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  1. #1
    crakk
    crakk ist offline
    Gelegenheitsschreiber Avatar von crakk

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    Adel spielen - Schwerpunkte im Spiel und bei der Austattung

    huhu

    der Threat ist angelent an einige Aussagen aus diesen Threat den ich jetzt dafür nicht aus der Versenkung holen möchte (da das Grundthema eher um einen Charakter denn um Adelige an sich ging)

    Da ich vorhabe, demnächst einen Grafen zu spielen und da ich gerade bei Leuten meines Alters die Gefahr sehe "will was tolles sein, bringts aber einfach nicht rüber", will ich lieber vorher einmal mehr drüber reden als auf einem Con dann zu merken "verdammt, ich merke gerade das Spiel nimmt mir keiner ab".
    (gleich vorweg: ich habe mir schon die Artikel im Larpwiki und hier im Forum dazu durchgelesen, habe definitiv nicht vor, es sein zu lassen und habe z.T. auch schon mit Gewandung angefangen)

    Also als 2 der wichtigsten Schwerpunkte habe ich in allen Threats (auch wenn diese hauptsächlich über Ritter und nicht über "andere" Adlige gingen)rausgelesen, dass ohne passende Gewandung und Gefolge die Darstellung ohnehin (in 99% der Fälle) als unzureichend empfunden wird.

    An der Gewandung arbeite ich auch gerade noch, an der soll es hoffentlich nicht scheitern.

    Gefolge ist aktuell auch schon - ein wenig - vorhanden, besteht aktuell aus einem Fähnrich mit ein paar (2/3/4) Kriegern, in wie weit höfische Charaktere dazukommen ist noch nicht klar (ich selbst spiele noch meinen eigenen Koch, sicher dabei ist noch ein Hofnarr und ein Goldschmied und ein Berater in Form eines Magiers, vielleicht dabei ist ein Ritter mit Knappe, jemanden, der einen Schreiber spielen würde haben wir noch nicht gefunden).

    Was mich jedoch noch interessieren würde ist, was ihr ansonsten an so eine Rolle für Ansprüche stellt. (und "was macht einen Adeligen aus" Threats gibt es zwar schon einige hier, jedoch ist fast alles nur auf Ritter bezogen, auf Adelige außerhalb des Ritterstandes wird hierbei so gut wie nicht eingegangen).

    Im anderen Threat war ja auch schon zu vernehmen, dass viele Tisch und einen besseren Stuhl in jedem Fall in einem Zelt eines adligen sehen wollen, aber ist das eurer Meinung nach wirklich so wichtig? Zerstört da der Adelige, der in einem Steckstuhl sitzt das Bild so sehr oder tendiert ihr da doch eher der Meinung "eine Sitzgelegenheit im Zelt ist auch schon Luxus" Da würde ich noch gerne ein paar Meinungen hören.

    Und in wie weit erwartet ihr ansonsten noch bestimmte Verhaltensmuster bei einem Grafen, mit denen sich ein Graf von einem normalen Ritter abhebt?
    (damit meine ich jetzt nicht so allgemeine Dinge wie Höflichkeit oder Tischmanieren sondern Dinge, die spezieller allgemein auf einen Grafen und weniger auf einen Ritter zutreffen).
    Auch da freue ich mich auf jede Antwort.

    schöne Grüße
    André
    Profilbild entnommen aus http://www.flickr.com/photos/horathi...th/5686508142/ - Fotos von unserem ersten con von jemandenl =) danke für das

  2. #2
    Jocke
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    Alter Hase Avatar von Jocke

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    Du bist 16 und möchtest einen Grafen darstellen? Ich Persönlich finde das etwas hoch gepokert, denn gerade die Ausstattung für einen Grafen inkl. Gefolge geht weit mehr ins Geld als die eines Ritters, von dem ein Anfänger hier so gut wie immer abgeraten wird.

    Das wichtigste vorweg, du spielst nicht den Grafen, den Grafen spielen die andern. Ergo, wenn die anderen Spieler dich als Graf ansehen, bist du im LARP auch ein Graf, das sowas passiert bedeutet jedoch für dich, viel Zeit und Geld in Ausstattung zu stecken.

    Fangen wir mal an:

    - Kleidung -

    Als Graf gilt es besonders durch Edle Kleidung hervorzustechen, Bestickt, mit Borte, feine Stoffe, Brokat oder Seide... der Graf muss Pomp und Mammon ausstrahlen können. Am besten mit mehreren Garnituren, aber definitiv ein Reise-, ein Fest- und ein Alltagsgewand sollten dabei sein. Der Hofstaat sollte sich dementsprechend anpassen. Die Krieger seh ich nun nicht wirklich als Hofstaat sondern eher als Waffenknechte.
    Waffen für den Grafen ansich wären zumindest ein Schwert in Scheide mit Schwertgurt, eine passende, hochwertige Rüstung (Bestehend aus 1-2 Helmen, Torsopanzerung, Armpanzer und Handschuhe), keine Lederrüstung, kein Mytholon Pressblech, am besten was Angefertigtes von einschlägig bekannten Schmieden (Unter 2000,-€ würd ich für ne Grafenrüstung nicht Kalkulieren).

    - Zelt - (Nur wichtig bei Zeltcons)

    Der Graf sollte ein großes Zelt für sich haben, kein Wedgetent, kein Sahara, sondern was richtig großes, ein bis zwei Masten. Am schönsten mit innenzelt aus einem schönen Musterstoff. Der Steckstuhl ist mittlerweile so Stigmatisiert, das nichtmal LARP Wikinger auf sowas sitzen wollen (Ist ja schließlich ein Afrikanischer Gebärstuhl). Ein Scherenstuhl wäre das mindeste, ich find es immer unpassend einen Thron auf ein Zeltlager mitzunehmen, dennoch sollte der Graf anständig sitzen. Eine Tafel für den Hofstaat und für Gäste sollte es geben, der Graf muss immer damit Rechnen das Fremde Ritter vor seinem Zelt stehen die gern mal Schwätzen würden.
    Ein großes Zeltlager mit einem gemeinsamen Tafelplatz sollte also schon gegeben sein (Versina hat mit ihrer Fürstin, 4 Rittern und massenhaft gefolge ein 8x8m Baldachin, jeder Ritter hat sein eigenes Zelt, dann gibt es noch ein Küchenzelt und eine große Lagerküche, das Gefolge hat dann nochmal eigene Zelte).

    - Schmuck -

    Eine Prunkkette ist ein muss... ein Schapel wäre auch nett, dazu ein paar Ringe.

    - Fazit -

    Ein Graf ist kein einzelprojekt sondern ein Gruppenprojekt, immerhin is er ja Graf einer Grafschaft. Ergo sollte, wenn ihr das wirklich vorhabt, die ganze Gruppe sich zusammensetzen und gemeinsam die Grafschaft durchplanen, von Wappen bis zur Lagerausstattung sollte das ein gemeinsames Gruppenkonzept sein. Die Rolle des Grafen ist dabei die Aufwändigste und teuerste, und somit gilt, das die Gruppe in den Grafen investieren sollte (Und dabei die eigenen Rollen nicht ausser acht lässt)

    So ein Projekt, ich widerhole mich, kostet viel Zeit und Geld... Die meisten Gruppen mit Hochadeligen Charakteren sind Vereine die sich aus diesem Grund gebildet haben.

    Ich hoffe das hilft dir weiter...

    MfG
    der Jocke

  3. #3
    Hana
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    [Ich reite nicht gern auf RSF herum, aber da du das Wort gefühlte 100x im Posting erwähnst, tut es mir zu weh, das zu lesen:
    Threat mit t hinten heißt "(Be)Drohung",
    der "Faden", hier "Diskussionsstrang", heißt Thread mit d hinten]


    Spontane Gedanken:

    Steckstühle haben nicht nur das Problem, dass sie nicht edel aussehen (Verarbeitung ließe sich ja anpassen) und oft vertreten sind, das Hauptproblem ist mMn, dass man darin automatisch lümmelt. Es ist nicht möglich, in so einem Stuhl zu sitzen und in irgendeiner Weise Haltung zu wahren.

    Darf ich fragen, wie alt deine Begleiter sein werden? Eine reine Teenager-Gruppe wird, selbst wenn das Gefolge größer ist, immer Schwierigkeiten haben, glaubwürdig zu wirken. Gerade, wenn es Adel sein soll. Ein sehr junger Graf, dessen Gefolge zumindest teilweise 30, 40 Jahre alt ist, wird es sehr viel einfacher haben.
    Nount und ich bloggen: Mondkunst
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  4. #4
    Turis
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    Was der Jocke sagt, ganz besonders das Fazit!

    In deinem Alter könntest du eher den (verzogenen?) Sohn eines Großbauern spielen, der von Freunden oder Beschützern (vom Vater angeheuert) begleitet wird. Da kannst du auch ein wenig Adelsluft schnuppern, aber das Konzept würde dann eher darauf abzielen, dass du es darauf anlegst nicht als Adliger akzeptiert zu werden.

    Ich persönlich würde eher mit einem Jugendlichen spielen der sich als "Sohn vom Großbauer Karl aus Irgendwo" vorstellt als mit einem der sich in wahrscheinlich nicht gerade besonders passender Austattung als "hoher Graf von und zu" ausgibt. Letzteren würde ich IT eher versuchen als Betrüger abzustempeln.

    Zu deinen Fragen:
    Ja, der ->Graf<- im Steckstuhl wirkt wirklich billig. Der oben beschriebene Sohn dagegen nicht.
    Du musst deinen Lebensstandard auf Reisen ja auch halten und dazu braucht es als Graf auch Diener und entsprechende Ausrüstung, die deinen Status präsentieren (passendes Besteck, gute Zelte mit IT-Austattung...). Sinnvoll wäre es zudem Ahnung von Diplomatie zu haben und wie man eine Pavane d'Honneur tanzt sollte man auch wissen.

    Wie gesagt, an einen Grafen sollte man anders ran gehen als an eine deutlich einfachere Rolle. In meinen Augen ist das in deinem Alter nicht umsetzbar (gerade dann nicht, wenn du nicht ziemlich viel durch Nebenjobs/Taschengeld verdienst).

    Grüße

  5. #5
    stephan_harald
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    Als Grafen wird dich wohl eher kaum einer Ernst nehmen. Immer daran denken viele LARPER sind mehr als Doppelt so alt wie Du, oder zumindest 4-6 Jahre älter.


    An deiner Stelle würde ich den Grafen bis Mitte 20 (mindestens besser älter) an die Seite packen und den Sohn eines Grafen (d.h. adelig aber eben nicht Tutularadel) spielen. Der kann ja mit seinem Gefolge (2-3 junge Ritter, eine Handvoll Knappen und so 4-8 Bedienstete) durch die Gegend reisen und Abentuer suchen.

    Du hast nicht so viel Gefolge? Dann spiel halt nicht solche Rollen.

    Bei deinem Gefolge würde ich es bei einem Sohn eines Freiherrn oder Freiherrn belassen. Halt niedriger Adel. Ein Graf ist da schon eine andere Baustelle.



    Steckstühle sind nicht nur für Grafen (da aber besonders) sondern eigentlich für alle Charaktere schlecht. Sind halt afrikanische Gebärstühle und haben mit Mittelalterdarstellung nichts gemein.

    Des Weiteren sind die auch nicht soo bequem und vor allem kann man damit nicht gescheit an einem Tisch sitzen zum essen. Aber das muss jeder selber wissen.

    Stephan

  6. #6
    Justav
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    Re: Adel spielen - Schwerpunkte im Spiel und bei der Austatt

    Zitat Zitat von crakk
    Gefolge ist aktuell auch schon - ein wenig - vorhanden, besteht aktuell aus einem Fähnrich mit ein paar (2/3/4) Kriegern, in wie weit höfische Charaktere dazukommen ist noch nicht klar (ich selbst spiele noch meinen eigenen Koch, sicher dabei ist noch ein Hofnarr und ein Goldschmied und ein Berater in Form eines Magiers, vielleicht dabei ist ein Ritter mit Knappe, jemanden, der einen Schreiber spielen würde haben wir noch nicht gefunden).
    Für einen jungschen Adligen bietet es sich immer an, einen (möglichst älteren) Berater dabei zu haben, der dem Unerfahrenen mit Rat und Tat zur Seite steht. Das "älter" kann man evtl durch Verkleidung darstellen (Perücke etc.), das geht sehr viel besser als das "jünger", v.a. wenn die Rolle selber nicht unbedingt Autorität erfordert. (Der ältliche Ratgeber eines Adligen muss mE nicht selber in der Form Autorität austrahlen wie bspw der alte, erfahrene Magier/Veteranenkrieger/König.)

    Ansonsten: Das entsprechende Verhalten ist das A und O; es gab ja durchaus sehr junge Adlige selbst in höchsten Machtpositionen. Dabei ein Tipp: Der sich überlegen gebende, aber im Grunde desinteressierte Adlige hat im Spiel den goßen Vorteil, sich mit nichts wirklich beschäftigen zu müssen... und schon das kann unnahbar und damit aristokratisch wirken. Außerdem übergeht man so das Problem, dass ja eigentlich alle auf den jungen Springinsf... äh Grafen hören müssten...

    Wobei mir ja gerade der alte DSA-Schelmen-Spruch durch den Kopf geht:

    Wenn's auch glotzt wie ein Stier und blökt wie ein Schaf,
    So ist's doch kein Getier, sondern unser Herr Graf.




    Zitat Zitat von crakk
    Im anderen Threat war ja auch schon zu vernehmen, dass viele Tisch und einen besseren Stuhl in jedem Fall in einem Zelt eines adligen sehen wollen, aber ist das eurer Meinung nach wirklich so wichtig? Zerstört da der Adelige, der in einem Steckstuhl sitzt das Bild so sehr oder tendiert ihr da doch eher der Meinung "eine Sitzgelegenheit im Zelt ist auch schon Luxus" Da würde ich noch gerne ein paar Meinungen hören.
    Sich auf so einen Steckstuhl zu lümmeln sieht einfach nicht herrschaftlich aus; auf der anderen Seite sind die Dinger auch zum entspannen, und nciht um darin Audienzen abzunehmen.

    Auch Adlige müssen nicht rund um die Uhr stramm stehen und süffisant mit der Hand winken; sie sollten aber in den entsprechenden Situationen halbwegs würdevoll wirken. Da zu zweiterem Steckstühle oder Bierbänke nur bedingt passen: Stehen, oder doch was mitschleppen, was halbwegs was her macht.

    Zitat Zitat von crakk
    Und in wie weit erwartet ihr ansonsten noch bestimmte Verhaltensmuster bei einem Grafen, mit denen sich ein Graf von einem normalen Ritter abhebt?
    ME ist der Graf erst mal ein Ritter, nur eben in "größer"; noch "edlerer" Kram, noch mehr Gefolge, noch mehr (theoretische) Machtfülle usw.

    ME schon eine recht anspruchsvolle Wahl, wenn auch theoretisch mit jedem Alter machbar.

    EDIT
    Zitat Zitat von stephan_harald
    (...) Mittelalterdarstellung (...)
    Die ist aber nicht das Thema.

    Zitat Zitat von stephan_harald
    Als Grafen wird dich wohl eher kaum einer Ernst nehmen. Immer daran denken viele LARPER sind mehr als Doppelt so alt wie Du, oder zumindest 4-6 Jahre älter.
    Um das beliebte Mittelalter aber als Vorbild (nicht als Vorschrift) zu verwenden: Bestimmt hat das zahlreiche mittelalterliche Bauern fortgeschritteneren Alters dazu animiert, ihrem noch jugendlichen Herren mal so richtig die Meinung zu sagen... ob das für diese allerdings immer zum Besten ablief kann man bezweifeln...
    So long

    Justav

  7. #7
    Justav
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    Re: Adel spielen - Schwerpunkte im Spiel und bei der Austatt

    Doppelpost...
    So long

    Justav

  8. #8
    stephan_harald
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    Re: Adel spielen - Schwerpunkte im Spiel und bei der Austatt

    Zitat Zitat von Justav
    EDIT
    Zitat Zitat von stephan_harald
    (...) Mittelalterdarstellung (...)
    Die ist aber nicht das Thema.
    Nun, wer einen Grafen im LARP darstellt, bewegt sich aber durchaus in mittelalterlichen Gefilden oder meinst Du nicht. Nicht als 100% Vorschrift, aber er sollte sich zumindest bemühen das so darzustellen, dass die Mitspieler kein Problem mit dem erkennen haben. Dies impliziert aber dann auch durchaus das man sich an Vorlagen orientieren sollte.

    Ansonsten bleibt ihm ja immer noch der nicht so beliebte Ausweg, dem Kind einen anderen Namen zu geben und das Argument: In meinem Land ist das aber so, zu arbeiten.


    Um das beliebte Mittelalter aber als Vorbild (nicht als Vorschrift) zu verwenden: Bestimmt hat das zahlreiche mittelalterliche Bauern fortgeschritteneren Alters dazu animiert, ihrem noch jugendlichen Herren mal so richtig die Meinung zu sagen... ob das für diese allerdings immer zum Besten ablief kann man bezweifeln...
    Nun im Larp wird ihm das aber durchaus blühen, und wie er dann ob der mangelhaften Durchsetzungfähigkeit das ganze Regelt wird sicherlich ein amüsanten Spielansatz für Zuschauer.

    Stephan

  9. #9
    Justav
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    Re: Adel spielen - Schwerpunkte im Spiel und bei der Austatt

    Zitat Zitat von stephan_harald
    Nun, wer einen Grafen im LARP darstellt, bewegt sich aber durchaus in mittelalterlichen Gefilden oder meinst Du nicht.
    Ich könnte mir das durch auch als Rolle im Western- oder Gaslight-LARP vorstellen. :P

    Ansonsten gibt es Grafen im Märchenland, in Aventurien oder dem Land der Gummibären, und wieviel die mit mittelalterlichen Aristokraten gemein hatten lasse ich mal dahingestellt.

    Und gerade im Mittelalter kam es vor, dass der junge Grafensohn nicht bis ins Greisenalter warten muss, um seinen Vater zu beerben, auch wenns heutigen Thronfolgern hin und wieder so ergeht; gerade das reale Mittelalter dürfte hier Vorbilder liefern

    Zitat Zitat von stephan_harald
    Nun im Larp wird ihm das aber durchaus blühen, und wie er dann ob der mangelhaften Durchsetzungfähigkeit das ganze Regelt wird sicherlich ein amüsanten Spielansatz für Zuschauer.
    Wenn der Adlige bei mangelndem Respekt selbst mehr tun muß als lässig mit der Hand zu winken hat er sowieso verloren...
    So long

    Justav

  10. #10
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    Re: Adel spielen - Schwerpunkte im Spiel und bei der Austatt

    Zitat Zitat von Justav
    Zitat Zitat von stephan_harald
    Als Grafen wird dich wohl eher kaum einer Ernst nehmen. Immer daran denken viele LARPER sind mehr als Doppelt so alt wie Du, oder zumindest 4-6 Jahre älter.
    Um das beliebte Mittelalter aber als Vorbild (nicht als Vorschrift) zu verwenden: Bestimmt hat das zahlreiche mittelalterliche Bauern fortgeschritteneren Alters dazu animiert, ihrem noch jugendlichen Herren mal so richtig die Meinung zu sagen... ob das für diese allerdings immer zum Besten ablief kann man bezweifeln...
    Das ist mal wieder das übliche Halbelfen-Problem: Ja, in einer mittelalterlichen Welt funktioniert das prima. Im Larp muss es aber dargestellt werden.
    Wenn man mit 16 einen Grafen darstellen möchte, muss eigentlich alles perfekt sein. Keine billigen Kompromisse.
    Und es funktioniert auch nicht in einer Teenie-Gruppe - wenn die sich alle weiße Perücken aufsetzen, sehen sie übrigens immer noch nach Teenies aus ...

    Wenn der Threadersteller schon anfängt mit: "Muss dies und das unbedingt sein?" Dann kann ich nur raten: Such dir eine weniger anspruchsvolle Rolle! Denn das schreit geradezu nach: "Ich will wenig Aufwand betreiben, aber trotzdem eine aufwändige Rolle spielen."

    Gerade wenn man selbst ein kleines Manko bei der Rollenwahl aufweist (geringes Alter bei "Respektsperson-Rolle", etwas zu groß oder zu kräftig für eine bestimmte Fantasyrasse), muss man sich richtig ins Zeug legen, um das auszubügeln.
    Moderative Eingriffe werden von mir als solche gekennzeichnet.

    Entspanne dich.
    Lass das Steuer los.
    Trudle durch die Welt.
    Sie ist so schön.
    (Kurt Tucholsky)

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