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Thema: Götter?

  1. #11
    Llewellian
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    Togaras, in griechischen Mythen sind handelnde und herumlaufende Götter die sich benehmen wie du und ich auch "sehr real".

    Und das mit Mythodea... *hüstel* hat einen Grund in seiner Geschichte, warum da die Elemente als "Mittler" für die Götter der Spieler dienen müssen... (die Götter können Mythodea sehr wohl erreichen, es braucht vom Priester nur die nächstverfügbare Elementvorwahlnummer).

    Wenn dich das interessiert... dann frag doch einfach mal die dort lebenden Personen, warum erstens die Anti-Elemente überhaupt existieren und warum selbst 4 von 5 von diesen jenen mit den 5 bereits existierenden zusammenarbeiteten, um "Ratio" aufs Maul zu hauen und einen Weltenbrand starteten, um alle dort lebenden Menschen und alles Wissen bezüglich Ratio zu vernichten... und trotzem... die Spuren, der Einfluss... wirkt bis heute.. Tscha... der Antagonist von allem spirituellen, dem Animus, Seele, Geist und Phantasie...

    Da stellt sich doch die Frage... kann ein magisches Geschöpf ohne Magie leben? Oder ein Gott ohne Glauben?
    Zitatklau von Steve S: "Ich bin sooooo böse, ich schlafe sogar SCHLECHT"

  2. #12
    Alex
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    Tja, auch in einer Fantasy-Welt gibt es alle Formen von Fanatikern auch die Anti-Religiösen. Denn: Mann weiß ja eben nicht, dass nur gutes bei raus kommt. Paranoia ist schnell da und selbst die Anhänger einer Gottheit verteufeln meist eine andere oder irgendwas Dämonisches. Da ist der Schritt nicht weit, alle Götter zu verteufeln, unter dem Deckmantel der Freiheit zum Beispiel.

    Einer meiner Charaktere kommt zum Beispiel aus einem Volk, die von einem extremen Schamanen- und Geisterglauben geprägt sind. In allem Leben stecken Geister, und darüber hinaus gibt es auch Geister im Wind, etc. pp. Aber deswegen sind die nicht übermächtig oder anzubeten, viel mehr geht es darum, mit den Geistern im Einklang zu leben, das ist eine beiderseitige Sache. In seinem Glauben sind jene, die sich als Götter bezeichnen nur Geister, die versuchen, das Gleichgewicht zu ihren Gunsten zu verschieben.

    Und das ist nur eine Begründung. Mein Bannsänger geht den Weg ins andere Extrem: Es gibt Götter und das ist auch Gut so. Aber er glaubt daran, dass es endlos viele Götter gibt und einige auch noch in unterschiedlichen Gestalten auftreten. So verehrt er meist alle guten und neutralen Götter. Wenn er reist in ihrer lokalen Erscheinung. Das könnte man auch als sehr moderne Einstellung Auffassung.

    Ein anderer meiner Charaktere sieht die Sache sehr bodenständig. Götter gibt es und man muss ihnen Respekt zollen. Die große Verehrung mit allem drum und dran ist aber Aufgabe der Priester. Man sollte zwar den örtlichen Tempel zwar aufsuchen, wenn man kann, aber als Söldner im Krieg ist das nicht immer möglich. Dennoch tut er, was er kann, bringt Spenden und Opfer da, betet häufig und würde auch ein Glaubenssymbol tragen, wenn er mal eins bekommen würde.

    Ich finde es zum Beispiel auch interessant meinen Charakteren neben unterschiedlichen Kulturen und Gottheiten auch gänzlich unterschiedliche Haltungen zu Gottheiten im allgemeinen mit zu geben. Einige von meinen Charakteren haben auch die Option, sich zu entwickeln. Aber statt einem großen Wunder, dass die zu einem wahren Glauben bekehren könnte, sehen die nur Priester, die sich aufspielen, zu ihrem eigenen Vorteil agieren und die sich auch nicht anders verhalten, als Magier.

    Ganz selten begegnet mir mal eine kleine Glaubensgemeinschaft, die auch ein glaubhaftes Feeling mitbringt. Bei einigen Trawoniern habe ich das erlebt (Llewellian, wie hieß der Bahamuth-Paladin noch mal, der auch Königsanwärter auf dem ersten New Order war? Der war überzeugend und einfach nur klasse). Ansonsten nur mal bei Ceriden gesehen, aber die sind leider gar nichts für mich. Die haben zwar alles schön abgewandelt und auch viel eigenes reingebaut, aber das "Feeling" bei denen, ist für mich sehr oft zu christlich, was mich ehrlich gesagt OT stört. Ist, soweit ich das mitbekommen habe, bei denen ja auch so gewollt, die wollen ja auch eine "IT-Ersatzreligion" für Christen sein, ist dann aber nicht so meins. Will sagen: Zu 90% stößt mich das Glaubensspiel der meisten LARPer gerade davon ab, IT einen Glauben zu praktizieren. Entsprechend spiele ich das ganze auch, wenn überhaupt, eher verhalten.

    Grüße,
    Alex

  3. #13
    Kelmon
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    Zitat Zitat von Alex
    Einer meiner Charaktere kommt zum Beispiel aus einem Volk, die von einem extremen Schamanen- und Geisterglauben geprägt sind. In allem Leben stecken Geister, und darüber hinaus gibt es auch Geister im Wind, etc. pp. Aber deswegen sind die nicht übermächtig oder anzubeten, viel mehr geht es darum, mit den Geistern im Einklang zu leben, das ist eine beiderseitige Sache. In seinem Glauben sind jene, die sich als Götter bezeichnen nur Geister, die versuchen, das Gleichgewicht zu ihren Gunsten zu verschieben.
    Gut, aber Glaube an Geister ist ja letztendlich das Gleiche wie der Glaube an Götter - der "Machtlevel" ist ja irgendwo egal, hauptsache, es ist etwas übernatürliches.

    Und das ist nur eine Begründung. Mein Bannsänger geht den Weg ins andere Extrem: Es gibt Götter und das ist auch Gut so. Aber er glaubt daran, dass es endlos viele Götter gibt und einige auch noch in unterschiedlichen Gestalten auftreten. So verehrt er meist alle guten und neutralen Götter. Wenn er reist in ihrer lokalen Erscheinung. Das könnte man auch als sehr moderne Einstellung Auffassung.
    Würde ich, ja. Gerade das "Mein Donnergott ist besser als Dein 5-köpfiger Schafgott" würde ich da bei einer doch eher modern-toleranten Einstellung sehr vermissen.

    Das ist dann aber auch stark von den Religionen abhängig, mit denen dieser Charakter dann in Berührung kommt. Wenn ich auf "Alles-Lebendige-ist-Eins"-Naturreligion 1 stoße, dann ist die vermutlich auch kompatibel mit "Alles-Lebendige-ist-Eins"-Naturreligionen 2 und 3. Man vergleiche das aber mit der "Gott hat die Leute im Tal zuerst erschaffen"-Religion und der "Gott hat die Leute auf den Hügeln zuerst erschaffen"-Religion.

    Je nach "konfliktpotential" zwischen den Religionen, und je nach bespielter Toleranz, könnte eine solche Einstellung dann für mich durchaus irgendwo den "Charme" von "Menschenrechte und Toleranz für Orks" oder "Demokratie für alle" haben.

    Wobei ich generell kein Problem mit einem "Wendehals" in Sachen Götterglaube habe. Sowohl "je mehr Götter desto besser" als auch "Wenn ich nunmal in Rom bin, bete ich auch zu Jupiter" halte ich für nachvollziehbare Handlungsweise in einer Welt mit verschiedenen Göttern. Ich bin mir gerade nicht genau sicher, Alex, welche Variante Du da gewählt hast.

    Ganz selten begegnet mir mal eine kleine Glaubensgemeinschaft, die auch ein glaubhaftes Feeling mitbringt. [...] Ansonsten nur mal bei Ceriden gesehen, aber die sind leider gar nichts für mich. Die haben zwar alles schön abgewandelt und auch viel eigenes reingebaut, aber das "Feeling" bei denen, ist für mich sehr oft zu christlich, was mich ehrlich gesagt OT stört.
    Ich hatte das Glück, an Sylvester gleich mehrere wirklich wundervoll gestaltete Ceridische Gottesdienste Besuchen zu können. Sehr überzeugend. Aber auch obwohl ich tatsächlich ein tiefes Gefühl dafür hatte, daß ich mich in einem "echten" Gottesdienst befand kam eigentlich nie - in keines Weise - das Gefühl auf, daß dieser ein Christlicher wäre. Auf dem Papier sind die Anleihen natürlich offensichtlich, aber beim tatsächlichen Spiel damit kommt das eigentlich nicht zum tragen.

    die wollen ja auch eine "IT-Ersatzreligion" für Christen sein
    Das war wohl eher nicht das Ziel. Viel eher wollen sie ein "IT-Ersatzchristentum" für Spieler aller möglichen Glaubensrichtungen sein. (Und selbst daß sie ein reines Ersatzchristentum sind ist auch zumindest umstritten).
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  4. #14
    Alex
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    Wobei ich generell kein Problem mit einem "Wendehals" in Sachen Götterglaube habe. Sowohl "je mehr Götter desto besser" als auch "Wenn ich nunmal in Rom bin, bete ich auch zu Jupiter" halte ich für nachvollziehbare Handlungsweise in einer Welt mit verschiedenen Göttern. Ich bin mir gerade nicht genau sicher, Alex, welche Variante Du da gewählt hast.
    Ist ein wenig Mischmasch. Samuel hat huldigt erstmal den lokalen Gottgestalten in Wiesengrund. Da Wiesengrund an sich aber schon ein Schmelztiegel der Kulturen und Religionen ist (Immerhin ist es eine große Handelsstadt) gibt es da auch so etliches und täglich kommt mehr dazu. Samuel hat dabei sowohl die Einstellung "Je mehr Götter, desto besser", als er auch auf reisen lokalen Gottheiten mehr huldigt. Was ihm bei etwaigen diplomatischen Aufträgen auch schon sehr geholfen hat.

    Was die Ceriden angeht, muss ich sagen, dass ich nur auf die Internetinfos und auf das zurückgreifen kann, was ich von entsprechenden Gruppen auf Con gesehen habe. Einem Gottesdienst habe ich noch nicht beigewohnt. Allerdings ist die Abneigung bzw. der Abstand zu allem nicht menschlichen für mich als High-Fantasy-Spieler wenig reizvoll.

    Grüße,
    Alex

  5. #15
    Der Nordmann
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    Also probleme mit der Götterwahl sollte es doch eigentlich nicht geben.
    Alleine die Germanische Mythologie hat schon für fast jeden was dabei.
    (Fruchtbarket,Krieg,etc.)

    z.b
    Ullr
    Skuld
    Tanfana,
    Týr
    Odin
    Freyja.
    Njörd
    Frey
    Nerthus
    Loki
    ...

  6. #16
    Dennis
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    Passt aber auch nur, wenn man einen nordischen Charakter spielt. Was machen alle anderen? Jep, ausdenken oder Götter nehmen, die sich wer anders ausgedacht hat.
    http://goblinbau.wordpress.com
    Manchmal blogge ich Pen&Paper Zeug

    ~zurück aus den larplosen Landen~

  7. #17
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    Alleine die Germanische Mythologie hat schon für fast jeden was dabei.
    Aber wer will schon diese ollen Kamellen? Schließlich soll die Einstellung zu Gott und Kirche ja auch zum Charakter passen, wenn man nicht gerade einen metsaufenden Nordmann spielt...

  8. #18
    Alex
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    Zumal mich auch solche vergangenen Sachen immer etwas aus der IT-Balance bringen. Dafür werde ich OT zu sehr mit Thor, Odin udn Co bombadiert. Ist mal gerade wieder eine Mode-Erscheinung.

    Grüße,
    Alex

  9. #19
    Benutzer755
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    Ja, genau. Immer werden nur die Asen in den Vordergrund gestellt. Von den Vanen weiß kaum jemand was. *hmpf* Immer diese Diskriminierung in der germanischen Götterwelt!

    LG
    Benutzer755

  10. #20
    Helene
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    Es gibt aber immer noch (oder wieder) Leute, die sich an den Asen orientieren. Als Real-Religion. Ich kenne 2-3 Leute, mit denen ich mich ungern schlagen wollte, weil ich ihren (ernstgenommenen) Glauben beleidige.

    Mir sind daher die allgemeinen nordischen Gottheiten noch zu nahe an einer Real-Religion, dass sie im Spiel verwendet werden sollten.

    Lieber ein bisschen vorsichtiger mit solchen Themen.

    Grüßle,
    Helene

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