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  1. #11
    Nount
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    Moderator Avatar von Nount

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    Zitat Zitat von Llewellian
    Ich bin eh dafür, das man sogar dieses unsägliche "Zweihandwaffen-Schadenssystem" abschafft.
    Ja. In einer Woche bin ich sogar auf einem Con, wo das umgesetzt ist
    (nur diese unsägliche verbreitete Eigenschaft, dass, wenn Schilde "Punkte" haben, große Schilde mehr aushalten als kleine ... args )

    Ich schließe mich auch sonst an: Größere Waffen (nicht riesige), wenn's passt, aber mehr Schaden sollten die dann nicht machen. Führt nur zu wieder zu einem Teufelskreis ...

    Mfg
    Stefanie
    Moderative Eingriffe werden von mir als solche gekennzeichnet.

    Entspanne dich.
    Lass das Steuer los.
    Trudle durch die Welt.
    Sie ist so schön.
    (Kurt Tucholsky)

  2. #12
    Francis
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    Grosse Waffen hmm..Schwieriges Thema. Ganz besonders wenn wieder ein ein Jemand daherkommt der unbedingt ein Manga/Anime-dimensioniertes Schwert führen will mit der Begründung "Ich bin ein Halbdämon/oger/drache und hab die Körperkraft,sieht man mir nur nicht an!"

    Bei einem Oger,einem Riesen oder ähnlichen Figuren denen man die Körperkraft auch "abnimmt" hab ich nix dagegen wenn die auch überdimensionierte Waffen führen..aber dnan auch nicht elciht und tänzerisch sondern eher wie eine Flutwelle: Die siehst es auf dich zukommen und weisst genau "Oh verdammt,das wird wehtun..."

    Gruss
    Francis
    der Wuchtwaffen mag udn Animes schaut,aber beides trennen kann
    Booya!

  3. #13
    Gerwin
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    Zum Thema "Schaden": Grundsätzlich finde ich dass es schon in Ordnung gehen würde wenn jede Waffe, gleichgültig ob Ein- oder Zweihand den gleichen Schaden machen würde. Eine Zweihandwaffe ist alleine durch ihre Länge ja schon meist etwas überlegen was den Nachteil eines (hoffendlich ) nicht vorhandenen Schildes wieder ausgleicht. Die Schadenswerte können dann ja immer noch als Richtwert angesehen werden. Wenn man als Spieler der wohl richtigen Meinung ist dass der "Riesenhammer gegen die Brust" eine andere Schadenswirkung hat als die "Einhandkatana gegen das geschützte Schienbein" hält einen nichts davon ab diese Wirkung auch anders auszuspielen. Ein Schadenspunkt wäre dann halt das "mindeste"...ein nach oben abweichen liegt im Ermessen des Spielers.

    Das Argument mit der Statur teile ich voll und ganz, allerdings finde ich "Muskelshirts" und ähnliches eher störend. Sobald man die Dinger sieht wirken sie meist eher lächerlich da es mit normalen finanziellen Mitteln eben kaum möglich ist eine realistische Wirkung zu erzielen. Veränderungen der eigenen körperlichen Statur sind meiner Meinung nach Spielern vorbehalten die grundsätzlich mehrere Schichten Kleidung darüber tragen. Ein gutes Beispiel dafür wären die Wikinger in "Pathfinder-Fährte des Kriegers". Ein echt schlechter Film aber ich denke diesen
    http://images.rottentomatoes.com/ima...6/photo_01.jpg netten Herren würde man auch eine "schwere Waffe" zutrauen. Problem ist allerdings dass es sich bei den Darstellern im Allgemeinen schon um sehr breite Männer handelt die noch dazu Eishockeyrüstungen unter der Kleidung tragen. Sobald DIESES Niveau erreicht ist kann die Waffe von mir aus auch wirklich 50 Kilo wiegen.

    Alles in allen denke ich dass es schon stimmt, wer eine "Riesenwaffe" glaubhaft rüberbringt soll sie auch führen dürfen. Der Spaß hört auf wenn das Ding dann noch mit irgendwelchen "Sonderkräften" (niederwerfen+direktes zerschmettern) belegt ist. Da kann die Erklärung dann auch noch so gut sein. Auserdem wäre ich persönlich halt dafür derartige Waffen einer eher geringen Anzahl von Spielern aber auch von NSCs vorzubehalten. Am Anfang war zum Beispiel die Verbreitung "Schildzerstörender Zweihandwaffen" eine gute Sache um die ewigen Schildreihen etwas aufzureiben. Wenn aber inzwischen jeder zweite NSC so ein Ding in der Hand hält (und dass ohne auch nur annähernd in meinen Augen die körperlichen Voraussetzungen zu erfüllen) wird das ganze witzlos.

    Irgendwie wäre ich immer noch für einen "Waffencheck-In" bei der die Statur des führenden in voller Ausrüstung mit der Waffe auf Stimmigkeit überprüft wird. Aber das würde dann wohl durch die Subjektivität zu Problemen führen.

    Gruß

    Gerwin

    P.S.: Die "Eishockeylösung" fände ich bei nen Tauren oder Zwerg sogar recht passend. Müsste man mal auf die Umsetzbarkeit überprüfen

  4. #14
    Hana
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    Zitat Zitat von Gerwin
    Das Argument mit der Statur teile ich voll und ganz, allerdings finde ich "Muskelshirts" und ähnliches eher störend. Sobald man die Dinger sieht wirken sie meist eher lächerlich [...]
    Von sichtbaren Musclesuits hat ja auch keiner gesprochen, gell? Wobei ich für Orks und Chaoskrieger da schon absolut überzeugende Bastelarbeiten gesehen habe, es ist also absolut auch für den Selbstbau-Larper machbar - nur die Suits aus dem Karnevalsshop behält man doch besser "drunter".

    Bzgl. Eishockeyschutzkleidung: Alter Hut. Die Dinger kann man allerdings nicht einfach unter die normale Kleidung anziehen, sondern muss sie ins Kostüm integrieren, damit sie nicht durchdrücken, also eher etwas für NSC-Kostüme oder Tierwesen und ähnliches mit Vollkostümen als für den Zwerg.
    Nount und ich bloggen: Mondkunst
    Liverollenspiel im Münsterland: http://www.danglar.de

  5. #15
    Gerwin
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    gut, dann falsch verstanden, mir war der Sinn von Muskelshirts die man nicht sieht nicht ganz klar da ich in diesen Fall die Eishockeyrüstung als bessere Alternative gesehen habe.

    Ich dachte dann schon eher an diese Version:

    http://www.maskworld.com/pix/costume...hest-shirt.jpg

    und die führt, in meinen Augen, selbst extrem abgewandelt/angemalt nicht weiter

  6. #16
    Irian
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    Ich bin durchaus bereit bei entsprechender Darstellung quasi einen geistigen "Bonus" zu geben bei dem, was ich zu akzeptieren bereit bin, allerdings ist der Bonus nicht unendlich groß, man muß halt sehen, wir es wirkt. Zum Beispiel wirkt hier das linke Schwert bei JEDEM LARP-Charakter völlig hirnrissig, egal wie toll sein Spieler "groß und stark" darstellt.

    Ich würde auch Llewellians Vorschlag unterstützen, wäre mein Charakter nicht ohnehin ungerüstet und Nicht-Kämpfer, so dass ohnehin beinahe jeder Treffer das Kampfende bedeutet :-) Aber generell ist das keine schlechte Idee, mehr Style over Substance.

  7. #17
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    Ich handhabe es so wie bereits einige andere es beschrieben haben - es muss passend aussehen, sprich man muss demjenigen zutrauen können, es zu schwingen. Für meine Ziege baue ich momentan ja auch einen recht langen, großen Hammer. Wenn ich mit großen Waffen kämpfe, tue ich das aber meist extrem langsam und eher auf den Effekt bedacht - sprich ich hole übertrieben weit aus, schwinge weite Kreise und lasse den Hammer dann mit Wucht weit vor dem Feind auf den Boden krachen oder vor ihm vorbei schwingen, als hätte ich ihn verfehlt. Mit solch einer Waffe zu kämpfen bringt mir Kampftechnisch also keinen Vorteil im Kampf, sondern ist für mich nur eine weitere Darstellung meiner Rasse.


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  8. #18
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    In diesem Zusammenhang eine kleine Anekdote über Kraft und Unsinn:

    Ein Bekannter von, der einen Barbar spielt (der ist zwar nicht sooo groß aber genauso breit in den Schultern, daher der macht Krafttraining und seine Oberarme sind echt nicht von schlechten Eltern, er muss T-Shirts oder Masshemden tragen) betritt eine Taverne und setzt sich.

    Am Nebentisch sass der typische Junglarper Anfang 20. Schwarz, Spaltlederrüstung und 2 Katans...und forderte alle möglichen Leute zum Armdrücken raus...

    Opfer 1 drückt, Thyroon: "Orgerstärke" unser Held gewinnt.
    Opfer 2 drückt ansonsten das gleiche.

    Irgendwie hat nach 2-3 weiteren kaum noch einer Interesse, als sich unser Jüngling meinen Bekannten zuwendet...

    Der geht auch stumpf drauf ein. Das Händchen des schwarzen Helden verschwindet fast in der Barbarenpranke, als der Held seine Ogerstärke ansagt.... Ungerührt hält mein Bekannter gegen, ich könnte heute noch schwören, er hat auch ein wenig fester gegriffen...

    Nach weiteren fast weinerlichen Orgerstärke und Du musst mich gewinnen lassen, knallt mein Bekannter die gegnerische Hand auf den Tisch...

    Der Held trollt sich, die Hand reibend zur SL und weint ob des unfairen Spiels, er hätte ja auch seine Ogerstärke und so... die SL schaut ungerührt zu meinem Bekannten rüber, schaut sich den Kleinen an und meint nur:
    Na, dein Gegner scheint da wohl der stärkere Oger gewesen zu sein....

    Moral der Geschichte:

    Die tollsten und größten Fähigkeiten oder Waffen nutzen nix, wenn es albern ausschaut. Irgendwann kommt dann einer bei dem sieht es halt gut aus und dann wird es dreimal peinlich.

    Ich fordere aber keine Realwaffen im LARP (Real im Sinne nur Waffen die es auch Real gegeben hätte), so darf der Zwerg gerne eine größere Axt besitzen und auch der Sigmarpriester darf mit seinem großem Hammer rumhauen.


    Das gehört für mich einfach dazu. Denn wirkliche Kampftechnische Vorteile bringt es ja nun wirklich nicht, wenn der Hammer oder die Axt etwas größer sind... solange wir nicht von Pizzaschiebern, Paddeln oder AvZ Schwertlanzen (unsägliches Ding) reden.

    Achja ein anderer Bekannter hat einen Fasshammer, daher der Kopf ist ein kleines 10Liter Bierfass (von der Größe her) Da regt sich komischerweise keiner drüber auf... obwohl der Kopf größer als die meisten Hämmer sind.... und so ein Fass auch nur mit Sand oder Wasser gefüllt Sinn machen würde, für einen Schlag....



    Stephan

  9. #19
    Gerwin
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    ~schmunzelt leicht~ Naja Ogerstärke ist eben immer so ein sehr lustiges Thema. Eine andere Frage wäre dann aber, zumindest in meinen Augen, wie ein Mensch aussehen müsste um "Kraft" dazustellen.

    Ein beliebtes Beispiel ist an dem Punkt für mich immer Arnold Schwarzenegger in seiner Rolle als "Conan - Der Barbar". Es würde wohl niemand bezweifeln dass ein derartiges Auftreten im Larp für Stärke sprechen würde, alleine das Erscheinungsbild schreit nach Kraft. Nun war Arnold aber ,nach eigener Aussage, zum Zeitpunkt dieser Rolle körperlich recht schwach. Der Effekt ist auch bei vielen Bodybuildern zu beobachten die sich durch das "trocken trainieren" der Muskeln in Wettkampfform kaum noch auf den Beinen halten können. Eben genau dieses Zustand "trockener Muskulatur" entspricht aber wiederrum vielen "Muskelsuits" und anderen Veränderungen der körperlichen Statur im Larp.

    Stark, also wirklich körperlich "hochleistungsfähig" müsste ja eigentlich jemand sein mit der Statur eines Gewichthebers/Strongmen. Das wiederrum würde aber bedeuten dass eigentlich nicht die Muskeln sondern vielmehr Körpermasse simuliert werden müsste. Bei einen Gewichtheber sieht man schließlich auch in Wettkampfform kaum einen definierten Muskel (zur Klarstellung: gemeint sind die "Schwergewichte". Bei diesen "Hobbits ohne Gewicht" die dennoch irrsinnige Mengen reißen sieht die Sache natürlich anders aus).

    Andererseits wird ein Gewichtheber wieder kaum die Kraft-Ausdauer eines Profischwimmers haben. Und er wirkt eben für einen aussenstehenden erst einmal recht "schwach".

    Vielleicht ist die Frage aber auch zu sehr noch aus den Pen and Paper geprägt wo man sich wirklich Gedanken macht "Wie stelle ich meinen Barbar Stärke 18 sinnvoll da".

    Alles in allen stören mich übergroße Waffen wohl weniger, je "phantastischer" sie wirken. Ein Hammer der noch in gewisser Weise Anspruch auf Realität erhebt ist für mich störender als eine "Stange mit einen Schmiedeamboss" darauf oder der "Bierfasshammer". Ist die gesammte Darstellung eher an eine Phantasiewelt angelehnt darf auch ruhig die Waffe ein wenig "übertrieben sein. Erhebt die Darstellung aber ansonsten einen Anspruch auf "Realität" stört der Riesenhammer oder die 50 Kilo Axt wieder in meinen Augen.

    Und kleine Männer sind zu beneiden, die wirken immer viel schneller breit

    Gruß

    Gerwin

    P.S.: Zum Thema Hammer auf den Boden hauen: Zumindest bei einen übertrieben großen Hammer könnte man dass vielleicht zur Darstellung einer "Druckwelle" (nach ermessen des Gegenübers) nutzen. Fänd ich zumindest bei einen Ziegenwesen ziemlich gut, und immernoch besser als der verhasste "Schildbrecher".

  10. #20
    frankdark
    frankdark ist offline
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    Beim Hämmern ist alles was einen Kopf ( auf jeder Schlagseite ) größer als eine Orange hat unsinnig.
    Wer schonmal ne 8 kg Kugelstoss kugel in der hand hatte weis wie schwer die dinger sind ( Etwas die gleiche Grösse ). Jetzt überlegt mal 2 davon an einem Stiel.
    Um den Schwung bei einem Nicht Treffer aufzufangen dürfte Reichen einen Arm Auszureissen.
    Selbst ein Ork wäre in meinen Augen nicht Stark genug.
    Vieleicht gerade ein Ogger. Da wäre so eine Waffe dann ein Style mittel.

    Ich mag den Hammer nicht der im ersten Post abgebildet ist.
    Zum selberkämpfen ist er so unbalanciert und Schwer das man schnell die Ausdauer verliert.
    Als Gegner wenn ich getroffen werde tut das ding ziemlich weh.

    Viele erwarten Automatischen Schildbrecher bei einem SChlag mit so einem Monster SChwingen es aber wie ein Schwert.

    Jedoch muss man auch auf der Anderen Seite sagen das viele schwerter durch bautechnik ebenfalls viel zu dick sind.

    Mein Schwert ist im orginal nichtmal 1,4 cm dick.
    Das Larp dublikat ist 4 mal so dick.

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