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  1. #1
    Gerwin
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    Was ist ein Paladin



    Habe ein neues Thema draus gemacht:

    moderiende Grüße
    Aeshma

    _____________________________________

    Sooo schlecht finde ich die Rüstung nun auch nicht. Klar die Rolle des Paladin ist schon etwas (sehr) hoch gegriffen für eine derartige Rüstung (und gerade da spielt Rüstung für mich eine entscheidende Rolle)

    Aber es gibt viel schlimmere Varianten. Von daher..wenn eine andere Rüstung im Moment nicht zu bezahlen war und man nun mal an der Paladinrolle hängt...warum nicht?

  2. #2
    Numair
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    Es gibt ja auch sehr viele verschiedene Auslegungen des Paladins. Sei es nun historisch im Bezug auf das antike Rom (Berater des Kaisers), aus der Zeit von Karl dem Großen (Pfalzgrafen) oder eben geprägt durch Fantasy-Literatur und Computerspiele (Gläubiger Krieger, Kleriker, Ordensritter, fanatischer Kämpfer im Dienste einer Gottheit).

    Ich fange gerade erst mit dem Larp an und finde es IT wie auch OT schön, wenn sich der Charakter im Laufe der Zeit entwickelt und man von Con zu Con einen merklichen Fortschritt erkennt. Sowohl was die Entwicklung des Charakters ansich, als auch die Gewandung angeht.

    Die Rüstung ist sicherlich ein Kompromiss und für den ein oder anderen langjährigen Larper eventuell auch nur billige Stangenware, die er schon x-mal gesehen hat. Das werde ich vermutlich in ein, zwei Jahren genau so sehen. Momentan gefällt mir diese Rüstung allerdings sehr gut und ich bin in gewisser Weise auch erfreut und stolz über jeden kleinen Fortschritt, den ich mit der Gewandung mache.

  3. #3
    Lorenz
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    Schaut schon ganz gut aus vom Konzept, allerdings finde ich die Wappenfarben jetzt nicht so gelungen mit schwarz + grün. Aber ist persönlicher Geschmack...

    Ach und Scheinärmel + Plattenschultern vertragen sich nicht so gut, da sollte man entweder das eine oder das andere machen. Zusammen verheddert man sich schonmal gerne beim Aufstehen.
    Basically... RUN!

  4. #4
    Numair
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    Zitat Zitat von Lorenz
    Schaut schon ganz gut aus vom Konzept, allerdings finde ich die Wappenfarben jetzt nicht so gelungen mit schwarz + grün. Aber ist persönlicher Geschmack...

    Ach und Scheinärmel + Plattenschultern vertragen sich nicht so gut, da sollte man entweder das eine oder das andere machen. Zusammen verheddert man sich schonmal gerne beim Aufstehen.
    Danke für den Tipp mit den Scheinärmeln. Das sind halt Dinge, die erst die Praxis zeigt.

    An grün/schwarz bin ich gebunden, weil das die Ordensfarben sind. Deswegen zuindest der Ansatz das Ganze durch weiß/grau/braun ein wenig aufzulockern.
    Persönlich bin ich ja ein großer Fan von gelb/royal blau oder ocker / violett.

  5. #5
    Gerwin
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    Ich fange gerade erst mit dem Larp an und finde es IT wie auch OT schön, wenn sich der Charakter im Laufe der Zeit entwickelt und man von Con zu Con einen merklichen Fortschritt erkennt. Sowohl was die Entwicklung des Charakters ansich, als auch die Gewandung angeht.
    Ich glaube hier liegt, wenn man es so nennen darf, der Hase begraben. Für mich ist ein Paladin eben nicht ein einfacher Ordenskrieger (der sich ja ohne Zweifel entwickeln kann). Er hat schon ein gewisses Niveau erreicht, ist eben in gewisser Weise schon "Elitekämpfer". Wenn man nun Paladin als "einfacher Glaubenskrieger der eigentlich nicht mehr zu sagen hat als der dreckige Söldner von nebenan" definiert (was durchaus möglich ist) gebe ich dir Recht dass eine IT-Entwicklung möglich ist.

    Generell denke ich aber dass man das Konzept ruhig mal ausprobieren kann. Man muss dann halt damit leben dass der ein oder andere einfache Soldat schon (wesentlich) besser ausgerüstet ist als der Paladin. Da aber die meisten Larper aus Kostengründen (oder persönlichen Unwissen noch auf Standardplatten zurück greifen und die konkrete Platte schon eher den oberen Bereich der Standardplatten abdeckt (gerade wenn sie noch verziert wird) dürfte es IT nur selten zu Problemen kommen.

  6. #6
    Numair
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    Ich spiele den Char als "einfachen" Ordenskrieger, der nach gewissen Regeln und Tugenden handelt (teilweise angelehnt an den Codex der Tempelritter).

    Ein Paladin ist in meiner Auslegung kein Elitekämpfer. Ich bzw. der Charakter hat auch kein Problem, sich einem erfahrenen Söldner, Ritter oder Krieger unterzuordnen. Wichtig ist hierbei, dass gewisse Handlungsmaximen verinnerlicht sind und ich davon auch nicht abweichen werde.

    - Kämpfe Auge in Auge mit deinem Gegner
    - Ehre deinen Gegner und begegne ihm mit Respekt
    - Lass Gnade walten und verschone die Schwachen
    - Lass Leidenschaft und Zorn nicht Herr deines Schwertarms werden
    - Übe dich in Demut
    ...

    Nur mal so als Beispiel. Diese selbst auferlegten Regeln bieten wunderbares Potenzial für Konfliktspiel und werden sicherlich in der ein oder anderen Situation auch für Selbstzweifel und innere Konflikte des Charakters sorgen.

    Aber bleiben wir doch beim Gewandungskonzept...

  7. #7
    Hana
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    "Paladin" ist zumindest überwiegend die Bezeichnung für einen Elite-Glaubenskrieger (im Larp häufig eine Mischung aus Kämpfer und Priester, der auch Priester-Zauber wirken kann); auch wenn der Begriff für dich was andres heißt, würd ich mich da anpassen, um keine falschen Erwartungen zu schüren. In der Praxis hab ich aber ohnehin noch nicht erlebt, dass sich jemand als "Ich bin von Beruf Paladin" vorgestellt hat, von daher überwiegend für Foren und sonstiges "drüber sprechen" relevant.

    Ich mag Wappenröcke für Ordenskrieger, und gerade bei Rüstung von der Stange tut es gut, möglichst wenig davon zu sehen, daher pro Wappenrock!
    (auch da muss aber unbedingt was übers Gemächtplättchen PDT_042 )

    Scheinärmel unter Schultern können funktionieren, ist aber schon etwas schwierig, da würde ich mit der Form etwas rumexperimentieren. Ich würd sie wohl recht schmal und dafür etwas länger machen.

    Reinheitssiegel kann ich nicht mehr sehen - die werden so oft verwurstet im Moment, bittebitte nehmt die nur für Warhammer-Sachen, wo sie auch hinpassen! Die Stoffstreifen über den Klingenbrecher finde ich da eine schönere Idee.
    Nount und ich bloggen: Mondkunst
    Liverollenspiel im Münsterland: http://www.danglar.de

  8. #8
    Numair
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    Den Begriff Paladin hatte ich nur gewählt, weil die meisten bei der Bezeichnung Ordenskrieger etwas im Stile der Tempelritter oder Kreuzfahrer im Allgemein im Kopf haben ( > Kettenrüstung! )

    Priesterzauber wird dieser Charakter nicht wirken können.

    Das LarpWiki spricht z.B. davon, dass viele den von dir beschriebenen Priester-Krieger (mit magischen Fähigkeiten) eher durch AD&D im Kopf haben und ein Paladin im Larp sich von seinem Wesen her eher an den Kreuzfahrern orientiert / orientieren sollte.

    Reinheitssiegel sind nicht ausschließlich Warhammer vorbehalten. Priestergewänder in Fantasy und Realität sind häufig mit Gebetssprüchen verziert. Deswegen hab ich auch bei dem ersten und zweiten Entwurf die "Siegel" weggelassen. So dass es einfach nur Gebetsbänder sind. was ich auch viel stimmiger finde.

    Gerade wenn Charaktere Reinheitssiegel tragen, die keinen Sigmarpriester dastellen, wirkt das in meinen Augen nicht weniger scheinheilig, als sich vorsorglich Ablassbriefe zu kaufen und danach in den Puff zu gehen.

  9. #9
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    Zitat Zitat von Numair
    Das LarpWiki spricht z.B. davon, dass viele den von dir beschriebenen Priester-Krieger (mit magischen Fähigkeiten) eher durch AD&D im Kopf haben und ein Paladin im Larp sich von seinem Wesen her eher an den Kreuzfahrern orientiert / orientieren sollte.
    Nunja, ob sollte oder nicht - wenn Du kein "Klerikaler Zauberer" bist, würde sich mMn der Begriff Ordenskrieger eher eignen als Paladin, da eben mit letzterem, wie auch die LARP-Wiki sagt, gewisse Dinge verbunden sind. z.B. "Heilung durch handauflegen" und solche Späße.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  10. #10
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    Find ich auch, ich selbst spiele einen Ordenkrieger/Laienritter, also ein nichtgeweihter Ritter im Dienste eines Ordens.

    Ein Paladin ist normalerweise ein Charakter der auch von seiner Gottheit Wunder/Zauber erfleht/erbetet.

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