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  1. #1
    Xardas
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    Berührung Treffer, Waffenkontakt?

    Da ich eben der Thread wegen ausspielen des Waffengewichts gelesen habe, kamen mir auch noch 2 ähnliche fragen.

    Wie seht ihr das?

    1. Berührung = Treffer?
    Sagt ihr, dass jede Berührung ein Treffer ist? Also meiner Meinung nach, gehört ein gewisses "ausholen" schon dazu. Wie seht ihr das, bei so typischen Situationen, wenn jemand euch mit dem Schwert nur berührt und es auch absichtlich nur so macht, weil ist ja sicherer dass er dann selbst nicht getroffen wird. Und er eben nicht ausholen muss.

    Ist vielleicht schwer die Situation zu erklären, ich meine eben wenn jemand sein Schwert erstmal frontal neben den Körper führt, und dann einen Schlag/Berühren aus 10-20 cm Entfernung macht. Teilweise ist es auch der Entfernung nichtmal schnell, sondern wirklich eher ein Schwert an den Körper führen und Berühren, anstatt dass man von einem Schlag sprechen kann.

    Besonders bei stumpfen Wuchtwaffen (Kampfstab) finde ich es albern. Wie seht ihr das? Treffer?


    2. Stumpfe Waffe etwas weg drücken, Treffer von langer Wuchtwaffe?
    Ich habe letzte mal mit Freunden abwechselnd etwas "gekämpft". Also eben mit Larp waffen bisschen gespielt. Ab und zu kam die Situation, besonders wenn der Gegenüber eine stumpfe lange Waffe hatte, dass man so nahe zusammen kam, dass man die Stumpfewaffe des Gegenübers mit einer hand etwas weg drücken konnte.

    Wir hatten uns dann überlegt, dass es nicht schlimm ist. Zum einen tut es der Waffe nichts, zum anderen ist es "realitisch" (auch wenn das jetzt nicht so wichtig ist), zum anderen fanden wir, dass dies ja auch genau der Nachteil bei so einer Stumpfen langen waffe ist. Mit Infight hat es unserer Meinung gar nichts zu run, weil man wirklich nur die Waffe etwas weg drückt mit der Hand.
    Sonst wäre es ja wie ein Schwert in lang, was man dazu noch überall selbst anfassen kann, weil es keine Klinge hat.

    Besonders bei langen Stangenwaffen kommt es dazu und ist meine ich auch die einzige Möglichkeit (wenn man kein Schild hat) an den Gegner mal ran zu kommen. Ansonsten kommt man irgendwie nie an den Gegner, wenn der eine mindestens doppelt solange Stangen/Wuchtwaffe hat und die auch noch hinten packt und nach unten hält, also immer auf die Beine/Füsse geht. Es war schlicht unmöglich, außer eben mit etwas Einsatz (Waffe an Stumpferstelle mal mit Hand weg drücken, etwas fester parrieren mit der eignen Waffe, etc)

    Auch bei dem Kampfstab kamen wir zu dem 1. Thema von mir, dass man hier doch mal mehr ausholen muss, wenn der Treffer zählen soll. Ansonsten wie gesagt, hätte so eine Waffe ja (fast) nur vorteile gegenüber einem Schwert. Sie ist lang, man kann sie halten wo man will und ist so sehr flexibel, obendrein wäre dann ein Treffer genauso gezählt als hat man ein Schwert in der Hand. Was aber bei einer Wuchtwaffe meiner Meinung nach nicht sein sollte. Da sollte es dann schon ein "gespielter" Wuchtschlag sein.

    Schöne Grüße

  2. #2
    Kelmon
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    Ich halte das so:
    Kann man die Waffe so einsetzen, wie sie auch im echten Leben funktioniert, bestehe ich darauf, daß das getan wird. Schwerter, Äxte, Knüppel, etc. müssen einen gewissen Schwung besitzen, um eine Wirkung zu zeigen.

    Ist die Waffe durch OT-Sicherheitsregeln nur eingeschränkt nutzbar, akzeptiere ich auch "Ersatzhandlungen". Bei einem Degen würde ich auch "Fuchteltreffer" werten, genauso muß bei mir niemand mit einem Speer oder einer ähnlichen Langwaffe weit ausholen, ein "antippen" von der Seite genügt.

    Für beide Zählweisen gilt aber, daß ich eine allzuhohe Trefferfrequenz ebenfalls nicht in vollem Umfang werte. ("Stakkatoschläge"). Das gilt dann auch z.B. für Speere. Auch wenn ich da ein antippen akzeptiere, muß zwischen diesen eine realistische Zeit liegen (real eben zurückziehen und neu zustechen).
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  3. #3
    Besserwisserboy
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    Gerade was Stangenwaffen betrifft stimme ich Kelmon zu. Da sollten auch die Treffer der Stange und nicht nur des Kopfteils zählen, da zustechen ja verboten ist.
    Ansonsten richtet sich meine Reaktion auf Waffentreffer auch nach dem Gegner. Manche Leute haben extreme Angst jemanden beim Kampf zu verletzen und kämpfen dann mit der "Antipptechnik". Insbesondere bei kleineren, leichten Mädels ist mir das des öfteren vorgekommen. Da spiele ich halt auch solche Treffer aus. Sie kämpfen ja nicht deshalb so um irgendwelche Vorteile zu bekommen, sondern aus Unsicherheit.
    Ich sage: "Die Realität lügt....!"

  4. #4
    Konrad
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    Zitat Zitat von Kelmon
    Ich halte das so:
    Kann man die Waffe so einsetzen, wie sie auch im echten Leben funktioniert, bestehe ich darauf, daß das getan wird. Schwerter, Äxte, Knüppel, etc. müssen einen gewissen Schwung besitzen, um eine Wirkung zu zeigen.
    Das sehe ich genauso. Wer meint, ein einfaches touchieren lässt einen gerüsteten Gegner blutend zusammenbrechen, sollte daran erinnert werden, dass die Waffen im Larp KEINE Jedi-Lichtschwerter sind...

    Zitat Zitat von Kelmon
    [...] genauso muß bei mir niemand mit einem Speer oder einer ähnlichen Langwaffe weit ausholen, ein "antippen" von der Seite genügt.
    Das sehe ich anders.
    Sicher, Stangenwaffen sind optisch schön und eine "Stangenwald" ist schöner anzusehen als ein "Türwall"
    Dennoch sehe ich keinen Grund, dieses Waffen auf diese Weise zu bevorzugen. Stangenwaffen haben allein durch ihre Länge bereits einen Vorteil, den anderen Waffen nicht unbedingt haben.
    Ein Stich ist zudem eine sehr starker Angriff, weil er schnell erfolgt und den kürzesten Weg zum Gegner nimmt. Viel schwerer zu parieren als Hiebe mit langem Weg.
    Ich finde, wer argumentiert, es sei realistisch, Stangenwaffen stechen zu lassen, deshalb müsse man diese Stich-Simulation erlauben / anerkennen, muss auch anderen Waffen ebenso behandlen. Schwertern zu Beispiel. Die Teile sind ja nicht umsonst so spitz an einem Ende.

    Ansonsten wirkt es für mich nur nach einer Sonderregel, die Stangenwaffen bevorzugt, weil man gerne mehr davon sehen möchte.

  5. #5
    Klaufi
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    Du übersiehst aber, dass man mit Stangenwaffen wie Speeren normalerweise auch kaum was anderes machen kann als stechen, im Gegensatz zum Schwert Daher find ich das eigentlich schon in Ordnung so, wobei es dann aber kein sanftes Berühren sein sollte, ein wenig merken sollte mans schon noch. Oder alle fangen an mit Speeren wie mit Kampfstäben zu kämpfen, aber das fände ich ehrlich gesagt peinlich.

  6. #6
    Kelmon
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    Viele Schwerter mögen spitz am Ende sein, sie bleiben aber die längste Zeit hauptsächlich Hiebwaffen. Und was danach kommt - eben die primär für den Stich konzipierten Waffen - sehe ich ja ebenfalls von der Ausnahmeregel betroffen.

    Es ist ein Unterschied, ob eine Waffe mehrere Angriffsarten zulässt, von dene dann eine wegfällt, und ob eine Waffe gar nicht auf die normale Weise eingesetzt werden kann.

    Einen Speer schwingt man aber nunmal nie. Da ist Vorbeistechen und antippen eine glaubhaftere Ersatzbewegung als mit einem Speer in weitem Bogen auszuholen.
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  7. #7
    Konrad
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    Warum kann man mit Stangenwaffen nicht ausholen? Kann man mit Bidenhändern und großen Wuchtwaffen doch auch.

    Und wer mal gegenüber einem Stangenwald gestanden hat, der diese Stiche anwendet, weiß was ich meine. Die räumen alles weg, auch den Schildwall (1,60 + 1,10 Türen mal ausgenommen)
    Das Argument, man sei ja dafür empfindlich gegen Fernkampfwaffen ist meiner Meinung nicht sehr stark, das es meiner Erfahrung nach seltenst mal genügend Bogenschützen gibt, um den Stangenwald entscheidend zu schwächen.

    Stangenwaffen sind schick und stimmungsvoll... Aber: sie sind potenziel auch Powergamer-tauglich, zumindest wenn sie in Gruppen auftauchen.

  8. #8
    Kelmon
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    Ich habe sowohl oben als auch im letzten Posting "Speer" geschrieben, nicht "Stangenwaffe". Es gibt Stangenwaffen, mit denen man schlägt (Hellebarde, Luzerner Hammer, etc.), und von denen rede ich nicht.

    Einen Speer schwingt man nicht. Das wäre in etwa so sinnlos wie das Zustechen mit einem Streitkolben.
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  9. #9
    Konrad
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    Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass eine so geführte Stangenwaffen einen gewaltigen Vorteil gegenüber allen anderen Waffen hätte.
    Zumindest müsste der Spieler dann im Gegenzug auch "Stiche" mit dem Schwert akzeptieren...
    Was aber auch wieder blödsinnig wäre


    Kann man mit einer Hellebarde nicht sogar ganz vorzüglich stechen? Das ist ja das böse an Hellebarden, dass sie schnelle Stiche und wuchtige Axtschläge verteilen können.

  10. #10
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    Zitat Zitat von Konrad
    Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass eine so geführte Stangenwaffen einen gewaltigen Vorteil gegenüber allen anderen Waffen hätte.
    Wo siehst Du da einen Vorteil? Alles, was man tut ist, die Waffe in einer übertragenen Handlung so führbar zu machen, wie es in der Realität auch möglich wäre.

    Zumindest müsste der Spieler dann im Gegenzug auch "Stiche" mit dem Schwert akzeptieren...
    Was aber auch wieder blödsinnig wäre
    Nochmal: Ein Schwert wird hauptsächlich oder gänzlich zum Hieb eingesetzt. Daß der Stich wegfällt schränkt den Nutzen eines Schwertes nicht großartig ein.
    Ein Speer wäre mit Wegfall des Stiches nutzlos. Oder erklär mir mal, wie Du den im Spiel führen würdest.

    Kann man mit einer Hellebarde nicht sogar ganz vorzüglich stechen? Das ist ja das böse an Hellebarden, dass sie schnelle Stiche und wuchtige Axtschläge verteilen können.
    Habe ich Gegenteiliges behauptet?
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