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  1. #1
    Gerwin
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    Übergroße Waffen in den Händen von "Fremdrassen"?

    Nach einer kleinen "Diskussion" in einen anderen Thema stellt sich mir eine entscheidende Frage: Wie steht ihr eigentlich zu "übergroßen" Waffen in den Händen von Fremdrassen? Als Beispiel mag die bombastische Zwergenaxt liegen oder der riesige Streithammer in den Händen des Minotauren.

    Ich rede hier von Waffen die denklogisch von keinen Menschen mehr geführt werden können. Als Beispiel soll dieser nette Hammer dienen :

    http://www.epicarmoury.de/multistore...rtikel/157.png

    Einerseits mag eine besonders auffällige, große und breite Waffe die Darstellung der Fremdrasse unterstützen da ein Zwerg oder insbesondere ein Minotaure mehr Kraft zur Verfügung hat als ein "normaler Mensch". Andererseits ist da für mich eben auch der Konflikt vorprogramiert da eine solche Waffe zumindest logisch eine größere Schadenswirkung entfaltet beziehungsweise nicht selten auch einen Reichweitenvorteil enthält. Wie seht ihr dass, sollte es Fremdrassen "erlaubt" sein Waffen zu nutzen welche den "normal-sterblichen" Menschen verwehrt bleiben?

    Gruß

    Gerwin

  2. #2
    Cathal
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    Ganz ehrlich?

    Im LARP geht es immer nur um die Darstellung. Wenn eine Darstellung einfach "richtig" und stimmig wirkt (und das ist meistens bei guten Zwergen der Fall, auch und gerade wenn der Hammer arg groß ist), dann ist das für mich OK. Man sollte das Teil halt nicht wie einen kleinen Dolch wirbeln sondern auch das Gewicht ausspielen, die Waffe träge aber mit Wucht schwingen.
    Hier gilt für mich (wie meistens) der Grundsatz: "Spiel's aus du Sau!". Wenn der befolgt wird, dann habe ich normalerweise auch kein Problem mit dem Hammer, der größer ist als der Zwerg selbst.

  3. #3
    Tavor
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    meine persönliche meinung: wenn es optisch stimmig ist und passt, mag ich solche waffen sogar. soll heißen, in der hand eines 1,90+ simgarpriesters, orks, chaoskriegers, riesenechse, etc. in passender rüstung und entsprechendem auftreten finde ich das total ok. wenn er die waffe dann noch schön schwingt und nett angreift, lasse ich mich auch gern mit einem schlag in den boden stampfen.

    beim 16 jährigen 1,70 hampel im piratenhemd wird das wegignoriert.
    Letzte Worte: "Ach nicht schon wieder die Orks ... die kommen sicher nicht her ... ich esse erstmal fertig ..."

  4. #4
    Pedro
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    ich sehe das ganz einfach: wenn da ein kleiner schmächtiger, um nicht zu sagen schon fast unterernährter Zwerg mit bombastischer 2Handaxt ankommt und die mal locker flockig durch die gegend schwingt sage ich dem "das Ding könntest du Ot nicht mal 5 minuten in der Hand halten - geschweige denn damit kämpfen also spiel das Gewicht jetzt mal vernünftig aus"
    Wenn dagegen (und ich nehme da jetzt mit Absicht einen Menschen - auch wenn der tread eigendlich ja wohl eher um "Fremdrassen" gehen soll) ein Gardist mit Hulkstatur,Kriegshammer,Ketten- und Plattenrüstung dort steht und den Hammer schwingt wie ein Spielzeug würde ich denjenigen höchstens um etwas mäßigung bitten.

    Das gleiche gilt für mich auch für jeglichen anderen Fall. denn anstelle des Gardisten kann meinetwegen auch der orkische Trollschamane mit Minotaurenbeinen und Medusakopf da stehen. Wenn jemand den richtigen Körperbau dafür hat bzw wenigstensdiesen vorgibt zu haben und man dem das halbwegs abkaufen kann dann soll er meinetwegen die Waffe tragen - für mich ist das halt eine Frage der Logik - nicht des logischen Begründens


    PS: Ich hab das beispiel mit dem Gardisten nicht ganz wahllos gewählt. ich kenne jemanden der mit genau der ausrüstung und bewaffnung unterwegs ist und es dürfte wohl nur den allerwenigsten einfallen daran rumzumeckern.
    Powergamer durch Anwesenheit - DAS nenne ich Macht

  5. #5
    Gerwin
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    Moment, vielleicht zur "Klarstellung": Gemeint sind Extrembereiche die eben auch ein sehr muskulöser Mensch/Bodybuilder nicht mehr führen konnte. Als Beispiel ist mir nun der 2 Meter Hammer eines Tauren in Erinnung geblieben. Der Kerl der den spielte war sicher groß und auch kräftig..irgendwie passte die Darstellung auch insgesamt, der "fade Beigeschmack" ist eben erst im Nachhinein hinzugekommen wenn man sich Gedanken darüber macht dass dieser Hammer als "Echtversion" keine 10 sondern eher 50 Kilo wiegen dürfte. Einerseits hätte ich wohl bei jeden Mensch unabhängig von seiner Statur und der Darstellung gesagt, nein..ist nicht mehr schlüssig.

    Andererseits ist das Taurenwesen nun einmal stärker wie ein Mensch, oder sagen wir es kann seine Muskeln anders benutzen. Da liegt in gewisser Weise wohl der Konflikt.

  6. #6
    Arlic
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    Re: Übergroße Waffen in den Händen von "Fremdrassen&quo

    Zitat Zitat von Gerwin
    Konflikt vorprogramiert da eine solche Waffe zumindest logisch eine größere Schadenswirkung entfaltet beziehungsweise nicht selten auch einen Reichweitenvorteil enthält.

    Wie seht ihr dass, sollte es Fremdrassen "erlaubt" sein Waffen zu nutzen welche den "normal-sterblichen" Menschen verwehrt bleiben?
    dazu hab es doch schon mal einen schönen Threat, bei dem es darum geht, in wie fern es im Larp ums siegen geht. Sonst bräuchte man ja nicht von Vorteil und Nachteil zu sprechen.
    Aber ich stimme den Vorrednern zu, wen interessiert da schon Realismus? So lange die Gesamtdarstellung stimmig ist, ist doch alles ok. Ich bezweifel, dass es so Leuten nur um den Reichweitenvorteil geht.
    Zitat Zitat von Tavor
    beim 16 jährigen 1,70 hampel im piratenhemd wird das wegignoriert.
    wäre das wohl eher der Fall.

  7. #7
    Gerwin
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    Dass ist ja die Frage...wenn interessiert (an diesen Punkt) Realismus? Der Reichweitenvorteil ist da ein (in meinen Augen manchmal gerne mitgenommer) Nebeneffekt für. Und sicher geht es den meisten Spielern gut dagestellter Fremdrassen ums gewinnen. Dennoch sollte man sich meiner Meinung nach entweder gänzlich vom Realismus lösen (was meiner Meinung nach Tür und Tor für allerhand negative Nebeneffekte öffnen würde) oder doch einen gewissen Realismus beibehalten.

    Vielleicht liegt es aber auch nur daran dass ich gerade noch unter dem Eindruck des "50 Kilo Streithammers" stehe. Irgendwann ist halt in meinen Augen die Grenze zwischen "im Larp noch gut vertretbar" und "hmm..dass ist aber eigentlich eher Cosplay...sowas führt auch kein Taure" überschritten.

    Gruß

    Gerwin

    *der vielleicht unterbewusst nur neidisch ist, wer weiß

  8. #8
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    Total überdimensionierte Waffen mag ich auch bei Zwergen und Minotauren (um jetzt mal bei den Beispielen zu bleiben) nicht.

    Ein wenig überdimensionierter als bei normalen Menschen darf es da schon sein (unter der Voraussetzung, dass die Spieler sich dann ordentlich auspolstern, um massiger auszusehen!).
    50-Kilo-Hämmer finde ich aber grundsätzlich unangemessen.

    Gerade bei Hämmern. Ab einer gewissen Größe wirkt es für mich nicht mehr beeindruckend, sondern nach Spielzeug. Gerade weil so eine Waffe unmöglich zu benutzen wäre.
    Kleine Hammerköpfe/Axtblätter wirken hingegen für mich eher nach echter Waffe.

    Mfg
    Stefanie
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  9. #9
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    Larp-Waffen sind ja generell oft übertrieben groß, Äxte so gut wie immer, Hämmer mit quaderförmigem Kopf eigentlich auch immer. Dadurch, dass schon der Stiel durch die Polsterung sehr dick wird, vergrößert man die Proportionen automatisch, die vielen Bildvorlagen von Warhammer etc. tragen dazu bei und wenn man erstmal genügend übergroße Larpwaffen gesehen hat, muss man sich schon richtig zusammenreißen, mal ein realistisch großes (oder nur leicht zur Proportionsanpassung vergrößertes) Axtblatt zu bauen, weil es einem so winzig vorkommt :lol:

    Das grundsätzlich zur realistischen Größe. Spezieller zur Frage:
    Ob Fantasyrasse oder Mensch halte ich für vollkommen irrelevant. Allein entscheidend sind mMn die beiden Punkte "Statur" und "Gewicht ausspielen".

    Entweder die Waffe sieht zur Statur des Kämpfers passend aus oder albern. Weder die Orkmaske noch ein Paar Hufe oder Hörnchen auf der Stirn lassen eine Person stärker wirken - wenn die Riesenwaffe am Kämpfer albern wirkt, wirkt sie an der Person nicht weniger albern, wenn sie eine Orkmaske trägt. Wenn die Person ihre Statur verändert, z.B. einen dicken Gambeson anzieht oder einen Musclesuit, die Hände durch Plattenhandschuhe oder Maskenteile zu Pranken vergrößert etc., kann sie ruhig auch zur größeren Waffe greifen - egal, ob die Rolle ein Mensch ist oder ein Oger oder Zwerg.

    Achja: Ich finde das Kämpfen gegen solche Waffen sehr attraktiv; mein Herz hüpft, wenn ich einen Golem sehe
    Nount und ich bloggen: Mondkunst
    Liverollenspiel im Münsterland: http://www.danglar.de

  10. #10
    Llewellian
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    Gerwin:

    Ich bin dafür, das das Waffensystem generalisiert wird. Es SOLL keine Nichtexistierende Realität abbilden und z.b Fremdrassen mehr Schaden oder speziellere Waffen erlauben, die sie mit ihrem nichtexistierenden Körper angeblich führen könnten.

    Für die Darstellung gerne. Gerne ein Minotaur mit RIESIGEM Hammer. Oder ein Zwerg mit einer Zweihandaxt die grösser als er selbst ist.

    Und bei schönem Spiel werf ich mich bei einem Treffer auch gerne in den Dreck. Aber letztendlich macht das Ding bei mir denselben Schaden, den auch ein menschlicher Soldat mit seinem Rabenschnabel bei mir macht:

    1 Schadenspunkt. Und aus.

    Ich bin eh dafür, das man sogar dieses unsägliche "Zweihandwaffen-Schadenssystem" abschafft.

    Wenn alles, egal was es ist, nur 1 Schaden macht, dann braucht es keinerlei Calls mehr.

    Ob das realistisch ist? Nö. Aber das ist ein 1.90 Minotaure auch nicht. Oder Elfen. Oder Orks.
    Zitatklau von Steve S: "Ich bin sooooo böse, ich schlafe sogar SCHLECHT"

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