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  1. #11
    Kelmon
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    Die Art der Kriegsführung hat sich in den letzten 500 Jahren aber ein klein bisschen gewandelt... Für große Heerhaufen brauchst Du nunmal nicht soviel Offiziere wie für die heutige Soldaten, die je nach Einsatzart auch in Kleinstgruppen aufgeteilt werden müssen.

    Ein großer Verband von z.B. Spießern braucht eben hautpsächlich eine Person, die ihnen sagt, in welche Richtung der Feind steht.
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  2. #12
    Alex
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    Und mal unabhängig davon ist Deine Zusammensetzung seeeehr unrealistisch. Eine Gruppe besteht aus max. 12 Mann (Gaanz selten), meist eher ca 5-8 Mann, dazu kommt ein Unteroffizier m. P. als Gruppenführer und ein Uffz. o. P. als stellv GrpFhr. Und das ist auch erst seit ein paar Jahren so, vorher waren die GrpFhr fast ausschließlich Uffz. o. P. und die stellv GrpFhr Mannschaftsdienstgrade, meist HG und höher.

    Grüße,
    Alex

  3. #13
    Justav
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    Zitat Zitat von Kelmon
    Die Art der Kriegsführung hat sich in den letzten 500 Jahren aber ein klein bisschen gewandelt... Für große Heerhaufen brauchst Du nunmal nicht soviel Offiziere wie für die heutige Soldaten, die je nach Einsatzart auch in Kleinstgruppen aufgeteilt werden müssen.
    Wobei es dann SEHR schwierig wird, sich an Schweizern, Landsknechten o.ä. spätmittelalterlichen Söldnern zu orientieren; die hattenmWn pro Kompanie einen Hauptmann, evtl einige Leutnants und einen Fähnrich, und das auf 500 Mann und mehr. Daneben gab es dann "Spezialisten" mit eigenem Status wie zB den Profoss; der hatte zwar eine wichtige Position, aber eben auch eine sehr spezifische; im Gefecht hatte der ncht unbedingt was zu melden (bzw begleitete die Kompanie eh nicht ins Gefecht).

    Die Taktik des Gewalthaufens kannte noch gar keine "Offiziere" im modernen Sinne, und braucht so gut wie keine Kommandierenden, da dieses sowieso so gut wie unmöglich war. Die Hauptleute u.a. Offiziere hatten eher den Charakter mittelalterlicher Vorkämpfer als moderner Truppenführer.

    Bezeichnungen, die mich im Fantasy-LARP nicht stören würden:
    - Hauptmann (Offizier einer "Einheit")
    - Kapitän (= Hauptmann)
    - Weibel (Unterofffizier, "Spieß")
    - Sergeant (s. Weibel)
    - Korporal (s. Weibel)
    - Adjutant ist auch nett ("Gehilfe" eines höheren Offiziers, mind eines Hauptmannes)

    Begriffe wie "Feldwebel" oder auch Oberst sind mir zu modern. Erfundene oder nicht wirklich militärische Rangtitel sind natürlich auch noch eine Möglichkeit.
    So long

    Justav

  4. #14
    Kelmon
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    Also mich würde eher der Sergeant als der Oberst stören - sofern er englisch ausgesprochen wird - und der Feldwe(i)bel ist ja nun auch ein alter Begriff.
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  5. #15
    Justav
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    Zitat Zitat von Kelmon
    Also mich würde eher der Sergeant als der Oberst stören - sofern er englisch ausgesprochen wird - (...)
    Definitiv französisch: serschand, mit weichem S am Anfang und Betonung auf der letzten Silbe.

    Zitat Zitat von Kelmon
    (...) und der Feldwe(i)bel ist ja nun auch ein alter Begriff.
    Das der (Feld-) webel der (sprachliche) Nachfolger des Weibels ist ist klar, aber ich denke da einfach an die Bundeswehr; mE suboptimal (aber es gibt wohl wenig, was so individuell verschieden ist wie Wortassoziationen...).
    So long

    Justav

  6. #16
    shimmy
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    Wir haben bei uns Einen Hauptmann, mich als Adjutant bzw. Attaché, einen Kampfweibel, Spähweibel, und Lagerweibel.

    Der Lagerweibel hat das Kommando über die gesamte Lagerlogistik.

    Der Spähweibel hat nur Komanndogewallt wenn er mit den Spähtrupp unterwegs ist.

    Ich als Attaché/Adjutant gebe nur Kommandos weiter und habe keine Behfehlsgewallt so fern es mir nicht von Hauptmann befohlen wurde.

    Wir haben noch einen weiteren Weibel den Verbindungsweibel, er hat KEINE Befehlsgewallt, sein Rang ist nur Tittular, da es eine Truppen nicht gern sehen wenn ein 0815 Soldat ohne Rang mit der Truppe die ersten Gespräche führt.

    Desweiteren haben wir noch einen Corporal. Weiter sind noch in Planung.

  7. #17
    Kelmon
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    Ich zähle da jetzt 7 Leute mit Rängen. Wieviele Leute umfasst denn eure Truppe?
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  8. #18
    Bunkerbewohner
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    Weibel ist aber eigentlich doch ein mit bestimmten Pflichten versehener Rang. Ursprünglich für die Aufstellung im Gefecht zuständig, behauptet jedenfalls das MGFA.
    Für die Lagerlogistik wäre eigentlich ein Fourier zuständig.

    Wichtigster Rang in einer Gruppe sollte doch eigentlich der Gefreite/Befreite sein. Immerhin spart der sich die Lagerwache.

  9. #19
    shimmy
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    Es kommt drauf an wieviel Leute mit kommen zwischen 16 und 20 Mann.

    Bezülich des Verbindungweibel wie gesagt er ist Tittular und hat im Feld und sonst wo KEINE Befehlsgewallt, er ist nur dafür da mit anderen Gruppen verbindung auf zunehmen, und da die Meinste Offizier keine normalen Fußtruppen zu vorverhandlungen ins Lager lassen habe wir den Rang einberufen.

    Der Corporal ist dem Kampfweibel unterstellt und gibt Befehle im Kampf weiter oder ersetzt den Kampfweibel falls es fällt.

    Wie gesagt Späh- und Lagerweibel habe nur in ihren Truppen wenn nicht der Hauptmann oder Kampfweibel anwesend sind Kommando.

    Ich als Adjutant habe nur dann Befehlsgewallt wenn es mir von Hauptmann oder Kampfweibel Befohlen wurde. Ansonsten bin ich ein ganz Normaler Soldat.

  10. #20
    Bunkerbewohner
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    Wofür braucht man so eine lange Befehlskette bei 20 Mann?
    Hauptmann->Adjutant->Weibel->Korporal->Soldat

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