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  1. #11
    stephan_harald
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    Hana: Eigentlich hast Du ja fast recht:

    Im Prinzip hätten 90P Gereicht...

    Ich habe 1-2 mal eine Körperheilung gesprochen, 1 mal ein Wundeheilen, ansonsten viel verbunden und genäht.

    Ok ein Isolieren (30P) und ein Setzling vernichten 50P und ein Schmerzstillen 20P oder so...die hätten ich zwar auch alle ohne jegliche Punkte sprechen können da eh keine Wirkung aber


    Das Untote Vertreiben hätte ich auch ohne jeglichen Punkt hinbekommen... da bin ich mir recht sicher... Das Platzt segenen hätten wir eh gemacht ob mit oder ohne Effekt ..

    Ja Hana fast Recht hast Du ja, nur waren wir halt auf einem Punktecon

    Stephan

  2. #12
    stephan_harald
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    Cartefius: Ich habe ja nichts gegen die Regeln gesagt, ich gebe ja zu dass ich mich eigenmächtig darüber hinweggesetzt habe weil ich es konnte und wollte.

    Ich sage ja nur, egal ob man es macht oder nicht, solange man sich an das Regelwerk hält, merkt es doch eh keiner. Und wenn alle anderen kein Probelm in dem Charakter sehen, vielleicht den sogar gut finden und Spass haben, hat man doch alles richtig gemacht oder?

    Stephan

  3. #13
    Aeshma
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    Stephan ich glaube du verstehst gerade nicht mein (unser?) generelles bestreben:

    Wir wiedersprechen dir ja nicht, wollen aber auch nich zustimmen um unerfahreren Spielern keine Freukarte auszustellen. Du kannst vielleicht abschätzen, dass gewisse Zauber eine "geheime" Power haben, ein Anfänger nicht. Ich sag nur "ist doch nur 1 direkt auf Sicht".

    Für erfahrene Spieler kein Problem. Für Anfänger wäre diese herangehensweise gefährlich, da sie oft einfach nicht wissen, was sie da tun.

    Was Hana sagt kommt da noch dazu. Man muss einfach erstmal schalten, dass es im LARP viel schöner sein kann was nciht zu können.

    "Deine" Herangehensweise setzt meine Meinung nach ein gewisses Verständnis für LARP an sich voraus.

    Natürlich weiß ich nicht, ob das gegenüber alles Regeltechnisch richtig gemacht hat. Und du hast auch recht, dass es mich meistens garnicht interessiert. Aber wenn sich verbreitet, dass alle einfach 1000 Punkte Charas anfangen, ist die Chance natürlich höher den Idioten der einem das Con damit versaut dabei zu haben...

    Grüße
    Aeshma
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  4. #14
    Cartefius
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    Ich sage ja nur, egal ob man es macht oder nicht, solange man sich an das Regelwerk hält, merkt es doch eh keiner. Und wenn alle anderen kein Probelm in dem Charakter sehen, vielleicht den sogar gut finden und Spass haben, hat man doch alles richtig gemacht oder?
    Das Problem bei dieser Argumentation ist, dass man damit quasi alles rechtfertigen kann. Nicht umsonst liest man regelmäßig in Threads, in denen es um die absonderlichsten Werdämonenassassinen geht die Aussage "Bei mir hat sich noch keiner über mein Charakterkonzept beschwert!".

    Wenn dir die Leute sagen, dass sie es toll fanden, wie du deinen Charakter gespielt hast, ist das ein positives Feedback und natürlich nicht von der Handzu weisen. Allerdings hängen solche Aussagen ja meist nicht von den Punkten ab, die du umgesetzt hast, sondern von generellem Auftreten, welches auch unter weniger Punkten nicht gelitten hätte. Oder hast du schonmal ein Lob gehört wie "Ich fand es echt toll, dass du nach deinem Enegergiebolzen-Dauerfeuer in der Endschlacht am Schluss noch genug MP für den Feuerball VII übrig hattest!".
    Auf der anderen Seite bezweifle ich, dass auf dem Con bei einer Umfrage mit dem Thema "Findet ihr es ok, sich als DS-Spieler einfach 100 Punkte mehr aufzuschreiben, als man eigentlich hätte?" die Mehrheit der Spieler mit "Klar, kein Problem!" geantwortet hätten.

    Begibt man sich jetzt auf die Suche nach der Frage, warum das ganze überhaupt wichtig ist, und wem es schadet, wenn sich ein einzelner Spieler mal ein paar Punkte mehr aufschreibt, landet man schnell in relativ unkonkreten, spielphilosophischen Überlegungen. Fakt ist aber für mich, dass ein gewisses Spielgleichgewicht, also das, was man neudeutsch so als "Balancing" bezeichnet, durchaus wichtig für das Spielerlebnis ist: Ein Con, auf dem unter fünfzig Spielern dreißig DragonSys-Großmeister herumlaufen, und in denen die auftretenden Aufgaben und Bedrohungen auf dieses Niveau zugeschnitten sind, ist für den typischen Einsteigercharakter ziemlich wenig spannend.
    Um hier eine gewisse Ausgewogenheit reinzubringen und eine gleichmäßige Verteilung der Charakterfertigkeiten zu erreichen gibt es viele Ansätze, von einer Regulierung über das Darstellungsniveau über eine generelle Punktebeschränkung bis hin zu der typischen Regelung über die Contage.

    Über die Sinnhaftigkeit der verschiedenen Systeme kann man trefflich streiten, allen gemein ist aber, dass sie üblicherweise so angelegt sind, dass jeder Spieler grob weiß, worauf er sich einlässt, und Möglichkeiten besitzt, sein Spiel so zu gestalten dass es nicht von irgendwelchen zauberwerfenden Dampfwalzen vollkommen dominiert wird. Magie im DS ist zum Beispiel relativ mächtig, wird aber durch Beschränkungen wie der Magiepunkteregelung und der Möglichkeit, sich für Punkte teure Immunitäten kaufen zu können, ausgeglichen. Schraube ich jetzt als Spieler meine Magiefertigkeiten (oder auch meine Immunitäten, oft bei Spielern mit der Aussage "Doofe Zauber werden von mir ignoriert!" zu finden) einseitig hoch, so verzerre ich das Spielgleichgewicht, die SL muss mit stärkeren NSC kontern, normale Spieler können nichts mehr ausrichten und so weiter.
    Irgendwann landet man dann auf Cons auf denen nur noch ein paar dumme Neueinsteiger nach dem ausgeschriebenen Regelwerk spielen, weil sie den Knall noch nicht gehört haben, während sich die gesamte alteingesessene Spielerschaft gegenseitig die "Todeshände" und "Versteinerungsblicke" um die Ohren wirft - und dann für immer aussteigt und sich ein anderes Spielterrain sucht. Als Beispiel mögen diverse Tavernen herhalten.

    Klar, so ein Szenario ist eine Übertreibung, die sich nicht zwangsläufig daraus ergibt, dass ein Spieler sich mal einen Punkt mehr aufschreibt. Trotzdem finde ich es bezeichnend, dass sehr viele Spieler die ich kenne und die ein Low-Power-Spiel bevorzugen, sich inzwischen von Punktesystemen abgewendet haben, und das, wo man doch bei einer straffen Fertigkeitenbegrenzung eigentlich gerade erwarten würde, vor dem berüchtigten Gespenst des "Powergamers" sicher zu sein. Umgekehrt habe ich den Eindruck, dass es immer mehr Leute, denen es Spaß macht andere Charaktere zu dominieren und ihre Machtphantasien auszuleben, in als besonders restriktiv ausgeschriebene Systeme zieht, weil hier die Möglichkeit noch hoch ist, ein Opfer zu finden, der sich verpflichtet fühlt, den ganzen Plunder auch auszuspielen.

    Als Fazit bleibt dann nur, dass man als unbedarfter Zuschauer immer weniger aus der Con- und Regelwerksbeschreibung entnehmen kann, was auf dem Con überhaupt für ein Spiel gespielt wird, und das ist durchaus ein Trend, den ich in letzter Zeit kritisch sehe.

  5. #15
    stephan_harald
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    Nein ihr versteht den Ansatz von mir nicht. Das die Chance so einen dabei zu haben höher ist bestreite ich doch gar nicht.

    ABER: Wenn ein Anfänger einen 1000 Punkte Charakter spielen will, dann nimmt er ein Blatt Papier schreibt alles auf was er machen will und gut.

    Woher willst Du denn wissen das er ein Anfänger ist? Woher willst Du wissen das er das nicht reell gemacht hat.

    Ich sage doch einfach nur: Punkteregelwerke die Aufstiegsbasiert sind, sind in dem Moment sinnfrei wenn es keinen Kontrollmechanismus gibt.

    Da es diesen aber nicht geben kann, aus schon xmal diskutierten Gründen, sind eben diese Aufstiegsnummern auch sinnfrei.

    Denn wenn ich einem Spieler auf einem Con glauben muss, dass er sich jeden Scheiss real erspielt hat, dann kann ich ihm ja auch gleich glauben, das er weis was er tut.

    Anders: Wenn ich eh erst mal als Con Teilnehmer hinnehmen muss das der Peng Du bist tot Zauber auf diesen Con richtig ist, dann kann ich auch gleich alles andere hinnehmen.

    Ich meine: Es ist egal welche Fertigkeiten man sich auch immer aufschreibt, wenn ich meinem Mitspielern die komplette Reaktion darauf überlassen ist das nicht problematisch. Schwieirg wird es ja erst wenn ich eine bestimmte Reaktion einfordere.

    Nehmen wir mal 1 Direkt Dentaler Molch....

    Nach DS: mögliche Reaktionen wären:

    Keine - Kämpferschutz. (je nach Orga und Definition)
    Immun! - Magieimmunität
    Magiespiegel - Gegenzauber
    Opfer sinkt zu Boden - Treffer

    Heisst ich kann diesem Zauber immer irgendwie begengnen. Wenn ich nun natürlich den Anspruch habe das dieser Zauber immer wirken muss wird es schwierig.

    Wenn ich also Neuling XXX nehme und der macht sich Mungo den Supermagier... der nur Dentale Molche so rausrotzt aus dem Handgelenkt und mit Sonnenbrille... was wäre denn da eine logische und gute Reaktion?

    Richtig gar keine. Warum sollte ich so ein Spiel belohnen? Bloss weil es in einem Regelwerk steht? LARP ist ein Miteinander spielen und kein Vergleich von frühpurtierenden unterentwickelten Geschlechtesteilen.

    Noch ganz anders: Warum soll ein 42 Jahre alter Mann einen Magierlehrling darstellen müssen, wenn der 18 Jährige einen Erzmagier spielt? Vor allem und zumal wenn dem 42 Jährigen der Charater dank eines 18 Jährigen Assasinenklomeuchlers sein alter Magiercharakter abhanden gekommen ist und er den Tot akzeptiert?

    Stephan

  6. #16
    Aeshma
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    Schwieirg wird es ja erst wenn ich eine bestimmte Reaktion einfordere.
    Aber genau das tut ein Dsys-Zauber per Definition ja.
    Ein zaube rhat eine festgeschriebene Reaktion.
    Klar die meisten bestehen nicht darauf. Aber laut Regelwerk ist jeder zauber ein Erfolg, und hat festgeschriebene Auswirkungen.

    Ich verstehe dich. Klar. Man kann sich nie sicher sein.
    Aber eine Freikarte zum "schreib auf was du willst" will ich einfach nicht geben.
    Da sind mir die Anfänger lieber, die sich strikt ans Regelwerk halten...
    Die werden schon noch merken, dass vieles nicht so eng gesehen wird. Aber von vorne herein das Regelwerk unnötig machen, finde ich nicht gut.

    Wie gesagt, das relativiert sich wieder, wenn derjenige ders macht, verstanden hat was LARP bedeutet. Wenn es für ihn bedeutet "Pengtot-loot" ist er wohl eh verloren...

    Grüße
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  7. #17
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    In diesem Fall muss ich mich Stephan anschließen.
    Aufstiegsbasierte Regelwerke bringen nichts, wenn dieser Aufstieg nicht akribisch kontrolliert wird. Wird er dies nicht, handelt es sich um eine reine Vertrauensbasis, welche ich im Larp als nicht gegeben ansehe. Ich kenne auch niemanden, der so viel Vertrauen in alle Mitspieler hat. Und wenn die Basis, auf der der Aufstiegsmechanismus fußt, nicht gegeben ist, ist dieser Teil des Regelwerks obsolet. Das übrige Regelwerk bleibt hiervon natürlich unberührt.
    Andere Probleme wie das älterer Mitspieler, die Rollen spielen müssten, die ihrem Alter nicht angemessen sind, sind natürlich auch zu berücksichtigen. Es gibt nicht umsonst sehr lange Diskussionen zu diversen Themen, die den Aufstiegsmechanismus berühren.
    Ich gebe auch offen zu, dass ich, bräuchte ich eine Fertigkeit, mir diese Aufschreiben würde. Ich zähle auch keine Punkte, was aber bei der Auslegung meines Charakters keine Probleme bereitet, da ich reines Ambientespiel betreibe und eventuell zum Plot mit Fähigkeiten beitrage, die ich auch OT habe. Mein Charakter hat anatomisches und magisches Wissen, auch wenn er keine/kaum Punkte in diesen Bereichen hat.
    "It is always a silly thing to give advice, but to give good advice is absolutely fatal." - Oscar Wilde

  8. #18
    Hana
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    Natürlich kann man nie sicher sein. Der "Schutzmechanismus" beschränkt sich darauf, dass sich die meisten verpflichtet fühlen, sich ans Regelwerk zu halten (jetzt mal nur auf die Charaktererstellung bezogen).

    Und ich behaupte, dass das ganz gut funktioniert, am besten bei Anfängern, beim Rest i.d.R. aber auch. Nicht umsonst werden sich dann krude Nachteile überlegt für Rassenpakete etc., das bräuchte man ja nicht, würde man sich einfach mehr Punkte aufschreiben.

    Na, und zu deinem Charakter: Wenn jetzt alle Heilzauber weggelassen worden wären und du stattdessen nur regeltechnisch unwirksame Segen benutzt hättest, wären wir vielleicht etwas weniger zum Kloppen gekommen und es wäre möglicherweise etwas unbequemer gewesen, aber ich denke nicht, dass du dadurch weniger imposant gewirkt hättest oder unser Spiel weniger gut funktioniert hätte.

    Wie so viele Dinge find ich Schummeln in diesem Bereich in Einzelfällen nicht so tragisch, aber ich würde definitiv nicht jetzt weithin allen Mitspielern raten, es ebenso zu machen.
    Nount und ich bloggen: Mondkunst
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  9. #19
    Aeshma
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    Sehe das wie Hana,
    die meisten halten sich zumindest mehr oder minder daran.
    Gerade Anfänger sind eher zu nah als zu weit weg vom Regelwerk.


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  10. #20
    Cartefius
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    Ich sage doch einfach nur: Punkteregelwerke die Aufstiegsbasiert sind, sind in dem Moment sinnfrei wenn es keinen Kontrollmechanismus gibt.

    Da es diesen aber nicht geben kann, aus schon xmal diskutierten Gründen, sind eben diese Aufstiegsnummern auch sinnfrei.
    Genau das sehe ich eben anders. Meiner Meinung nach können Regeln durchaus auch dann sinnvoll sein, wenn sie nicht akribisch kontrolliert werden.
    Wenn ich z.B. eine neue Tischrollenspielrunde starte, und mein Spielleiter sagt: "Macht euch mal alle 200-Punkte-Charaktere", dann halte ich mich an diese Vorgabe, auch wenn ich weiß, dass mein Spielleiter nicht den Taschenrechner in die Hand nehmen und jeden Punkt nachrechnen wird, schlicht, weil ich eine solche Begrenzung für diesen Zweck als sinnvoll erachte. Merke ich dann, dass ich meinen Wunschcharakter unter diesen Bedingungen nicht spielen kann, weil mir noch 20 Punkte fehlen, dann spreche ich das auch offen und ehrlich mit meinen Mitspielern ab, und schlage z.B. vor, die Startpunkte für alle anzuheben oder die Punkte später von den erhaltenen Erfahrungspunkten abzustottern. Ebenso spiele ich den Ball beim Fußball nicht mit der Hand, auch wenn gerade sicher keiner guckt, und schiebe beim Kicker nicht meinen Spielstand einen Zähler weiter, wenn mein Mitspieler gerade auf dem Klo ist. Freiwillige Selbstbeschränkung halt.

    Wie gesagt, von mir aus kann man auch gerne alle diese Regeln freigeben: Ich habe auch schon Tischrollenspielrunden gespielt, in denen der Spielleiter gesagt hat: "Spielt was ihr wollt, ich stell mich schon drauf ein.", und ebenso kann man sich beim Fußball darauf einigen, dass man ebenso mit der Hand spielen darf. Die Argumentation "Ich kann nicht sichergehen, dass meine Mitspieler sich an die Regeln halten, deswegen halte ich mich auch nicht an die Regeln!" halte ich hingegen für kontaproduktiv, insbesondere wenn man die Regeln selbst mitbestimmen kann.

    Ich meine: Es ist egal welche Fertigkeiten man sich auch immer aufschreibt, wenn ich meinem Mitspielern die komplette Reaktion darauf überlassen ist das nicht problematisch. Schwieirg wird es ja erst wenn ich eine bestimmte Reaktion einfordere.
    Der Sinn der meisten Punkteregelwerke ist aber nunmal, genau diese Subjektivität einzuschränken, ansonsten tun es ja Ralfs "Zwei Regeln" ebensogut. Wenn ich auf einem DS-Con bin, und wie mit den meisten meiner Charaktere weder über Kämpferschutz, noch Magieimmunität, noch Magiespiegel verfüge, ist das Regelwerk ziemlich eindeutig in dem, was ich zu tun habe, wenn ich einen Dentalen Molch abbekomme: Den Treffer zu kassieren und auszuspielen.

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