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  1. #21
    Leander
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    Das hört sich ja wirklich unschön an.
    Wie kann man als Orga überhaupt auf solche Ideen kommen?

    Ansonsten: Ich finde es doch bemerkenswert, dass sich die Jugend hier am Forum so einsichtig zeigt. Wenn die selbe Haltung auf Con nicht verloren geht, ist das wirklich lobenswert. Leider sind nicht alle Kinder/Jugendliche so einsichtig. Auf Cons hätte ich auch am wenigsten Probleme damit solchen Kindern/Jugendlichen zu begegnen.
    "It is always a silly thing to give advice, but to give good advice is absolutely fatal." - Oscar Wilde

  2. #22
    Saralo
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    so muss jetz auch mal was schreiben hab sonst immer nur nen bisschen was gelesen.

    ich habe zwei freunde, mit denen ich mich manchmal treffe um zu kämpfen. Ich habe bis jetzt noch keinem kampf auf einer con gesehen (war noch nirgendwo), aber ich denke auch, dass die 18+ leute doch ne liga höher kämpfen
    gegen gleichaltrige gerne, gegen die "großen" würde ich nicht unbedingt kämpfen wollen.

  3. #23
    Borgrios
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    Hi an alle,

    @Saralo:
    Bin jetzt nicht der Meinung, dass wenn man jünger ist auch gleich schlechter kämpft als ein älterer. Habe auf meinen bisherigen Cons auch so einige Kämpfe mitbekommen, wo manchmal auch die älteren Spieler nicht grad geglänzt haben.

    Zum eigentlichen Thema, ich würd auch ungern gegen Kinder kämpfen, auch wenn dies bisher noch nicht der Fall war.
    Rechtlich ist das ja, wie andere bereits erwähnten so eine Sache.
    Bei mir ist es so, dass ich Kämpfe um eine nette Show abzulegen, kann sein, dass ich mich auch irre, aber bin der Meinung, dass bei jüngeren Spieler noch der Gewinnenwollen-Gedanke größer ist, während die älteren eher eine "Show abziehen."

  4. #24
    Leander
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    Saralo: Es gibt auch genügend volljährige Spieler, die nicht kämpfen können. Vor Kurzem wurde noch ein Video von zwei Leuten verlinkt, die mit lauter Metal-Musik im Hintergrund so kämpfen, dass man die Kernstäbe bei jedem Schlag hört. Mit solchen Leuten würde ich weniger kämpfen wollen, als mit manchem Jugendlichen, der sich Mühe gibt. Es gibt auf beiden Seiten solche und solche, aber an Spieler, die seit Jahren Larpkampf üben/machen und darin wirklich gut sind, wird ein Minderjähriger wohl wirklich nicht rankommen, wenn er kein absolutes Naturtalent ist.

    Borgrios: Das kann durchaus so sein. Ob das Prozentual gesehen wirklich so ist, wird man wohl auch nicht so einfach herausbekommen, aber wie die Spieler eingestellt sind, hängt auch stark vom Umfeld ab. Es gibt da die, die cineastisch und die die realistisch kämpfen, sowie die, die einfach nur fuchteln. Es gibt Gewinnenwoller™ und Leute, die einfach eine Show abliefern wollen. Je nachdem in welchem Umfeld man spielt, gibt es mehr von einer oder von einer anderen Sorte.
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  5. #25
    Saralo
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    Wenn ich dann 18 bin, hab ich lange zeit gehabt, um zu trainieren Aber noch braucht keiner vor mir Angst zu haben

  6. #26
    Leander
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    Dann nochmal eine Frage dazu:
    Wie sieht es bei Cons für Kinder/Jugendliche und dem NSC-Dasein auf selbigen aus?
    Wenn es zu Kämpfen kommt, hat man ja u.U. die selbe rechtliche Situation (Erwachsener verletzt Kind). Warum ist das ein geringeres Problem als auf normalen Cons? Warum wird da eine Ausnahme gemacht? Warum kämpfen Volljährige dort bereitwillig gegen Kinder, auf anderen Cons ist das aber ein Problem?
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  7. #27
    Justav
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    Weil man da entsprechende Artikel in die AGB schreiben kann, würde ich vermuten; es ist auch immer noch nicht verboten, das Erwachsene und Kinder/Jugendliche gemeinsam Sport treiben, obwohl bei Dingen wie Fußballspielen das Verletzungsrisiko ebenfalls gegeben ist. (Und wahrscheinlich ist es höher als im LARP).

    Viele Beiträge klingen so, als stände man schon mit einem Bein im Knast, wenn man als 21+-Mensch nicht einen Sicherheitsabstand von 10m zu jeder Person unter 16 einhält; sprich: Es kommt mir arg übertrieben vor...
    So long

    Justav

  8. #28
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    Was soll man da bitte in die AGB schreiben?
    Wenn man ein Kind verletzt hat man Probleme, egal was in den AGB steht. Man merke: AGB können kein geltendes Recht außer Kraft setzen.
    Du magst es für übertrieben halten, aber wenn ich wesentlich unangenehmere Konsequenzen dadurch vermeiden kann, dass U18 nicht mitkämpft, ist das einfach sinnvoll. Bei U18 hat man einfach mehr Scherereien, wenn mal der Fall eintritt, dass was passiert, und das geht bis zum Berufsverbot für manche Leute. Das passiert dir bei Ü18 nicht so leicht.
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  9. #29
    stephan_harald
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    Um mal hier etwas Licht reinzubringen.

    Man kann in eine AGB reinschreiben was man will, das ändert gottseidank machmal herzlich wenig. Mann kann in einer AGB keine Haftung ausschließen, sondern wie ein Jurist es nannte "genauer definieren".


    Mit Kinden muss man erst einmal 2 Dinge beachten, die eine unterschiedliche Gewichtung haben.

    1.) Der gesetzliche Rahmen. Dieser ist ganz klar definiert, über das Gesetz zum Schutze der Jugend in der Öffentlichkeit, sowie dem BGB. Da steht klar drin was das Kind/der Jugendliche darf und was nicht. Ebenso was einem passiert wenn man dieser Gruppe Schaden zufügt.


    Bedeutet für das LARP: eine Larp Taverne könnte man lt. einem Fachanwalt, durchaus im juristischen Sinne für einen Gastronomiebetrieb halten. Es sind ja fast alle Merkmale desselben enthalten. Dem zu Folge gelten also auch auf einem Con in der Taverne genau diese Bestimmungen. (Er fragte mich direkt wo ich denn einen Unterschied sehe, zwischen einer Bierbude in einem Fussballstadion oder einer Werkskantine, mit Ausnahme das die LARP Dinger meistens wohl nicht alle eigentlich erforderlichen Genehmigungen haben)

    Ebenso hat man hier Probleme wenn man eine Körperverletzung begeht. Dies setzt aber zumindest eine Fahrlässigkeit voraus. In wie weit ein LARP Kampf gegen einen Minderjährigen hier in Betracht kommt, wollte er nicht einschätzen, zumindest eine leichte Fahrlässigkeit (wenn er das Kind hätte erkennen können) wollte er nicht ausschliessen.

    Achtung: Das bedeutet nicht das jeder der gegen ein Kind kämpft in den Knast kommt, denn erst einmal muss ja so was zur Anzeige gebracht werden. Es erhöht erst einmal nur den Druck auf den Veranstalter (vor allem auf diesen) und die Teilnehmer zu mehr Sorgfalt.


    Ich denke 1.) dürfte jedem so weit klar sein, das ist ja das worüber viele immer nachdenken.

    Punkt 2. ist aber viel fieser und viel gemeiner, ist ein Haftungsgeldlicher Aspekt. Versicherungen zahlen extrem ungerne. Daher sie werden versuchen einen Haftungsfall möglichst einem anderen aufzubrummen.
    Hier ein Fall der in meinem Umfeld passiert ist.

    Kind (15 Jahre) war auf einem Con und bei einem kleinen Gefecht stolperte das Kind und brach sich den Fuß. Im Krankenhaus nahm der Arzt einen Unfallbericht für die BG auf (die zahlen so was im Allgemeinen)
    In diesem Bericht schilderte das Kind den Unfallhergang und da standen dann so Dinge wie ... Schwertkampf, Action Rollenspiel und so weiter...

    Als es ans zahlen ging, bekamen diversen Teilnehmer (Orga, Kampfpartner) Post von der BG mit einer Kostennote. Vorwurf: Man hätte seine Sorgfaltspflicht vernachlässigt und sei somit an den Kosten zu beteiligen.

    Es ist dabei nicht rausgekommen, ja es gab nicht mal ein Verfahren, aber die Teilnehmer hatten einiges an Anwaltskosten und eben viel Ärger.

    Es ist nämlich so, das sobald Kinder im Spiel sind (die Jugendlichen sind hier impliziert) prüft die Unfallversicherung automatisch ob die Haftung nicht auf andere verlagert werden kann, denn nirgendwo geht das so gut wie bei Kindern, obliegen diese doch einer besonderen Sorgfalt. Da muss man gar nichts für tun, da müssen nur Ansätze im Unfallbericht auftauchen, den ein Arzt irgendwann schreibt, mit den Angaben eben des Kindes.....

    So, Punkt 2. ist im übrigen der Grund warum ich keine Kinder auf Cons haben will. Ich kenne beruflich bedingt BGs sehr gut und weis daher das diese wirklich fix damit sind Dinge in Gang zu stossen, nur um nicht zahlen zu müssen.


    Stephan

  10. #30
    Justav
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    Zitat Zitat von Leander
    Wenn man ein Kind verletzt hat man Probleme, egal was in den AGB steht.
    Wieso gibt es dann Sportvereine, wo Menschen unterschiedlicher Altersgruppe zusammen Sport treiben, es hin und wieder zu Verletzungen kommt, ohne das die Erwachsenen reiheweise vor dem kadi landen?

    Ich bin kein Jurist, aber diese Ängste passen nicht in das Bild, das ich vom Rest unserer Gesellschaft habe: Abseits voM LARP scheint das kein Problem zu sein, zumindest nicht im institutionalisierten Rahmen. Ich kann das Ganze daher nicht ernst nehmen, um ehrlich zu sein.

    Beim Alkohol ist das völlig anders, da es hier konkrete Regelungen im Jugenschutzgesetz gibt; ich würde jedem Menschen, der in einer LARP-Taverne Alk ausschenkt, raten, sich zu informieren, wer von den Teilnehmern U18 bzw U16 ist. Dass das Jugendschutzgesetz was zum Kampf mit Polterwaffen sagt wäre mir hingegen neu; es ist zumidest möglich, dass sich im Rahmen des Sportfechtens 12- mit 20-Jährigen duellieren. Und da sind die Waffen aus Stahl!

    P.S.: Danke für den Hinweis mit dem Haftungsschutz, da mag das so aussehen, wie von s_h dargestellt. Aber das ist halt ne andere Liga, und evtl kann mn da als LARP-Veranstalter auf weniger guten Willen hoffen als Sportvereine...

    P.P.S.: Eine LARP-Taverne ist mWn eine geschlossene Veranstaltung, daher brauchts zumindest keine Schanklizenz oder Gaststättenkonzession, da der Ausschank nicht für die Öffentlichkeit, sondern für einen beschränkten Kundenkreis ist. Hab mich aber nie mit den genaueren Konsequenzen befasst.
    So long

    Justav

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