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  1. #1
    Gerwin
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    Ambientiger Transport für das nötigste

    Das Thema mag zwar vielleicht eigenartig klingen, aber wie transportiert ihr das nötigste was man so immer bei sich haben sollte. Ich rede hier von der OT-Geldbörse, ein paar IT Münzen und vielleicht noch einen Apfel dazu. Gibt es nur die Möglichkeit einer Gürteltasche? Benutzt ihr Umhängetaschen oder ähnliches? Und wenn ja..wie bekommt ihr diese "ambientig"?

    Gruß

    Gerwin

    *der gerade vor einen Transportproblem steht *

  2. #2
    Awatron
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    Also eine einfache Stoffumhängetasche ist ambientig genug. Ich benutze zwei Gürteltaschen. Eine größer, die andere kleiner.
    Intoleranter Besserlaper (Harter Kern)

  3. #3
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    Nuja, das nötigste definiert man halt unterschiedlich Je nach Charakter und Gelegenheit nutze ich persönlich da verschiedene Mötlichkeiten:

    Das allernötigste auf feinem Anlass: Ein Pompadour o.ä. sollte nicht zu schwer gefüllt sein, enthält jedoch die allerwichtigsten Utensilien, die die Dame mitschleppen muss.

    Für das allernötigste auf Reisen ist eine Gürteltasche definitiv das richtige, ambientig kriegt man die, indem man sie sich ambientig kauft oder alte Handtaschen umbaut.

    Wenn es nur das nötigste ist ist eine Umhängetasche ganz praktisch, die sollte natürlich größer als ne Gürteltasche sein, sonst schauts nach Handtäschchen aus .

    Wer noch mehr Krempel die ganze Zeit mitschleppen möchte, sollte über einen kleinen Rucksack nachdenken, alternativ ein Holzkästchen oder eine kleine, handliche Truhe.

    Wem das nicht reicht, muss sich ne Kiepe anschaffen. Danach kommt dann nur noch der Holzkarren


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  4. #4
    Gerwin
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    Sooo viel wirds von meiner Seite nicht werden..zum Glück bleibt mir da doch einiges erspart was Frau mitnehmen muss.

    Mit den ambientig kaufen ist es halt so eine Sache. Irgendwie bin ich zu dumm "Orginalvorlagen" zu finden. Im Moment schwanke ich zwischen einer Felltasche und einer Gürteltasche wobei die Gürteltasche zwar schön ist..aber irgendwie schon wieder etwas zu viel für den Wikinger.

    Die Überlegung eines Leinenbeutels ist eigentlich nicht die schlechteste...schonmal danke dafür.

  5. #5
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    Komplett Charakterabhängig.

    Mein Römer hat ja seine große Tasche, die normalerweise an der Furca hängt, aber eben auch eine gute Umhängetasche abgibt.

    Für meinen Musketier habe ich die Tasche, in der normalerweise praktisch nur die Kugeln untergebracht sind, beträchtlich vergrößert, so daß da alles unmittelbar nötige Platz hat (und das Umfasst auch Nähzeug, ein Liederbuch, ein Gedichtband, Geldbeutel, Karten- und Würfelspiel, Feuerzeug, Knallkörper für die Muskete, etc.)

    Für die mehr mittelalterlichen Charaktere benutze ich Taschen im Stil der trapezförmigen Pilgertaschen, je nach vermutet mitgeschleiftem Hausrat mal größer (Barbier), mal kleiner (Bettler).

    Für meinen Nordmann werde ich vermutlich noch eine (etwas vergrößerte) Birka-Tasche nähen. Im Original ist das ja kaum mehr als ein Geldbeutel.

    Dazu haben meine Charaktere für größere Transportunternehmungen (Wandercon, Ausspielen von An- und Abreise) noch jeweils ein größeres Behältnis für Proviant, Wechselwäsche, OT-Toilettenkram, Geschirr und Besteck und ähnliches. Der Musketier einen Seesack, der Nordmann wird noch was ähnliches erhalten, der Römer hat hier ebenfalls von seiner Furca die geräumige Rüstungs- und Manteltasche, der Barbier...Truhen und einen imaginären Eselskarren ( ), der Bettler sein Winz-Zelt, in das er Kram einwickeln kann.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  6. #6
    Chevalier
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    Für kleine Dinge wie Münzen haben sich Gürteltaschen durchausbewährt. Oder kleine Beutel, die an den Gürtel gebunden werden. Größere Dinge wie Äpfel trägt mein Söldnerspießer in einer Umhängetasche mit sich herum:

    http://picasaweb.google.com/Vexinduc...15350868669282
    ...
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  7. #7
    Harald Ösgard
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    Gibt doch diese Variante "russischer Rucksack" Also einfach einen Sack nehmen (Leder oder Jute oder grobes Leinen) in die beiden unteren zipfel von innen einen kleinen Stein legen oder ne Kastanie oder sowas und dann von außen den Strick fest um die Zipfel knoten. Also jeder Zipfel kriegt ein Ende vom Strick. Der Strick in etwa so doppelte Armlänge

    Die Öffnung wird dann mit einem Webleinenstek einfach zugeschnürt. Dazu den Strick in der Mitte zweimal einfach als Bucht legen.

    Das ergibt dann gleich die Träger.

    Keine Ahnung, ob das jetzt wann und wo historisch belegt ist, aber Wen es Säcke gab und Leute mit Hirn, dann wird es auch diese Art von "Rucksack" gegeben haben.

    alternativ kenne ich noch die Variante, wo man etwas einfach in eine Decke oder so wickelt und das dann quer über der Brust oder dem Rücken trägt. Bei kleineren Stoffstücken muss man dann auch mit Strick zusätzlich strecken.

  8. #8
    Awatron
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    Russischer Rucksack? Coole Idee eigentlich.
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  9. #9
    Kelmon
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    Zitat Zitat von Harald Ösgard
    Keine Ahnung, ob das jetzt wann und wo historisch belegt ist, aber Wen es Säcke gab und Leute mit Hirn, dann wird es auch diese Art von "Rucksack" gegeben haben.
    Was Du beschreibst ist eben recht klar eine Notlösung/Zweckentfremdung.

    Wenn es sowas als "reguläres" Tragbehältnis gegeben hat würde ich mal annehmen, daß man den Sack (oder ein speziell dafür angefertigtes Stück) eben mit fest eingebauter Verschnürmöglichkeit versehen hätte. Als solche - eben nicht unähnlich dem Seesack (von dem ich keinerlei Ahnung habe, wann der aufkam) kann ich mir das schon gut vorstellen.
    LARP-Anfänger: Schaut hier nach!

  10. #10
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    Als solche - eben nicht unähnlich dem Seesack (von dem ich keinerlei Ahnung habe, wann der aufkam) kann ich mir das schon gut vorstellen.
    Auf diesem Bild aus dem 15ten Jahrhundert ist ziemlich gut ein solcher auf dem Rücken getragener Sack zu sehen:
    http://www.buchfreund.de/covers/13691/15636.jpg
    Ob das Tragesystem da fest eingebaut oder improvisiert ist kann man nicht sehen, auf jeden Fall liegt man mit so einem Tragegerät sichelrich nicht verkehrt.

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