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  1. #21
    Jocke
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    Zitat Zitat von Ultor
    Ich kenn halt das Beispiel von Leuten die so schmal sind, das die sich hinter ihrem Zweihänder verstecken konnten und das war mehr als albern.
    Stimme nur zum Teil zu. Jemand, der schmal ist muss nicht unfähig sein, ein großes Schwert zu benutzen. Es gibt auch schmale muskulöse, drahtige Menschen.
    Ich hab nie was von Unfähig gesagt, ich hab gesagt es sah albern aus... Aber nen Bidenhänder in den Händen von Paule Nerdowski der im Debatier-Club Präsident ist, Schachweltmeister mit 3 war und im Keller bei Mutti jeden Tag eine Staffel Star Trek auf Klingonisch guckt ist meisten weder drahtig noch muskulös...

    MfG
    der Jocke

  2. #22
    Bregon
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    http://www.bruder-grimm.net/wp-conte...highlander.jpg
    Sowas macht mMn was her, und passt auch zu dem schreienden Stürmen. Nur ein Helm fehlt halt noch.
    Der Minimalschutz eines Kämpfers also.

    Grüße, Bregon - würde gern mal eigene Gewandungsideen hören

  3. #23
    Ultor
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    Aber nen Bidenhänder in den Händen von Paule Nerdowski der im Debatier-Club Präsident ist, Schachweltmeister mit 3 war und im Keller bei Mutti jeden Tag eine Staffel Star Trek auf Klingonisch guckt ist meisten weder drahtig noch muskulös... Cool
    Da hast du Recht.
    אם תלך מי יחבק אותי ככה
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  4. #24
    Gerwin
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    Das Problem beim Claymore und Bidenhänder ist, das es keine Waffe für den Einzelkämpfer ist, sondern eher eine "Support-Waffe", wärend der Landsknecht Doppelsöldner mit seinem Bidenhänder die Stangenwaffen zur Seite schlägt, holt der Schotte mit seinem Claymore Reiter vom Pferd.
    Der Zweihänder wurde durch Pen & Paper und PC Rollenspiele so gehyped und falsch Dargestellt, das die Leute auf nem LARP denken, das wär die Ultimative Waffe, aber dann wird man eben mal Ruckzuck unterlaufen und dann wars das dann.
    Also, solltest du nicht als Support in einem Spießhaufen stehen wirst du aus Wettkampf Sicht im LARP keine Chancen haben... wenn du jedoch Gegner hast die gerne Posen und niedergeposet werden wollen, dann kann der Bidenhänder durchaus Spaßig sein, mit viel übung und viel Cineastischem Spiel.
    Wobei man hier der Fairness halber sagen muss, kein Schwert (erst recht nicht das lange Schwert) war je in irgendeiner Weise Kriegs- oder Kampfentscheidend (um jetzt keine Diskussion zu entfachen lasse ich so mystische Sachen wie das asiatische Katana dass ja auch von schwächlichen Schmieden geschmiedet wird mal außen vor). Einzige bekanntere Ausnahme wären hier antike Versionen wie das römische Gladius welche aber alle zusammen mit einen großen Schild geführt wurden. Die Techniken die uns Talhoffer, Dürer und Co. liefern sind maximal (!) Selbstverteidigungstechniken...in großen Teilen vielleicht sogar eher Techniken für eine sportliche/duellhafte Auseinandersetzungen..vielleicht zu vergleichen mit dem heutigen Judo (bis auf das Judotechniken natürlich für gewöhnlich nicht tödlich sind ). Somit handelt es sich im allgemeinen (und nicht nur auf den Zweihänder bezogen) eher um weniger effektive Waffen..wobei der Zweihänder vielleicht noch eines der wenigen Schwerter ist welches in der Schlacht wirklich eingesetzt werden kann.

    Schwertkampftechniken alla Tallhofer und ihre Rekonstruktionen von fähigen Schwertkämpfern sehen zwar für uns heute (und wohl auch damals) beeindruckend aus...jeder Mensch der aber schon einmal versucht hat eine dieser Techniken in einer Schlacht gegen einen effektiv bewaffneten Gegner (Langwaffe, Schild/Einhandwaffenkombination usw.) einzusetzen wird recht schnell merken dass seine Chancen (die übliche Duellsituation vielleicht mal ausgenommen) eher gering sind. Von daher sagt eigentlich auch fast jeder vernünftige Schwertkämpfer/Schaukämpfer dass zumindest das klassische Langschwert in der Führung wie sie uns überliefert wurde wohl kaum etwas mit einer "schlachtentscheidenden Waffe" zu tun hat.

    Figurdiskussion: Naja..dass ist halt (mal vorsichtig ausgedrückt) schwierig. Wenn ich schmale Leute rausnehme muss ich zum Beispiel auch jeden rausnehmen der schon eher den Bierbauch als den Waschbrettbauch vor sich her trägt. Wirkt in meinen Augen mindestens genauso albern...weil wirklich stark sind diese Leute letzten Endes meistens auch nicht.

    ABER:

    Es ist halt eine Frage der Spielumgebung. Spiele ich in einer Umgebung die Großenteils aus Bodybuildern, durchtrainierten Kampfsportlern und anderen Modelathleten besteht sollte ich vielleicht von einen Claymore absehen. Bei der üblichen Larpumgebung bei der sich das Gewicht und die Statur der Mitspieler eher mehr oder weniger deutlich oberhalb und unterhalb der Norm bewegt sehe ich da wenige Probleme.

    Der "Highlander": ist in meinen Augen furchtbar. Aber dass ist natürlich nur mein Geschmack.

  5. #25
    Cartefius
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    Es ist halt eine Frage der Spielumgebung. Spiele ich in einer Umgebung die Großenteils aus Bodybuildern, durchtrainierten Kampfsportlern und anderen Modelathleten besteht sollte ich vielleicht von einen Claymore absehen. Bei der üblichen Larpumgebung bei der sich das Gewicht und die Statur der Mitspieler eher mehr oder weniger deutlich oberhalb und unterhalb der Norm bewegt sehe ich da wenige Probleme.
    Naja, ich glaube, auch da sollte man ein bisschen Augenmaß walten lassen. Der Hänfling mit der wuchtigen Zweihandwaffe und der Plauzenritter mit den zwei Elfensäbeln wirken in dieser Kombination schon alberner als andersherum. Solange die Waffengrößen sich aber in einigermaßem glaubhaften Dimensionen abspielen, ist ein Zweihandschwert aber für mich noch realtiv "neutral".

  6. #26
    Thomeg Atherion
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    Also ich hab keinen Tischdeckenkilt, zwar einen selbstgenähten, aber mit echtem Tartonmuster der Dunbar-Familie und aus schwerem Wollstoff.

    Ich bin nicht besonders muskolös (was das Aussehen betrifft) halte mich aber auf gar keinen Fall für schwach.

    Mit dem Zähigkeits-Zeugs, meinte ich nicht, dass ich 20 Treffer einstecke ohne mit der Wimper zu zucken, sondern einen Treffer mehr zu haben.

    An einen Helm habe ich nicht gedacht, weil die mir alle vom Kopf rutschen. Ich hab noch nie einen passenden Helm gefunden und will mir für den Char keinen kaufen.
    Kurz zum Charakter: Der soll auf keinem Großcon auftauchen und ein Nebencharakter sein. Ich habe einen wunderbaren Hauptcharakter und einfach nur Spaß daran mal einen Claymore zu führen. Ob das jetzt Pappnasig wirkt, wenn ich eine nicht perfekte Ausrüstung habe ist mir ehrlich gesagt egal.

    Zum plänkeln:
    Einfach reinstürmen klang echt doof. Tut mir leid.

    Aber irgendwie habe ich es doch geschafft die Diskussion völlig vom thema abzuwenden.

    Könnt ihr versuchen wieder auf die Kernfrage zurück zu kommen?
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  7. #27
    Gerwin
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    Der Hänfling mit der wuchtigen Zweihandwaffe und der Plauzenritter mit den zwei Elfensäbeln wirken in dieser Kombination schon alberner als andersherum.
    Das würde bedeuten dass die wuchtige Zweihandwaffe zum Plauzenritter besser passt als zum Hänfling. Mag sein dass du das so siehst...ist ja auch das gute Recht von jeden einzelnen. Meiner Meinung nach wirkt aber der Plautzenritter mit der wuchtigen Zweihandwaffe mindestens genauso lächerlich (oder genauso wenig lächerlich) wie der Hänfling mit der wuchtigen Zweihandwaffe. Die "Idealbesetzung" ist beides eben nicht wirklich. Da der Wunsch nach Zweihandschwertern aber offenbar da ist...die Bereitschaft etwas dafür zu tun um nicht ganz so lächerlich zu wirken aber eher nicht muss man den Menschen an diesen Punkt eben ihren Willen lassen. Sonst könnte man anfangen über körperliche Mindestvoraussetzungen für jede Rolle zu diskutieren...und ich glaube da kämen die meisten Konzepte nicht wirklich gut bei weg.

    Zurück zum Thema: Das Problem ist eben...man weiß es nicht. Alles was man über den Kampf mit der Claymore weiß sind Mutmaßungen und die Versuche einer modernen Rekonstruktion *die teilweise sehr gut ist*. Ich zum Beispiel würde eher keine Hebel oder Halbschwerttechniken mit einen Zweihänder verwenden...andere finden das toll. Die beste Möglichkeit ist wirklich dass du dir einen Kampfstill suchst denn du optisch schön findest (das kann von einen konkreten Larpkampf bis hin zu Highlander 3 reichen...und dann versuchst die stillbildenden Elemte herauszufiltern und nachzuahmen.

  8. #28
    profoss
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    Kampf mit dem Bidenhänder kann sehr viel Spass machen. Ich mochte es, den eher defensiv einzusetzen, indem man den Griff mehr oder weniger auf Oberarmhöhe hält und die Spitze nach unten und damit recht gut und schnell blocken kann (dann sollte man aber auf jeden Fall eine Panzerung auf dem Kopf und an den Oberarmen haben!) und mit einem schönen weiten Schwinger den Griff wechselt und plötzlich eine enorme Reichweite hat (das Bild von Gerwin könnte man übrigens auch genau mit so einem Griffwechsel interpretieren.)
    Manche fanden den Kampfstil gut, andere fanden ihn pappnasig. Manche fanden die Söldnerin gut, andere wollten mir erzählen, dass der Bidenhänder 14 kg wiegt und ich den gar nicht heben könne. Dir wird sicherlich je nach Statur auch beides begegnen. Daher ist es immer nicht verkehrt, wenn man sich ein bisschen über Waffengewichte kundig macht und über Kampftechniken.
    Ausserdem sollte man darauf achten, einen Bidenhänder zu haben, der zur eigenen Größe passt. Mit 1,7 m Größe sollte man besser keinen 1,8m Bidenhänder schwingen sondern lieber 1,6 m oder kleiner.
    Aber ein Claymore ist ja glücklicherweise auch nicht übertrieben groß.

  9. #29
    Thomeg Atherion
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    Zum Gewicht:

    Ein Freund von uns hat eine Schwertsammlung (klingt komisch ist aber so:-))
    von HISTORISCHEN Schwertern. Und da ist auch ein Bidenhänder dabei.

    Den habe ich mal ausprobiert. Man konnte mit dem ziemlich ordentlich kämpfen, es ging richtig in die Arme, aber es ging.
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    - Robert Baden-Powell

  10. #30
    Jocke
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    Ich denk mal mehr als 2500 Gramm wird der nicht wiegen... Ein schweres Langschwert hat schon 1500 Gramm, was schon viel ist.

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