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  1. #1
    fendi nin
    fendi nin ist offline
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    Frage zu einer Axt

    Hallo, ihr Larper

    Vor kurzem ist mir in den Sinn gekommen, mir eine Kriegsaxt zu besorgen. Ich wollt nicht einfach drauf los kaufen, deswegen hab ich mir die Axt eines Freundes geliehen um mich damit vertraut zu machen. Dabei ist mir aufgefallen, dass das Axtblatt zimlich rampuniert war (halb eingerissen, verbogen und im Tape umwickelt). Als ich fragte warum, kam diese Erklärung:

    Der Übergang vom Stiel zum Blatt ergibt einen Haken, der wie geschaffen ist, um mit einem Einhand-schwert den mit Wucht ausgeübten Axt-hieb zu parieren, reinzurutschen und dem Gegner die Axt gewaltsam aus der Hand zu reißen.

    Darunter leidet die Axt dann extrem, was mich bei einem stolzen Preiß von ca. 90€ sehr aufregen würde. Deshalb würd ich gern wissen, wie ich solche Situationen (wenn möglich) vermeiden und umgehen kann und in einem solchen Falle reagieren sollte um meine Axt zu Schützen. Mein Freund meinte, dass es das beste wer die Axt fallen zu lassen, und ggf. den Gegenüber als Pappnase zu beschimpfen :wink:.

    Und kann man eine solch demolierte Axt noch irgendwie flicken?

    Wenn das Thema schonmal durchgekaut wurde dann tuts mir leid.
    Hoffe ihr könnt mir gute Ratschläge geben. Danke schonmal an jeden der sich mit meinem Problem befasst.

  2. #2
    Bale93
    Bale93 ist offline
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    Hm, ja dieser "Haken" ist ne ziemlich doofe stelle, gutes Beispiel für: Reale Kampftechniken, haben nicht viel mit Larp zu tun.

    Aber zu deinem Problem, wie wärs mit einer Axt ohne "Haken"?
    z.B. die hier ?

  3. #3
    fendi nin
    fendi nin ist offline
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    Da muss ich leider sagen das sie mir nicht gefällt. Zudem halte ich nicht viel von Forgotten Dreams und Epic Armoury. Ich hatte eher an sowas gedacht:
    http://www.wyvern.de/catalog/product...roducts_id=756

  4. #4
    Klaufi
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    Dieser Haken ist wirklich ein großes Problem bei solchen Larpwaffen. Ich hab mich bei meiner Axt am historischen Vorbild orientiert, sie hat etwa diese Form.
    Außerdem ist sie im Blatt mit szeifem Leder verstärkt. Leider ist sie nun aber selbst gebaut und so wirklich schlichte und formschöne Äxte findet man bei den üblichen Larpwaffenanbietern leider nicht.
    Ansonsten ist es wirklich sinnvoll die Axt aus der Hand zu lassen und wenns nicht anders geht "Stop! Was soll das bitte?" zu rufen und zu hoffen, dass die darauffolgende Diskussion kurz bleibt. Mir wurde auch schonmal meine alte Axt (die war hakenförmiger) so von einem anderen Axtträger aus der Hand gerissen. Ich war nur NSC und konnte mir daher ein geschlachtet werden leisten, die Axt war danach drotzdem kaputt und musste grundüberholt werden. Mit Tape drüber zu gatschen machts höchstens schlimmer, weil durch den Klebstoff das Latex anfängt zu krebsen. Viele Larpwaffenhändler bieten ja auch Reparaturen an, vll. da dann fragen?
    Ansonsten, selber bauen ist keine Alternative? Gibt hier einen schön ausführlichen "Betreutes Bauen"-Thread für Äxte, wobei wenn man nur eine Waffe baut es sich kaum lohnt. Oder anfertigen lassen, da die meisten Waffen eh von Hand gefertigt werden sind die nur minimal teurer und wenn man genau weiß, was man gerne haben will, ists für die Waffenbauer auch leichter. Frag doch mal Kjeldor hier?

  5. #5
    fendi nin
    fendi nin ist offline
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    Hmm das ist jetzt nicht die Antwort die ich mir erhofft hatte. Grade weil du wohl Recht hast :-). Das gibt der Axt dann ein dickes contra.
    Ist das mit dem Leder im Blatt Standart bei Äxten? Bzw. macht es überhaupt den Unterschied?
    Selbermachen ist bei mir wohl keine Option (fehlende Erfahrung, Mittel und Zeit). Ich hab extra bei Wyvern geschaut, da deren Waffen für gute Qualität bekannt sind. Evtl lass ich sie dort auch anfertigen. Jedoch sollte diese auch ein solchen Haken haben, da es einfach nach mehr aussieht. Aber das mit dem Wegwerfen kann ja keine Lösung sein. Es ist doch total deprimierend von einer Pappnase, die deine geliebte Waffe demoliert hat übers Knie gelegt zu werden. Und den Gegenüber jedesmal darauf aufmerksam zu machen stört meiner Meinung nach das Spiel von einem selbst und anderen. Aber ist halt so wie es ist . Ich werd wohl noch ein paar mal drüber nachdenken bevor ich mich entscheide.

  6. #6
    Hana
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    Zunächst: Ihr seid recht schnell mit dem Urteil "Pappnase" bei der Hand - solche Äxte verhaken sich sehr leicht ganz versehentlich im Schwert (oder an einem Schild), wenn der Gegner das nicht mitbekommt oder dann reflexhaft zieht, reicht das für eine Beschädigung. Mit Pappnase oder nicht hat das wenig zu tun

    Bei der Axt ist es wichtig, auf die Form zu achten. So ein Haken wie bei der Wyvern-Axt ist mMn keine gute Idee, die Form geht schon, allerdings sollte die Spitze des Axtblatts dann einen Bogen beschreiben und möglichst nah am Axtstiel enden, so dass die Lücke kleiner und die Gefahr des Einhakens geringer wird. Optimal ist es natürlich, wenn die Spitze des Axtblatts genau am Axtstiel endet und daran befestigt ist, dann ist das Problem beseitigt, aber die Optik mag natürlich nicht jedermann.
    Alternativ so eine Form wie von Klaufi oder Bale vorgeschlagen, ohne die nach unten gezogene Spitze. Diese Äxte verhaken sich zwar auch, aber man kann sie leichter wieder ent-haken. Wirklich sicher ist aber auch das nicht.

    Im Zweifelsfall: Waffe loslassen, selber dran ziehen, wenn sie verhakt ist, ist das Schlimmste was man machen kann.

    "Stopp"-Rufen würde ich nicht - der Befehl ist für echte Gefahrensituationen gedacht. Ein OT-Hinweis ist natürlich okay, aber lieber "Halt, der Schaumstoff hält das nicht aus, lass mich die Waffe aushaken".
    Nount und ich bloggen: Mondkunst
    Liverollenspiel im Münsterland: http://www.danglar.de

  7. #7
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    Ich dagegen habe kein Problem damit, "Stop" zu sagen (man muß es ja nicht über das halbe Congelände plärren) wenn eben Ausrüstung in Gefahr ist. Dafür ist der Stop-Ruf gemacht - daß der Angesprochene aus welchen Gründen auch immer seine momentane Handlung stopt.

    Daß ich dann keine eventuell Umstehenden mit einem Stop-Ruf bis zur Klärung für 10 Sekunden belästige wäre mir nicht den Preis einer Waffe wert.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  8. #8
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    Zitat Zitat von Kelmon
    Ich dagegen habe kein Problem damit, "Stop" zu sagen (man muß es ja nicht über das halbe Congelände plärren) wenn eben Ausrüstung in Gefahr ist. Dafür ist der Stop-Ruf gemacht - daß der Angesprochene aus welchen Gründen auch immer seine momentane Handlung stopt.

    Daß ich dann keine eventuell Umstehenden mit einem Stop-Ruf bis zur Klärung für 10 Sekunden belästige wäre mir nicht den Preis einer Waffe wert.

    Ein STOPP geht meiner Erfahrung nach immer über das halbe Con Gelände.

    Zumindest werden alle möglichen unbeteiligten auf einmal auch ins Off gerufen.

    Erfahrungsgemäß kommt es auch sehr schnell zu einer Stopp Stafette, da spätestens der 2. Rufer schon nicht mehr weiß worum es geht und wo genau...

    Schnell hält da mal der ganze Con an nur wegen einer doofen Axt...
    finde ich kacke. Würde ich auch nicht so haben wollen.

    Dann sollen die Leute halt Waffen kaufen die gut funktionieren und gut aussehen.


    DAHER: Besser direkt mit dem Gegenüber klären ohne Stopp zu rufen

    Stephan der nicht findet das wegen einer eventuell kaputten LARP Waffe ein ganze Con angehalten werden muss.

  9. #9
    fendi nin
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    Es brauch ja auch kein Stop-Ruf sein. Der Gegenüber wird sicher bemerken, wenn man ihm "halt" oder "warte mal" in einem ruhigen Ton sagt, und dabei aufhört auf ihn einzudreschen. Dann würde es auch nicht so schnell zu einer Stopp Stafette kommen.

    Die Form ohne Haken ist schwer zu machen, wenn man wert auf die Optik legt. Da bleibt mir ja eigendlich nur der Weg zum Zeichenbrett um sie mir anfertigen zu lassen oder aber mir ein Schwert oder Streitkolben zu holen.

    @ Hana: Die Bezeichnung Pappnase war vielleicht etwas übertrieben. Aber meinen Erfahrungen nach, bemerken Spieler die schon länger dabei sind so ein Verhaken schnell, und befreien ihre Waffen. Wogegen Anfänger gern mal mit Vorsatz anfangen zu reißen. Einfach weil sich eine tolle Situation auftut den Gegenüber zu entwaffnen.

    Diese Frage hätte ich gern noch beantwortet:
    Ist das mit dem Leder im Blatt Standart bei Äxten? Bzw. macht es überhaupt den Unterschied?

  10. #10
    Kelmon
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    Zitat Zitat von stephan_harald
    Ein STOPP geht meiner Erfahrung nach immer über das halbe Con Gelände.

    Zumindest werden alle möglichen unbeteiligten auf einmal auch ins Off gerufen.

    Erfahrungsgemäß kommt es auch sehr schnell zu einer Stopp Stafette, da spätestens der 2. Rufer schon nicht mehr weiß worum es geht und wo genau...

    Schnell hält da mal der ganze Con an nur wegen einer doofen Axt...
    finde ich kacke. Würde ich auch nicht so haben wollen.
    ...oder man setzt wahlweise den gesunden Menschenverstand ein, der einem sagt, wann ein solcher Ruf weitergegeben wird und wann nicht. Logischerweise benutzt man den nicht für sowas in vorderster Front der Drachenfest-Endschlacht, wohl aber kann man das bei einem Duell 1 vs 1 irgendwo abseits des Geschehens tun.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

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