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  1. #11
    Leander
    Leander ist offline
    Forenjunkie Avatar von Leander

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    4.505
    Dann geht es aber wieder nicht um die Zugkraft, sondern um die Geschwindigkeit des Pfeils. Es sollte eigentlich auf den Impuls ankommen, nicht auf die Zugkraft. Und ein Druckmesser, der beschossen wird, wäre auch einfacher als die Geschwindigkeit mit Lichtschranken zu messen.
    "It is always a silly thing to give advice, but to give good advice is absolutely fatal." - Oscar Wilde

  2. #12
    Ultor
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    Gut, ich gebe zu, dass ich wenig Ahnung von Bögen habe, aber es ist doch richtig, dass die Hauptsache die Verletzungsgefahr ist?!
    אם תלך מי יחבק אותי ככה
    מי ישמע אותי בסוף היום
    מי ינחם וירגיע
    רק אתה יודע

  3. #13
    Hana
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    4.137
    Beides ist wichtig. Selbstverständlich sollte die Verletzungsgefahr so gering wie möglich sein. Aber das Aussehen muss auch stimmen - Bluejeans sind auch nicht gefährlich und man sollte sie trotzdem nicht im Fantasy-Larp tragen

    Also, ein sicherer Bogen, der modern aussieht, soll genausowenig verwendet werden wie ein schöner Bogen, der zu stark oder aus sonstigen Gründen unsicher ist.
    Nount und ich bloggen: Mondkunst
    Liverollenspiel im Münsterland: http://www.danglar.de

  4. #14
    Bregon
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    1.491
    Sagt die Zugkraft etwas über die Beschleunigung des Pfeiles aus?

  5. #15
    profoss
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    Jein.
    Die Zugkraft spielt dabei natürlich eine Rolle, aber leider nicht die einzige.
    Oft wurde bisher einzig und allein auf die Zugkraft wert gelegt, um Bögen zu messen. Auf den Manövertagen letztes Jahr wurde ein großer Feldversuch durchgeführt, bei dem alle, die einen Bogen hatten mit standartisierten (und gewogenen) Pfeilen aus gleicher Entfernung durch ein Geschwindigkeitsnessgerät schossen. Da die Pfeile alle gleich waren, hing es also nur vom Bogen ab, welche Geschwindigkeit sie erreichten.
    Dabei stellte sich heraus, dass es nicht nur die Zugkraft war (die natürlich ebenfalls gemessen wurde), sondern die Geschwindigkeit auch deutlich von der Art des Bogens bestimmt wurde.
    D.h. im Bereich der auf Larps üblichen Zugkraft (von 17-ca. 30 lbs) spielte die Art des Bogens eine größere Rolle als die Zugkraft. Recurve-Bögen lassen ihre gespeicherte Energie schneller auf den Pfeil los, d.h. der Pfeil wird dadurch schneller. Langbögen sind "gemächlicher". Soweit ich weiss, macht auch das Material noch Unterschiede aus, aber für die genaue Studie fragst du am besten bei www.larpbogenbau.de nach.

    Dennoch sollte man keinesfalls 40 oder gar 60lbs-Bögen auf Larps verwenden!

    Ein 18 lbs Recurve ist aber kein Problem, auf keinem Larp.

    Achja, noch ein Wort dazu: die meisten Unfälle passieren aber durch Gedankenlosigkeit des Schützen. Die Pfeile immer kontrollieren, bevor man schiesst und vor allem auch mit schwachem Bogen nicht voll durchziehen, wenn der Gegner nah vor dir steht, und nicht auf Kopf und Hals zielen. Nicht Schiessen, wenn man nicht sieht, wo der Pfeil landen wird.

  6. #16
    stephan_harald
    stephan_harald ist offline
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    Was die Profoss schreibt.

    Für einen sicheren LARP Pfeilschuss sind viele Faktoren verantwortlich. Ich liste mal ein paar auf:

    1.) der Bogen, er sollte ein maximales Zuggewicht von 35lbs (Langbogen nach historischem Vorbild) bzw. 25 Lbs (Moderne Materialien , Recurvebögen) nicht überschreiten.

    Dies ist dann zwar kein Sicherheitsgarant, aber ein erster Anhalt.

    2.) Der Pfeil. Er sollte sicher sein. Der von IDV anführte Beschusstest ist da leider nur eingeschränkt hilfreich. Das kann aber jemand anders sicherlich kompetenter erklären. Als Anhalt ist er aber recht gut.

    Wichtig: Wird ein IDV "Sicherheits"-Pfeil verwendet darf der Bogen MAXIMAL 25 lbs haben (Bauart egal). Hier ist eine Versicherung hinterlegt.

    Ein Pfeil sollte also nach dem allgemein LARP üblichen Sicherheitsstandard gebaut und funktionstüchtig sein (kein gebrochener Durchstoßschutz , kein angeborchener Schaft)

    3.) Das wichtigste der Schütze: Er sollte in der LAGE sein zu erkennen wann er NICHT schiessen sollte.
    Nämlich dann wenn er dicht dran ist, bzw. nicht sicher schiessen kann.

    Wichtig hierbei: Ich mag lieber klassiche Bögen mit mehr Lbs. und keinen IDV Sicherheitspfeilen, weil dann Bogenschützen auch mal aus weiterer Entfernung ein Ziel treffen können. Alle mir bekannten Unfälle mit Bögen (so viele sind es zum Glück nicht, welche mir bekannt sind), wurden durch Schüsse aus viel zu kurzer Ditanz geschossen. Wenn also mein Pfeil schon nach 5-10 mtr verhungert, neigt man schnell dazu näher ran zu gehen, oder sich bessere Pfeile zu kaufen. Dies kann dann schnell zu Unfällen führen.

    Stephan

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