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  1. #11
    Nount
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    Zitat Zitat von Vargsang
    Muss aber Effizienz immer automatisch heißen, OT-Effizienz herzuziehen?
    Leider heißt es in den meisten Fällen genau das: OT-Regellücken oder OT bedingte Larpmechanismen ausnutzen.

    IT-Effektivität ist kein Problem. Denn, wie Hana schon sagte: Der Charakter darf um jeden Preis gewinnen wollen. Der Spieler bitte nicht.

    Mfg
    Stefanie
    Moderative Eingriffe werden von mir als solche gekennzeichnet.

    Entspanne dich.
    Lass das Steuer los.
    Trudle durch die Welt.
    Sie ist so schön.
    (Kurt Tucholsky)

  2. #12
    Hana
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    Unter "cineastischem Kämpfen" verstehe ich NICHT "sich bemühen, zu verlieren, alles comic-haft übertreiben und beim ersten Streichtreffer auf die Vollplatte schreiend zusammenbrechen". :gne: "Nicht 'möglichst effektiv'" bedeutet nicht automatisch "so ineffektiv wie nur irgend möglich". Das fordert auch niemand, denke ich?

    Es heißt nicht "auf jegliche Taktik verzichten und keinesfalls versuchen, zu gewinnen". Also, Gegner umlaufen widerspricht nicht "cineastischem" Kampf

    Aber es heißt z.B., dass ich, wenn mein Gegner nicht gerade ein Spießerhaufen ist, sondern die typischen 20 NSC mit Einhandwaffen, auf einen Schildwall verzichte, auch wenn er so schön IT/OT effizient wäre. Es heißt nicht, dass ich jeden Schlag übertrieben weit und in Zeitlupe aushole und so tue, als würde mein Kurzschwert 10kg wiegen, sondern dass ich Schläge etwas langsamer setze, als ich könnte, und dafür etwas deutlicher aushole als nötig wäre, damit es nach etwas mehr Wucht aussieht.

    Aber durchaus auch: Nach einem wuchtigen Treffer auf die Knie gehn, tief Luft holen und wieder aufstehen und weitermachen. Boromir ist doch wohl eindeutig cineastisch, und der liegt beileibe nicht nach dem ersten Treffer jammernd auf dem Boden!

    Natürlich kann man den Begriff auch anders definieren, aber ich glaube nicht, dass hier irgendjemand Comic-Kämpfe fordert
    By the way: Extrem langsame Kämpfe könnte ich auch nicht. Würde jemand Slow-Motion ansagen, würde ich vermutlich meine Klamotten nehmen und woanders hingehn. Das wär mir doch zu blöd
    Nount und ich bloggen: Mondkunst
    Liverollenspiel im Münsterland: http://www.danglar.de

  3. #13
    Vargsang
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    @Nount

    Ja okay, wenns auf "schlechtes Spiel" rausläuft, stimmt es natürlich wieder.
    Aber da ist für mich halt die Trennung zwischen interessanter IT-Effizienz und doofer OT-Effizienz nicht deutlich genug.



    @Hana

    Es heißt nicht "auf jegliche Taktik verzichten und keinesfalls versuchen, zu gewinnen". Also, Gegner umlaufen widerspricht nicht "cineastischem" Kampf Wink
    Hey, in besagtem Falle fand ich das extrem stylisch, weil es dann gar nicht zu nem festgefahrenen Schildwall kam, sondern richtig gekracht hat und die da ziemlich übel durchgerollt sind.
    Mehr davon!


    Doch, Boromir ist cineastisch. Zwar nicht grad realistisch ... aber so eine Form des Ausspielens lasse ich mir sehr gern gefallen.
    Okay, ich glaube, wir sind da so ziemlich einer Meinung ...

    Wollte das halt vorab nur aufdröseln, damit man diesem nachläufigen "Öhhh, ich meinte da aber etwas anderes" nen bisschen aus dem Weg geht ...



    Grüße,
    Varg

  4. #14
    Gerwin
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    Langsames Kämpfen und "extremes abstoppen": Ich muss zugeben dass ich inzwischen gerade bei manchen NSCs zu einen eher "extremen abstoppen" übergegangen bin, was einfach daher kommt dass man Menschen immer nur bis vor dem Kopf sehen kann. Für manch einen ist ein blauer Fleck oder ähnliches schon zuviel, von daher schlage ich gerade bei offensichtlich jüngeren "Gegenspielern" nur noch mit einen Viertel an Kraft zu. Aber dass ist weniger eine Frage cineastischer Kämpfe für mich und mehr eine Frage von "wie schätze ich meinen gegenüber ein?". Natürlich werden auf diese Weise offensichtlich jüngere, "zarte" Männer und Frauen schon rein vom Instinkt her anders behandelt, aber einfach bei jeden "gleich hart zu kämpfen" führt meiner Meinung nach doch zu starken Unmut.

    Ob es derartig viele Menschen gibt die im Kampf (!) OT-Regelungslücken nutzen weiß ich allerdings nicht. Ich muss zugeben dass mir im ziemlich "Pappnasen-verschrieenen" Großconbereich eher selten welche begegnen, ausser vielleicht bei IT zu leichten Waffen. Aber dass nimmt auch deutlich ab. Dennoch ist sozusagen ein Unterschied zwischen "ich kämpfe weil mein Charakter nach xyz will" und "ich kämpfe weil ich OT kämpfen will und damit sozusagen als Kampf um des Kampfes willen" vorhanden. Wer kämpft weil er zumindest OT unbedingt kämpfen will akzeptiert es meiner Erfahrung nach auch eher dass der gegenüber länger stehenbleibt als es das Regelwerk oder auch ein gewisser Realismus zulässt. Wer zumindest auch kämpft um ein Charakterziel zu erreichen ist eher frustriert wenn sein Gegner zu lange steht oder die Regeln für einen schönen Kampf weit auslegt.

    Nur am Rande: Wenn die Waffe an die Größe des Trägers angepasst ist sehe ich da wenig Unterschied im Rahmen der "Wirkung" (Extremfälle unter 1,60 sind hier mal ausgeschlossen). Eine Waffe dient ja gerade dazu denjenigen dessen Körper nicht "stark genug" ist einen Kampf zu ermöglichen. Ein Fussstreithammer dürfte somit wenn er entsprechend kleiner und damit führbar ist vom Prinzip her bei einer kleinen Frau fast genausoviel Schaden anrichten wie beim massiven Hünen. Aber dass ist eine "Streitfrage" die wohl jeder selbst klären muss.

    Gruß

    Gerwin.

  5. #15
    ro'gosh
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    Zitat Zitat von Gerwin

    Nur am Rande: Wenn die Waffe an die Größe des Trägers angepasst ist sehe ich da wenig Unterschied im Rahmen der "Wirkung" (Extremfälle unter 1,60 sind hier mal ausgeschlossen). Eine Waffe dient ja gerade dazu denjenigen dessen Körper nicht "stark genug" ist einen Kampf zu ermöglichen. Ein Fussstreithammer dürfte somit wenn er entsprechend kleiner und damit führbar ist vom Prinzip her bei einer kleinen Frau fast genausoviel Schaden anrichten wie beim massiven Hünen. Aber dass ist eine "Streitfrage" die wohl jeder selbst klären muss.

    Gruß

    Gerwin.
    Also wie du zu diesem Irrglauben kommst musste mir mal erklären.

    Größerer/Schwererer Fußstreithammer (bis zu ner gewissen Größe wenns zu groß wird machts dagegen das genaue Gegenteil) = Mehr Schwung = Höherer Schaden.

    Mehr Kraft = Höherer Schaden, also behaupte ich einfach mal das nen massiver Hühne wie du ihn nennst DEUTLICH mehr Schaden mit einem Fußstreithammer als eine kleine Frau.
    Besonders Fußstreithämmer sind da nen schlechtes Beispiel da man besoders bei denen doch schon ordendlich Kraft braucht um damit Rüstungen zu durchstoßen. (Wir haben das mal gegen 2,5mm ungehärtetes und nicht kanneliertes eingespanntes Blech probiert und selbst das haben sowohl nen paar Freunde von mir als auch ich nur mit einigem Kraftaufwand (und ich behaupte einfach mal das wir nicht grade die schwächsten sind) durchbekommen. Dabei muss man noch beachten das normale Rüstungen 1. Gehärtet , 2. Kaneliert und 3. leicht federnd durch den Träger sind, also nochmal nen ganzes stück schwerer zu durchschlagen.
    Getestet wurde das ganze mit nem geschärften/angespitzen Fußstreithammer mit 1,5m Stiel getestet.


    Was ich mit meinem obrigen Post ausdrücken wollte: Ich kämpf realistisch, nicht nach OT Vorteilen aber auch nicht nach Nachteilen. Wir werden weiterhin Spießhaufen nemen obwohl wir wissen das die Spieße nicht gekappt werden können, und wir werden weiterhin keine Formationen Auflösen nur damit der Gegner bessere Treffermöglichkeiten hat. Das würde nemlich sämtlicher IT-Logik wiedersprechen, denn mein Charakter möchte Leben und nicht heldenhaft draufgehen weil er den armen missverstandenen Untoten ne Chance lassen wollte.

    Gleichzeitig würden wir aber NIE OT-Vorteile Ausnutzen wie z.B. das Köpfe nicht geschützt werden müssen, oder sonstige solcher Sachen, es wird auch nicht gefuchtelt oder der gleichen, aber ich werd ganz sicher nicht so tun als würd mein Schwert 10KG wiegen.

    Der obrige Post zeigt ja ganz schön wie ich bei Treffern handel.

  6. #16
    Gerwin
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    Das Prinzip ist relativ einfach. Der Schwung der Waffe relativiert die Kraft des Schlägers in gewissen Grenzen. Historische Wuchtwaffen hatten ja selten den entsprechenden "Riesenhammerkopf" wie man ihn heute aus Warhammerszenarien kennt. Der Kopf würde auserdem der gleiche bleiben, egal wie groß der schlagende ist. Was sich ändert ist die Länge des Schaftes.

    Über die Schaftlänge erreicht man zwar eine gewisse "Hebelwirkung", doch der Unterschied ist im allgemeinen vergleichsweise gering wenn man nun von einen 2 Meter Schaft lediglich 20 cm wegnimmt. Was bleibt ist die Wucht alleine durch die Ausholbewegung, und diese ist relativ unabhängig von der Größe des schlagenden. Das Prinzip ist übrigens relativ gut bei "Hau-den-Lukas" Spielen zu beobachten. Die Schlagstärke einer kleinen Frau welche mit dem Hammer umgehen kann unterscheidet sich da kaum von der Schlagstärke eines 100 Kilo Mannes. Die einzige Ausnahme wäre dass die Frau nicht ganz so oft zuschlägt weil ihr nach kürzerer Zeit die Kraft ausgeht, aber die Kraft für 2-3 Schläge ist immer vorhanden.

    Ob ein Schlag eine Rüstung durchdringt oder nicht wird kaum an den paar Newton liegen welche ein etwas größerer Schlaghammer bei einen kräftigen Schläger mehr aufbringen kann, sondern eher am Auftreffwinkel, der Qualität der Rüstung und anderen kaum beeinflussbaren Kleinigkeiten. Sobald eine Waffe ins Spiel kommt (gleichgültig welcher Art) entscheidet eben eher die Fähigkeit diese zu führen und vor allem auch häufig Glück den Ausgang eines Kampfes. Deshalb würde ein trainierter Asiate auch im Schwertkampf mit den meisten was sich so "historischer Schwertkämpfer" nennt den Boden wischen während ein asiatischer Federgewichtsboxer gegen einen viertklassigen europäischen Schwergewichtsboxer oft kaum eine Chance hat auch nur die erste Runde zu überstehen.

    Gruß

    Gerwin

  7. #17
    ro'gosh
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    Das Prinzip mit der größe der Waffe versteh ich ja, und ja die Hebelwirkung ist nur gering, aber sie ist vorhanden.

    Außerdem kann ein trainierter 100Kg Mann DEUTLICH mehr Kraft in den Schlag legen als die 60Kg Frau, bei gleichem Aufschlagswinkel und Technick macht die zusätzliche Kraft doch schon nen deutlichen Unterschied in der Schadenswirkung.

    Klar könnten schwächere Leute mit so einer Waffe auch Schaden anrichten ABER bei weitem nicht den gleichen wie eine deutlich stärkere/größere und schwerere Person.

    Und doch, ob die Rüstung durchdrungen wird bzw. wie weit hängt auch von der Kraft des Schlages ab. 1. Wird die Rüstung bei stärkeren Schlägen mehr Eingebeult und 2. ist die Chance eine gute Platte so zu durchdringen das der Träger schweren Schaden erleidet auch ziemlich von der Kraft des Schlages abhängig. Es macht nen Gewalltigen unterschied ob die Patte "kurz vorm zerstechen ist" oder durchdrungen wurde, da dadurch die Waffe noch zusätzlichen Schaden durch direktes Eindringen in den Körper verursachen kann.

    Deshalb würde ein trainierter Asiate auch im Schwertkampf mit den meisten was sich so "historischer Schwertkämpfer" nennt den Boden wischen
    Dass stimmt nur bedingt, da dass 2 vollkommen unterschiedliche Kampfarten sind.

    1. Würd ein Trainierter Kämpfer mit westlichen Kampfarten ne gute Chance haben zu gewinnen.

    2. Sind die meisten hier zulande bekannten Schwertkampfarten ursprünglich für den "schwer"-gepanzerten Kampf gedacht, die Asiatischen hingegen eher für den leicht-gepanzerten kampf. Bzw. eher für Formationskampf.

  8. #18
    Klaufi
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    Nunja, mit welcher Wucht man das Ziel trifft hängt nicht nur von der Masse des Körpers (zB. der Hammerkopf) ab, sondern auch von der Geschwindigkeit. Ein kräftigerer Mensch könnte dadurch die Waffe stärker beschleunigen, wodurch sie mit größerer Wucht auftrifft. Allerdings bestärkt das die Theorie, dass lange Waffen besser zu kräftigen Menschen passen, da diese über die Hebelwirkung eine höhere Geschwindigkeit erzielen können (im Austausch zu mehr Kraft).

  9. #19
    Titus Tiberius Totenhagen
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    "Deshalb würde ein trainierter Asiate auch im Schwertkampf mit den meisten was sich so "historischer Schwertkämpfer" nennt den Boden wischen "

    Mit Verlaub, dass ist eine eher unreflektierte Aussage, welche wohl eher dem Asia-Hype, als den Tatsachen geschuldet ist. Bitte tätige diese Aussage noch einmal im Larper.de-Forum, damit sich deiner Leute annehmen können, die sich damit auskennen.

    Beste Grüße.
    "Ja,meine Tochter ist wirklich sehr hübsch...
    und sie ist noch unbenutzt!"

    -Adalbert, Verteidiger der Mauern Gondors

  10. #20
    Jocke
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    Zitat Zitat von Gerwin
    Deshalb würde ein trainierter Asiate auch im Schwertkampf mit den meisten was sich so "historischer Schwertkämpfer" nennt den Boden wischen während ein asiatischer Federgewichtsboxer gegen einen viertklassigen europäischen Schwergewichtsboxer oft kaum eine Chance hat auch nur die erste Runde zu überstehen.
    :irrerblick: Glaubst du das wirklich?

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