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Thema: Bin neu!

  1. #1
    Faylre
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    Bin neu!

    Hallo alle zusammen!

    Bin sehr neu in der Geschichte in LARP.
    Habe mit sämliche Foren und auch dieses LarpWiki fast komplett durch gelesen. Und es dadruch so großes Interesse bekommen das ich es selbst machen würde.
    Doch ich bin etwas verwirrt wie die LARPs genau ablaufen?
    Und wie genau soll ic hdas mit dne Charakter machen?

    Überall anders erklär und etwas verwirrt.
    Wäre nett wenn ihr mir dies erklärt.
    Gibt es auch LARP in nähe Düren oder so? Komme von daher...

    Gruß,
    Faylre

  2. #2
    Leander
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    Forenjunkie Avatar von Leander

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    Was willst du denn wissen?
    Es gibt sehr verschiedene Arten von LARP und in diesen nochmal verschiedene Arten von Cons, wenn du das Wiki gelesen hast, solltest du ja grob wissen, was es da für Arten gibt.
    Und was willst du zu den Charakteren wissen? Entscheide dich für einen Beruf, denk dir eine Geschichte dazu aus, lass dich hier beraten, bastel die passenden Kleidungsstücke dazu, besorg dir den Kleinkram und fahr auf Cons.
    "It is always a silly thing to give advice, but to give good advice is absolutely fatal." - Oscar Wilde

  3. #3
    Faylre
    Faylre ist offline
    Grünschnabel

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    Wie so Larp im allgemeinen Abläuft...
    Wie der Tag begint?
    Wie der ablauf ist?
    Wie es ist wenn man neu einsteigt?

    Ich Wollte eine Misch Beruf aus Heiler/Kräuterkundige oder Streuner machen.
    Doch Weiß nicht so genau was ich auch dafür bräuchte.

  4. #4
    Maria
    Maria ist offline
    Alter Hase Avatar von Maria

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    Hallo Faylre,

    bist du sicher, dass du das Larpwiki gelesen hast?
    http://www.larpwiki.de/cgi-bin/wiki....#Auf_dem_Spiel

    1) Wie Larps ablaufen:
    Du suchst dir eins im Internet/durch Einladungen aus, meldest dich an, bezahlst, packst deine Sachen (Kostüm, Kram, Essen...) und fährst hin.
    Dort meldest du dich bei den Organisatoren beim sogenannten Check-In, deine Anwesenheit wird festgestellt, letzte Fragen geklärt, du beziehst dein Zimmer (bei Veranstaltungen mit Übernachtung), ziehst dich um und wartest darauf, dass das Spiel beginnt, was es je nach Laune der Orga nach einer SL-Ansprache (offizielle Begrüßung, meist mit Ansagen bezüglich Sicherheit, Regeln, Spielgebiet etc.) /einer ausgespielten Anreise oder sofort tut.
    Und dann spielst du deinen Charakter und hast Spaß. Dein Charakter lernt Leute kennen, nimmt am Plot (der Geschichte) Teil und lebt in der fiktiven Welt, die die Organisatoren mehr oder weniger erfolgreich gebaut/entworfen/visuell umgesetzt haben. Natürlich kannst du zwischendurch auch mit dem Spiel deiner Rolle aufhören, wenn du nicht mehr willst und dich zurückziehen/auf Klo gehen/duschen/eine rauchen gehen - das ist nämlich alles meist nicht Teil des Spiels.
    Das Spiel endet, alle Leute unterhalten sich wieder OT (also nicht mehr als ihre Charaktere, sondern real) über das, was sie erlebt haben. Es wird vielleicht noch etwas gefeiert, man zieht sich um, evtl. checkt man auch aus (meldet sich bei den Organisatoren ab, sucht verlorene Sachen etc.) packt ein und fährt nach Hause.
    Vergleich das mal mit nem Urlaub: Du reist an, du checkst im Hotel an der Rezeption ein, du hast deinen Spaß und entspannst dich, du checkst aus und fährst nach Hause.

    Was genau während des SPIELS passiert, ist von Larp zu Larp unterschiedlich. Mal wird viel gekämpft, mal fröhlich gezeltet, mal ist es ein Hofball mit Tanz, mal ein Horrorcon mit Kunstblut-Zombies.

    2) Charakter
    Mach am Anfang etwas, das du kannst und dir Spaß machen könnte. Magst du körperliche Herausforderungen? Oder redest du lieber gerne? Läufst du gerne oder sitzt du lieber? Kannst du gut vor Leuten sprechen und aus dem Stegreif Reden erfinden? Irgendwelche besonderen Fähigkeiten, die ins Larp passen würden (Kalligraphie, Slam Poetry, Musizieren, handwerklich begabt, belesen...)?
    Ich nehme mich mal selbst als Beispiel.
    * Ich war 17, als ich angefangen habe, daher habe ich eine Rolle gespielt, die so alt war wie ich. Es ist schwer, etwas zu spielen, das viel älter oder viel jünger ist. Auch "Lebenserfahrung" gehört zwingend zu einigen Rollen dazu, wie z.B. zu mächtigen Magiern, abgebrühten Söldnern oder uralten Elfen. Es ist einfacher, einen jungen Hüpfer zu spielen, der IT genau wie du alles mit Staunen/Neugier/Unwissenheit sieht.
    * Körperlich war ich weder besonders groß noch schwer (1,65m bei 62kg), daher kamen als Rassen weder Elfen noch Zwerge in Frage. Menschen sind wirklich viel einfacher, da sie keine aufwändige Maske brauchen und auch kein besonderes Verhalten.
    * Das war auch ein Punkt: Ich weiß, dass ich keine gute Schauspielerin bin. Ich kann nichts überzeugend spielen, das meinem wirklichen OT-Charakter entgegengesetzt ist. Daher hatte meine erste Rolle vieles von mir, was es leichter machte, zu wissen, wie der Charakter auf Situationen reagiert. Das ist aber kein Muss, wenn du Spaß daran hast, mal was ganz anderes auszuprobieren und dir das ZUTRAUST, dann mach.
    * Fähigkeiten: Ich hatte keine Ahnung, was mir Spaß macht, ich mochte sowohl Körperlichkeit, also Kämpfen (hatte ich schon ausprobiert) als auch Magie, daher konnte ich mich nicht entscheiden. Das Regelwerk war damals Dragonsys Classic . Weil meiner Gruppe aber noch eine Heilerin fehlte und ich dachte, dass ich so wenigstens einen Grund habe, mit anderen Spielern in Kontakt zu kommen, habe ich das gemacht -als spezialisierte Magierin, die außer Verbänden auch noch zwei Zaubersprüche hatte. Außerdem mochte ich Kalligraphie, daher hatte ich Schriftkunde/Runenkunde und Schreibzeug/Papier dabei.
    Den Charakter habe ich allerdings erst auf dem Parkplatz vor der Con entworfen und mir Zaubersprüche ausgesucht - weil ich dachte, dass ich auch erstmal ohne Fähigkeiten und Charakterbogen spielen kann. Das wirst du ja anders machen, damals gab es noch kein Internet und von Larpregelwerken wusste ich vor der Hinfahrt so gut wie gar nichts.
    * Name und Hintergrund: Äh, ja, "Jaschme". Keine Ahnung, wo das herkam. Zwei Silben, kurz, reicht. Mein Tipp: Such dir was einprägsames und auch noch nen schönen passenden Nachnamen, dazu war ich zu blöd. Hintergrund hatte ich auch nicht, habe dann den genommen, den die Jungen sich ausgedacht hatten, mit denen ich gekommen war. Also eigentlich nur "Wir sind aus Waidenhof, das ist ein Dorf nahe Königsfurt". Reicht, nach mehr fragt dich am Anfang eh keiner, wenn die merken, dass du Neuling bist. Nimmt am besten ein bestehendes Land und eine bestehende Gruppe, ist einfacher, als dir selbst was auszudenken.
    Nach dem ersten Larp, als ich merkte, dass es mir Spaß macht, habe ich dann meine Charaktergeschichte verfeinert: Mein Charakter sollte die dritte und jüngste Tochter eines im Verhältnis zur Restbevölkerung wohlhabenden Händlerehepaares sein. Da ihre älteren Schwestern bereits erwachsen und verheiratet sind, wird sie ziemlich verhätschelt und darf fast alles. So sagt Papa auch nicht nein, als seine Tochter, die wohl die magischen Fähigkeiten der Großmutter mütterlicherseits geerbt hat, verkündet, dass sie nach Ende der Schulzeit reisen und lernen will. Sie hat keinen Bock an die strenge örtliche Magierakademie zu gehen, die zudem auch noch von der Besatzungsmacht - wie man sieht, hat sich auch der Hintergrund der Gruppe weiterentwickelt - kontrolliert wird. Da die Eltern aber Angst haben, schicken sie die Tochter mit dem Handelspartner des Vaters und seinen Begleitern mit, die auf Reisen auf sie aufpassen sollen. Das waren andere Spieler aus meinem Verein. Motivation zu reisen: Lernen (Grundlagen Heilmagie und Erste Hilfe hatte sie von der Oma gelernt, Rechnen, Lesen/Schreiben von Schule und Eltern) und Neugier auf die weite Welt. Durch elterliche Finanzierung konnte sie sich das sogar leisten.

    Vorteile:
    * Simples Konzept, "Jaschme" war sehr wie "Maria", ein kleiner Bücherwurm auf Entdeckungsreise, ich konnte die Fähigkeiten, die ich mir ausgesucht hatte, auch tatsächlich darstellen (Wunden verbinden, Geheimcodes dechiffrieren - auf dem ersten Larp habe ich 16 Seiten in der DSA-Schrift-Nanduria gelesen, ohne Hinweise seitens der SL, das ging nach zwei Seiten sogar flüssig).
    * Lebende Eltern und Familie, friedliche Kindheit - also geschafft, alle klassischen Anfängerfehler in der Hintergrundgeschichte zu vermeiden (von denen ich noch nichtmal was wußte, mangels Internet)
    * hatte einen Grund zu Reisen, Einbindung/Verknüpfung mit anderen Spielern
    * Keine aufwendige Kleidung/Ausrüstung. Keine teuren Anschaffungen wie Rüstung/Robe/Maskenteile. Ühüm, ich habe mir zwar peinlicherweise als erste Waffe ein Schwert angeschafft, aber das wurde dann durch nen Stab ersetzt.

    Daher mein Tipp: Spiel das, woran du Spaß hast, das sich gut für und mit anderen spielen lässt und vor allem, das du KANNST.

    3) Larp rund um Düren:
    Mein Verein (www.condra.de) ist aus dem Dreieck Monschauer Eifel/Aachen/Köln und veranstaltet monatliche Tavernen in Schmidt. Unser Anfängerlarp am 4. April hast du leider knapp verpasst.

    Dann kenne ich in Düren noch die Sagala-Leute - nur keine Ahnung, wie aktiv die sind.

    Wenn du dich Richtung Köln orientierst, gibt es außerdem unzählige Gruppen, das ist die Hochburg des Hobbies.
    Und die Hohensteyner kommen direkt aus Düren. www.hohensteyn.de.vu

  5. #5
    Maria
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    1) Wie so Larp im allgemeinen abläuft?
    Siehe oben.

    2) Wie der Tag beginnt?
    Da gibt es einen Unterschied, ob du IT oder OT geschlafen hast. Auf den meisten Cons sind die Zimmer/die Nacht semi-OT, d.h. du gehst dich duschen/waschen und fängst erst dann wieder an zu spielen, wenn du dich umziehst. Bei manchen Larps (vor allem denen in Jugendherbergen/Burgen, wo die Essräume ziemlich häßlich-modern sind, fängt das Spielen sogar erst wieder nach dem Frühstück an, bei anderen bist du auch im Schlaf/beim Essen dein Charakter.

    3) Wie der Ablauf ist?
    Kann man nicht so pauschal sagen, weil jedes Larp anders ist. Meist ist es auf Plot/Abenteuercons so, dass es morgens immer noch etwas ruhig ist, die Zeit mit Informationssammeln und Ausflügen in die Umgebung/Subplots verbracht wird und dann ab nachmittag auf die Endszene/Plotlösung hingearbeitet wird. Diese ist dann meist spät abends, nach Einbruch der Dunkelheit.
    Auf einem anderen Con wie den Turniertagen kann es sein, dass du morgens ein langes, ausgedehntes Frühstück mit deiner Gruppe machst, dann gemütlich über den Markt schlenderst, dir am Nachmittag das Turnier ansiehst, danach beim Axtwerfen mitmachst und abends nach dem Badezuber in der Taverne Wein trinkst.
    Wie gesagt, kommt auf das Con an.

    3) Wie es ist, wenn man neu einsteigt?
    Öh, ja, spannend? Eigentlich gibt es nur drei Zustände bei Anfängern. Die, die sofort merken, dass sie keinen Bock haben, die die total begeistert sind und für die das erste Con im Rückblick zum "Besten ever" verklärt wird oder die "aufgeklärten Anfänger", die schon genug ähnliche Vorerfahrungen gesammelt haben, dass sie z.B. wissen, dass Tavernen und Großcons nicht repräsentativ und kein guter Einstieg sind und dann trotz Negativerfahrungen nochmal auf "richtige Cons" gehen.
    Anfängern wird aber eigentlich immer geholfen, meist können sie sich vor Ratschlägen/Angeboten gar nicht retten.
    Mein Tipp: Fang entweder mit einem 1-Tages-Con an und sag der Orga, dass du neu bist - und geh am besten in einer Gruppe.
    Oder schlag dich auf die "Dunkle Seite der Macht" und mach als erstes Mal NSC, da wird man nämlich an die Hand genommen, muss sich keinen Charakter ausdenken, hat erfahrene Kollegen und Kolleginnen, die dir auch Kämpfen/Zauber etc. zeigen können und kriegt häufig Ausrüstung gestellt.

  6. #6
    Faylre
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    Danke dir über die Infomationen =)

    Würde auch etwas spielen wo ich Magie anwende. Doch Denke mir immer Magier ist schwer.
    Stimmt das eigendlich?

  7. #7
    Rurik
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    Die Hohensteyner Spießgesellen kommen aus Düren.

    Ansonsten wirst du in der gegen einige weitere Gruppen finden.
    In Nideggen-Schmitt findet z.B. Die Condra Taverne einmal im Monat statt. Auch Köln gibt es mehrere Tavernen.
    Regelmäßiges Training für den Larpwaffenkampf gibt es in Köln und Aachen.

    Gruß Markus
    + Die Larp Gesundheitsminister - Shisha rauchen führt zu Gewandungscampen
    + Jackass Larping - Klar spiel ich das aus. Kommt fesselt mich richtig, ich komm da eh raus!
    + Bauer Gaming - Wat Rüstung uff de Pferd, i hob da mei Mistgabel und e Schwein.

  8. #8
    Faylre
    Faylre ist offline
    Grünschnabel

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    Ahhh... Super Danke.

    Ja, bin am überlegne ob ich zu der Tavenre mal gehn... Soll... Wenn ich es schaffe...

  9. #9
    Alex
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    Doch Denke mir immer Magier ist schwer.
    Stimmt das eigendlich?
    Kommt darauf an. Auf das örtliche Regelwerk, die Spieler und Dich. Das wichtigste bist erstmal Du selbst. Hast Du eine laute Stimme? Kannst Du gut intonieren? Kannst Du dazu gut "magische" Handbewegungen machen? Traust Du Dich das (problemlos) auch vor Publikum? Bastelbegeisterung (gerade mit elektronischem Krimskrams) ist nicht zwingend notwendig, erleichtert das Magierleben aber ungemein. Dann kommt es auf das Regelwerk an. Nach DSys die Grundvorgaben erfüllen ist keine Schwierigkeit. Nach DKWDDK überzeugend zu sein, schon erheblich. Und da kommen die Mitspieler an. Es gibt welche auf Punktecons, die finden den Softballwerfer halt nicht so prickelnd. Klar, steht im Regelwerk, wird akzeptiert, aber mystisch und magisch ist das nicht. Hier gehört schon etwas schauspielerisches Talent dazu. Wenn der Feuerball dann noch nachtleuchtend ist, wirkt das auch schon besser.

    Grüße,
    Alex

  10. #10
    Faylre
    Faylre ist offline
    Grünschnabel

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    Hm... Das wir aber schwer vor Puplikum... Macht mich manchmal nervös wenn mich immer so viele anstarren.... *schüttel*

    Aber da ich noch nie bei sowas mit gemacht habe werd ich wohl.. Mich eher um hören müssen... Naja das soweiso aber trotzdem.. .Was erlaubt ist und so weiter...

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