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  1. #11
    Romarik v. Tauenrank
    Romarik v. Tauenrank ist offline
    Neuling Avatar von Romarik v. Tauenrank

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    Re: "Gestufte Gesellschaften" als Congrundlage

    Zitat Zitat von ro'gosh
    Das mit der Ausrüstungsabstufung ist auch so ne Sache, zum einen werden die wenigsten sich komplett in ihrer Ausrüstung einschränken lassen. Außerdem, wieso sollten einfache Soldaten maximal Kette tragen dürfen?
    Bei mir wird das gemacht. Meine Blauröcke, dass sind unsere Soldaten, tragen eine genormte Ausrüstung. Sogar die Waffen sind genormt. Nur die Unterklamotten sind individuell. Laut unserem Hintergrund werden die Banner zentral durch Zeughäuser versorgt, die die entsprechende Ausrüstung und Tuche entsprechend aushändigen. Die Ausrüstung wird zentral hergestellt (es gibt da soagr einen bespielten Hoflieferanten). Sogar innerhalb der Truppe gibt es noch Hierarchien zwischen Frischlingen und Veteranen. Sie mal hier als Beispiel das Bild der Blauröcke: http://www.drachenreiter.de/galladoo.../blaurock.html

    Das größte Problem bei der Uniformität ist den Leuten dennoch das Gefühl zu geben, dass sie wirklich individuelle Charaktere sind und nicht nur gesichtslose Minions. Das ist ein schwieriger Balanceakt, da ja gerade LARP sich in der Regel durch stark dargestellte Individualität äußert.

    Zitat Zitat von ro'gosh
    Naja ums aufn Punkt zu bringen: Nettes Konzept, wird man aber leider nie weiträumig einführen können.
    Weiträumig vielleicht nicht, aber ich kenne schon einige Gruppen die exxtrem Hierarchisch und genormt ausgestattet sind (und sei es nur dass der individuelle Waffenrock exakt aus dem gleichen Stoff in gleciher Farbe besteht), und total darauf stehen.

    LARP ist wie der ganze Rest der Welt: Es gibt ALLES!

    Gruß,
    Björn
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    + Mikahel Yowanuk – Husar "Die Sieben Säbel" (NSC)
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  2. #12
    Harald Ösgard
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    Also ich glaube nicht, das sich "mein" Avatar als NSC versteht.... Aber mein einfacher Handwerker hat sich höchst geehrt gefühlt, das er dem Avatar zu diensten sein durfte.

    Und der Spieler des Avatars wiederum hat sich ordentlich den Arsch aufgerissen, um für alle seine "Untertanen" da zu sein. Was mir persönlich einfach zu anstrengend wäre.

    Von daher, ich glaube nicht, das es potentiell mehr Häuptlinge gibt als Indianer. Mal eine gewisse persönliche Reife vorausgesetzt.

    Ggf. würde auch ich mal irgendwann einen "Herrscher / Anführer" bespielen. Genau in dem Moment, wo eine bereits vorhandene Gruppe mir dies als ihren Wunsch antragen würde.
    Anders herum aber, finde ich reichlich seltsam.

    Aufgrund meines Alters sind bestimmte Rollen für mich einfach nicht mehr drinn. Knappe oder Novize zB. Trotzdem habe ich bisher eine Nische gefunden, um auch gesetztere einfache Charaktere zu spielen.

    Bettler wäre ggf. auch etwas, das mich reizen könnte. sogar mehr als Ritter oder Fürst. :wink:

  3. #13
    Romarik v. Tauenrank
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    Zitat Zitat von Harald Ösgard
    Anders herum aber, finde ich reichlich seltsam.
    Aber in der Regel funktioniert es so. Ich ahbe alleine angefangen und um mich hat sich nach und nach eine Gruppe gebildet. Ich gebe mir Mühe sie zu motivieren, ihnen PLot zu spendieren und dabei immer klar sein zu lassen, dass wenn sich Romarik scheiße benimmt das Spiel ist, und wenn ich mich scheiße benehmen, sie mir eine kleben können!

    Aber Anführer sein muss man lernen. Das ist nichts, was einfach funktioniert. Und selbst wenn man es lernt, muss man noch lange keine guter Anführer sein. Gerade im LARP, wo die Leute mitmachen, nicht weil sie müssen, sondern weil sie Spaß daran haben (wollen), muss man vor allem ein guter Sozialarbeiter sein, und sich auch mal zurücknehmen, wenn es für einzelne zuviel oder zu hart wird. Es verlangt sehr viel Fingerspitzengefühl und auch Verständnis und Geduld von den Leuten mit ihrem Anführer. Aber bei uns funktioniert das ganz gut, und dass eher weil die Leute sehr viel Geduld mit mir haben, nicht weil ich so ein super Anführer wäre!

    Noch scheint eben der Spaß zu überwiegen!

    Gruß,
    Björn
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  4. #14
    ro'gosh
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    Re: "Gestufte Gesellschaften" als Congrundlage

    Zitat Zitat von Romarik v. Tauenrank
    Zitat Zitat von ro'gosh
    Das mit der Ausrüstungsabstufung ist auch so ne Sache, zum einen werden die wenigsten sich komplett in ihrer Ausrüstung einschränken lassen. Außerdem, wieso sollten einfache Soldaten maximal Kette tragen dürfen?
    Bei mir wird das gemacht. Meine Blauröcke, dass sind unsere Soldaten, tragen eine genormte Ausrüstung. Sogar die Waffen sind genormt. Nur die Unterklamotten sind individuell. Laut unserem Hintergrund werden die Banner zentral durch Zeughäuser versorgt, die die entsprechende Ausrüstung und Tuche entsprechend aushändigen. Die Ausrüstung wird zentral hergestellt (es gibt da soagr einen bespielten Hoflieferanten). Sogar innerhalb der Truppe gibt es noch Hierarchien zwischen Frischlingen und Veteranen. Sie mal hier als Beispiel das Bild der Blauröcke: http://www.drachenreiter.de/galladoo.../blaurock.html

    Das größte Problem bei der Uniformität ist den Leuten dennoch das Gefühl zu geben, dass sie wirklich individuelle Charaktere sind und nicht nur gesichtslose Minions. Das ist ein schwieriger Balanceakt, da ja gerade LARP sich in der Regel durch stark dargestellte Individualität äußert.

    Zitat Zitat von ro'gosh
    Naja ums aufn Punkt zu bringen: Nettes Konzept, wird man aber leider nie weiträumig einführen können.
    Weiträumig vielleicht nicht, aber ich kenne schon einige Gruppen die exxtrem Hierarchisch und genormt ausgestattet sind (und sei es nur dass der individuelle Waffenrock exakt aus dem gleichen Stoff in gleciher Farbe besteht), und total darauf stehen.

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    Gruß,
    Björn
    Gruppenintern ist klar dasses funktioniert, es ging hier aber glaubich darum das ganze Gruppenübergreifend zu schaffen, was meiner Meinung nach immernoch nicht möglich ist.

    Mit Ausrüstung war auch eher der Stand der Ausrüstung gemeint, und nicht das alle 1zu1 gleich aussehen sollen, sondern oben z.B. als Beispiel das die untere Schicht Kämpfer nur Kette tragen darf und keine Platte oder der gleichen.

    Eine Frage hab ich noch zu dir konkret: Wieso erlaubt ihr euren Kämpfern die (je nach Epoche die ihr bespielt) relativ schwer gepanzert sind, keinen Helm? das ist ihrgendwie unlogisch.

    Wie gesagt ging es glaubich nie um "Uniformität" sondern eher klare Standesunterschiede auszudrücken, z.B. dadurch das Gewisse Ausrüstung nur besonderen Ständen erlaubt sind.

  5. #15
    Gerwin
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    Die Frage ist passierts durch Aufstieg oder durch nen neuen Charakter?
    Meistens meiner Meinung nach eher durch einen "Aufstieg". Hiermit ist wohlgemerkt nicht ein Aufstieg im Pen and Paper Sinne gemeint (XYZ Contage erreicht...also jetzt Level B) sondern eher ein Aufstieg durch Anerkennung (wer anerkannt sein will muss ja erst einmal bekannt sein, und vor dem ersten Con kennt einen für gewöhnlich niemand) Verbündete (je länger man spielt umso mehr IT-Verbündete bekommt man auch) und ein aufwerten der Ausrüstung (welches sich alleine aus finanziellen Gründen doch meist Stück für Stück vollzieht). Ich persönlich zum Beispiel hänge aber zu sehr an meinen Charakteren um mir regelmässig einfach "nen neuen" zu machen.

    Ob jeder Charakter automatisch ein "Held" in seiner Heimat ist, stelle ich mal in Frage. Für mich zeichnet sich ein Held gerade als Einzelkämpfer aus. Bilbo Beutlin ist ein Held weil er weitgehend alleine den Ring zerstört hat. Siegfried ist dadurch zum Held geworden dass er alleine den Drachen getötet hat. Wäre Siegfried mit einer Armee angerückt, wäre die Sache ungefähr genauso heldenhaft wie die Invasion von Millionen Halblingen nach Mordor. Aber gerade dieses Konzept des "herausstechendes Einzelkämpfers" verliert für mich im Larp mit der Zeit seine glänzende Wirkung. Zuerst kam dann für mich die Flucht in nicht ganz so glänzende "Antihelden", aber letzten Endes denke ich dass der Wunsch einfach ein Teil einer größeren Gemeinschaft und nicht der herausstechende Held zu sein durchaus in einigen Larpern steckt.

    Es gibt Leute, die möchten immer höher immer weiter und es gibt Leute, denen gefällt, was sie sind.
    Deshalb muss man in meinen Augen denjenigen die Aufsteigen wollen die stufeninterne Möglichkeit eines Aufstiegs geben. Andererseits muss man irgendwie IT abklären dass eine höhere Position eben nicht nur mit mehr Rechten sondern gleichzeitig auch mit höheren Pflichten einher geht. Und damit meine ich nicht die "Pflicht die Verantwortung fürs essen zu übernehmen während die anderen kochen".

    Außerdem darf man mit höherer Stellung auch hübschere Klamotten anziehen.
    Auch auf die Gefahr hin gerade in die "Ironiefalle" zu tappen. Darf man dass wirklich? Ich meine, sehen wir mal von der untersten Schicht ab, so gibt es doch schöne Klamotten für jeden IT-Geldbeutel (leider sind die für den kleinen IT-Geldbeutel oft OT genauso teuer). Der Wunsch nach prunkhafter Kleidung scheint allerdings wirklich in vielen irgendwie drinzustecken. Ich würde aber behaupten dass man für die einfache Soldatin ebenso hübsche Klamotten finden kann wie für die hochstehende Adlige. Ansonsten [ironie] dieses Problem ist typisch weiblich und kann daher durch die immer noch vorhandene Minderheit an weiblichen Larpern vernachlässigt werden [/ironie]

    Das System klingt gut, das Problem wird halt sein das viele Larper unbedingt was bedeutendes Spielen wollen, dh. wirste nie genug für die Unterschicht finden, dafür aber 25 Stück die König sein wollen.
    Ich weiß nicht ob dass so in dieser Allgemeinheit stimmt, aber generell gehe ich leider davon aus dass du Recht hast. Wobei...der König doch eine recht langweilige Rolle wäre. Am sinnvollsten wäre in meinen Augen eine Art "Vorcasting" für höherstehende Rollen, bei dem jeder der sich für die Rolle des Königs "bewirbt" erst einmal zumindest offenlegen muss ob er überhaupt über die entsprechende Ausrüstung verfügt. Dass ein derartiges System Schwierigkeiten bringen kann und wohl auch zu Frust führt ist mir allerdings leider bewusst.

    Außerdem, wieso sollten einfache Soldaten maximal Kette tragen dürfen?
    Das Beispiel war nun nicht aus historischen Gründen gewählt, obwohl ich durchaus Bilder auf denen einfache Krieger eines Heeres noch mit Gambeson und Kette dargestellt werden während die "höherrangigen" schon entsprechende Ritterrüstungen trugen. Das Beispiel war aber einfach aus Gründen der Einheitlichkeit einfacher Soldaten gewählt. 100 Männer in Kettenhemd mit eventuell einheitlichen Wappenrock wirken einfach "beeindruckender" als wenn das Bild immer wieder durch Individualisten durchbrochen wird. Die einfache "Brustplatte" sollte nach dem Grundkonzept eben Hauptmännern vorbehalten bleiben um diese deutlich von ihren Untergebenen abzugrenzen (klar könnte man hier auch über Verzierungen und dergleichen arbeiten, aber ich fand die Idee so einfacher...über Details müsste man natürlich noch reden).

    wird man aber leider nie weiträumig einführen können.
    An weiträumiges einführen hätte ich noch nicht gedacht. Meine Überlegung bestand aus einer "ungefähren Größenordnung" von (bei idealen Maximalverhältnissen) 2-4 hohen Adligen, 5-10 Rittern und anderen hochgeborenen, 30-40 einfachen "Fußvolk". Die Größenordnung ist wahrscheinlich schon zu hoch gegriffen, man bräuchte immerhin zwischen 40-60 Spielern, aber ich denke dass Prinzip ist verständlich.

    Da wurden die weiter untenstehenden ständig angeschriehen, es gab öfters irgendwelche körperlichen Strafen und das Gewaltpotential innerhalb des Lagers war sowieso recht hoch (Kämpfe unter den Leuten im Lager).
    Auch wenn es vielleicht etwas am Thema vorbeigeht, genau dass würde es in meinen Augen zu vermeiden gelten. Ich hätte nichts dagegen wenn man höherstehenden große Macht gibt. Diese Macht kann sich von mir aus auch auf dem Charabogen niederschlagen (Balance wäre mir da nicht sooo wichtig). Aber eine ständig intern angespannte Lage ist nicht was ich suche

    Gruß

    Gerwin

  6. #16
    Harald Ösgard
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    Frodo Beutling. Bilbo war der Onkel. Der hat den blöden Ring gefunden.

    für einsamme "Helden" sind Computerspiele wohl besser geeignet als so ein Gruppenspiel wie LARP.

  7. #17
    Gerwin
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    Was die Halblinge angeht hast du natürlich recht und mich mal wieder mit deinen überlegenen Scharfsinn überführt. Mir wäre beim lesen des Textblockes gar nicht aufgefallen dass da ein Fehler vorliegt.

    Was einsame Helden angeht...es war ja nie die Rede von unbedingt "einsam". Beachtest du allerdings die Vorstellung die gerade viele Anfänger vom Larp haben so scheint sie nicht ganz frei von der Vorstellung eines Helden. Die Frage die sich stellt ist ja ob es Larp oder Rollenspiel im allgemeinen überhaupt ohne "Helden" geben kann. Das wäre ja gerade der Versuch innerhalb der Gruppe. Aber dieser Versuch ist ja wie Romarik bewiesen hat längst in gewisser Weise am laufen.

    Ich denke der Wunsch danach ein Held zu sein kommt oft daher dass manch ein einfacher Charakter nicht die gewünschte "Anerkennung" bekommt. Wenn wir an das letzte Con denken bleibt vielleicht ein gut gemachtes Tierwesen im Still von Lorac in Erinnerung, der Ritter in seiner schimmernden Rüstung bleibt halbwegs im Gedächnis, aber der einzelne Soldat im Kettenhemd bleibt nur selten lange im Gedächnis. Und...wie der Exotenthread bewiesen hat...wollen wir letzten Endes alle auch eine gewisse Anerkennung für unsere "Arbeit" oder zumindest im Gedächnis bleiben.

    Vielleicht ist es beim Spiel in einer gestuften Gesellschaft leichter auch für einen einfachen Charakter eine gewisse Anerkennung zu finden, da dieser dann zumindest IT eine gewisse "Existenzberechtigung" bekommt die beim einfachen Soldat in einer extrem "hochgerüsteten" Umgebung manchmal verloren geht.

    Und NSC-Oberhäupter wie die Avatare wirken auf mich immer ein wenig "weisungsgebunden". Aber vielleicht ist dass in anderen Lagern auf dem DF anders bzw. hat sich inzwischen geändert.

    Gruß

    Gerwin

  8. #18
    Harald Ösgard
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    Also Anerkennung bekommt man doch vor allem dafür, wie gut man seinen Charakter spielt. WELCHER Charakter das genau ist, halte ich da eher für nebensächlich.
    Wenn ich mal so die Personen vom DF durchgehe, die mir noch in farbiger Erinnnerung sind, dann ist da aber auch alles dabei. Vom Avatar bis hin zur Magd.
    Das hat wohl eher was mit Karisma zu tun.

    Wobei ich ehrlicher Weise sagen muss, das ich da momentan noch eher mit meinem OT Maßstab für Sympathie usw. herangehe als das ich schon so weit wäre zu sagen:
    "Der ist zwar OT ein Arschloch, aber schaut nur wie er spielt....Gott wie der spielt!!!"

  9. #19
    Gerwin
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    Bis auf dass die Magd, wenn sie gut gespielt ist ja gerade in der Menge unter geht. Eine gut dargestellte Magd steht (ausser sie will gerade etwas verkaufen) nicht im Vordergrund, anders als zum Beispiel der Ritter in glänzender Rüstung. Insofern wäre eine Magd welche zumindest auf einer Veranstaltung mit tausenden Teilnehmern in Erinnerung bleibt nicht gut, sondern gerade schlecht gespielt .

    Aber dass schweift wohl vom Thema ab

  10. #20
    Ronald
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    nur noch eine kurze Ergänzung:

    ich gehe mal davon aus, dass vor allem auch die bespielten Regelsystem mit Punkten den Aufstieg als das logische Ziel darstellen. Es ist also nicht nur eine Frage der BEschränkung des Charakters hinsichtlich des Aufstiegs, nach einer gewissen Punktzahl (je nach Stand) müsste man auch Punkte nicht mehr verteilen also verfallen lassen. Das werden einige sicher auch so handhaben, denn warum soll ein Bettler Schriften 100 haben oder ein einfacher Soldat Kämpferschutz 5 , während es der Ritter vielleicht nur auf 3 bringt.

    Dieses Aufstiegsbelohnungssystem spiegelt sich bei vielen Larpern dann auch in der Charakterstory und dem Willen zu mehr Mach, Ansehen, Geld und einer Beförderung in den nächsten Stand wieder. Hier hilft nur Selbstbeschränkung und das geht am besten in einer festen Gruppe, die einen bei Bedarf auch mal den Kopf wäscht.
    In unserer Reisegruppe gibt es z.B. keinen echten Hauptmann, Elf und Magier machen mehr ihr eigenes Ding und reisen nur mit. Ich bin der Bürger und haben 2 Söldner angestellt, da ergibt sich die Hierarchie von selbst. Adel oder Ritter strebt bei uns keiner an, das mach wieder nur Sinn, wenn ein komplettes Land bespielt wird, in dem es nicht nur Ritter gibt.

    Ich gehe davon aus, dass Selbstbeschränkung nicht jedermanns Sache ist. Ein festes Ständesystem als Regel, wird sich auch nicht durchetzen lassen. Hier hilft nur bei den Punktehaschern und Powergamern Überzeugungsarbeit leisten.

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