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  1. #11
    Lorenz
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    puh...
    also ich würd die denen trotzdem zuschicken mit dem Vermerk, dass du die nicht sicher und zuverlässig vernichten kannst.
    Damit hast du sicher gestellt, dass nix mit den Karten passiert.
    Ich kenne das DF System jetzt nicht, hat sie dich denn nach Kartennr gefragt odersowas?
    Weil sonst könnte ich mir nicht vorstellen, dass die Karten sperren könnten.
    Basically... RUN!

  2. #12
    Aeshma
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    Sie hat nur nach dem Namen gefragt und wohl im System gesehn dass uns was zugeschickt wurde.

    Wenn ich sicher wäre würde ich die ja wirklich einfach verscheinken...

    Da sieht mans mal wieder... die Ehrlichen beissen die Hunde

    Grüße
    Aeshma
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  3. #13
    Cartefius
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    Moment mal, so einfach geht das von Versenderseite nicht: Einfach Leuten Dinge zuzuschicken, die sie nicht bestellt haben, und dann darauf hoffen dass die sie nicht rechtzeitig zurückschicken, ist keine legitime Verkaufstaktik.
    Zumindest mein laienhaftes Rechtverständnis sagt mir, dass zu einem Vertragsabschluss immer zwei gehören, und solange du keinerlei Willenserklärung abgegeben hast, hast du auch nichts gekauft. Was irgendwelche Leute irgendwo hinschicken ist deren Sache, das musst du aber nicht bezahlen.

    Ich würde (aus reiner Kulanz) da anrufen oder eine Mail oder einen Brief hinschreiben, mit dem Inhalt, dass dir Waren zugeschickt wurden, die du nicht bestellt hast, du auf diesen Fehler hinweisen möchtest und du anbietest, dass der Verkäufer auf eigene Kosten einen Paketdienst mit der Abholung beauftragen oder dir einen frankierten Rückumschlag senden kann, wenn er das Zeug zurückhaben will - Selbst Geld für Einschreiben ausgeben würde ich da auf keinen Fall!

    Eine endgültige und verbindliche Rechtauskunft kann ich dir als Laie zu diesem Thema natürlich nicht geben, aber auch bei Recherge im Internet findet man da ziemlich einhellige Meinungen, z.B.:
    http://www.nutriviva.com/belieferung...nzusendung.htm

    (Edit: Sehe gerade du hast ein Update geschrieben)
    In diesem Fall kannst du die Karten vernichten, du kannst sie aber auch gebrauchen, sprich dir an die Wand hängen, essen oder damit auf den Con gehen, nur verkaufen kannst du sie nicht (weil sie nicht dein Eigentum sind). Ich würde sie wohl durchschneiden und die Schnipsel bis nach dem Con aufbewahren, nur für den Fall dass da doch noch einer auf dumme Gedanken kommt.

  4. #14
    Aeshma
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    @Cartefius
    Wie gesagt ich habe angerufen und ich soll sie einfach vernichten

    Schön wäres natürlich wennich mit denen noch aufs DF käme. aber 500km um dann ncih rienzukommen wäre doof

    Grüße
    Aeshma
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  5. #15
    Cartefius
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    Hier wird die Sache kompliziert, weil ich nicht weiß, inwieweit der Besitz einer Karte allein (und nicht z.B. die Frage, ob du als zahlender Kunde in deren Datenbank auftauchst) dich zur Teilnahme am Drachenfest berechtigt. Da müsstest du dir wohl jemanden suchen, der sich mit so etwas auskennt.

  6. #16
    Calum MacDaragh
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    Nach dem bereits zitierten Fernabsatzgesetz hast Du 14 Tage Zeit zum Widerruf, also keine Angst, Du hast Zeit. Mit Deinem Telefonanruf hast Du ja bereits Kund getan, dass Du die Karten nicht willst, Problem stellt im Zweifelsfall der Beweis dar - also *falls* Du eine Rechnung über alle sieben Karten bekämest, wie Du dann beweist, dass Du rechtzeitig widersprochen hast.

    Mein laienhaftes Rechtsverständnis sagt, dass man nicht einfach alle zugeschickten Dinge als Geschenk betrachten kann. Denn das widerspricht der gängigen Praxis des täglichen Lebens.
    Beispiel dazu wäre die Weinflasche, die im Restaurant bereits auf dem Tisch steht, wenn man ankommt. Die kann man auch nicht einfach trinken und dann behaupten "Ich dachte, das wäre ein Geschenk!"

    Von der Theorie her ist so eine Weinflasche oder auch ein paar ungefragt zugeschickte Karten ein Angebot zum Vertragsabschluss. Wenn ich den Wein trinke/ die Karten behalte, dann habe ich den Vertrag durch mein Handeln angenommen. Der Einwand "Aber ich habe nie tatsächlich *gesagt*, dass ich die Karten haben will." ist nicht stichhaltig. Du fährst auch jeden Tag mit dem Bus und sagst nie, dass Du die Fahrkarte auch bezahlen willst. Du musst sie aber in jedem Fall zahlen, weil einfach angenommen wird, dass jeder weiß, dass Busfahren/ Weinflaschen/ Drachenfestkarten Geld kosten und bezahlt werden müssen.

    Selbst wenn ich mich in den Bus stelle und laut sage: "Ich will keinen Vertrag mit der Verkehrsgesellschaft abschließen und ich will nicht bezahlen!" bringt das nichts. Wer Bus fährt, der muss zahlen. Die Rechtsfigur dahinter heißt "Venire contra factum proprium" und fußt auf dem Grundsatz von Treu und Glauben.

    (Quelle: Vorlesung Zivilrecht. Das alles ist ca. 10 Jahre her, ich habe keine Ahnung, ob ich mich da korrekt dran erinnere).

    Wenn Du die Karten nun vernichtest, dann mach das am besten mit einem Zeugen, der bezeugen kann, dass Du die Karten vernichtest hast. Dann bist Du im Zweifelsfall auf der sicheren Seite.

    Und mal ganz davon ab: Ich würde nicht davon ausgehen, dass in einem öffentlichen Larp-Forum nicht auch einer der Drachenfest-Organisatoren mitliest. Deswegen würde ich sowas wie "Blöd, dass ich ehrlich zu denen war." vielleicht eher nicht schreiben... :wink:
    Na diobair caraid's a charraid!
    www.daracha.de

  7. #17
    Aeshma
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    Und mal ganz davon ab: Ich würde nicht davon ausgehen, dass in einem öffentlichen Larp-Forum nicht auch einer der Drachenfest-Organisatoren mitliest. Deswegen würde ich sowas wie "Blöd, dass ich ehrlich zu denen war." vielleicht eher nicht schreiben... Wink
    Falls einer mitliest: gerne eine PM und ich nehme immer kleine Presente an

    Vielen dank für die ausführliche Darlegung.

    Weiß einer ob die Karten auf dem Drachenfest "Entwertet" werden alle Rand ab oder sowas?
    Ode rmuss ich die Teile wirklich Schreddern? Das tät schon in der Seele weh

    Glaubst du ein Foto von den kaputten Karten wäre ein Beweis?

    Viele Grüße
    AEshma
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  8. #18
    Cartefius
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    Nach dem bereits zitierten Fernabsatzgesetz hast Du 14 Tage Zeit zum Widerruf, also keine Angst, Du hast Zeit. Mit Deinem Telefonanruf hast Du ja bereits Kund getan, dass Du die Karten nicht willst, Problem stellt im Zweifelsfall der Beweis dar - also *falls* Du eine Rechnung über alle sieben Karten bekämest, wie Du dann beweist, dass Du rechtzeitig widersprochen hast.
    Das Fernabsatzgesetz greift aber nur, wenn bereits ein Vertrag zustandegekommen ist - Das ist aber bei unaufgefordert zugeschickter Ware nicht der Fall, vergleiche § 241a BGB:
    Unbestellte Leistungen
    (1) Durch die Lieferung unbestellter Sachen oder durch die Erbringung unbestellter sonstiger Leistungen durch einen Unternehmer an einen Verbraucher wird ein Anspruch gegen diesen nicht begründet.
    Ein ziemlich ausführlich dargelegtes Beispiel, bei dem sogar "verschärfte Umstände" gelten, habe ich z.B. hier gefunden:
    http://ruessmann.jura.uni-sb.de/bvr2...nnahmefall.htm
    Eine Vorlseung in Zivilrecht besucht zu haben ist in diesem Fall bei der Würdigung der diversen kleinen Detailfragen sicherlich hilfreich...

  9. #19
    Kelmon
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    Zitat Zitat von Calum MacDaragh
    Nach dem bereits zitierten Mein laienhaftes Rechtsverständnis sagt, dass man nicht einfach alle zugeschickten Dinge als Geschenk betrachten kann. Denn das widerspricht der gängigen Praxis des täglichen Lebens.
    Doch, kann man, je nach Umstand.

    Es ist so:
    - Wird eine unbestellte Ware zugesandt, so darf man sie behalten, ohne daß eine Pflicht besteht, diese zu bezahlen oder zurückzusenden. Das ist explizit so vom Gesetzgeber gewollt, um Direktmarketing zu unterbinden (ich sende meine Ware unaufgefordert, fordere Geld und drohe mit dem Anwalt, wenn sie nicht zurückgesendet oder bezahlt wird).
    - Dies gilt nicht, wenn die Ware eine versehentliche Fehllieferung darstellt. Hier ist der Absender in der Beweispflicht, d.h. er muß nachweisen, daß es sich um einen Irrtum handelte. Und das dürfte letztendlich schwierig sein, denn wie will man nachweisen, daß man nicht absichtlich jemandem unbestellte Ware zusandte?
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  10. #20
    Irian
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    Zitat Zitat von frankdark
    Fernabsatz gesetz.
    Sofort per einschreiben zurückschicken.

    Dann bleibste kostenfrei

    läste dir zuviel zeit könnte sie dir bei Tickets entstandene "Umbuchungskosten" berechnen.
    Totaler Quatsch. Das gilt nur, wenn man was bestellt hätte. Wenn sie nicht bestellt hat, entstehen daraus natürlich absolut keine Pflichten. Wäre ja noch lustiger - dann würde ich dir mein Butterbrot für läppische Euro 1000,- schicken... :-)

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