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  1. #1
    Dennis
    Dennis ist offline
    Forenjunkie Avatar von Dennis

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    Was für Instrumente für den Barden?

    Hi,

    aus einem Gedankengang heraus gefragt:
    Was für Instrumente sind für euch ambientig, bzw. welche Instrumente gehen eurer Meinung nach gar nicht?

    Ich habe vorhin überlegt, dass ein Akkordeon für mich durchaus passen würde (mal einen passenden Barden vorausgesetzt). Dieses Instrument ist auf der anderen Seite noch nicht besonders alt.

    Diverse Flöten sind gern gesehen, was wäre mit Querflöten? Trommeln sind allgemein eher verhasst, sofern sie allein gespielt werden. Was wäre mit Ukulelen?

    Und wie laut dürfen/sollen Instrumente sein?


    Gruß
    Dennis, der im Moment noch keine passende Antwort hat
    http://goblinbau.wordpress.com
    Manchmal blogge ich Pen&Paper Zeug

    ~zurück aus den larplosen Landen~

  2. #2
    Turis
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    Spontan fallen mir Harfen, Hümmelchen, Flöten, Panflöte, Geigen, Laute und Gitarre ein.

    Wobei ich persönlich langsam die Nase von dem typischen Gitarren-geschrammel voll habe.
    Auf meiner letzten Con spielte jemand Harfe und Geige, das war absolut herrlich, weil es wirklich Hintergrundmusik war und man konnte sich weiter wunderbar unterhalten oder nach belieben der Musik lauschen.
    Als dann jemand wieder mit der Gitarre kam und lauthals anfing zu singen war es regelrecht unangenehm. Aber das ist wieder das typische Problem gewesen, wo ein Barde kein Gespür für die Situation hatte.

    Natürlich passen absolut moderne Instrumente (E-Gitarre) mal gar nicht, aber auch alles was einfach zu laut ist (Trompete, Dudelsack).
    Natürlich ist das wieder von der Situation abhängig. Ich ging hierbei von dem klassischen Tavernen/Lagerfeuer-abend aus.

    Grüße

  3. #3
    Nount
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    Relativ moderne Instrumente wie Akkordeon und Querflöte empfinde ich als unpassend (laut Wikipedia kam ersteres gegen 1830, letztere gegen 1750 auf).

    Viele Instrumente klingen mit anderen zusammen wesentlich besser als solo. Lässt sich aber nicht pauschalisieren, kommt sehr aufs Können des Spielers an.
    Und Dudelsäcke sind mir generell zu laut, dröhnend und vor allem eintönig (entweder spielen die Dudelsackspieler alle nur die gleichen Melodien oder es klingen alle Dudelsackstücke gleich - und zwar langweilig ...).

    Mfg
    Stefanie

  4. #4
    yaRincewind
    yaRincewind ist offline
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    Ich denke es ist situationsabhängig. Gut, dass ist es immer, diesen Einwand akzeptiere ich.
    Aber wenn es eine Hofhaltung oder so ist, ein festliches Lager etc., dann würde ich eine Harfe als fantastisch bestrachten.
    Schau mal bei www.veeh-harfe.de nach. Der Harfenbauer hat ein bhindertes Kind und sich überlegt, wie man ihm das Harfenspielen ermöglichen kann. Rausgekommen sind diese Harfen. Im Prinzip wird dabei das Blatt mit den Noten hinter die Seiten gelegt, und markiert quasi welche Saite zu zupfen ist. Vielleicht kann man so das Spielen lernen?


    Rince
    dessen Begeisterung fürs Harfe-spiel-hörens indirekt proportional zu seinem Können ist

  5. #5
    Besserwisserboy
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    In erster Linie sollte der Barde sein Instrument gut spielen können.
    Außerdem sind einige Instrumente z.B. große Harfen zu groß und sperrig.
    Ich persönlich mag Lauten am liebsten (die lassen sich wohl ähnlich wie Gitarren spielen, also nicht ganz so kompliziert).
    Zum Marschieren für z.B. Söldnerhaufen geht nichts über eine große Trommel und idealerweise eine Flöte.
    Ich selbst kann gar kein Instrument spielen, daher beruhen meine Beurteilungen nur auf meinem pers. Geschmack.
    Akkordeon,Ukulele und Wandergitarre finde ich zu neumodern.
    Mit Dudelsäcken bringe ich immer "Männer in Röcken" in Verbindung. Ansonsten finde ich die Musik nicht als störend. Es sei denn über Stunden oder morgens vor 10 Uhr, aber da stört mich so ziemlich alles was mich am Schlaf hindert!
    Ich sage: "Die Realität lügt....!"

  6. #6
    TariC
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    Was habt ihr eigendlich gegen Dudelsäcke? Ich finde in Kombination mit mehren Trommeln bekommt man eine wunderbare Tanzmusik. Und wenn Musik nicht tanzbar ist, dann ist sie entweder schlecht oder oder Musik zum abends einschlafen.
    /meuchel
    [roleplay]bla[/roleplay]

  7. #7
    yaRincewind
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    Ich hab gar nix gegen Dudelsäcke. Also um 7 Uhr morgens vielleicht was scharfes spitzes. Aber sonst absolut ok.

  8. #8
    Besserwisserboy
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    Ich habe ja gar nichts gegen Dudelsäcke, aber was Nount geschrieben hat empfinde ich genauso. Und auf Mittelaltermärkten werden irgenwie fast immer die zwei bis vier erfolgreichen Mittelalterbands kopiert, daß es einem irgendwann zu den Ohren rauskommt (zumindest mir). Das geht soweit, daß nicht nur deren Spielstil und Kleidung, sondern sogar die Teufelsfrisur von Tanzwut kopiert wird (dieses WE erlebt).
    Aber vielleicht erscheint mir als Nichtmusiker das auch nur so.
    Ich sage: "Die Realität lügt....!"

  9. #9
    stephan_harald
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    Es kommt darauf an:

    Für Solobarden gelten andere Richtlinien. Ich halte z.b. eine Flöte für ein ungeeignetes Instrument für Solisten. Zum einen hat eine Flöte selber kaum ein Klangvolumen und zum anderen hindert die Flöte einen Barden am Singen.

    Daher ist eine Flöte für das simple mal vor sich hinträllern nett, aber mehr auch nicht.

    Da wäre eine Laute, Harfe, Zitter was weis ich besser geeignet.

    Trommeln sind reine Rythmusinstrumente und daher nicht für Barden geeignet. Sie geben halt einen Tackt vor mehr nicht.

    Dudelsäcke sind ein heikles Thema. Wenn man sie spielen kann und zwar wirklich (kann nur leider kaum ein LARPdudler) dann sind sie wirklich schöne Instrumente mit einem tollen Klang. Aber leider auch nur dann.


    Alles in allem ist aber zu sagen, dass wichtigste ist, das der Barde sein Instrument beherrscht und nicht erst auf einem Con anfängt seinen 2. Akkord zu lernen.

    Stephan

  10. #10
    Alex
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    Mir persönlich ist der geschichtliche Ablauf unserer Welt ziemlich egal. Ich beurteile lediglich, ob das Instrument rein "gefühlt" in die fantastische Welt passt. Außerdem bin ich bereit, für gute Musik auch Abstriche zu machen. So habe ich persönlich keine Probleme mit Querflöten oder Gitarren. Die Querflöte mag real nicht so alt sein, gefühlt bringe ich sie aber mit klassischer Musik in Verbindung und sie ist für mich gefühlt damit erst einmal "alt". Lauten sind zwar "ambientiger" als Gitarren, aber leider selten ähnlich geeignet. Aufgrund des kleineren Klangkörpers sind sie für eine Taverne meist viel zu leise. Ich persönlich habe in meiner ganzen Spielzeit erst eine einzige Laute gesehen, die es halbwegs mit einer Gitarre aufnehmen konnte und die war schon vor Jahren sauteuer und hatte auch noch Stahlseiten drauf (Womit der historische Teil auch wieder gegen 0 tendierte). Da ich weiß, wie die Preise für eine anständige Laute sind, kann ich auch gut mit Gitarren leben.

    Trommeln sind solo völlig ungeeignet, viele Flöten leider auch, außer für ein kurzes Instrumental zwischendurch. Einer gut gespielten Querflöte kann ich aber auch schon mal den ganzen Abend zuhören. Eine Bekannte spielte eine Bardin und ist studierte Musikerin. Wenn sie die Querflöte ansetzt ist das alles andere als dünn. Aber das kenne ich persönlich auch erst ab diesem Level.

    Dudelsäcke sind ein leidliches Thema. In einer großen Taverne, wie Twillight, sind sie und Trommeln das einzige, wenn man die ganze Taverne beschallen will. Ohne Mikro und Verstärker kommt dann aber kein Sänger mehr vernünftig mit. Alle anderen Akustikinstrumente habe auch keine Chance. Aufgrund der hohen Lautstärke reagiert man schon auf kleinere Disharmonien und mittelmäßiges Spiel sehr schnell sehr genervt. Trommeln und Dudelsäcke dürften so die LARP-Nerver Nr. 1 sein, obwohl Gitarren viel mehr unterwegs sind. Dürfte einiges aussagen.

    Generell richtet sich die Lautstärke, die ein Instrument haben sollte, sehr nach dem Anlass. Hinzu kommt, dass die Geschmäcker verschieden sind, man kann nie alle erfreuen.

    Grüße,
    Alex

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