichkeit.
    Ich sage: "Die Realität lügt....!"

  10. #10
    Lorac
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    Orks und Drow sind in dem Sinne heutzutage ja keine Exoten mehr, damit kann man je nach Con geradezu werfen, ob man will oder nicht.
    Exoten meint in dem Fall schon seltenere Exemplare, die man nicht alle 5 Minuten in Rudeln von 3w6 auf jedem Con vorbeijoggen sieht.*g*
    Genausowenig sind Nekromanen als offensichtliche Menschen Exoten...
    Bei Vampiren und Halbdämonen ließe sich darüber streiten, die schließe ich für mich persönlich aber ebenfalls aus der Rechnung aus, einfach weil es Spielerklientele gibt, wo man auch mit denen schmeißen kann.
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