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  1. #1
    Marelius
    Marelius ist offline
    Grünschnabel

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    Wie kommt das Schnittmuster auf den Stoff?

    Hallo,

    Vorweg meine Erfahrungen mit Stoffen und dem handwerklichen Umgang damit beschränkt sich auf das gezwungene häkeln eines Schals irgendwann mal in der Schule und nachdem das ganze in einem Desaster geendet ist wollte ich damit eigentlich nie wieder was zu tun haben. Naja es sind viele Jahre vorbei und ich wollte mich mal an einem Magier probieren, und da ich dafür eine Robe brauche und sie mir keiner meiner Bekannten machen will (troz exerzieven bettelns ) muss ich wohl slebst ran an den Speck..ähm Stoff.

    Eine Nähmaschiene ist vorhanden und ein Schnittmuster habe ich auch gefunden:

    http://natronundsoda.net/klamotten/c...ge.html?id=113

    Jetzt hab ich nur 2 Probleme damit.

    1) Wie bekomme ich das jetzt am besten von dem schönen Bild im PC auf den Stoff? Freihand draufmalen wird in meinem Fall alles andere als grade werden. Meine Mutter war auch etwas rarlos da ihr "Schnittmuster" in dem Sinne nur als Art fertige Schablonen zum auflegen auf den Stoff bekannt sind was in dem Fall ja nicht gegeben ist.

    2) Jemand aus meinem Bekanntenkreis meine nach einem Blick auf das Schnittmuste es wäre unvollständig da man da irgendwie noch Dreiecke einbauen müsste damits ne ordenliche Robe wird. Leider konnte er mir das nicht ganz fertig erklären da es mehr oder weniger auf dem Sprung war und er momentan nicht erreichbar ist und ich nicht mehr Fragen konnte bisher.

    Und wenn wir schon dabei sind kennt jemand einen günstigen Anbieter für Roben geeigneten Wollstoff? Hatte einen Händler gefunden der einen Service für kostenlose Stoffmuster angeboten hatte, aber nach einer Anfrage von mir wart nichts mehr von dem Händler zu hören.

  2. #2
    Yrider
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    Frag mal rum , ob Jemand aus dem Bekanntenkreis ein Beamer hat , das ist am einfachsten.
    Das auf Folie und mit nem Tageslichtprojektor geht auch meistens. ^-^

  3. #3
    Maria
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    Im Notfall: Druck dir das Ding auf Folie aus, schmeiß es auf nen Overhead-Projektor (falls Schüler oder du in der Nähe einer Uni wohnst), hänge Packpapier an die Wand und projezier es, während du mit dem Maßband überprüfst, wie groß.

    Alternativ: Posterdruck? Oder das Schnittmuster auf Karopapier ausdrucken und so vergrößern.

    Die Dreiecke könnten Keile/Geren sein, um den Rockteil der Robe nochmal zu erweitern.

  4. #4
    Hana
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    Na, du nimmst dir ein Geodreieck und ein langes Lineal (perfekt sind diese 1m-Lineale, die es ab und an bei Lidl/Aldi gibt, ansonsten ist eine lange Latte o.ä. zum Linienziehen praktisch) und malst es entweder direkt auf den Stoff oder machst erst ein Schnittmuster aus Schnittmusterpapier, Zeitung, Tapete, Papiertischdecke oder anderem möglichst großen Papier.

    Das Schnittmuster ist so, wie es ist, definitiv komplett. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Schnitt zu konstruieren, und nicht alle enthalten "Dreiecke" Was dein Bekannter meinte, kann ich daher nicht sagen, ich vermute, er meinte seitliche Einsätze, die den Rockteil weiter werden lassen. Das ist aber nicht notwendig. Möchte man den Saum der Robe weiter haben, könnte man stattdessen auch einfach die Saumlinie verlängern.

    viele Grüße,
    Annkathrin
    Nount und ich bloggen: Mondkunst
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  5. #5
    Skylla Ahorntal
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    Ich räum mein Esszimmer frei und zeichne mir das groß auf Papier und schon hat man die Schablonen. Ich nehm zwei Stäbe beim Zeichnen zur Hilfe. Ähnlich wie die Dinger, die Stoffverkäufer zum Abmessen nehmen. Einer ist 0,5 m der andere 1m (je mit Skala).
    Funktioniert ganz gut und wenn man einmal die Vorlagen hat, kann man sie immer wieder benutzen.
    Ich habe meinen Wollstoff von Alfatex. Was aber eher daran liegt, dass ich da jemanden kenne als dass die durch Qualität und gute Preise bestechen
    ~ Und fiel ich auch brennend dem Meere entgegen,
    ist Freiheit niemals ein vermessenes Streben. ~

  6. #6
    Justav
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    Re: Wie kommt das Schnittmuster auf den Stoff?

    Zitat Zitat von Marelius
    1) Wie bekomme ich das jetzt am besten von dem schönen Bild im PC auf den Stoff? Freihand draufmalen wird in meinem Fall alles andere als grade werden.
    Ideal sind tatsächlich Beamer oder OH-Projektor (auf Folie ausdrucken und dann an die Wand); aber auch... künstlerisch eher minderbemittelten Personen wie mir ist es bisher noch imemr gelungen, ein Schnittmuster von einer kleinen Vorlage auf die Originalgröße zu vergrößern und dabei die Proportionen zu wahren. Evtl hilft eine Quadratraster, an dem man sich orientieren kann.

    Man muss am Rand zum Umnähen bzw Vernähen ohnehin etwas Spiel lassen, da kommt es nicht auf Millimeter an.

    Zitat Zitat von Marelius
    2) Jemand aus meinem Bekanntenkreis meine nach einem Blick auf das Schnittmuste es wäre unvollständig da man da irgendwie noch Dreiecke einbauen müsste damits ne ordenliche Robe wird.
    Nö, nicht unbedingt. Ich vermute, gemeint sind Dreiecke (Keile), die das Ding unten weiter machen sollen. Könnte nett sein, ist aber nicht unbedingt notwendig, auch so wird diese Robe den Beinen genug Raum lassen, um vernünftig laufen zu können; aber das kann man zum Glück später relativ leicht ändern: Nähte noch mal auftrennen, Keile rein, neu vernähen, fertich.

    Solche Keile werden wohl gemeint sein. (Oder auch Geren oder Zwickel, gibt da wohl eine ganze Reihe Bezeichnungen...)

    http://www.sternenfaengers-schatztru...n/image006.jpg
    So long

    Justav

  7. #7
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    Ich male Schnittmuster für einfache Dinge direkt auf den Stoff (das wäre so ein Fall), für komplexere Dinge erstelle ich aber Schnittmuster 1:1 auf Papier (z.B. mein Doublet - den Schnitt habe ich danach noch 2x verwenden können).

    Was man da brauch ist einfach ein schön großes Geodreieck und ein langes Lineal, ggf. Zirkel - und Grundkenntnisse in "praktischer" Geometrie.
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  8. #8
    Justav
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    Zitat Zitat von Kelmon
    Was man da brauch ist einfach ein schön großes Geodreieck und ein langes Lineal, ggf. Zirkel - und Grundkenntnisse in "praktischer" Geometrie.
    Nähen ist ein Privileg der 1 bis 2 Promill der Bevölkerung, die primitivste geometrische Grundkenntnisse aufweisen und einen Zirkel von einem Schneebesen unterscheiden können? Jetzt verbreite doch nicht solch eine Panik, der/die Otto/Anna-Normal-Deutsche sucht doch schon beim Wort "Geodreieck" schreiend das Weite, von solchen Fiesheiten wie "Geometrie" ganz zu schweigen...

    Justav, Vermittler mathematischen Wissens, desillusioniert

    So long

    Justav

  9. #9
    Kelmon
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    Ich habe ja keine Ahnung, wie ihr das tut, aber so Sachen wie Dreiecksseiten oder -winkel und ähnliche grundlegende Dinge bestimmen kommt bei mir immer mal wieder vor.

    Wer das über den Daumen gepeilt machen will kann das ja gerne tun, und das wird bei der 3-Stoffstücke-Tunika prima funktionieren, aber alleine schon aus gründen der bestmöglichen Stoffausnutzung plane ich da jedes Kleidungsstück genauestens vor.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  10. #10
    Hana
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    Man braucht dazu nichtmal Geometrikenntnisse, man muss da doch nur eine Handvoll Maße jeweils waagerecht und senkrecht abmessen und die Linien verbinden - dazu braucht man echt keinen Beamer aufzubauen (aber wenn man mag, bitte ). Das einzige, was man an Geometrie dazu beherrschen muss, ist mithilfe eines Geodreiecks oder eines beliebigen rechtwinkligen Gegenstands einen rechten Winkel zu zeichnen und gerade Linien zu ziehen. Sonstige Winkel abgemessen hab ich noch nie beim Nähen, glaub ich ...
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