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  1. #1
    Jonas
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    Quiriner Kriegerakademie

    Moin Inlarp Gemeinde,

    Eigentlich war für dieses Jahr (nach längerer Zeit) wieder eine Quiriner Kriegerakademie geplant. vor längerer Zeit gab es schonmal nen ganzen Haufen dieser Akademien ... inzwischen aber nicht mehr.

    Das Problem war dieses Jahr dass es schlicht keine Anmeldungen gab, also wurde die Akademie zugunsten eines kleinen Abenteuercons abgesagt (The Fog)

    Allgemein wurde bei uns die Vermutung laut dass "heutzutage" einfach niemand mehr Lust habe sich ausbilden zu lassen, weil alle denken würden sie könnten es eh schon. [überspitzt formuliert]
    Jetzt würde mich aber doch interessieren was ihr davon haltet. Was haltet ihr von einer LARP-Kriegerakademie bei der ein Mindestmaß an militärischem Drill vorhanden ist, bei der die Ausbilder mit "Ausbilder" angesprochen werden müssen und bei der auch mal ein bisschen gepumpt werden muss wenn man was verbockt hat.

    Wir haben uns alle gefreut wie Schnitzel auf ein hartes entbehrungsreiches fünftägiges Ambientecon mit Ausbildern die das schon öfter als ein mal gemacht haben und einem auch was beibringen können.

    was haltet ihr von einem solchen Con-zept, wart ihr schonmal auf größeren Akademiecons, und warum denkt ihr gab es nicht genug anmeldungen? (zu wenig Werbung, veraltetes Conzept. etc.)

    gruß
    Jonas

    p.s.: wer sich nix drunter Vorstellen kann: Conbericht der 5. Quriner Kriegerakadmie: http://www.fantastic-culture.de/wbbo...669&boardid=95

  2. #2
    Cartefius
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    Mich spricht so ein Konzept wenig an, weil ich an dem ganzen Kriegerdrill wenig Spaß habe. Deswegen habe ich auch grundsätzlich eher wenig Motivation, mich als Larpkämpfer quasi als Selbstzweck im Rahmen eines solchen Cons zu "verbessern", weil das Ziel "ein erfolgreicher Larpkrieger zu sein" für mich erstmal nicht so weit oben steht. Die meisten kriegerischen Rollen die mich ansprechen sind halt welche, die auch nicht drunter leiden, wenn sie nur so mehr schlecht als recht kämpfen können.

    Deswegen wären für mich auch eher Cons etwas, bei denen es neben dem militärischen Part auch noch eine Menge drumherum gibt, wie z.B. die Großen Manöver, bei denen man ein bisschen lockeres Geländespiel und rumgerenne, aber auch auch nettes Ambientespiel, Lagerleben, Gewandungsgrillen und so weiter hatte, oder irgendwas, was mich quasi als OT-Vorbereitung auf ein erstrebenswertes IT-Ziel ansprechen würde (z.B. "wir gründen einen Pikenhaufen, den wir als Gruppe auf mehreren Cons spielen wollen, und üben schonmal den Formationskampf, damit das nachher in der Schlacht gut funktioniert")

    Und ich muss zugeben: Ich bin durchaus auch Komfortlarper. Wenn ich auf Exerzieren auf dem staubigen Kasernenhof und Rumgeschrei am frühen Morgen Lust gehabt hätte, wäre ich zur Bundeswehr gegangen.

  3. #3
    Tine
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    Was der Cartefius sagt. Auf Full Metal Jacket hätt ich keine Lust. Das überlass ich denen, die demonstrieren müssen, dass sie zum Frühstück Reißnägel mit Salpetersäure fressen. Über das Alter bin ich raus.
    Akademien oder Ausbildungscons an sich find ich ok - bloß nicht diesen modernen Armee-Abklatsch.
    SEMPER PROBUS

  4. #4
    Lorenz
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    tine trifft da genau meine Meinung.
    Wenn ich Armee will, geh ich zur Bundeswehr und nicht auf einen Militär-Akademiecon.
    Basically... RUN!

  5. #5
    stephan_harald
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    Ich hab diese "Ausbildungscons" schon immer belächelt. Die wurden fast immer nur veranstaltet, damit sich mal ein paar Leute als Chef aufspielen konnten und den anderen zeigen konnten "Wo der Hammer hängt" und was für harte Säue sie doch sind.

    Ist nichts mehr für mich. Ich war beim Bund, ich weiss wie es Profis machen, da muss ich mir so einen gespielten Armeeabklatsch nicht noch antun.

    Vor allen Dingen nicht von so Pseudohampels, die mir ihre romantisierten Armeevorstellungen beibringen wollen (komischerweise ist der Anteil, der Zivildienstleistenden die die "Ausbilder und Anführer" spielen meistens sehr hoch).


    Nichts ist alberne als so ein modernes Kinderarmeecamp auf Mittelalterlich und da das immer mehr Leute anscheinend ähnlich sehen, sind diese Konzepte nach und nach vom Markt verschwunden.

    Ich bin Komfortlarper, ich sehe Cons als Urlaubsersatz. Wenn mir da ein Typ irgendwas erzählen will, empfehle ich ihm maximal die Männerselbsterfahrungsgruppe für unverstandene Anführer, bevor ich ihn auslache (wirklich schon aus versehen passiert, der war aber auch zu lustig, knapp 1,70 max 60 Kilo und wollte den großen Helden, Kämpfer und Anführer spielen, weil er glaub ich seine Musterungsuntersuchung gerade hinter sich hatte.... und dann ist er vor einen OT FalliOffz geprallt


    Stephan

  6. #6
    Lorenz
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    ich hab übrigends durchaus festgestellt, dass Führung durch Charisma und Ruhe sehr viel eher akzeptiert wird als Führung durch Lautstärke und Rumgebrüll/martialisches Auftreten.

    Ne Vermutung ist, dass bei Führung durch Rumgebrüll die meisten Bundeswehrabsolventen auf Durchzug schalten, weil da Erinnerungen wach werden und die meisten Zivis abschalten, weil sie doch genau das nicht wollen, da sie Zivildienst gemacht haben.
    Ist aber nur so ne Beobachtung.

    Rumgebrüll kommt nur bei den jüngeren Spielern an, die weder BW, noch Zivildienst machen mussten und deswegen denken, dass es halt so in einer Armee zugehen muss und das deswegen "cool" ist...
    Basically... RUN!

  7. #7
    Lainiell
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    Also ich war schonmal auf einem Quiriner ausbildunghscon und fands eigendlich ganz gut und nutzbringend.War zwar eher der falsche Character (Elfe) aber sie hat sich halbwegs angepasst und so gings.
    Ich hatte Glück damals bei den Spähern mitzumachen, der Kriegerlehrgang wäre mir echt zu anstrengend gewesen. so viel Laufen und Liegestütze etc. Das schaff ich halt nicht.
    eigendlich schade, denn mein Kriegerinnencharacter könnte so eine Ausbildung mal ganz gut vertragen.
    Die Veranstaltungen waren mir allerdings auch zu weit weg, die Veranstaltung damals war ne Ausnahme

  8. #8
    Kelmon
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    Hmmm....da scheint ja praktisch jeder auch meiner Meinung zu sein. Ich halte von rumbrüllenden Drill Sergeants auch herzlich wenig - geschweige denn, daß ich dann irgendwelche Strafen ausführen muß, weil ich vermutlich eher anfange zu lachen, als das ganze ernst zu nehmen...

    Wenn ich sowas wollte wäre ich auch zur Bundeswehr gegangen statt Essen durch die Gegend zu kutschieren
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  9. #9
    Benutzer755
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    Es soll sogar Leute bei der Bundeswehr geben, die genau solche LARPs veranstalten. Aber dann mehr als gruppeninternes Spiel um Neulinge kennenzulernen. Aber Drill während der Arbeit auch noch in der Freizeit...das geht mir völlig ab.

    LG
    Benutzer755 - will auch keinen Krieger spielen

  10. #10
    Lainiell
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    Ah ich sehe, ich war auf dem, Quirin was im conbericht verlinkt ist.
    aber ich glaube die laufen eh alle gleich ab.

    Leider ist da aber ich für mich einiges schief gelaufen, so dass es noch zusätzlich anstrengend war. Und ich glaub, damals war ich fitter als heute. Drum trau ich es mir nicht mehr zu. Schon garicht als Kriegerin, die ja Rüstung tragen sollte.
    Ein extremes Drilling, dass sich die Ausbilder als Obermotze empfunden habe, hab ich nicht empfunden.

    Allerdings hab ich auf dem Quirin 5 eines der witzigsten Erlebnisse überhaut gehabt.

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